
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apotheken sollen sieben Tage ePA-Zugriff erhalten
Das Bundeskabinett hat den Weg für ein neues Digitalgesetz frei gemacht. Es hat unter anderem zum Ziel, die Digitalisierung stärker in die Versorgung zu bringen, die ePA nutzerfreundlich weiterzuentwickeln und die Telematikinfrastruktur zu stabilisieren. Das bedeutet auch Neuerungen für die Apotheken.Show moregesundheitspolitik
politik
Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen
15.07.2026, 12:45 Uhr


Es könnte, es müsste, vielleicht...
Berlin – Viel Verständnis, aber keine Zusagen, allenfalls ein „Vielleicht“ – damit mussten sich Fritz Becker, Chef des Deutschen Apothekerverbands (DAV), und Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK), in der Diskussionsrunde mit Gesundheitspolitikern begnügen, als es um konkrete Forderungen der Apotheker ging. So könnte zumindest über eine jährliche Überprüfung des Apothekenhonorars nachgedacht werden. Auch die Einbindung in den Medikationsplan ist eventuell vorstellbar und beim Präventionsgesetz könnte sich noch was ändern. Show moreWirtschaftsforum Polit-Diskussion
07.05.2015, 06:40 Uhr

Der Preis der Gesundheit?
Die Beschaffung und Abgabe hochpreisiger Arzneimittel kann bei der heutigen Preisbildungssystematik für Apotheken existenzgefährdend sein, wie Dr. Thomas Müller-Bohn und Uwe Hüsgen vor vier Wochen in der DAZ darlegten (s. „Teure Packungen, DAZ 2015, Nr. 15). Aber auch für die Krankenversicherungen – und damit für die gesamte Gesellschaft – sind sehr teure Arzneimittel zunehmend ein Problem.Show more07.05.2015, 00:00 Uhr
Zuckerbrot und Peitsche
BERLIN (ks) | Der Direktvertrieb des neuartigen Blutzuckermesssystems FreeStyle Libre, mit dem der Hersteller Abbott bewusst Apotheken umgeht, hat nun auch den Bayerischen Apothekerverband (BAV) auf den Plan gerufen. In einem offenen Brief an das Unternehmen schreibt der BAV-Vorsitzende Dr. Hans-Peter Hubmann, dass die Entscheidung für diese Vertriebsform für große Verärgerung unter den Verbandsmitgliedern gesorgt habe. Er bietet Abbott Gespräche an, mit dem Ziel, den Vertrieb auch über Apotheken zu ermöglichen – im Interesse der Patienten. Dadurch könnte sich eine rechtliche Überprüfung dieser Vertriebswegbeschränkung erübrigen, so Hubmann.Show more06.05.2015, 22:00 Uhr
Linke wollen Pharmaindustrie in die Schranken weisen
BERLIN (jz) | Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Blutgerinnungshemmer sind in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen. Wie die Bundesregierung mitteilt, lagen sie 2008 noch bei 68,5 Millionen Euro und erhöhten sich mit dem Markteintritt neuer Mittel wie Xarelto®, Pradaxa® und Eliquis® auf 675,4 Millionen Euro im Jahr 2014. Dabei gehen die Kosten für neuere und ältere Gerinnungshemmer drastisch auseinander: Die durchschnittlichen monatlichen Therapiekosten liegen für Xarelto® bei 100,50 Euro, für Pradaxa® bei 96,90 Euro und für Phenprocoumon-Generika bei 4,80 Euro. Show more06.05.2015, 22:00 Uhr
DocMorris steht jetzt im Rewe-Regal
BERLIN (lk) | Die seit 2012 bestehende Kooperation zwischen dem Lebensmittel-Konzern Rewe und der Internetapotheke DocMorris wird ab sofort ausgebaut: Ein neues Exklusivmarkensortiment an gesundheitsbezogenen Produkten soll das Angebot im Gesundheitssegment kontinuierlich erweitern. Die Produkte aus dem stark wachsenden Bereich der Selbstmedikation werden in den bundesweit über 3000 Rewe-Märkten einheitlich unter der Marke DocMorris angeboten. Gestartet wurde die Aktion bereits am 20. April.Show more06.05.2015, 22:00 Uhr
AOK setzt Inko-Feldzug fort
BERLIN (jz) | Die AOK setzt ihren Feldzug im Hilfsmittelbereich fort: Auch im Saarland hat die Krankenkasse nun den mit dem Apothekerverein bestehenden Vertrag zur Versorgung mit Inkontinenzhilfen gekündigt. Zeitgleich bot sie den Abschluss eines neuen Hilfsmittelliefervertrages an. Allerdings sind auch in diesem Fall die vorgeschlagenen Vertragskonditionen „völlig indiskutabel“, wie der Geschäftsführer des Saarländischen Apothekervereins, Carsten Wohlfeil, berichtet.Show more06.05.2015, 22:00 Uhr
Chance für Freie Berufe?
BERLIN (jz) | Mit TTIP sollen auch Möglichkeiten geschaffen werden, die die gegenseitige Anerkennung reglementierter Berufe erleichtern. Das Freihandelsabkommen zwischen EU und USA sollte aus Sicht der EU-Kommission „auch Chancen für den Einzelnen bieten“, wie es in einem aktuellen Textvorschlag für eine Regulierungszusammenarbeit heißt. Angehörige Freier Berufe sollten ihren Beruf ungehindert auf beiden Seiten des Atlantiks ausüben können.Show more06.05.2015, 22:00 Uhr

TTIP – Chance oder Bedrohung?
Berlin – Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA wird in der deutschen Öffentlichkeit wesentlich kritischer gesehen als bei unseren europäischen Nachbarn. Konkrete Einzelheiten sind bislang nicht bekannt – vielleicht auch deswegen überwiegt hierzulande die Sorge vor negativen Auswirkungen, unter anderem im Gesundheitsbereich. Wie stehen Sie zu TTIP?Show more
DAZ.online-Umfrage
06.05.2015, 15:25 Uhr

Leichter Anstieg: 4,7 Milliarden Euro Apothekenhonorar
Berlin – Die verbliebenen 20.441 Apotheken in Deutschland haben im vergangenen Jahr aus den GKV-Töpfen für die Abgabe von Rx-Arzneimitteln 4,7 Milliarden Euro Honorar erhalten. Das ist eine leichte Steigerung von 100 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Pro Apotheke ergibt sich daraus im Durchschnitt ein Apothekenhonorar von knapp 230.000 Euro im Jahr. Diese Zahlen präsentierte Claudia Korf heute beim 52. DAV-Wirtschaftsforum in Berlin. Show moreApothekenhonorar 2014
06.05.2015, 13:35 Uhr

Koalition bereitet Honorarprüfung vor
Berlin – Die Koalitionsfraktion von Union und SPD haben heute damit begonnen, die Forderung der Apothekerschaft nach einer regelmäßigen Überprüfung des Apothekenhonorars gesetzgeberisch auf den Weg zu bringen. Die Gesundheitspolitiker der Großen Koalition haben das Änderungspaket mit den Anträgen zum GKV-Versorgungsstärkungsgesetz beraten. Mit dabei: Die Änderung von § 78 Arzneimittelgesetz.Show moreAPOTHEKENHONORAR
06.05.2015, 12:00 Uhr

Becker: Kassen-Retax ist Zechprellerei
Berlin – Die strenge Retax-Politik einiger gesetzlicher Krankenkassen hat der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), FritzBecker, als Zechprellerei kritisiert. Auf dem 52. DAV-Wirtschaftsforum in Berlin sagte er: „Retaxationen der Krankenkassen auf null sind regelmäßig eine völlig überzogene Maßnahme – mir kommt dabei das Wort Zechprellerei in den Sinn.“Show more52. DAV-WIRTSCHAFTSFORUM
06.05.2015, 09:55 Uhr

Peterseim bleibt BVKA-Vorsitzender
Bad Homburg – An der Spitze des Bundesverbands klinik- und heimversorgender Apotheken (BVKA) herrscht weitgehende Kontinuität – doch der BVKA setzt auf eine Neupositionierung und will neue Mitglieder gewinnen. Bei der Jahrestagung erklärte der alte und neue Verbandsvorsitzende Dr. Klaus Peterseim, man wolle der Tatsache Rechnung tragen, dass sich der Beruf des Apothekers wandele. So sollen künftig auch andere besondere ambulante Versorgungsformen in die Verbandsarbeit einbezogen werden. Der Fokus solle zudem stärker auf die Heimversorgung gelegt werden, die Klinikversorgung bleibe aber ebenfalls ein wichtiger Tätigkeitsbereich. Show moreKlinik- und heimversorgende Apotheken
06.05.2015, 07:55 Uhr

Retax-Liste sorgt im DAV für Ärger
Berlin – Retaxationen sorgen offenbar nicht nur in den Apotheken vor Ort für Ärger und Aufregung. Auch im Deutschen Apothekerverband (DAV) hängt wegen der leidigen Problematik der Haussegen schief. Eigentliche sollte eine Vereinbarung mit den Ersatzkassen für Entspannung an der Retax-Front sorgen. Doch das zuletzt vorgelegte Ergebnis der Verhandlungen stieß bei einigen Landesapothekerverbänden (LAV) auf heftigen Protest. Show moreRetaxationen
05.05.2015, 14:30 Uhr

Ebola-Krisenstab beendet Arbeit
Berlin – Der Krisenstab der Bundesregierung für die Ebola-Epidemie in Westafrika stellt Mitte Mai seine Arbeit ein. Das teilte der Ebola-Beauftragte Walter Lindner am Dienstag in Berlin mit. Zuletzt seien für die betroffenen Staaten Liberia, Guinea und Sierra Leone zusammen 33 Neuinfektionen pro Woche gemeldet worden, Tendenz weiter rückläufig, erläuterte er. Liberia könnte demnach schon in einigen Tagen als Ebola-frei eingestuft werden. Show moreWestafrika
05.05.2015, 11:40 Uhr

Bundesrechnungshof kritisiert Krankenkassen
Berlin – Der Bundesrechnungshof (BRH) hat in seinem Jahresbericht die gesetzlichen Krankenkassen für ihre Intransparenz beim Einzug der Sozialversicherungsbeiträge gerügt. Man könne nicht beurteilen, ob die Krankenkassen die Beiträge wirtschaftlich einzögen und ob ihre Vergütung angemessen sei.Show moreSOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER
05.05.2015, 10:00 Uhr

TTIP: Gegenseitige Anerkennung Freier Berufe
Mit TTIP sollen auch Möglichkeiten geschaffen werden, die die gegenseitige Anerkennung reglementierter Berufe erleichtern. Das Freihandelsabkommen mit den USA sollte aus Sicht der EU-Kommission „auch Chancen für den Einzelnen bieten“, wie es in einem Textvorschlag für eine Regulierungszusammenarbeit heißt. Angehörige Freier Berufe sollten ihren Beruf ungehindert auf beiden Seiten des Atlantiks ausüben können. Der ABDA-Präsident mahnt zur Vorsicht. Show moreFreihandelsabkommen EU/USA
04.05.2015, 14:45 Uhr

Kommission sieht Rx-Boni-Verbot kritisch
Berlin - Der Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments interessiert sich mit einiger Verspätung für das deutsche Arzneimittelrecht. Heute kommt vor dem Gremium eine Petition aus dem Jahr 2012 zur Sprache: Das Boni-Verbot beim Versand von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln aus dem EU-Ausland nach Deutschland.Show moreEU-Petitionsausschuss
04.05.2015, 12:20 Uhr

KKH beklagt heftigen Kostenanstieg
Berlin - Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind die Arzneimittelkosten bei der KKH Kaufmännischen Krankenkasse im ersten Quartal 2015 um sieben Prozent gestiegen. Damit seien pro Versicherten 124 Euro für Arzneimittel aus öffentlichen Apotheken ausgegeben worden, so die Kasse. KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit ist einmal mehr alarmiert. Nicht zuletzt, weil im Monat März der Anstieg sogar 12,2 Prozent betrug. Show moreArzneimittelausgaben
04.05.2015, 07:40 Uhr
Kein pauschales Verbot
BERLIN (az/dpa) | Der Ausschluss von Männern, die sexuelle Beziehungen zu Männern hatten, von der Blutspende kann unter Umständen rechtens sein. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Voraussetzung ist aber, dass ein hohes Übertragungsrisiko für schwere Infektionskrankheiten wie HIV besteht und keine echte Alternative zur Sicherstellung eines hohen Gesundheitsschutzniveaus existiert. (EuGH, Urteil vom 29. April 2015, Rs. C-528/13)Show more03.05.2015, 22:00 Uhr
Apotheker ins Präventionsgesetz!
BERLIN (ks) | Apotheker müssen Eingang in das von der Großen Koalition geplante Präventionsgesetz finden. Der Berufsstand ist mit seiner hohen Qualifikation, seinem hohen Vertrauen und dem guten Zugang zur Bevölkerung „unerlässlich für eine erfolgreiche Präventionsstrategie“ – daran hat man beim Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPiG) keinen Zweifel. Nun muss nur noch die Politik überzeugt werden. Darum bemüht sich das Institut in seinem Politikbrief.Show more03.05.2015, 22:00 Uhr
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