Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Arzneimittelinduzierte Ödeme
Arzneistoffe können die Flüssigkeitshomöostase stören - die Folge ist ein arzneimittelinduziertes Ödem. Vier Formen werden unterschieden. Welche Wirkstoffe sind betroffen? Und wie wird therapiert?Show morearzneimittel-und-therapie
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"Wasserschaden" auf Rezept?
01.07.2026, 22:01 Uhr
Lapatinib zur Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs
Der neue Tyrosinkinasehemmer Lapatinib (Tyverb®) ist jetzt in Europa zur Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms vorläufig unter Auflagen zugelassen worden und seit dem 16. Juni in Deutschland erhältlich. Wie Trastuzumab richtet sich auch Lapatinib gegen den Wachstumsfaktor-Rezeptor HER2 und hemmt das Wachstum der Krebszellen.Show moreMammakarzinom
18.06.2008, 22:00 Uhr
Der Rat des Apothekers ist nach wie vor wichtig
Ende vergangenen Jahres wurden die Ergebnisse einer europaweiten Bevölkerungsumfrage zur Selbstmedikation bei alltäglichen Schmerzen ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass neben dem Hausarzt der Apotheker einen großen Einfluss auf die Wahl des Schmerzmittels und das Einnahmeverhalten der Betroffenen hat.Show moreUmfrage zur Selbstmedikation bei Schmerzen
18.06.2008, 22:00 Uhr
Erdbeeren haben jetzt Hochsaison
Wohl kaum eine andere Frucht wird jedes Jahr so sehnsüchtig erwartet wie die Erdbeere. Knallrot und aromatisch duftend, läutet sie den Sommer ein. Trotz weniger Kalorien hat es das sensible Früchtchen in sich – Vitamin C und Folsäure machen die Erdbeere zur gesunden Powerfrucht, ihre Blätter wirken lindernd bei gastrointestinalen Beschwerden. Lassen Sie sich im sechsten Teil unserer Lebensmittelkunde Obst zu allerlei Genüssen mit Erdbeeren verführen.Show moreLebensmittelkunde Obst (Folge 6)
18.06.2008, 22:00 Uhr
Glitazone bei Typ-2-Diabetes unzureichend untersucht
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die vorläufigen Ergebnisse seiner Nutzenbewertung der Glitazone vorgelegt und kommt zu der Schlussfolgerung, dass es weder Belege noch Hinweise auf einen generellen zusätzlichen Nutzen oder größeren Schaden von Rosiglitazon und Pioglitazon im Vergleich zu alternativen Therapien gibt: Bislang sei kein echter Fortschritt für Patienten mit Typ-2-Diabetes durch die Glitazone erkennbar.Show moreIQWiG-Vorbericht
18.06.2008, 22:00 Uhr
Möglicherweise Todesfälle mit dem Appetitzügler Rimonabant
In Großbritannien sind fünf Todesfälle bekannt geworden, die mit der Einnahme des Appetitzüglers Rimonabant (Acomplia®) in Zusammenhang stehen könnten. Die britische Aufsichtsbehörde Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) veröffentlichte auf ihrer Homepage ein Dokument, in dem 720 Spontanmeldungen mit 2123 unerwünschten Arzneimittelreaktionen aufgeführt werden. Eine Bewertung steht noch aus: Ob die Todesfälle mit der Einnahme des Medikaments in Verbindung stehen, ist noch offen.Show moreUnerwünschte Arzneimittelreaktionen
11.06.2008, 22:00 Uhr
Die Bruker-Kost – Hauptsache naturbelassen
Der Arzt Dr. Max Otto Bruker (1909 - 2001) entwickelte eine Ernährungsform, die den Wert einer Nahrung nicht nach Kalorien und Nährstoffen misst, sondern nach ihrer "Lebendigkeit und Natürlichkeit". Das Motto: Hauptsache naturbelassen und pflanzlich - dann sind Lebensmittel auch gesund. Von dieser Maxime geht die Vollwertkost nach Dr. Bruker aus. Ihren Ursprung hat sie in Lehren, die schon der Hippokrates vertrat.Show moreAlternative Ernährungsformen (Folge 3)
11.06.2008, 22:00 Uhr
Tafluprost senkt den Augeninnendruck
Seit Anfang Juni ist mit Tafluprost (Taflotan®) ein weiteres Prostaglandinanalogon zur Senkung des erhöhten Augeninnendrucks auf dem Markt. Prostaglandine sind heute die wichtigsten Wirkstoffe, die lokal zur Glaukombehandlung eingesetzt werden. Bei einmal täglicher Anwendung verbessern sie den trabekulären und den uveoskleralen Abfluss des Kammerwassers und senken den erhöhten Augeninnendruck um rund 30 bis 45%.Show moreProstaglandinanalogon
11.06.2008, 22:00 Uhr
Lubiproston bei Reizdarmsyndrom
Lubiproston bei Reizdarmsyndrom Das Prostaglandin-E-Analogon Lubiproston (vorgesehener Handelsname: Amitizia®) hat Ende April von der US-amerikanischen FDA die Zulassung zur Behandlung des Reizdarmsyndroms mit Obstipation bei erwachsenen Frauen erhalten.Show moreProstaglandin-Analogon
11.06.2008, 22:00 Uhr
TNF-Inhibitoren unterKrebsverdacht
Die Behandlung mit Tumornekrose-Faktor-Inhibitoren (TNF-Inhibitoren) steht unter Verdacht, die Entstehung von Lymphomen und anderen Krebsformen zu fördern. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA untersucht zurzeit 30 entsprechende Berichte, die Kinder und junge Erwachsene betreffen. Sie hatte schon früher Kenntnis von einem möglichen Zusammenhang zwischen einer TNF-Inhibitor-Therapie und Krebsentstehung erhalten, sieht aber nach wie vor ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis.Show moreFDA-Bericht
11.06.2008, 22:00 Uhr
Erhöhtes Brustkrebsrisiko bei längerer Substitution
"Hormontherapie und Brustkrebs – keine Entwarnung" so oder ähnlich titelten viele Publikationen ihre Berichte zu den Ergebnissen der bevölkerungsbasierten deutschen Fall-Kontrollstudie MARIE, nach der auch in Deutschland eine Hormonsubstitution über mehr als fünf Jahre das Brustkrebsrisiko erhöht. Wir haben Prof. Dr. med. Peyman Hadji, den Leiter des Schwerpunktes gynäkologische Endokrinologie, Reproduktionsmedizin und Osteologie der Philipps-Universität Marburg gebeten, diese Studie näher zu beleuchten und Konsequenzen für die Praxis aufzuzeigen.Show moreNeue Studie mit deutschen Frauen
11.06.2008, 22:00 Uhr
Rotigotinpflaster im Kühlschrank lagern
Die Europäische Arzneimittelagentur EMEA hat neue Empfehlungen zur Lagerung der transdermalen Darreichungsform des nicht-ergolinen Dopaminagonisten Rotigotin (Neupro®) herausgegeben. Demnach muss das Pflaster künftig bei einer Temperatur zwischen zwei und acht Grad im Kühlschrank aufbewahrt werden.Show moreMorbus Parkinson
11.06.2008, 22:00 Uhr
Mit Unterstützung leichter abnehmen
Die amerikanische Food and Drug Administration hat Orlistat (Xenical®) in der Dosierung 60 mg pro Kapsel die Zulassung als OTC-Produkt erteilt. Die Europäische Arzneimittelzulassungsbehörde (EMEA) prüft derzeit einen entsprechenden Antrag, wie GlaxoSmithKline mitteilte. Dabei reichen Arzneistoffe allein nicht zum erfolgreichen Abnehmen: Eine Gewichtsreduktion ist besonders erfolgreich, wenn sie mit einer motivierenden Beratung einhergeht. Bei der Beratung kann der Apotheker eine wichtige Rolle spielen, so das Resümee einer Expertenkonferenz in Genf zum Thema Übergewicht.Show moreAdipositas
11.06.2008, 22:00 Uhr
Unterschied in der Gewebeelastizität hilft bei Diagnostik
Patienten mit Verdacht auf Prostatakrebs bietet die Martini- Klinik am Universitäts-Krankenhaus Hamburg-Eppendorf ein neues Diagnoseverfahren an. Mit der ultraschallbasierten Echtzeit-Elastographie können Tumorareale aufgezeigt und so gezielt Gewebeproben zur Abklärung eines Prostatakarzinoms entnommen werden. Mit dem üblichen Ultraschallverfahren konnten lokale Verhärtungen und Gewebeveränderungen bisher nicht ausreichend dargestellt werden.Show moreProstatakarzinom
04.06.2008, 22:00 Uhr
Biotin – das Haut- und Haar-Vitamin
Wer schöne glatte Haut und glänzendes Haar haben möchte, kommt an Biotin nicht vorbei. Doch das Vitamin, das wir in dieser Folge unserer Serie "Basiswissen Ernährung" vorstellen, ist nicht nur für die Optik von Bedeutung. Es spielt auch im Kohlenhydrat-, Aminosäure- und Fettstoffwechsel eine Rolle und ist für die Psyche wichtig. In der Regel sind wir gut mit Biotin versorgt, ältere Frauen weisen allerdings häufig ein Defizit auf und sollten daher auf die Bedeutung von Biotin hingewiesen werden.Show moreBasiswissen Ernährung (Folge 26)
04.06.2008, 22:00 Uhr
Fosaprepitant verhindert Erbrechen bei Chemotherapie
Fosaprepitant (Ivemend®) ist ein Prodrug von Aprepitant und wird als intravenöse Infusion zusammen mit einem Glucocorticoid und einem Setron eingesetzt, um Übelkeit und Erbrechen als Folge einer emetogenen Chemotherapie vorzubeugen. Diese Nebenwirkungen einer Chemotherapie können so stark sein, dass die Dosis der Zytostatika verringert oder sogar die Therapie abgebrochen werden muss.Show moreNeurokinin-1-Rezeptorantagonist
04.06.2008, 22:00 Uhr
Dronedaron zur antiarrhythmischen Therapie
Dronedaron, das sich derzeit in klinischer Prüfung befindet, ist ein Multikanalblocker, der Calcium-, Kalium- und Natriumkanäle angreift. In einer Phase-III-Studie konnte Dronedaron bei Patienten mit Vorhofflimmern oder Vorhofflattern das Risiko für kardiovaskuläre Hospitalisierung oder Mortalität reduzieren. Ende dieses Jahres soll bei den Behörden die Zulassung eingereicht werden, wie Sanofi-Aventis mitteilte.Show moreTherapie bei Herzrhythmusstörungen
04.06.2008, 22:00 Uhr
Benefit durch neues Therapieregime?
In einer Phase-III-Studie wurde untersucht, ob bei einem fortgeschrittenen Mammakarzinom die zusätzliche Gabe eines VEGF-Inhibitors Vorteile gegenüber einer alleinigen Taxantherapie aufweist. Der überzeugende Benefit blieb allerdings aus: Zwar konnte durch die Kombination das progressionsfreie Überleben, nicht hingegen das Gesamtüberleben verlängert werden.Show moreMetastasierendes Mammakarzinom
04.06.2008, 22:00 Uhr
Neues Biologikum für Erwachsene und Kinder vor der Zulassung
Der humanisierte monoklonale Interleukin-6-Rezeptor-Antikörper Tocilizumab stellt ein neuartiges Wirkprinzip in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis dar. Seine klinische Wirksamkeit und Verträglichkeit wurde nicht nur in Studien mit erwachsenen Patienten, sondern auch mit Kindern und Jugendlichen geprüft.Show moreRheumatoide Arthritis
04.06.2008, 22:00 Uhr
Neue Therapieregime erhöhen das Überleben
Die Prognose eines fortgeschrittenen Magenkarzinoms ist ungünstig, besonders wenn der Tumor inoperabel oder bereits metastasiert ist. Neue Therapieregime können Ansprechraten und Überleben erhöhen, ohne die Lebensqualität herabzusetzen.Show moreMagenkarzinom
28.05.2008, 22:00 Uhr
Bosentan verringert Anzahl digitaler Ulzerationen
Der orale duale Endothelin-Rezeptor-Antagonist Bosentan (Tracleer®) kann die Anzahl neuer digitaler Ulzerationen bei Sklerodermiepatienten, die an den schmerzhaften und kaum therapierbaren Fingergeschwüren leiden, reduzieren. Aufgrund der Ergebnisse der Rapids-1- und -2-Studien erteilte die europäische Zulassungsbehörde EMEA die erweiterte Zulassung für Bosentan, wie Actelion mitteilte. Bosentan war bisher für die Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) zugelassen.Show moreZulassungserweiterung
28.05.2008, 22:00 Uhr
Körpereigene Opioide begrenzen Morphintoleranz
Die schmerzlindernde Wirkung von Morphinen kann nach wiederholter Applikation nachlassen. Dieser Gewöhnungseffekt wird durch körpereigene Opioide (Endorphine) begrenzt, die von Immunzellen ausgeschüttet werden. Deshalb ist bei Langzeitapplikation peripher wirkender Morphinagonisten im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen die Gewöhnungsgefahr gering.Show moreAus der Forschung
28.05.2008, 22:00 Uhr
Micafungin zur Behandlung systemischer Pilzinfektionen
Mit Micafungin (Mycamine®) hat die Europäische Arzneimittelagentur ein neues Antimykotikum aus der Gruppe der Echinocandine zur Behandlung systemischer Pilzinfektionen in Europa zugelassen. Micafungin beeinflusst spezifisch die Pilzzellwand-Biosynthese durch selektive Hemmung der (1,3)-Beta-D-Glucansynthase. In klinischen Studien hat es sich als vergleichbar effektiv wie liposomales Amphotericin B erwiesen, war jedoch besser verträglich.Show moreNeues Antimykotikum
28.05.2008, 22:00 Uhr
Kennen Sie Ihre Blutfettwerte?
Am 27. Juni 2008 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e.V. bereits zum sechsten Mal den bundesweiten Tag des Cholesterins. Das Ziel: Jeder Erwachsene sollte seine Cholesterinwerte kennen. Ein zu hoher Cholesterinspiegel und eine zu hohe Triglyceridkonzentration zählen neben Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und bauchbetontem Übergewicht zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.Show moreTag des Cholesterins
28.05.2008, 22:00 Uhr
Stillen kann die Mutter vor Rheuma schützen
Muttermilch ist nicht nur die optimale Säuglingsernährung, auch die Mutter kann vom Stillen gesundheitlich profitieren, wie eine kürzlich veröffentlichte schwedische Studie gezeigt hat. Bei Frauen, die länger als ein Jahr gestillt hatten, war das Risiko für eine rheumatoide Arthritis signifikant verringert.Show morePrävention
28.05.2008, 22:00 Uhr
Rechtliches
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