ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Therapeutische Ziele und Strategien müssen überdacht werden
Im vergangenen Jahr hat die Amerikanische Diabetes Association (ADA) beschlossen, die Diabetes-Diagnosekriterien zu verschärfen. Der Grund: Epidemiologische Daten belegen inzwischen eindeutig, daß das Risiko für diabetische Folgeschäden, etwa eine Retinopathie, bereits ab Nüchternplasmablutzuckerwerten von etwa 126 mg/dl deutlich zu steigen beginnt. Jetzt fordern Diabetologen, auch die Therapieziele zu überdenken. Auch hier soll versucht werden, die Nüchternplasmablutzuckerspiegel unter einen Wert von 126 mg/dl und entsprechend den HbA1c-Wert unter 7% zu senken.Show more09.08.1998, 15:19 Uhr
Kombination von drei Reverse-Transkriptase-Hemmern
Die Therapie mit drei Reverse-Transkriptase-Hemmern führt bei der HIV-Infektion zu einer stärkeren Suppression der viralen Replikation als die Kombination von zwei Reverse-Transkriptase-Hemmern. Möglicherweise kann mit der Tripeltherapie auch die Resistenzentwicklung verzögert werden.Show more09.08.1998, 15:19 Uhr
Raucher sind doppelt so häufig betroffen
Rauchen verdoppelt das Risiko, im Alter an Alzheimer oder einer anderen Demenzform zu erkranken. So lautet das Ergebnis der Rotterdam Study, in der Alzheimer- und andere Demenzfälle bei 6870 über 55jährigen untersucht wurden. Träger der genetischen Anlage für das Apolipoprotein E4 (APOE4), eines Risikofaktors für die Alzheimer-Demenz, weisen dagegen kein erhöhtes Risiko auf, wenn sie zur Gruppe der Raucher zählten.Show more09.08.1998, 15:19 Uhr
Tirofiban - ein Thrombozyten-Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonist
Der Thrombozytenaggregationshemmer Tirofiban (Aggrastat(r)) ist seit August in Deutschland auf dem Markt. Sein Wirkprinzip ist die Hemmung des Thrombozyten-Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptors. Als Zusatzmedikation neben Acetylsalicylsäure und Heparin senkt er bei Patienten mit instabiler Angina pectoris oder rudimentärem Herzinfarkt (Nicht-Q-Wellen-Infarkt) die Häufigkeit erneuter Infarkte und refraktärer Ischämien sowie das Mortalitätsrisiko.Show more09.08.1998, 15:19 Uhr
Arbeitsbedingungen in Ost und West weiterhin unterschiedlich
In den westdeutschen Apotheken wird wieder mehr über Tarif gezahlt als noch vor zwei Jahren, und die Teilzeitarbeit nimmt in Gesamtdeutschland weiter zu - dies sind die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Umfrage des BVA (Bundesverband der Angestellten in Apotheken). Etwa alle zwei Jahre führt die gewerkschaftliche Vertretung der etwa 100000 Angestellten in Apotheken eine Umfrage zu Gehältern und Arbeitsbedingungen in der Apotheke durch. Diese Zahlen sind zwar nicht repräsentativ, lassen aber aufgrund der breiten Datenbasis Aussagen über gewisse Trends zu.Show more02.08.1998, 15:19 Uhr
Update: Europäisches Arzneibuch, Nachtrag 1998, Deutsches Arzneibuch 1998
Am 1. August 1998 traten die Nachträge bzw. Ergänzungen der beiden Arzneibücher PH.EUR. und DAB in Kraft. Für das Laborprogramm für Apotheken wird deshalb rechtzeitig ein entsprechendes Update angeboten, mit dem die für die Stoffprüfung relevanten Änderungen und Neuerungen bei den Vorschriften und Prüfmethoden in das Programm übernommen werden. Im Update inbegriffen sind eine Aktualisierung der Daten nach der 14. Ergänzungslieferung DAC/NRF vom November letzten Jahres sowie einige Detailkorrekturen. Neu aufgenommen wurden einige Drogen aus dem Arzneibuch der Chinesischen Medizin (ACHM) und einige Standarddefekturen nach NRF (vormals SR 90 DDR). Auf der Softwareseite gibt es ebenfalls Neues: Insbesondere das Windows(r)-Laborprogramm bietet etliche neue Leistungsmerkmale (z.B. direkter Internetzugriff, Paßwort-gesteuerter Zugang, Parken von Prüfungen, automatische Verfallkontrolle) sowie zahlreiche Detailverbesserungen (z.B. Unterstützung der Seiko(r)-SLP Drucker für Endlos-Thermoetiketten, komplette Online-Hilfe mit Stichwortsuche u.a.m.).Show more02.08.1998, 15:19 Uhr
Stärkere klinische Ansätze im Pharmaziestudium
Verhältnis zur Klinischen PharmakologieShow more02.08.1998, 15:19 Uhr
Batterien für Hörgeräte dürfen in Apotheken abgegeben werden
Das Angebot von speziellen Batterien für Hörgeräte verstößt als apothekenübliches Randsortiment nicht gegen die Apothekenbetriebsordnung. Die Batterien dürfen deshalb in Apotheken abgegeben werden. Dies hat das Oberlandesgericht Frankfurt/Main im Rahmen eines einstweiligen Rechtsschutzverfahrens festgestellt. Der Beschluß ist rechtskräftig. (Beschluß des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main vom 16. Juli 1998, Az.: 6 W 93/98)Show more02.08.1998, 15:19 Uhr
Ein Härtefall für Patienten und Hersteller
FRANKFURT (aal). Welche Arzneimittel dürfen Ärzte künftig noch zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnen? Der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen versucht die Antwort darauf durch eine überarbeitete Version der Arzneimittel-Richtlinien zu konkretisieren. Auf einer Pressekonferenz des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) am 30. Juli 1998 wurden die Einschnitte in den Leistungskatalog der Kassen kritisch beleuchtet.Show more02.08.1998, 15:19 Uhr
Neues Wirkprinzip in der MS-Therapie
Mit Glatirameracetat (Copolymer-1, Copaxone(r)) kommt jetzt nach den Beta-Interferonen ein zweiter Wirkstoff zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) auf den Markt. Wie die Beta-Interferone eignet sich Glatirameracetat vor allem für Patienten mit relativ wenig Behinderungen in einem frühen Stadium der Erkrankung. Für die Anwendung bei Patienten mit chronisch-progredientem Krankheitsverlauf gibt es derzeit noch keine aussagekräftigen Studien. In der Wirksamkeit ist Glatirameracetat mit den Beta-Interferonen vergleichbar, die Anzahl der Schübe wird im Mittel um etwa 30% reduziert.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Meistgelesen
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung