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Vit K - Antagonisten

Personen, die zur Vorbeugung und Behandlung eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen, müssen nicht auf Vitamin K-reiche Lebensmittel wie grünes Blattgemüse oder verschiedene Kohlarten verzichten.


{hd}Auf Gemüse muß man nicht verzichten
Verantwortlich für die Bildung der Blutgerinnungsfaktoren in der Leber, ist das fettlösliche Vitamin K ein natürlicher Gegenspieler von Blutgerinnungshemmern. Ein Verzicht auf Vitamin K-reiche Lebensmittel wie Leber, Spinat, Kohl oder andere grüne Gemüsesorten ist nach Ansicht der Experten trotzdem nicht erforderlich. Untersuchungen haben inzwischen gezeigt, daß selbst der Genuß größerer Mengen Vitamin K-haltiger Nahrungsmittel, wie beispielsweise 500 g Spinat, die Blutgerinnung nur unwesentlich beeinflußt. Eine Vitamin K-arme Ernährung ist daher nicht notwendig und zudem auch nur schwer in der Praxis umsetzbar: Welche Mengen des Vitamins im Darm aufgenommen werden, hängt von Faktoren wie Fettgehalt des Essens, Menge der Gallenflüssigkeit und Aktivität der fettspaltenden Enzyme ab. Auch sind die Angaben zum Vitamin K-Gehalt einzelner Lebensmittel in den verschiedenen Tabellen sehr unterschiedlich und gelten als nicht sehr verläßlich. Ime

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