ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Herzinfarkt: Kleine Frauen besonders gefährdet
Zwischen Körpergröße und Infarktrisiko gibt es offenbar einen Zusammenhang: Laut einer schwedischen Studie erleiden kleine Frauen nach überstandenem Infarkt deutlich öfter eine zweite Attacke als ihre groß gewachsenen Geschlechtsgenossinnen.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Versorgungssituation bei Kopfschmerzen unbefriedigend
DRESDEN (tmb). Migräne ist eine chronische Erkrankung mit hohem Leidensdruck. Zudem wird eine eher unzureichende Versorgung der Patienten vermutet. Daher soll eine Studie des Gesundheitsökonomischen Zentrums (GÖZ) der TU Dresden Daten zur Versorgungssituation von Kopfschmerz- und Migränepatienten liefern und die Wirkung von Schulungen für Ärzte, Apotheker und Patienten auf die Lebensqualität der Patienten untersuchen.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Neue Wege zur Migränetherapie in Schleswig-Holstein
DAMP (tmb). Es sollte ein Vortrag über die Kosten von Kopfschmerzerkrankungen werden, doch entstand daraus eine Absichtserklärung über ein gemeinsames Projekt der AOK und der Apothekerkammer Schleswig-Holstein zur pharmazeutischen Betreuung: Peter Buschmann, Vorstandsvorsitzender der AOK des nördlichsten Bundeslandes, referierte am 14. November während der schleswig-holsteinischen Kammerfortbildung in Damp (siehe hierzu auch den Bericht auf Seite 63 ff.). Dabei präsentierte er Daten zur Kostensituation und lobte die erfolgreiche Arbeit der Schmerzklinik Kiel.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
U. Grimm, G. Giers, R. BaldFetale Alloimmune Thrombo
Bei der fetalen Alloimmunthrombozytopenie (FAIT) handelt es sich um eine seltene Erkrankung des Fetus, die durch eine Unverträglichkeitsreaktion zwischen den Thrombozyten des Fetus und der Mutter hervorgerufen wird: Durch fetale, von väterlicher Seite vererbte Thrombozytenantigene, die der Mutter fehlen, wird die mütterliche Immunisierung gegen diese Antigene evoziert. Die mütterlichen Antikörper passieren die Plazenta und führen im Blutkreislauf des Fetus zur Thrombozytopenie und den damit verbundenen Folgeerscheinungen, unter Umständen zum intrauterinen Fruchttod. Die Problematik dieser Erkrankung liegt darin, dass sie aufgrund der Seltenheit von einem Fall auf 1000 Schwangerschaften sowie der relativen Unbekanntheit oft nicht erkannt wird und somit nicht therapiert wird.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Jahresmitgliederversammlung von Integritas: Keine Revolution durch vergleichende
BONN (hb). Vor zwei Jahren sorgte eine neue europäische Richtlinie zur vergleichenden Werbung für viel Gesprächsstoff. Sollten wir nun über kurz oder lang auch in der Arzneimittelwerbung "amerikanische" Verhältnisse bekommen? Dass dies nicht zu befürchten ist, wurde spätestens mit der anstehenden Umsetzung der Richtlinie in deutsches Recht deutlich. Was wird bei der vergleichenden Arzneimittelwerbung möglich sein? Der Verein für lautere Heilmittelwerbung e.V. - Integritas, ein Selbstkontrollorgan der pharmazeutischen Industrie und der Reformwarenhersteller, nahm sich bei seiner diesjährigen Jahresmitgliederversammlung am 1. Dezember 1999 in Bonn des Themas an.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
D. FrohneEin neues Dopingmittel? – Leistungsst
Im Sportfernsehen und in der Tagespresse (z. B. [14]) wurde kürzlich über eine Sportgerichtsverhandlung des Deutschen Fußballbunds (DFB) berichtet, in der Dopingvorwürfe gegen einen Spieler des 1. FC Nürnberg geklärt werden sollten¹. Bei ihm waren in Urinproben (A und B) Spuren eines auf der Verbotsliste stehenden anabolen Steroids gefunden worden. Unabhängig davon, ob der Spieler eine entsprechende Substanz eingenommen hat oder nicht, wurde in der Verhandlung bekannt, dass ein Spielerbetreuer, der sich als Ernährungsberater und "Experte für leistungsspezifische Sporternährung" bezeichnete, dem Spieler zur Leistungssteigerung das Nahrungsergänzungsmittel Tribulus terrestris in Kapseln zu 750 mg gegeben hat ("das Mittel macht 10 bis 15% mehr Leistung aus"). Um was handelt es sich bei dem in Deutschland bisher wenig bekannten pflanzlichen Präparat, das sich in der rechtlichen Grauzone der Nahrungsergänzungsmittel [7] tummelt, die wegen der unklaren Abgrenzung von den Arzneimitteln auch in der Apotheke Probleme aufwerfen können [13]?Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
CODE 2-Studie: Behandlungsdefizite und Einsparpotentiale bei Typ 2-Diabetes
DÜSSELDORF (mw). Mit dem Motto des diesjährigen Weltdiabetestages am 14. November 1999 ("Die Kosten des Diabetes") hatte sich die Internationale Diabetes Föderation (IDF) schon vor geraumer Zeit ein Thema ausgesucht, das von großer Aktualität ist. Wie hoch die Kosten des Diabetes tatsächlich sind, hat nun eine Studie zu Tage gebracht, die vom Pharmaunternehmen Smith Kline Beecham in verschiedenen europäischen Staaten unterstützt wurde. Pünktlich zum Weltdiabetestag wurden die für Deutschland relevanten Daten der CODE 2-Studie (Costs of Diabetes in Europe (Type 2) auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf vorgestellt.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Apothekerverband Hamburg: Reformdruck ist nur aufgeschoben
Die Gesundheitsreformversuche des zu Ende gehenden Jahres und mögliche künftige Entwicklungen des Gesundheitswesens waren die Hauptthemen der Mitgliederversammlung des Hamburger Apothekervereins am 30. November. Der Vereinsvorsitzende Dr. Jörn Graue äußerte deutliche Kritik an den Reformbemühungen der Bundesregierung und beschrieb die negativen Folgen der jüngsten Entwicklung auf die Verordnungszahlen in Hamburg (siehe AZ Nr. 49). ABDA-Hauptgeschäftsführer Dr. Johannes Pieck wies darüber hinaus auf einige grundsätzliche Schwierigkeiten für die Apotheken bei künftig möglichen Reformen des Gesundheitswesen hin.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Funktionelle Dyspepsie: Bringt die Eradikation des Helicobacter pylori Besserung
Seit Jahren wird auf gastroenterologischen Kongressen die Frage diskutiert, ob die Eradikation des Helicobacter pylori (Hp) den Verlauf einer funktionellen Dyspepsie günstig beeinflusst oder nicht. Die Firma Takeda Pharma GmbH gab zur Beantwortung dieser Frage eine umfangreiche klinische Untersuchung in Auftrag, die ELAN-Studie (Eradikation versus Lansoprazol bei Hp-assoziierter nicht ulzeröser Dyspepsie).Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Der alternde Mann: Kommen Männer in die Wechseljahre?
Obwohl ältere Männer ähnliche, wenn auch schwächer ausgebildete Symptome wie Frauen in der Menopause aufweisen, wirkt für die meisten Menschen die Vorstellung, dass auch sie in die "Wechseljahre" kommen könnten, zunächst komisch. Wechseljahre sind eine Domäne der Frau, Männer kommen maximal in die Midlife Crisis. Dies macht deutlich, dass durch Erziehung, Rollenverständnis und nicht zuletzt biologische Gesetzmäßigkeiten Männer und Frauen in unserer Gesellschaft auf unterschiedliche Weise altern.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Misteltherapie: Neues über Grundlagenforschung und Klinik
1995 hatte erstmals ein von der Carl und Veronika Carstens-Stiftung und der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland veranstaltetes Symposium über die Mistel stattgefunden*. In der Zwischenzeit hat es eine Reihe neuer Erkenntnisse in der Grundlagenforschung und Therapie gegeben. Diese zu bilanzieren und zu bewerten war die Aufgabe und Triebfeder für ein neues Treffen, das vom 12. bis 14. November 1999 in Nonnweiler stattfand.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Preisverleihung: Internationaler Aspirin-Preis 1999
LEVERKUSEN (ral). Unverhüllt und daher nicht ganz so eindrucksvoll wie zum 100. Geburtstag von Aspirin zeigte sich das Bayer-Hochhaus am 4. Dezember anlässlich der Verleihung des internationalen Aspirin-Preises 1999. Umso eindrucksvoller waren dafür die Vorträge der Preisträger. Den diesjährigen internationalen Aspirin-Seniorpreis erhielt der Epidemiologe Prof. Dr. Charles H. Hennekens von der Universität Miami, Florida. Der Aspirin-Preis für junge Forscher ging zu gleichen Teilen an Dr. Min-Jean Yin, SUGEN Inc., South San Francisco, und Stefanie Oberle, Institut für Pharmakologie und Toxikologie an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
T. Müller-BohnMigräne – Leiden, das man nich
Die Beschreibung der Migräne als Leiden, das man nicht hinnehmen muss, geht auf Professor Dr. Hartmut Göbel, Kiel, zurück. Sie prägte die diesjährige Herbstfortbildung der Apothekerkammer Schleswig-Holstein, die am 13. und 14. November in Damp stattfand. Unter der Moderation von Dr. Martin Abel, Reinbek, wurden den etwa 150 Teilnehmern Prophylaxe- und Therapiemöglichkeiten vorgestellt, die ein Leben mit Migräne erträglicher machen können.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Chronisch-obstruktive Bronchitis: Rauchen einstellen!
Die chronisch-obstruktive Bronchitis (COPD, Chronic Obstructive Pulmonary Disease) gehört neben Krebs, Herzinfarkt und Apoplex weltweit zu den bedeutendsten Mortalitätsfaktoren. In Deutschland leiden 10% der Erwachsenen unter einer chronischen Bronchitis, das bedeutet 6,4 Mio. Patienten. Hauptursache (bei 80% der Erkrankungen) ist das Rauchen: 15 bis 20% der Raucher entwickeln eine symptomatische COPD. Man schätzt, dass 500 Mio. der heute lebenden Menschen an ihrem Zigarettenkonsum sterben werden. Die erste und wichtigste Therapiemaßnahme ist daher der Rauchstopp. Daneben stehen Arzneimittel wie Beta-2-Sympathomimetika und inhalative Glucocorticoide sowie physiotherapeutische Maßnahmen zur Verfügung.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Kinder müssen ein Recht auf geprüfte Medikamente haben
GÖTTINGEN (ms). Kinder sind keine Miniaturausgaben von Erwachsenen. Es ist daher gefährlich, die Dosierung von Arzneimitteln für Kinder nach der Dosis für Erwachsene zu berechnen. Nur klinische Studien mit Kindern könnten zu einer sicheren und wirksamen Arzneimitteltherapie führen. Sie fehlen jedoch in den meisten Fällen, weil sie für viele Eltern und Ärzte ein Tabu sind. Im Interesse der Kinder muss dieses Tabu durch sachliche Aufklärung und politischen Willen gebrochen werden. Wie Erwachsene sollten auch Kinder ein Recht darauf haben, nur mit geprüften Arzneimitteln behandelt zu werden. Das war das Ergebnis einer wissenschaftlichen Tagung des Kollegiums der Medizinjournalisten, die am 20. November 1999 an der Universitätsklinik in Göttingen unter der Leitung von Frau Maria-E. Lange-Ernst stattfand.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
LAV Baden-Württemberg: EDV-Messe in Ludwigsburg
Der Landesapothekerverband (LAV) Baden-Württemberg veranstaltete am 24. November 1999 in Ludwigsburg seine schon traditionelle Apotheken-EDV-Messe. Im Forum am Schlosspark präsentierten knapp 20 kleine und große Aussteller Bewährtes und Neues aus der Welt der Bits und Bytes.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Mexikaner zeigen großes Interesse an deutscher Pharmazie
Die Lage der Pharmazie ist kritisch in Mexiko. Akademisch ausgebildete Apotheker fehlen nämlich ebenso wie ein öffentliches Apothekenwesen. Um diese Missstände zu beseitigen, hat die Mexikanische Pharmazeutische Gesellschaft Ende Oktober dieses Jahres auf ihrem Kongress in Puerto Vallarta offen über Reformen des Apothekenwesens diskutiert. Da die deutsche Pharmazie in Mexiko hohes Ansehen genießt, hatte man DPhG-Präsident Professor Dr. H. P. T. Ammon als Gastredner nach Mexiko eingeladen. Auf einer Podiumsdiskussion mit internationaler Beteiligung stellte Professor Ammon die gesetzlichen Grundlagen und die Organisation der Pharmazie in Deutschland vor.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Entscheiden sich Herba-Aktionäre für Gehe?
STUTTGART. Am 5. Oktober 1999 veröffentlichte die Gehe AG ihr Angebot, Aktien der Herba Chemosan Apotheker-AG für 17500 ATS pro Aktie zu erwerben. Im Rennen um eine Mehrheit an der Herba Chemosan befindet sich auch noch der deutsche Pharmagroßhandel Sanacorp AG.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Infektions- und Tropenmedizin: Mit vereinten Kräften gegen die Erreger
MÜNCHEN (ms). Antibiotikaresistente Erreger stellen ein zunehmendes Problem dar. Eine Gefahr für Russland-Reisende ist eine dort auftretende multiresistente Tuberkulose. Intensiv arbeitet man an DNA-Impfstoffen zur Prophylaxe und auch zur Therapie von Krankheiten wie zum Beispiel der Immunschwächekrankheit Aids. Neu ist, dass Reisende in Gambia und der Dominikanischen Republik an Malaria erkranken. Dies sind einige Ergebnisse des 5. Deutschen Kongresses für Infektions- und Tropenmedizin, der vom 24. bis 27. November 1999 in München statt fand.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Vorsicht bei Johanniskraut – Wechselwirkungen mit Digoxin! (DAZ-Interview)
BERLIN (diz). Johanniskraut scheint nicht so harmlos zu sein, wie es von manchen angesehen wird. Eine von der Firma Lichtwer in Auftrag gegebene und von Prof. Dr. Ivar Roots, Institut für Klinische Pharmakologie am Universitätsklinikum Charité der Humboldt-Universität Berlin, durchgeführte Studie zeigt, dass die Pharmakokinetik von Digoxin, aber auch von Phenprocoumon, Cyclosporin und Amitriptylin nach Einnahme von Johanniskrautextrakt verändert wird. Das Phytopharmakon reduzierte beispielsweise die Konzentration von Digoxin im Blut um ein Viertel.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Virenerkrankungen: Zum Verwechseln ähnlich
"Die Impfung hat versagt!" So reagieren viele Eltern, wenn das bereits vor Jahren gegen Masern, Mumps und Röteln geimpfte Kind plötzlich Fieber und rote Pusteln bekommt. Aber nicht nur Masern- und Rötelviren können solche Symptome hervorrufen.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Internet fürs Altersheim
"Das Internet ist für alte Menschen ein Fenster zum Leben" sagt David Lansdale, Geriatriker von der Stanford-Universität und fordert daher, dass jedes Alters- und Pflegeheim mit öffentlich zugänglicher E-Mail und Internetzugang ausgestattet werden sollte.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
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