ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Arzneimittelsicherheit bei Blutprodukten nach modernen Standards
LANGEN (hb). Jedes Jahr einmal öffnet das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen seine Pforten für die Öffentlichkeit, ein guter "Brauch". In diesem Jahr hatten Interessierte am Samstag, den 17. Juni 2000, die Gelegenheit, sich vor Ort über die Verarbeitung und Testung von Blut und Blutprodukten zu informieren. Ein kleiner Labor-Rundgang führte zu sechs Stationen mit verschiedenen Themen. Vorträge gaben einen Einblick in die Aufgaben des PEI, angefangen von den Zeiten Paul Ehrlichs, des berühmten ersten Direktors, bis hin zu dem heutigen breitgefächerten Leistungsspektrum der Behörde. Auch die DAZ hat sich im PEI einmal umgeschaut.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
„Arzneidrogenprofile“ – ein Kitteltaschenbuch stellt sich vor
(es). Ein soeben erschienenes Kitteltaschenbuch stellt die wichtigsten beratungsrelevanten Daten von mehr als 200 Arzneidrogen zusammen. Aufgrund seines sehr übersichtlichen Aufbaus und seiner Handlichkeit ist es ihm zu wünschen, dass es binnen Kurzem in jeder Offizin, aber auch in den pharmazeutischen Instituten und den PTA-Schulen zu finden ist.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
3 Tage Tafenoquin schützt 7 Wochen vor Malaria
Nur drei Tage Chemoprophylaxe mit Tafenoquin schützt etwa sieben Wochen vor Malaria und ist dabei noch gut verträglich. Das sind die vielversprechenden Ergebnisse einer Studie mit Tafenoquin, die Prof. Dr. P. G. Kremsner vom Institut für Tropenmedizin in Tübingen in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht hat.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Da können Rabatt- und Marktstrukturen zusammenbrechen! (DAZ-Interview zu Schwar
STUTTGART (daz). Seit dem 1. April 2000 liefert das Monheimer Pharmaunternehmen Schwarz Pharma das hochpreisige Präparat Prostavasin nicht mehr über den pharmazeutischen Großhandel, sondern nur noch direkt aus. Das hat im Markt ziemliche Wogen geschlagen. Als Reaktion haben die Pharmagroßhändler Phoenix, Anzag und GEHE ihre Kunden über den Sachverhalt informiert, mit dem Ziel, Schwarz Pharma zum Einlenken zu bewegen. Die Stuttgarter GEHE hat darüber hinaus eine umfangreiche Aktion gegen den Direktvertrieb von Arzneimitteln gestartet. Mit Fax-Vordrucken wurden die Kunden aufgefordert, bei den Monheimern zu protestieren. Nach Aussage von GEHE sollen zwischenzeitlich mehrere tausend Protestfax-Antworten bei Schwarz eingegangen sein. Die DAZ hat Dr. Henrik Meyer-Hoeven, in der Geschäftsführung von GEHE verantwortlich für Einkauf, Vertrieb und Marketing, zur Situation befragt.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Rekombinantes Fusionsprotein: Etanercept zur Behandlung der rheumatoiden Arthrit
Am 1. Juni wurde das rekombinante Fusionsprotein Etanercept (Enbrel) zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis in den deutschen Markt eingeführt. Aufgrund der hohen weltweiten Nachfrage ist Enbrel zurzeit nur über Wyeth-Pharma GmbH zu beziehen, wie die Firma mitteilte.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Anti-TNF-Alpha-Antikörper: Infliximab zur Therapie der rheumatoiden Arthritis z
Die rheumatoide Arthritis geht bei vielen Patienten mit einer raschen Destruktion und Funktionseinschränkung der betroffenen Gelenke einher, die oft bis zur Invalidität führt. Die Behandlung mit den bisher zur Verfügung stehenden so genannten Basistherapeutika ist in vielen Fällen aufgrund mangelnder Wirkung oder schlechter Verträglichkeit unbefriedigend, und innerhalb von zwei Jahren nach Diagnosestellung sind fast 40% der Betroffenen nicht mehr arbeitsfähig. Mit dem gegen TNF alpha gerichteten Antikörper Infliximab (Remicade) steht nach einer Mitteilung der Essex Pharma nun ein Medikament zur Verfügung, das in schweren therapieresistenten Fällen bereits innerhalb von zwei Wochen nach der Infusion zu einer deutlichen Linderung der Symptome und einer Verbesserung der Gelenkfunktion führt.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
BPI-Vorstand neu gewählt
BERLIN (bpi). Die Spitze des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat sich personell verändert: Zum neuen Vorsitzenden wurde Dr. Bernd Wegener, geschäftsführender Gesellschafter der B.R.A.H.M.S. Arzneimittel GmbH, Hennigsdorf bei Berlin, von den Delegierten der BPI-Hauptversammlung in Berlin gewählt.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Kindersicherheitstag 2000
(la). Zum ersten Mal in Deutschland rief die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Kindersicherheit am 10. Juni den Kindersicherheitstag aus. Er stand unter dem Motto "Vorsicht Fallen" - aus gutem Grund, denn etwa die Hälfte aller Unfälle im Haushalt basiert auf Stürzen. Von nun ab will die BAG in jedem Jahr ein Schwerpunktthema zur Prävention von Kinderunfällen festlegen.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Phoenix erwirbt ungarischen Pharmagroßhändler
MANNHEIM (phoe). Phoenix Pharma Rt., Fót, die ungarische Tochtergesellschaft des deutschen Pharmagroßhändlers Phoenix Pharmahandel Aktiengesellschaft & Co, Mannheim, hat nach Genehmigung des Kartellamtes vor kurzem die Großhandelsaktivitäten der ungarischen Westpharma Rt., Budapest, erworben.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
BMG: Zwei alkoholfreie Tage pro Woche
BERLIN (bmg). Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat eine neue Studie zu Alkoholkonsum und Folgeschäden veröffentlicht. Die Konsequenz: Die Drogenbeauftragte rät zu möglichst geringem Alkoholkonsum und mindestens ein bis zwei alkoholfreien Tagen pro Woche.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Erste Autoschalter-Apotheke in England eröffnet
(nkh). Die erste Autoschalter-Apotheke in Europa wurde im englischen Städtchen Norton Canes in der Nähe von Birmingham von Duran Chemist eröffnet. Und eine zweite Drive-Through-Pharmacy soll bereits in Kürze in Mittelengland eröffnet werden - weitere Expansion keinesfalls ausgeschlossen. Lässt sich das Konzept des "drive and go" also erfolgreich auf die Apotheke übertragen? ASDA, die kürzlich von der amerikanischen Firma Wal-Mart übernommene Supermarktkette, zeigt sich an dem Vorhaben ebenfalls höchst interessiert. Was in Deutschland per Gerichtsurteil im Jahr 1998 verboten wurde, wird in England als die Zukunft der Apotheke gefeiert. Die DAZ hat Mr. Chahal, den Initiator des Konzeptes, in seiner Apotheke besucht, um diese Frage und das Prinzip hinter der Drive-through-Pharmacy zu diskutieren.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Beschneidung schützt vor AIDS
Beschnittene Männer besitzen ein deutlich geringeres Risiko, sich bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit HIV zu infizieren, als nicht beschnittene Männer. Der Grund: HI-Viren infizieren offenbar primär Langerhans-Zellen, die in der Vorhaut zahlreich vorhanden sind.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Ausstellung: Flechten – Kunstwerke der Natur
Unter dem Motto "Flechten - Kunstwerke der Natur" ist im Naturkundlichen Museum Mauritianum in Altenburg bis zum 16. Juli eine Wanderausstellung des Naturmuseums Senckenberg, Frankfurt am Main, zu sehen. Gezeigt werden Präparate sowie Arzneien und andere Objekte, die aus Flechten hergestellt werden. Historische Dokumente und Fotos ergänzen die Schau.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
M. SteinChronische Schmerzen – Bericht von der
In Deutschland gibt es mindestens fünf Millionen Patienten mit chronischen Schmerzen, deren Lebensqualität herabgesetzt ist. 600 000 von ihnen gelten als Problempatienten, denn ihre Schmerzen haben einen eigenständigen Krankheitswert und sind besonders therapieresistent. Patienten mit chronischen Schmerzen sind häufig Stammkunden einer Apotheke. Dank den heute zur Verfügung stehenden Medikamenten könnte den meisten Schmerzpatienten geholfen werden. Die Realität sieht jedoch anders aus. Aus Unkenntnis werden vor allem stark wirkende Opioide zu wenig und zu spät eingesetzt. Die zentralen Fortbildung der LAK Rheinland-Pfalz am 6. und 7. Mai in Mainz, die Prof. Dr. Dr. Ernst Mutschler souverän leitete, setzte sich intensiv mit dem Thema "chronische Schmerzen" auseinander.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Im Rosenmonat Juni: Rosen – einmal pharmazeutisch betrachtet
Jetzt blühen sie wieder in voller Pracht, an den Hauswänden, in Gärten und Parks, die "Wilden" in der freien Natur, die "Feinen, Hochgezüchteten" in ihrer ganzen Vielfalt in Rosenschulen und Rosarien zu bewundern (die beiden berühmtesten sind in Dortmund und Sangerhausen). Seit jeher ranken sich Mythen, Sagen und Geschichten um die Rosen. Liebhaber und Dichter priesen sie als die Königin der Blumen, Malern war sie vieldeutiges Symbol, und auch Komponisten fanden die richtigen Töne für sie und ihren viel gerühmten Duft. Seit alters her ist die Rose in besonderer Weise mit der menschlichen Kultur verknüpft und hat natürlich auch ihren Platz in der Heilkunde gefunden.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
A. T. TeichmannHormonelle Behandlung der Akne bei Fr
Bei der Behandlung der Akne wirken Östrogene antigonadotrop, sie vermindern die Talgproduktion und erhöhen die Spiegel des sexualhormonbindenden Globulins, wodurch die Konzentration des freien Testosterons im Serum vermindert wird. Synergetisch mit den Östrogenen haben Gestagene eine antigonadotrope Wirkung, sie vermindern daher die ovarielle Produktionsrate von Testosteron. Antiandrogen wirksame Gestagene, namentlich Cyproteronacetat, vermindern auch die periphere Aktivität der 5alpha-Reductase in der Haut, zudem ist Cyproteronacetat in der Lage, die Spiegel des adrenocorticotropen Hormons und damit die adrenale Androgenbildung zu reduzieren. Alle oralen Kontrazeptiva haben aufgrund der beschriebenen Wirkmechanismen günstige Effekte auf akneiforme Hauteffloreszenzen, wobei ein Vergleich ihrer relativen Effektivität aufgrund unterschiedlicher Definitionen der Akne und ihrer Schweregrade nur eingeschränkt möglich ist. Sie sind indiziert bei milden Formen, während klinisch auffällige Manifestationen der Erkrankung gezielter Therapie mit Antiandrogenen bedürfen. Der Behandlungserfolg stellt sich mitunter erst nach Monaten ein.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Lipodystrophiesyndrom: Der Preis für das Überleben?
Im Jahre 1997, etwa 10 Jahre nach Einführung der antiretroviralen Therapie und zwei Jahre nach der breiten Etablierung der Kombinationstherapien, wurden erstmalig Veränderungen bei sonst gesunden HIV-Infizierten beschrieben, die inzwischen als HIV-assoziiertes Lipodystrophiesyndrom bezeichnet werden.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
HIV-Infektion bei Schwangeren: Das Kind hat eine gute Chance, gesund auf die Wel
Zurzeit leben in Deutschland etwa 37000 Menschen mit HIV, davon sind 8000 weiblich, und der Frauenanteil bei den Neuinfizierten nimmt ständig zu: Er stieg von 6% im Jahr 1988 auf jetzt fast ein Viertel. In Asien und Afrika sind sogar fast 50% der Neuinfizierten Frauen. Frauen sind zum Zeitpunkt ihrer HIV-Diagnose im Schnitt zehn Jahre jünger als Männer, viele haben Kinder, und manche erfahren erst während der Schwangerschaft von ihrer Infektion.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Hormonstäbchen: Drei Jahre Schutz vor Schwangerschaft
Frauen steht ein neues Verhütungsmittel zur Verfügung: Implanon - ein Einzelstäbchenimplantat, etwa streichholzgroß, jedoch flexibel wie "Spaghetti al dente", das unter die Haut des Oberarms implantiert wird. Dort setzt es über eine Zeit von drei Jahren kontinuierlich das Gestagen Etonogestrel frei. Das Implantat scheint sicherer zu sein als die Pille und hat den großen Vorteil, dass die tägliche Einnahme entfällt. Das Hormonstäbchen von Nourypharma ist ab 15. Juni 2000 in Deutschland auf dem Markt und kostet etwa 600 DM (16,70 DM pro Monat).Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
HIV-Therapie: Die Behandlung wird individuell auf den Patienten abgestimmt
Noch vor einigen Jahren gab es für Patienten nach der Diagnose "HIV-positiv" kaum Perspektiven. Mit der Einführung zahlreicher neuer antiretroviraler Arzneimittel, vor allem der Proteaseinhibitoren, änderte sich die Situation grundlegend. Zwar ist es auch heute noch nicht möglich, das Virus endgültig auszurotten, aber infizierte Menschen können dank der modernen Kombinationstherapien mit den 15 in Deutschland zugelassenen antiretroviralen Arzneimitteln länger leben, ohne dass die Krankheit AIDS ausbricht. Während im Jahr 1994 in Deutschland noch 1000 HIV-Infizierte an AIDS starben, sank diese Zahl 1999 auf 300.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
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