ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Gesundheitsreform: Heilberufler auf Konfrontationskurs zu Schmidt
Erstmals haben sich Apotheker, Ärzte und Zahnärzte auf gemeinsame Grundthesen zu kurzfristigen Reformmaßnahmen im Gesundheitswesen geeinigt. "Die Lage ist ernst", erklärte der Präsident der Bundeszahnärztekammer Jürgen Weitkamp, und so habe "echte Sorge" die Heilberufler zusammengebracht. Die drei Präsidenten der Heilberufskammern übten scharfe Kritik an den Reformvorschlägen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und machten deutlich, dass sie nichts von staatlichen Regulierungen und einer "Durchökonomisierung" des Gesundheitswesens halten. Show more22.04.2002, 15:39 Uhr
Appell an Politik: Phytos nicht in Schmuddelecke
Qualitätsgesicherte Phytopharmaka dürften bei der künftigen Liste erstattungsfähiger Medikamente ("Positivliste") nicht in die Schmuddelecke gestellt werden. Dr. Bernd Eberwein vom Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) appellierte am 16. April in Bonn an die Gesundheitspolitiker, Ärzten und Patienten zu verdeutlichen, dass Präparate im Hauptteil der Liste und in derem Anhang gleichermaßen verordnungsfähig sind.Show more22.04.2002, 15:39 Uhr
Allensbach-Studie: Phytos weiter auf Vormarsch
Phytopharmaka sind weiterhin "in". 73 Prozent der Bevölkerung verwenden Naturheilmittel in 2002, das ist ein deutliches Plus gemessen an der Situation von 1997 (65 Prozent Verwender), so eine aktuelle Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, die für den Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller erstellt wurde.Show more22.04.2002, 15:39 Uhr
Apothekenmarkt 1. Quartal 2002: Rezeptpflichtige Arzneimittel bleiben Wachstumsm
Die Umsätze des deutschen Apothekenmarktes erreichten im 1. Quartal 2002 ein Niveau von 4,5 Mrd. Euro zu Herstellerabgabepreisen mit einem Plus von 7,3 % im Vergleich zum 1. Quartal 2001. Die abgesetzte Menge stagnierte bei 423 Mio. Packungen, 0,4 % unter dem Vorjahresvolumen. Show more22.04.2002, 15:39 Uhr
Lernprogramm gegen Legasthenie: Leseschwächen am Computer behandeln
Der Neuropsychologe Reinhard Werth vom Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin der LMU München hat ein Lernprogramm gegen Legasthenie entwickelt. Am Computer können Schulkinder, die von einer Leseschwäche betroffen sind, individuell therapiert werden. Ursprünglich behandelte Werth mit der Methode der Gesichtsfeldbestimmung Kinder, die aufgrund von Hirnstörungen Probleme beim Sehen hatten.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Pflanzenparadies Südafrika
Seit dem Ende der Apartheid vor zehn Jahren hat Südafrika nicht nur auf wirtschaftlicher, sondern auch auf wissenschaftlicher Ebene viele Kontakte mit dem Ausland entwickelt. So gibt es bereits seit mehreren Jahren eine enge Kooperation zwischen dem Institut für "Botany/Plantkunde" der Rands Afrikaans University in Johannesburg und dem Institut für Pharmazeutische Biologie der Universität Heidelberg. Von Ende August bis Mitte September 2001 nahmen Studenten beider Universitäten unter Leitung von Prof. Dr. Ben-Erik van Wyk (Johannesburg) und Prof. Dr. Michael Wink (Heidelberg) an einer Exkursion in Südafrika teil. Neben der Vegetation galt das Augenmerk den südafrikanischen Arzneipflanzen, deren Extrakte auch den deutschen Arzneimittelmarkt bereichern.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Phytotherapie an der Hochschule – wo liegt die Zukunft?
Eine allgemeine Standortbestimmung war das Ziel der Veranstaltung unter dem o. g. Titel, die am 16. April 2002 in Bonn stattfand. In einem weiten Bogen wurden der Status quo der Forschung auf dem Gebiet pflanzliche Arzneimittel beleuchtet und die Möglichkeiten der Weiterentwicklung in der Zukunft ausgelotet. Organisiert wurde das Forum von der Kooperation Phytopharmaka GbR, Bonn, in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut Arzneimittelforschung GmbH, Sinzig. Die Moderation hatte ZA-Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Markus Veit.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Der DPhG-Präsident informiert: Kernpunkte der letzten DPhG-Vorstandssitzung
Liebe DPhG-Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen, am 21.4.2002 traf sich der DPhG-Vorstand zu seiner turnusmäßigen Sitzung in Frankfurt. Über einige Kernpunkte der Sitzung möchte ich Sie hier informieren.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Allensbach-Studie: Phytos weiter auf Vormarsch
BONN (im). Phytopharmaka sind weiterhin "in". 73 Prozent der Bevölkerung in den alten und 64 Prozent in den neuen Bundesländern verwenden Naturheilmittel, das ist ein deutliches Plus gemessen an der Situation von 1997. Angesichts des hohen Stellenwerts dieser Präparate müsste die Forschung an spezialisierten Lehrstühlen für Naturheilmittel intensiviert werden, forderte Professor Elisabeth Noelle-Neumann, Direktorin des Instituts für Demoskopie Allensbach, bei der Vorstellung der jüngsten Studie ihres Hauses am 16. April in Bonn.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Atemwegserkrankungen: Ofloxacin bei Exazerbationen der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung
Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, COPD) müssen im Fall einer akuten Exazerbation häufig stationär behandelt werden. Obwohl die meisten ärztlichen Richtlinien zusätzlich Antibiotika empfehlen, ist die Effektivität einer solchen Behandlung zur Zeit noch umstritten. Problematisch ist auch, dass viele lungenpathogene Keime gegen die konventionellen Antibiotika inzwischen resistent sind. Daher erscheint der Einsatz der neuen Fluorchinolone wie Ofloxacin sinnvoll. Bisherige Studien mit diesen Antibiotika wurden jedoch nur bei Patienten mit mäßigen Exazerbationen einer COPD durchgeführt.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Transformierender Wachstumsfaktor TGF-β
TGF-ß zählt zu den Zytokinen, die verschiedene Abläufe im Organismus regulieren. Seine erste beschriebene Wirkung war eine Transformation von Nagetier-Fibroblasten zu einem Phänotyp mit verstärkter Zellteilungsrate, woraus seine Bezeichnung Transformierender Wachstumsfaktor (TGF) resultierte. Inzwischen ist eine Vielzahl von weiteren physiologischen Effekten mit therapeutischem Interesse aufgeklärt. So steuert TGF-ß die Angiogenese, die Wundheilung und Immunfunktionen sowie Proliferations- und Differenzierungsprozesse der Hautzellen. In den letzten Jahren wurden die spezifischen Rezeptoren und die Signalkaskade von TGF-ß aufgeklärt. TGF-ß-Rezeptoren gehören zu den Serin/Threonin-Kinase-gekoppelten Rezeptoren, die über eine Phosphorylierung die Aktivierung bestimmter Transkriptionsfaktoren, der Smad-Proteine, induzieren.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Kontrazeptiva: Erhöhtes Thromboserisiko durch Drospirenon?
In den Niederlanden und Dänemark sind zwei Fälle bekannt geworden, in denen die Anwenderinnen des oralen Kontrazeptivums Yasmin infolge einer Lungenembolie verstorben sind. Das Kombinationspräparat enthält 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und 3 mg Drospirenon. Das Auftreten venöser Thromboembolien ist eine der häufigsten bekannten Nebenwirkungen oraler Kontrazeptiva. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den Todesfällen und der Einnahme der drospirenonhaltigen Verhütungsmittel bestehe jedoch nicht, wie die Schering AG in einer Pressemitteilung erklärte.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Einstellung der Bevölkerung zum Gesundheitswesen: Pessimistischer Grundtenor
(ri). Politikverdrossenheit ist ein Befund, der der Bevölkerung von politischen Beobachtern immer wieder ausgestellt wird. Dabei ist dieser Befund nicht nur ein allgemeines Phänomen, sondern gilt auch im Hinblick auf einzelne Politikfelder. Ein Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in der vergangenen Woche (17. April 2002) zeigt anhand von statistischen Erhebungen, wie sich diese pessimistische Haltung der Bevölkerung angesichts der Fragen der Gesundheitspolitik konkret auswirkt.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Problemlösungen für den Off-Label-Einsatz von Arzneimitteln
BERLIN (ks). Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) fordert nachdrücklich eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung von Arzneimitteln mit bereits bekannten Wirkstoffen. Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Krankenkassen Ärzte in Regress nehmen, die Medikamente außerhalb ihres zugelassenen Anwendungsbereichs verordnen, sei es nötig, für die Pharmaindustrie Anreize zu setzen, auch die Zulassung für später erkannte Einsatzgebiete zu beantragen.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
2 Millionen Euro für neue DFG-Forschergruppe: Neue Wege zur Therapie bösarti
BERLIN (dfg/daz). Für einige schwerwiegende Erkrankungen fehlt noch immer eine befriedigende Therapie. So ist bislang die Behandlung von Krebserkrankungen (malignen Tumoren), Autoimmunerkrankungen (z. B. rheumatische Erkrankungen, Schuppenflechte), Infektionen mit Protozoen und Viren (Malaria, Toxoplasmose, AIDS), aber auch von neurodegenerativen Erkrankungen (Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson), unzureichend. Die Entwicklung neuer und die Verbesserung herkömmlicher Arzneimittel steht deshalb heute im Mittelpunkt der pharmazeutischen Forschung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet aus diesem Grund eine neue Forschergruppe "Innovative Arzneistoffe und Trägersysteme. Integrative Optimierung zur Behandlung entzündlicher und hyperproliferativer Erkrankungen" an der Freien Universität Berlin ein.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Neurodegenerative Erkrankungen:Je früher sie erkannt werden, desto größer sind die Chancen
Unsere Gesellschaft wird immer älter. Dies ist einerseits eine positive Entwicklung, führt andererseits jedoch auch zu Problemen, vor allem zur Zunahme altersbedingter Krankheiten. So steigt z. B. die Zahl der neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Morbus Huntington und Amyotrophe Lateralsklerose stetig an. Über Ursache und Pathogenese dieser Erkrankungen ist vieles noch nicht bekannt, eine Heilung ist nicht möglich. Man kann jedoch ihren Verlauf abbremsen Ų wenn man sie rechtzeitig erkennt und therapiert. Damit mehr Menschen in den Genuss einer frühen Diagnose kommen, hat Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel die "Initiative HirnVital" ins Leben gerufen.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Information: SPES und PC-SPES: erneute Warnung
(bra). Professor Erhard Röder hat sich kürzlich (DAZ 2002, Nr. 13, S. 77ff) in einem Artikel über die "Phytotherapie des Prostatakarzinoms" mit PC-SPES, einem Präparat auf der Grundlage der chinesischen Medizin, beschäftigt. Der Artikel erreichte uns, bevor bekannt wurde, dass die für Kalifornien zuständige Gesundheitsbehörde von PC-SPES gewarnt hat, weil in dem ausschließlich pflanzlich deklarierten Produkt Warfarin bzw. Alprazolam gefunden worden war.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Multiple Sklerose: Längste Nachbeobachtung einer Beta-Interferontherapie
Die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Beta-Interferontherapie bei Multipler Sklerose (MS) bleiben auch über 12 Jahre erhalten. Die Ergebnisse der Langzeitbehandlung mit Interferon beta-1b stammen aus einer inzwischen 12-jährigen Nachbeobachtung, dem längsten mit einem Beta-Interferon untersuchten Zeitraum. Es zeigt sich, dass der klinische Nutzen für die Patienten erhalten bleibt, und dass die Therapie über den langen Zeitraum gut von den Patienten vertragen und weitergeführt wird.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
OLG Hamm: Gute Beratung ist nicht immer eine Selbstverständlichkeit
Gemeinschaftsanzeigen von Apotheken, die unter der Bezeichnung "Ring-Apotheken" mit dem Slogan "Beratung ist unsere Stärke" für Beratungsaktionen werben, verstoßen nicht grundsätzlich gegen berufs- und wettbewerbsrechtliche Vorschriften. Zu diesem Urteil kamen Richter des Oberlandesgerichts Hamm. Insbesondere vermittle eine solche Werbung nicht den Eindruck, es handle sich um einen festen Zusammenschluss von Apotheken im Sinne von Kettenapotheken. Genauso wenig sei der Hinweis auf besondere Beratungen nicht stets als eine unzulässige Werbung mit Selbstverständlichkeiten zu verstehen. (Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 6. September 2001, Az.: 4 U 77/01)Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
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