ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Helicobacter-Nachweis: Atemtest ebenso sicher wie Gastroskopie
Der 13C-Harnstoff-Atemtest hat sich einer Studie mit mehr als 700 Patienten als ebenso zu verlässig für die Diagnose von Helicobacter pylori erwiesen wie die Gastroskopie. Das berichten Wissenschaftler der Universitätsklinik in Glasgow in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "British Medical Journal".Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Erektionsstörungen: Neue Pillen für die Lust: schneller wirksam und besser verträglich?
Von der Unfähigkeit, eine ausreichende Erektion zu erreichen und/oder aufrecht zu erhalten, sind in Deutschland rund 20% aller Männer zwischen 30 und 80 Jahren betroffen. Mit Sildenafil (Viagra) kam 1998 der erste Phosphodiesterasehemmer (PDE-Hemmer) zur oralen Behandlung von Erektionsstörungen auf den Markt. Jetzt stehen zwei weitere Vertreter dieser Stoffklasse kurz vor der Zulassung: Vardenafil (vorgesehener Handelsname Nuviva) und Tadalafil (vorgesehener Handelsname Cialis).Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Publikumswerbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel
Die Publikumswerbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel ist momentan fast weltweit verboten. Das Werbeverbot soll den Patientenschutz gewährleisten und darüber hinaus vermeiden, dass der Absatz verschreibungspflichtiger Arzneimittel weiter steigt und so die Kosten des Gesundheitswesens erhöht. Allerdings wurde das Verbot der Publikumswerbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel in den USA aufgehoben und lag in Neuseeland nie vor. Die dortigen Erfahrungen zeigen, dass sich die Werbung für die Pharmaindustrie durchaus lohnt, da viele Patienten von ihren Ärzten Wunschverordnungen verlangen. Da ein Drittel des weltweiten Arzneimittelverkaufs in Europa stattfindet, nimmt auch der Druck der Industrie zu, diese Publikumswerbung in Europa Ų und damit auch in Deutschland Ų zu gestatten.Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Verband der Versandapotheker gegründet
KÖLN (diz). Am 27. April hat sich in Köln der "Bundesverband deutscher VersandapothekerInnen" (BVDVA) gegründet als ein "Zusammenschluss innovativer Apotheker und Apothekerinnen, die den pharmazeutischen Arzneimittelversandhandel an den Endverbraucher in Deutschland im Sinne der ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung organisieren werden". Gründungsmitglieder sind Ų wie der Internetseite des Verbands (www.bvdva.de) zu entnehmen ist Ų niedergelassene Apotheker quer durch die Republik. Vorsitzender ist Dr. Thomas Kerckhoff, der zugleich Geschäftsführer des schweizerischen Versandhandels MediService AG (www.mediservice.ch) ist.Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Noch immer problematisch: Versteckte Allergene in Lebensmitteln
Möglicherweise 140 Nahrungsmittelallergiker sterben jedes Jahr in den USA durch nicht erkannte Allergene in Nahrungsmitteln [1]. Versteckte Allergene gelangen auf den unterschiedlichsten Wegen auch in solche Lebensmittel, bei denen das Allergen nicht zu erwarten ist. Kontaminationen sind sowohl bei der Zubereitung im Privathaushalt wie in der Gemeinschaftsverpflegung als auch bei der Produktion von Lebensmitteln in Handwerk und Industrie möglich. Eine französische Studie wertete die Daten aus allen allergologisch arbeitenden Zentren Frankreichs aus und zeigte, dass anaphylaktische Reaktionen auf Nahrungsmittel zu 30,8% durch den unbeabsichtigten Konsum des Allergens hervorgerufen werden. Für Deutschland gibt es noch keine vergleichbaren epidemiologischen Daten [1].Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Sinusitis: Entzündung der Nebenhöhlen hemmen
Wenn beim Abklingen einer Erkältung noch ein Druck auf den Nebenhöhlen verbleibt und die Symptome nach einer Woche eher zu- als abnehmen, dann liegt wahrscheinlich eine Sinusitis vor, dann können sich die Nebenhöhlen bakteriell infiziert haben. In Deutschland wird pro Jahr insgesamt rund 9 Millionen Mal diese Diagnose gestellt, wobei besonders Erwachsene davon betroffen sind. Die Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde hat neue Leitlinien zur Behandlung der Sinusitis erarbeitet, die darauf abzielen, die Erkrankung konsequent zu behandeln, damit sie nicht in eine chronische Form übergeht.Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Hilfsmittelabgabe durch Apotheken als zugelassene Leistungserbringer von Hilfsmi
Den Verbänden der Orthopädietechniker steht keine ausschließliche Kompetenz zum Abschluss von Verträgen mit den Krankenkassenverbänden über die Belieferung der Versicherten mit orthopädischen Hilfsmitteln zu, sondern auch der Deutsche Apothekerverband ist befugt, derartige Verträge abzuschließen. Denn alle geeigneten Leistungserbringer und damit auch die Apotheker haben unabhängig von ihrer Berufsgruppe bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen einen Rechtsanspruch auf Zulassung zur Versorgung der Versicherten. (Urteil des Bundessozialgerichts vom 25. September 2001, Az.: B 3 KR 3/01)Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Gesundheitsreform: Heilberufler auf Konfrontationskurs zu Schmidt
Erstmals haben sich Apotheker, Ärzte und Zahnärzte auf gemeinsame Grundthesen zu kurzfristigen Reformmaßnahmen im Gesundheitswesen geeinigt. "Die Lage ist ernst", erklärte der Präsident der Bundeszahnärztekammer Jürgen Weitkamp, und so habe "echte Sorge" die Heilberufler zusammengebracht. Die drei Präsidenten der Heilberufskammern übten scharfe Kritik an den Reformvorschlägen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und machten deutlich, dass sie nichts von staatlichen Regulierungen und einer "Durchökonomisierung" des Gesundheitswesens halten. Show more22.04.2002, 15:39 Uhr
Appell an Politik: Phytos nicht in Schmuddelecke
Qualitätsgesicherte Phytopharmaka dürften bei der künftigen Liste erstattungsfähiger Medikamente ("Positivliste") nicht in die Schmuddelecke gestellt werden. Dr. Bernd Eberwein vom Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) appellierte am 16. April in Bonn an die Gesundheitspolitiker, Ärzten und Patienten zu verdeutlichen, dass Präparate im Hauptteil der Liste und in derem Anhang gleichermaßen verordnungsfähig sind.Show more22.04.2002, 15:39 Uhr
Allensbach-Studie: Phytos weiter auf Vormarsch
Phytopharmaka sind weiterhin "in". 73 Prozent der Bevölkerung verwenden Naturheilmittel in 2002, das ist ein deutliches Plus gemessen an der Situation von 1997 (65 Prozent Verwender), so eine aktuelle Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, die für den Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller erstellt wurde.Show more22.04.2002, 15:39 Uhr
Apothekenmarkt 1. Quartal 2002: Rezeptpflichtige Arzneimittel bleiben Wachstumsm
Die Umsätze des deutschen Apothekenmarktes erreichten im 1. Quartal 2002 ein Niveau von 4,5 Mrd. Euro zu Herstellerabgabepreisen mit einem Plus von 7,3 % im Vergleich zum 1. Quartal 2001. Die abgesetzte Menge stagnierte bei 423 Mio. Packungen, 0,4 % unter dem Vorjahresvolumen. Show more22.04.2002, 15:39 Uhr
Lernprogramm gegen Legasthenie: Leseschwächen am Computer behandeln
Der Neuropsychologe Reinhard Werth vom Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin der LMU München hat ein Lernprogramm gegen Legasthenie entwickelt. Am Computer können Schulkinder, die von einer Leseschwäche betroffen sind, individuell therapiert werden. Ursprünglich behandelte Werth mit der Methode der Gesichtsfeldbestimmung Kinder, die aufgrund von Hirnstörungen Probleme beim Sehen hatten.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Pflanzenparadies Südafrika
Seit dem Ende der Apartheid vor zehn Jahren hat Südafrika nicht nur auf wirtschaftlicher, sondern auch auf wissenschaftlicher Ebene viele Kontakte mit dem Ausland entwickelt. So gibt es bereits seit mehreren Jahren eine enge Kooperation zwischen dem Institut für "Botany/Plantkunde" der Rands Afrikaans University in Johannesburg und dem Institut für Pharmazeutische Biologie der Universität Heidelberg. Von Ende August bis Mitte September 2001 nahmen Studenten beider Universitäten unter Leitung von Prof. Dr. Ben-Erik van Wyk (Johannesburg) und Prof. Dr. Michael Wink (Heidelberg) an einer Exkursion in Südafrika teil. Neben der Vegetation galt das Augenmerk den südafrikanischen Arzneipflanzen, deren Extrakte auch den deutschen Arzneimittelmarkt bereichern.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Phytotherapie an der Hochschule – wo liegt die Zukunft?
Eine allgemeine Standortbestimmung war das Ziel der Veranstaltung unter dem o. g. Titel, die am 16. April 2002 in Bonn stattfand. In einem weiten Bogen wurden der Status quo der Forschung auf dem Gebiet pflanzliche Arzneimittel beleuchtet und die Möglichkeiten der Weiterentwicklung in der Zukunft ausgelotet. Organisiert wurde das Forum von der Kooperation Phytopharmaka GbR, Bonn, in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut Arzneimittelforschung GmbH, Sinzig. Die Moderation hatte ZA-Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Markus Veit.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Der DPhG-Präsident informiert: Kernpunkte der letzten DPhG-Vorstandssitzung
Liebe DPhG-Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen, am 21.4.2002 traf sich der DPhG-Vorstand zu seiner turnusmäßigen Sitzung in Frankfurt. Über einige Kernpunkte der Sitzung möchte ich Sie hier informieren.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Allensbach-Studie: Phytos weiter auf Vormarsch
BONN (im). Phytopharmaka sind weiterhin "in". 73 Prozent der Bevölkerung in den alten und 64 Prozent in den neuen Bundesländern verwenden Naturheilmittel, das ist ein deutliches Plus gemessen an der Situation von 1997. Angesichts des hohen Stellenwerts dieser Präparate müsste die Forschung an spezialisierten Lehrstühlen für Naturheilmittel intensiviert werden, forderte Professor Elisabeth Noelle-Neumann, Direktorin des Instituts für Demoskopie Allensbach, bei der Vorstellung der jüngsten Studie ihres Hauses am 16. April in Bonn.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Atemwegserkrankungen: Ofloxacin bei Exazerbationen der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung
Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, COPD) müssen im Fall einer akuten Exazerbation häufig stationär behandelt werden. Obwohl die meisten ärztlichen Richtlinien zusätzlich Antibiotika empfehlen, ist die Effektivität einer solchen Behandlung zur Zeit noch umstritten. Problematisch ist auch, dass viele lungenpathogene Keime gegen die konventionellen Antibiotika inzwischen resistent sind. Daher erscheint der Einsatz der neuen Fluorchinolone wie Ofloxacin sinnvoll. Bisherige Studien mit diesen Antibiotika wurden jedoch nur bei Patienten mit mäßigen Exazerbationen einer COPD durchgeführt.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Transformierender Wachstumsfaktor TGF-β
TGF-ß zählt zu den Zytokinen, die verschiedene Abläufe im Organismus regulieren. Seine erste beschriebene Wirkung war eine Transformation von Nagetier-Fibroblasten zu einem Phänotyp mit verstärkter Zellteilungsrate, woraus seine Bezeichnung Transformierender Wachstumsfaktor (TGF) resultierte. Inzwischen ist eine Vielzahl von weiteren physiologischen Effekten mit therapeutischem Interesse aufgeklärt. So steuert TGF-ß die Angiogenese, die Wundheilung und Immunfunktionen sowie Proliferations- und Differenzierungsprozesse der Hautzellen. In den letzten Jahren wurden die spezifischen Rezeptoren und die Signalkaskade von TGF-ß aufgeklärt. TGF-ß-Rezeptoren gehören zu den Serin/Threonin-Kinase-gekoppelten Rezeptoren, die über eine Phosphorylierung die Aktivierung bestimmter Transkriptionsfaktoren, der Smad-Proteine, induzieren.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Kontrazeptiva: Erhöhtes Thromboserisiko durch Drospirenon?
In den Niederlanden und Dänemark sind zwei Fälle bekannt geworden, in denen die Anwenderinnen des oralen Kontrazeptivums Yasmin infolge einer Lungenembolie verstorben sind. Das Kombinationspräparat enthält 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und 3 mg Drospirenon. Das Auftreten venöser Thromboembolien ist eine der häufigsten bekannten Nebenwirkungen oraler Kontrazeptiva. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den Todesfällen und der Einnahme der drospirenonhaltigen Verhütungsmittel bestehe jedoch nicht, wie die Schering AG in einer Pressemitteilung erklärte.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Einstellung der Bevölkerung zum Gesundheitswesen: Pessimistischer Grundtenor
(ri). Politikverdrossenheit ist ein Befund, der der Bevölkerung von politischen Beobachtern immer wieder ausgestellt wird. Dabei ist dieser Befund nicht nur ein allgemeines Phänomen, sondern gilt auch im Hinblick auf einzelne Politikfelder. Ein Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in der vergangenen Woche (17. April 2002) zeigt anhand von statistischen Erhebungen, wie sich diese pessimistische Haltung der Bevölkerung angesichts der Fragen der Gesundheitspolitik konkret auswirkt.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
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