Wirtschaft
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Leichte Erholung in den ungünstigen Trends
Die neuesten Zahlen aus dem Apothekenpanel von Insight Health zeigen für den Juli eine leichte Erholung in den schlechten Trends für die Vor-Ort-Apotheken. Doch grundsätzlich bleiben die bisherigen ungünstigen Marktentwicklungen bestehen. Der Rx-Absatz liegt knapp unter dem Vorjahresniveau. Der OTC-Bereich entwickelt sich deutlich negativ. Neue Vergleichszahlen bestätigen die Abwanderung von OTC-Umsätzen zum Versand.Show moreapotheke
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Marktdaten der Vor-Ort-Apotheken im Juli
14.08.2026, 11:00 Uhr
T. Müller-BohnPreise frei kalkulieren – aber
Die Bildung frei kalkulierbarer Preise war in Apotheken bisher ein Randthema, denn sie betraf nur das Randsortiment. Dies wird sich mit der Freigabe der Preise für OTC-Arzneimittel grundlegend ändern. Doch wie werden Preise angemessen kalkuliert? Auch das neue Kombimodell der festen Arzneimittelpreise wirft viele betriebswirtschaftliche Fragen auf. Kurz: Durch die Gesundheitsreform zum 1. Januar 2004 wird betriebswirtschaftliche Kompetenz in Apotheken mehr denn je gefragt sein. Um Sie auf die veränderte Lage vorzubereiten, präsentieren wir Ihnen das notwendige betriebswirtschaftliche Hintergrundwissen und die Konsequenzen in der DAZ-Serie "Betriebswirtschaft für die Apotheke 2004".Show more09.11.2003, 16:55 Uhr
R. HerzogWirtschaftliche Auswirkungen des GMG &ndash
Das Eckpunktepapier zum "Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz" (GMG) steht. Auch wenn viele Detailfragen ungeklärt sind und scheinbare Kleinigkeiten in der späteren, exakten Gesetzesformulierung noch drastische Auswirkungen auf die Apothekenlandschaft haben können Ų erste Prognosen für die künftige, wirtschaftliche Entwicklung scheinen jetzt möglich. Was kommt auf die deutschen Apotheken im Hinblick auf die Ertragslage zu?Show more27.07.2003, 15:52 Uhr
Deflation – die Angst vor sinkeden Preisen
Die Apotheken leiden unter der Gesundheitspolitik der deutschen Bundesregierung. Doch die Apotheken sind keineswegs die einzige Branche, die derzeit wirtschaftliche Probleme hat. Die eigenen Sorgen verstellen möglicherweise den Blick für das ganze Ausmaß der Schwierigkeiten. Immer öfter macht das Schlagwort Deflation die Runde. Mitte Mai warnte sogar der Internationale Währungsfonds IWF, dass Deutschland in eine Deflation rutschen könnte.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Mehr „Wind“ in die Altersversorgung
Nach der Rentenreform und der Einführung der "Riesterrente" besteht wieder einmal Veranlassung über die eigene Altersversorgung nachzudenken. Vielleicht verspürt der Leser konkret oder abstrakt eine Versorgungslücke, die es zu schließen gilt. Dazu bietet sich die Beteiligung an einer Abschreibungsgesellschaft an, die hier in Form eines Windparks vorgestellt wird.Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
Der Apotheken-Wirtschaftsbericht
Der Jahreswirtschaftsbericht für Apotheken für das Jahr 2002 und für das erste Quartal 2003 liegt vor. Dr. Frank Diener, Geschäftsführer Wirtschaft und Soziales der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA, stellte die Zahlen und Ergebnisse in einer Pressekonferenz für wirtschafts- und sozialpolitische Journalisten am 13. Mai und im Rahmen des Wirtschaftsforums des Deutschen Apotheker Verbandes am 15. Mai in Berlin vor. Schwerpunkte seines Berichts waren die Auswirkungen des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) auf die Apotheken, insbesondere auf die Arbeitsplatzsituation. Eine Umfrage ergab, dass bereits im ersten Quartal 2003 rund 6 % der Beschäftigten entlassen wurden. Die wirtschaftlichen Entwicklung der Apotheken im letzten Jahr: Die Umsatzrendite sank von 1,4 % in 2001 auf 0,5 % in 2002 des Bruttoumsatzes. Und: Das Beitragssatzsicherungsgesetz belastete die Apotheke überproportional, im Mittel wälzte der Großhandel zu 79 % den Großhandelsabschlag auf die Apotheken ab.Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
T. Müller-BohnViel Gesundheit fürs Geld – Be
Neue Arzneimittel kosten viel Geld, aber sind sie es auch wert? Diese Frage zu beantworten, ist einer der Hauptaufgaben der Pharmakoökonomie. Wie die Methoden dieser noch jungen Wissenschaft in jüngster Zeit weiterentwickelt wurden, wie die Wirtschaftlichkeit neuer Arzneimittel erforscht wurde und wieweit die Pharmakoökonomie bereits in vielen Ländern in die Vorschriften zur Erstattungsfähigkeit und Preisbildung eingegangen ist, zeigte die 5. Europakonferenz der ISPOR. Vom 3. bis 5. November 2002 kamen in Rotterdam etwa 800 Pharmakoökonomen aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, um die neuesten Ergebnisse auszutauschen.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
R. HerzogBeitragssatzsicherungs-Gesetz – Der A
Nach einigem Hin und Her sind die Eckpunkte für die kurzfristigen Sparmaßnahmen im Pharmabereich zum 1. Januar 2003 halbwegs klar. Soviel vorweg: Die Einbußen werden alles bisher da Gewesene in den Schatten stellen und nicht wenige Kolleginnen und Kollegen in ernste Bedrängnis bringen. Wie hoch die Verluste konkret sein werden, wer mehr und wer weniger betroffen sein wird, dies alles soll in diesem Beitrag anhand ausführlicher Prognoserechnungen dargestellt werden. Nicht unerwähnt soll weiterhin bleiben, dass der zweite Hauptverlierer der Staat selbst in Form von Steuer- und Beitragsausfällen sein wird. Ein nicht unerheblicher Teil der Verluste wird also schlicht nur umgeschichtet! Es soll somit niemand sagen können, man hätte dies alles nicht gewusst ...Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
A. Petersen25 Jahre Essential Drug List – Das
Vor 25 Jahren, am 21. Oktober 1977, veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation WHO ein Verzeichnis der unentbehrlichen Arzneimittel, die Essential Drug List (EDL). Bei der Auswahl der 208 Arzneimittel hatten die Wirksamkeit, das Nebenwirkungspotenzial, die weltweite Verfügbarkeit und der Preis eine Rolle gespielt. Die bis heute gültige Kernthese des Konzeptes der EDL lautet: Wenige sorgfältig ausgewählte unentbehrliche Arzneistoffe verbessern die Gesundheitsversorgung, vereinfachen den Umgang mit Arzneimitteln in allen Bereichen vom Einkäufer bis zum Verbraucher und reduzieren die Preise. Seit 1977 wurde die EDL ständig aktualisiert, sodass knapp 200 neue Arzneistoffe hinzukamen, 80 Arzneistoffe hingegen wegfielen. Heute enthält sie sichere und wirksame Behandlungsmöglichkeiten für die meisten infektiösen und chronischen Krankheiten, unter denen die Mehrheit der Weltbevölkerung leidet.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
U. MaySelbstmedikation und OTC-Markt – Eine ge
Die eigenverantwortliche Anwendung selbstgekaufter rezeptfreier Arzneimittel (Selbstmedikation) kann das Gesundheitssystem und die Solidargemeinschaft der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) finanziell entlasten und knappe Ressourcen schonen. Sie stellt damit eine sinnvolle Alternative zur "Verordnungsmedizin" dar. Voraussetzung für den medizinischen und ökonomischen Nutzen der Selbstmedikation ist der kompetente und verantwortungsvolle Umgang des Patienten mit den OTC-Präparaten. Sowohl die Kompetenz als auch die Bereitschaft der Patienten zur Selbstmedikation kann der Gesetzgeber durch die Gestaltung rechtlicher Rahmenbedingungen fördern. Auch die Apotheken spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle; sie können durch Information und Beratung der Patienten dazu beitragen, die Anwendungssicherheit rezeptfreier Arzneimittel zu erhöhen.Show more25.08.2002, 15:44 Uhr
Mit neuen Strategien in die Zukunft
Bereits ab Juli 2002 soll Disease Management in deutschen Apotheken möglich werden. Dann könnten Apotheken erstmals für ihre Leistungen und nicht nur für die abgegebenen Produkte von den Krankenkassen honoriert werden, doch sind noch viele Fragen offen. Dies und viele weitere strategische Konzepte für die Apothekenzukunft waren Themen auf dem 7. Apotheken-Strategie-Wirtschaftsforum, das vom 9. bis 11. Mai in Oberhausen stattfand.Show more19.05.2002, 15:42 Uhr
Versandhandel – das Trojanische Pferd
Der Versandhandel mit Arzneimitteln stand im Mittelpunkt des diesjährigen Wirtschaftsforums des Deutschen Apothekerverbands, das am 15. und 16. Mai im Dorint-Hotel Schweizerhof in Berlin stattfand. Die Statements der SPD-Politiker ließen keinen Zweifel offen, dass diese Regierung den Versandhandel will Ų die von den Apothekern vorgebrachten Folgen, die auf eine Änderung des jetzigen Apothekensystems hinauslaufen, scheint diese Regierung zu ignorieren. Einem trojanischen Pferd gleich wird den Apothekern eine neue Apothekenzukunft präsentiert, die sich allerdings als Zerstörung des Systems entpuppt. Zwei Tage vor dem Wirtschaftsforum versuchten ABDA-Vertreter, den wirtschafts- und sozialpolitischen Journalisten von Tagesmedien wie Zeitungen und Rundfunk die Position und Bedenken der Apotheker zu verdeutlichen. (Den Wirtschaftsbericht 2001 veröffentlichten wir in DAZ 20, S. 49.)Show more19.05.2002, 15:42 Uhr
Apotheken 2001 – Der Wirtschaftsbericht
Die Wirtschaftsdaten für die Apotheke im Jahr 2001 belegen es erneut: die Apotheke ist kein Kostentreiber in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Dr. Frank Diener, Geschäftsführer der Abteilung Wirtschaft und Soziales der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA, stellte auf einem Presseseminar für wirtschafts- und sozialpolitische Journalisten am 14. Mai 2002 in Berlin die aktuellen Zahlen zum Apothekenmarkt 2001 vor.Show more12.05.2002, 15:42 Uhr
K. HeilmannRisiko und Sicherheit – Wie riskant
Ärzte und Apotheker wägen dauernd Chancen gegen Risiken ab, bewusst wie unbewusst. Doch obwohl sie die Risiken der von ihnen verschriebenen oder empfohlenen Arzneimittel kennen, teilen sie diese dem Patienten nicht immer mit. Man stelle sich einen Apotheker vor, der einem Patienten ein Arzneimittel aushändigt und ihm dabei sagt, dass bei diesem Mittel Benommenheit, Sehstörungen und Schwindel auftreten können, dass es zu Wasseransammlung im Gewebe, Störungen der Nierenfunktion, Magenblutungen und Zeichen von Unterzuckerung kommen kann. Und dass als Ausdruck einer Überempfindlichkeit auch Hautreaktionen und Anfälle von Atemnot möglich sind. Vermutlich wäre der Patient durch solche Warnungen alarmiert und würde das Medikament überhaupt nicht nehmen. Dabei beschreiben diese Warnungen nichts anderes, als das Risiko, Acetylsalicylsäure einzunehmen. Ärzte und Apotheker sprechen gewöhnlich nur einige Nebenwirkungen an, weil sie wissen, dass die häufigen Nebenwirkungen meist leicht und die schweren Nebenwirkungen meist selten sind.Show more10.03.2002, 16:41 Uhr
R. HerzogCenterapotheken – Zukunftsmodell oder
Noch vor einigen Jahren waren es die "Exoten", von vielen müde belächelt, als langfristig chancenlos apostrophiert: Apotheken in Einkaufszentren, teilweise "auf der grünen Wiese", häufig ohne Verschreiber im direkten Umfeld, ganz vom Passantenstrom abhängig. Heute dürfte es bereits einige hundert "Center-Apotheken" geben. Damit liegt inzwischen brauchbares Erfahrungsmaterial vor, um die Chancen und Risiken einer solchen, immer noch eher untypischen Apotheke rational zu beurteilen. Eines schon vorweg: In der Tat tun sich große Chancen auf, doch auch nicht unbeträchtliche Risiken. Das Wichtigste aber: Auf das richtige Einkaufszentrum kommt es an, und das muss keinesfalls das größte und schickste sein ...Show more11.11.2001, 16:37 Uhr
U. MayDer Selbstmedikationsmarkt in der Apotheke &nd
Die Umsatz- und Absatzzahlen rezeptfreier Arzneimittel in den vergangenen Jahren gaben Anlass, von einem Trend zur Selbstmedikation, d. h. dem eigenverantwortlichen Selbstkauf rezeptfreier Arzneimittel, zu sprechen. Ein maßgeblicher Einfluss auf diese Entwicklung ging von gesundheitspolitischen Maßnahmen aus, die dazu führten, dass die Verordnungen rezeptfreier Arzneimittel stetig zurückgingen. Auch die jüngsten Marktdaten des Jahres 2000 weisen aus, dass sich die beschriebene Tendenz fortgesetzt hat, wobei aktuell gerade die Apotheken im Vergleich zu konkurrierenden Absatzstätten überproportional an den Zuwächsen der Selbstmedikation partizipiert haben. Der Rückgang der Verordnungen rezeptfreier Arzneimittel birgt für die Apotheken Risiken in sich, gleichzeitig bietet ihnen die Selbstmedikation neue Chancen und stellt sie vor die Herausforderung, die fachliche Beratung der Verbraucher weiter zu verbessern.Show more13.05.2001, 15:34 Uhr
P. Ditzel, B. RallWiderstand gegen Systemveränderun
"Heiße Themen" standen beim 38. Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbands am 10. und 11. Mai in Berlin auf dem Programm. Der Verbandsvorsitzende Hermann S. Keller gab sich kämpferisch: Gegen eine Systemveränderung, die durch die geplante Novellierung des Apothekengesetzes oder durch eine von mehreren Seiten propagierte Einführung des Arzneimittelhandels via Internet drohe, wolle man sich mit allen Mitteln wehren. Die Apotheken haben bewiesen, dass sie im heutigen System eine Arzneimittelversorgung auf die Beine gestellt haben, die schnell, sicher, und kostengünstig ist. Wer, wie vom SPD-Papier vorgesehen, Krankenhausapotheken an der ambulanten Arzneiversorgung beteiligen wolle, vermische zwei unterschiedliche ökonomische Systeme, was gegen Wettbewerbsrecht und gegen die Verfassung verstoße. Und wer sich für den Arzneiversand via Internet ausspreche, stelle die deutsche Arzneiversorgung und das Apothekenrecht auf ausländische Spielregeln um. In beiden Fällen komme es zur Systemveränderung, zum Systembruch. Das Wirtschaftsforum befasste sich in Vorträgen und einer Diskussionsrunde mit den für die Apotheken anstehenden Problemen.Show more13.05.2001, 15:33 Uhr
P. DitzelWirtschaftsbericht Apotheken 2000 – U
Den bundesdeutschen Apotheken erging es im Jahr 2000 nicht wesentlich besser als im Jahr zuvor, aber auch nicht wesentlich schlechter. Mit einer Umsatzrendite von 0,9 Prozent liegt das betriebswirtschaftliche Ergebnis für das Jahr 2000 um 0,1 Prozentpunkte über dem des Vorjahres. Insgesamt, so konnte Dr. Frank Diener, Geschäftsführer Wirtschaft und Soziales der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - ABDA auf dem Informationsgespräch mit wirtschafts- und sozialpolitischen Journalisten am 7./8. Mai 2001 in Berlin zeigen, ist die Apotheke, der Arzneimittelvertrieb über die Apotheke, kein Preistreiber in der gesetzlichen Krankenversicherung. In seinem Wirtschaftsbericht ging Diener außerdem auf den Arbeitsmarkt, Mengen- und Preiskomponenten sowie auf die Beziehung zum größten Marktpartner der Apotheken, die gesetzlichen Krankenkassen, ein.Show more06.05.2001, 15:33 Uhr
T. Müller-BohnAlle in einem Boot – aber jeder
Vom 14. bis 16. Februar fand in der Fachhochschule Hamburg-Bergedorf das zweite Hamburger Forum "Qualität im Gesundheitswesen" statt. In die Veranstaltung unter dem Motto "… alle in einem Boot - aber jeder in seinem eigenen?!" wurde die achte Jahrestagung der Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (GQMG) integriert. Weitere Mitveranstalter waren diverse Hamburger Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens, beispielsweise die Ärztekammer, die Gesundheitsbehörde und das Universitätsklinikum Eppendorf.Show more25.02.2001, 16:39 Uhr
V. Ulrich, T. Müller-BohnInnovationen im Arzneimitt
Vielen Patienten bringen sie einen erheblichen Gewinn an Lebensqualität. Ihr gesellschaftlicher Wert wird sogar von Kritikern des Arzneimittelmarktes anerkannt. Doch sie sprengen immer wieder den starren Rahmen der Arzneimittelbudgets: innovative Arzneimittel. Die Regeln zur Budgetfestsetzung sehen vor, die Arzneimittelbudgets um eine Innovationskomponente zu erhöhen. Doch wie ist ein solcher Wert zu berechnen? Die Schwierigkeiten und mögliche Lösungen sollen hier aufgezeigt werden. Hierzu gibt es mehrere Konzepte, deren erhebliche Unterschiede beim Gebrauch der Daten in gesundheitspolitischen Diskussionen zu beachten sind.Show more18.02.2001, 16:39 Uhr
E. Bronder, A. KimpelUnverbrauchte Arzneimittel &nda
Zwölf Monate lang wurden die zurückgebrachten unverbrauchten Medikamente in einer Berliner Apotheke erfasst, gezählt und analysiert. 1998 ergab die Zählung 10 603 Packungen, zehn Jahre davor (1988) waren in der selben Apotheke 5164 Packungen gezählt worden. Die Menge der unverbrauchten Arzneimittel wird nicht weniger, sondern steigt. Drastische Erhöhungen bei den Zuzahlungen für verordnete Medikamente, die 1997 vom Gesetzgeber eingeführt wurden, sollten eigentlich den Umfang der unverbrauchten Medikamente verringern. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein.Show more04.02.2001, 16:39 Uhr
S. J. Oschmann:Kosteneffektivität durch Innovation
Noch vor einigen Jahren verursachte das starke Wachstum der Gesundheitsausgaben in den USA große Finanzierungsprobleme. Aus der Sicht der amerikanischen Regierung bestand das größte Problem des dortigen Gesundheitssystems in der sehr starken Fragmetierung der Leistungsanbieter und -erbringer. Sie befürwortete statt dessen ein zentralisiertes Gesundheitssystem, um die stark steigenden Gesundheitsausgaben in den Griff zu bekommen. Sicherlich bietet ein zentralisiertes Gesundheitssystem Vorteile durch Monopolkäufe, aber es hat auch den großen Nachteil, dass es sich weniger gut an die Bedürfnisse der Patienten anpassen kann. Obwohl die Einführung eines zentralisierten Gesundheitssystems in den USA scheiterte, konnte das Wachstum der Gesundheitsausgaben auf etwa das Niveau der Inflationsrate verringert werden. Dieser Erfolg ist vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen: Managed Care und Einsatz innovativer Arzneimittel. Die politischen Zielsetzungen wurden also nicht durch dirigistische Eingriffe, sondern über den Markt erzielt.Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Peter Ditzel:Apothekenvisionen – die Apotheke
Keine Kochrezepte, wie die Apotheke der Zukunft funktioniert, wollte der Hessische Apothekerverband auf seinem IX. Frankfurter Wirtschaftstag am 20. Februar im Hotel Marriott vorstellen. Es ging vielmehr darum, visionär einen Blick über die Grenzen der heutigen Apotheke hinaus zu wagen. Ein Ökonom, zwei Marketingexperten, ein Kommunikationswissenschaftler und ein Jesuitenpater zeigten jeweils aus ihrer Sicht auf, wo sie die Apotheke der Zukunft ansiedeln, wohin der Weg gehen kann, und was die Apotheke besser machen kann als heute. Stichworte hierfür waren die Convenience-Apotheke, die Kult-Apotheke und die Netzwerk-Apotheke. Neue Strukturen im Gesundheitswesen könnten sie herausfordern Ų aber "nicht um jeden Preis". Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Die öffentliche Apotheke im Gesundheitsmarkt: Volkswirtschaftliche Situation un
Wir leben im Zeitalter der "umfassenden Kommunikation". Neue Kommunikationstechniken und -möglichkeiten vermitteln immer mehr Informationen - und damit häufig auch Begehrlichkeiten, die immer wieder zu Verhaltensänderungen einzelner, bis hin zum Wertewandel innerhalb einer gesamten Gesellschaft führen (können). Die Mobilität und Reisefreudigkeit der Menschen nimmt weltweit zu. Waren früher nur wenige, meist "Privilegierte", in der Lage, neue Länder und Sitten kennenzulernen, ist dies heute für fast jeden möglich. Dadurch werden auch weltweit Märkte von solchen Entwicklungen tangiert, beeinflußt, gesteuert, mit zum Teil kaum nachvollziehbaren Auswirkungen. Ein anschauliches und drastisches Beispiel zugleich: An den Börsen dieser Welt werden an einem Tag, also innerhalb von 24 Stunden, häufig genug mehr Gewinne erzielt, als zur Versorgung der hungernden Bevölkerung für ein Jahr an Geld benötigt würde. Dies ist nicht der Ort, solche Entwicklungen zu beklagen. Jeder verantwortungsvolle Bürger sollte sich allerdings darüber klar sein, daß das Phänomen der "umfassenden Kommunikation" auch in seinem Umfeld bislang Bewährtes plötzlich auf den Prüfstand stellen kann - und wird, wenn die Begehrlichkeiten nach Veränderung nur groß genug sind. Dies trifft uneingeschränkt auch für das deutsche Sozialversicherungssystem mit seinem Gesundheitsmarkt zu. Deshalb gilt für den Berufsstand der Apotheker, als freie Heilberufler an einer dynamischen Weiterentwicklung des Systems mitzuwirken, um sich einer möglichen Fremdbestimmung, z.B. durch "share-holder", weitestgehend zu entziehen. Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
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