Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Das Schwitzen bleibt
Im Format „Aus der Lupe gelernt“ greifen wir einen Teilaspekt des Patientenfalles aus dem Webinar „Medikation unter der Lupe“ auf. Die Patientin in Fall Nr. 34 war gestürzt. Ein Blick auf die Laborparameter legt eine Hypoglykämie als Sturzursache nahe. Zusätzlich kann die Medikation der Patientin die Symptome einer Unterzuckerung maskieren. Hätten Sie gewusst, welche Arzneimittel hier kritisch sind?Show moreberatung-pharmazie
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Aus der „Lupe“ gelernt
11.05.2026, 11:00 Uhr
ESL-Milch soll besser erkennbar werden
Seit einiger Zeit findet sich neben Frisch- und H-Milch auch sogenannte ESL-Milch im Kühlregal der Lebensmittelhändler. Die Unterschiede zwischen dieser "neuen" und herkömmlicher Milch sind für Verbraucher nicht leicht nachzuvollziehen. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) will über eine neue Kennzeichnung für ESL-Milch für mehr Transparenz sorgen.Show moreLebensmittelkennzeichnung
04.03.2009, 23:00 Uhr
FDA warnt vor Spätdyskinesie unter Metoclopramid
Bei Langzeittherapie mit Metoclopramid besteht das Risiko für schwere, oft irreversible Bewegungsstörungen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA sieht in Metoclopramid den Hauptverursacher von solchen Medikamenten-induzierten Dyskinesien. Daher hat sie verfügt, dass in den Fachinformationen von Metoclopramid-haltigen Arzneimitteln auf das Risiko einer tardiven Dyskinesie (Spätdyskinesie) in Form eines umrahmten Warnhinweises (Boxed Warning) hingewiesen wird. Hersteller müssen sicherstellen, dass Patienten durch entsprechendes Informationsmaterial aufgeklärt werden.Show moreLangzeitanwendung
04.03.2009, 23:00 Uhr
Rituximab bei chronisch lymphatischer Leukämie
Rituximab (MabThera®) hat in Kombination mit einer Chemotherapie von der Europäischen Kommission die Zulassung zur Anwendung bei Patienten mit nicht vorbehandelter chronisch lymphatischer Leukämie – der im Erwachsenenalter häufigsten Leukämieform – erhalten.Show moreZulassungserweiterung
04.03.2009, 23:00 Uhr
Erster monoklonaler Antikörper gegen Interleukin 12 und 23
Für die Therapie der Plaque-Psoriasis stehen bislang verschiedene Biologics zur Verfügung, die sich gegen den Entzündungsmediator TNF-alpha richten. Mit Ustekinumab (Stelara™) kommt nun ein Biologic mit einem neuen Wirkprinzip auf den Markt: Der humane monoklonale Antikörper richtet sich gegen die beiden Interleukine 12 und 23, die eine Schlüsselrolle in der Pathogenese der Psoriasis spielen. Zugelassen ist das Präparat für die Second-line-Therapie von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis.Show moreSchwere Plaque-Psoriasis
04.03.2009, 23:00 Uhr
Hilfe beim quälenden Wechsel von Durchfall und Verstopfung
Krämpfe und wechselnde Symptome im Unterbauch kennzeichnen das Reizdarmsyndrom, an dem 10 bis 25% der Erwachsenen in Deutschland leiden. Frauen sind doppelt so häufig wie Männer betroffen, wobei 90% der Patienten unter 50 und jeder zweite sogar unter 35 Jahre alt ist. Die genaue Ursache ist nicht ausreichend bekannt, die Behandlung richtet sich individuell nach den Symptomen.Show moreReizdarmsyndrom
04.03.2009, 23:00 Uhr
Diät-Erfolg hängt nur von Kalorienrestriktion ab
Immer wieder werden heftige Diskussionen darüber geführt, welche Diät am ehesten dazu führt, dass überflüssige Pfunde verschwinden. Während die einen auf kalorienreduzierte Mischkost setzen, befürworten andere Kohlenhydrat-betonte Diätprogramme und wiederum andere setzen auf Fett zum Abnehmen. Laut nun veröffentlichten Ergebnissen der sogenannten "Pounds Lost"-Studie spielt die Zusammensetzung der Kost keine Rolle. Was zählt, sei einzig und alleine die Einschränkung der Nahrungsenergie.Show moreÜbergewicht und Adipositas
04.03.2009, 23:00 Uhr
Aromatisierte Trinktablette erleichtert Einnahme
Artemether-Lumefantrin in einer löslichen, aromatisierten Arzneiform ist bei einer unkomplizierten Malaria gleich effektiv wie die herkömmliche Tablette. Da die Trinktablette von Kindern eher akzeptiert wird, könnten so der Therapieerfolg und letztendlich das Überleben verbessert werden, so die Schlussfolgerung der Studieninitiatoren.Show moreMalaria
04.03.2009, 23:00 Uhr
Übergewicht schadet in gleichem Maß wie Rauchen
Wer raucht, hat ein höheres Mortalitätsrisiko als Nichtraucher. Auch wer übergewichtig bzw. adipös ist, stirbt im Schnitt früher als schlanke Menschen. Dass die beiden Risikofaktoren ebenbürtig sind, hat nun eine schwedische Studie zutage gebracht.Show moreMortalitätsrisiko
04.03.2009, 23:00 Uhr
Prasugrel hemmt Thrombozytenaggregation
Der Thrombozyten-Aggregationshemmer Prasugrel (vorgesehener Markenname Efient®) hat von der Europäischen Kommission die Zulassung erhalten. Prasugrel soll nach Angaben der Herstellerfirma Lilly Anfang des zweiten Quartals 2009 auf den Markt kommen.Show moreEU-Zulassung
04.03.2009, 23:00 Uhr
Orale Glucocorticoide bei Kindern mit Giemen nicht effektiv
Im Rahmen viraler Atemwegsinfektion entwickeln viele Kleinkinder zwar asthmaähnliche Symptome mit pfeifenden Atemgeräuschen bis hin zur Atemnot, trotzdem ist eine orale Therapie mit Glucocorticoiden bei Kindern unter sechs Jahren nicht indiziert. So das Ergebnis einer aktuell publizierten Studie.Show moreVirale Atemwegsinfektionen
04.03.2009, 23:00 Uhr
Neue Fixkombination aus Aliskiren und HCT zugelassen
Seit dem 5. Februar 2009 ist in Deutschland eine neue Fixkombination aus Aliskiren und Hydrochlorothiazid (Rasilez HCT®) zur Blutdrucksenkung erhältlich. Der direkte Renininhibitor Aliskiren zeichnet sich schon in der Monotherapie durch eine Senkung der Plasma-Renin-Aktivität (PRA) aus. Aber auch in Kombination mit Hydrochlorothiazid überkompensiert Aliskiren den von dem Diuretikum induzierten PRA-Anstieg, was mit einem erhöhten Organschutzpotenzial zu korrelieren scheint.Show moreBlutdrucksenkung
04.03.2009, 23:00 Uhr
Kaum eine Gefahr für Deutschland
In den USA mussten in jüngerer Zeit zahlreiche Erdnuss- und Erdnussbutter-haltige Produkte vom Markt genommen werden. Grund für eine der größten Rückrufaktionen in der Wirtschaftsgeschichte des Landes war die mögliche Verunreinigung mit Salmonellen und die damit verbundenen Gesundheitsgefahren. Für Deutschland schätzen die Verbraucherschutzbehörden des Bundes und der Länder die Gefahr bislang als sehr gering ein.Show moreSalmonellen in Erdnüssen
04.03.2009, 23:00 Uhr
Gesundheitsbezogene Angaben zu NEM in der Kritik
Phytopharmaka genießen in der Öffentlichkeit großes Vertrauen, denn die Aussagen zu ihrer Wirksamkeit werden seit vielen Jahren durch etablierte staatliche Verfahren überprüft. Mit der Verordnung (EG) Nr. 1924/ 2006, die am 19. Januar 2007 in Kraft trat, sollen nun auch die gesundheitsbezogenen Angaben (Health claims) zu Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) behördlicherseits überprüft werden, um dem Anspruch der Verbraucher auf zutreffende, wissenschaftlich basierte Angaben zum jeweiligen Produkt Rechnung zu tragen. Entsprechend dieser Verordnung hat die europäische Lebensmittelbehörde EFSA kürzlich eine "Consolidated List of Article 13 Health claims" veröffentlicht, in der sie die Vorschläge der europäischen Firmen für gesundheitsbezogene Angaben zu NEM ungeprüft zusammengestellt hat. Uns erscheint diese Liste in mancher Hinsicht bedenklich.Show more04.03.2009, 23:00 Uhr
Mithilfe von Fett gegen Fettpolster kämpfen
Dank dem Prinzip der "doppelten Fettverbrennung" soll die neue Fertignahrung Lipidsana® Übergewichtigen zu einer raschen und nachhaltigen Gewichtsabnahme verhelfen und auch den Fettstoffwechsel von Gesunden positiv beeinflussen. Wir sprachen mit Prof. Dr. Hans-Ulrich Klör, dem Entwickler des neuen Lebensmittels.Show more3 Fragen an
25.02.2009, 23:00 Uhr
Welche endokrine Therapie in der Postmenopause?
In der Postmenopause werden mit Aromatase-Hemmern bessere Ergebnisse erzielt als mit der alleinigen Tamoxifentherapie. Unklar ist aber nach wie vor, welchem Behandlungsregime der Vorzug zu geben ist. Das derzeitige Vorgehen wurde auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie diskutiert.Show moreMammakarzinom
25.02.2009, 23:00 Uhr
Wie die MS-Therapie verbessert werden soll
Die Behandlungsmöglichkeiten der multiplen Sklerose sind nicht zufriedenstellend. So sind die Patienten bislang auf Arzneistoffe angewiesen, die nur zu injizieren sind. Oral zu verabreichende Arzneistoffe könnten die Therapie für die Betroffenen wesentlich erleichtern. Zudem wird intensiv nach Substanzen gesucht, die einen chronisch progredienten Verlauf aufhalten können sowie neuroprotektiv oder neuroregenerativ wirken.Show moreOrale Arzneistoffe, Antikörper, Zelltherapie
25.02.2009, 23:00 Uhr
Gegen Migräneattacken gezielt und rechtzeitig vorgehen
"Migräne ist keine Befindlichkeitsstörung, sondern eine eigenständige Erkrankung mit leidvollen Symptomen." Von dieser Erkrankung sind in Deutschland etwa zehn Millionen Menschen betroffen, schätzungsweise treten täglich 320.000 Migräneattacken auf. Dabei gibt es wirkungsvolle Therapeutika, die eingesetzt werden können und Linderung verschaffen. Um psychischen Druck und eine Chronifizierung des Kopfschmerzes zu vermeiden, ist es sinnvoll, eine Migräneattacke frühzeitig wirksam zu behandeln.Show moreMigränetherapie
25.02.2009, 23:00 Uhr
Efalizumab: Marktzulassung aussetzen
Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA der Europäischen Kommission hat die Aussetzung der Marktzulassung für den therapeutischen monoklonalen Antikörper Efalizumab (Raptiva®) empfohlen, weil unter der Therapie schwerwiegende Infektionen aufgetreten sind. In Deutschland wird Raptiva® von der Merck-Sparte Serono vertrieben.Show moreEuropäische Arzneimittelbehörde
25.02.2009, 23:00 Uhr
Serotonin im Duodenum kontrolliert Knochenwachstum
Abnehmende Knochenmasse, Abbau der Knochensubstanz und Veränderungen der Struktur sind Kennzeichen der Osteoporose. Die gegenwärtige Therapie zielt auf eine Verhinderung des weiteren Knochenabbaus. Eine neue Strategie könnten die Ergebnisse einer jetzt vorgelegten Studie aufzeigen: Serotonin im Darm kontrolliert im Mausmodell offensichtlich das Knochenwachstum, und eine Verhinderung der Bildung oder der Freisetzung des Gewebshormons könnte demgegenüber zur Neubildung von Knochenmasse führen.Show moreAus der Forschung
25.02.2009, 23:00 Uhr
„Duale Lipidoxidation“ soll Fett schneller verbrennen
Seit Längerem preisen Publikumsmedien mittelkettige Triglyceride (MCT) als Fett an, das nicht dick macht. In Form von Riegeln, Margarine, Öl oder Brotaufstrich soll es gar das Abnehmen erleichtern. Eine neue Fertignahrung, die MCT mit Omega-3-Fettsäuren kombiniert, kommt nun in die Apotheken.Show moreFettstoffwechsel
25.02.2009, 23:00 Uhr
Analgetikahaltige Arzneiformen bedarfsgerecht auswählen
In der Therapie schwerer Schmerzen sollte nach dem WHO-Stufenschema vorgegangen werden, das eine rechtzeitige Umstellung auf starke Opioide und die Bevorzugung der oralen und transdermalen Applikationsform empfiehlt. Transdermale therapeutische Systeme sind dabei fester Bestandteil zur individuell angemessenen Schmerzlinderung und Minimierung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen geworden, haben aber einen hohen Beratungsbedarf. Zusätzlich werden neue Darreichungsformen vor allem bei Durchbruchsschmerzen entwickelt.Show moreSchmerztherapie
25.02.2009, 23:00 Uhr
Ernährungsumstellung und Diät mit Aminosäuren
Mark Warnecke ist einer der erfolgreichsten deutschen Schwimmer aller Zeiten. So hat er 2005 in Montreal mit 35 Jahren als bislang ältester Schwimmer WM-Gold geholt. Warnecke ist aber auch Arzt mit dem Schwerpunkt Ernährungsmedizin und hat ein eigenes Diät-Konzept entwickelt. Uwe Gröber fragte ihn, welche Rolle seiner Meinung nach die Ernährung und die Supplementation von Aminosäuren für die sportliche Leistungsfähigkeit und die Prävention von Zivilisationskrankheiten spielen.*Show moreProphylaxe von Zivilisationskrankheiten
25.02.2009, 23:00 Uhr
Interleukin-6-Rezeptorblocker Tocilizumab zugelassen
Für die Therapie der rheumatoiden Arthritis steht seit Januar ein neues Biologikum mit einem innovativen Wirkprinzip zur Verfügung: Der Interleukin-6-Rezeptorblocker Tocilizumab (RoActemra®), ein monoklonaler Antikörper, der in einem umfangreichen Studienprogramm auf den Prüfstand gestellt wurde, ist eine Option für Patienten, bei denen klassische DMARDs oder TNF-Inhibitoren unzureichend wirken oder nicht verträglich waren.Show moreRheumatoide Arthritis
25.02.2009, 23:00 Uhr
Wie die Parkinson-Progression verzögert werden kann
Morbus Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems. Unter anderem kommt es zu Einschränkungen und Kontrollverlust von Bewegungen, mit Rigor, Ruhetremor, Standunsicherheit, Sprachstörungen, Hypo- und Akinese. Im Volksmund wird dieses Krankheitsbild daher auch als Schüttellähmung bezeichnet. Eine frühzeitige sachgerechte Therapie kann die Krankheit zwar nicht heilen, aber die Progression um mehrere Jahre hinausschieben.Show moreFrühzeitige Behandlung
25.02.2009, 23:00 Uhr
Leitliniengerechter Einsatz von Schmerzmitteln
Kombinationspräparate zur Behandlung von Kopfschmerzen wurden lange Zeit sehr kritisch betrachtet. Nach neueren Auffassungen werden zur Selbstmedikation bei Migräne und Spannungskopfschmerzen die Kombination von Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein empfohlen. Mehrere Studien haben die therapeutische Wirksamkeit gezeigt, jedoch fehlen noch Langzeitdaten zum Abhängigkeitspotenzial. Prinzipiell sollte die Auswahl eines Wirkstoffes immer unter Berücksichtigung der Begleiterkrankungen und Begleitmedikation erfolgen.Show moreAnalgetika
18.02.2009, 23:00 Uhr
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