Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Auf der Zielgeraden: BTK-Inhibitor bei MS, neue Gentherapie und siRNA
In ihrer April-Sitzung gibt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Startschuss zur Zulassung für drei neue Arzneimittel. Neben einem Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer zur Behandlung der sekundär progredienten multiplen Sklerose (MS) erteilt der Ausschuss für Humanarzneimittel auch ein positives Votum für eine neue Gentherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie sowie für eine siRNA.Show morearzneimittel-und-therapie
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EMA empfiehlt drei neue Arzneimittel zur Zulassung
24.04.2026, 14:30 Uhr
Weder gut noch schlecht
Nachdem 2010 das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Rosiglitazon wegen kardiovaskulärer Risiken als ungünstig eingestuft wurde, legten die Aufsichtsbehörden EMA und FDA den Herstellern neuer Antidiabetika nahe, diesbezüglich Studien durchzuführen. Die entsprechenden Untersuchungen mit Saxagliptin und Alogliptin wurden bereits letztes Jahr veröffentlicht und ergaben weder negative noch positive kardiovaskuläre Auswirkungen der beiden Wirkstoffe. Jetzt wurden auch die Studienergebnisse für Sitagliptin und Lixisenatid publik gemacht.Show more17.06.2015, 22:00 Uhr
Gezielt gegen Eierstockkrebs
Das Ovarialkarzinom ist mit jährlich knapp 8000 Neuerkrankungen die sechsthäufigste Tumorerkrankung der Frau. Die Prognose ist schlecht und das relative 5-Jahresüberleben liegt nur bei etwa 40%. Etwa 5600 Betroffene sterben pro Jahr daran. Auch die Entwicklung umfangreicher operativer und medikamentöser Behandlungskonzepte hat daran wenig geändert. Ein neuer Baustein zur Therapieverbesserung ist der PARP-Inhibitor Olaparib, der bei Vorliegen bestimmter Mutationen zur Erhaltungstherapie des BRCA-mutierten Ovarialkarzinoms eingesetzt werden kann. Olaparib (Lynparza®; AstraZeneca) ist der erste zugelassene PARP-Inhibitor und seit dem 1. Juni 2015 im Handel.Show more17.06.2015, 22:00 Uhr
Einmal so gut wie dreimal
jb | Die derzeit gültige Empfehlung für die Immunisierung gegen humane Papilloma-Viren lautet, drei Impfungen zu verabreichen. Allerdings gibt es Hinweise, dass derselbe Schutz vor Infektionen mit den onkogenen Viren schon mit zwei oder sogar mit einer Dosis erzielt werden kann. Eine Post-hoc-Analyse von zwei doppelblinden, randomisierten, Placebo-kontrollierten Phase-III-Studien hat das jetzt für den bivalenten Impfstoff gegen die HPV-Subtypen 16 und 18 (Cervarix®) untersucht. Show more17.06.2015, 22:00 Uhr
Aus Liebe zur Naturmedizin
Die Erfolgsgeschichte des auf Naturmedizin spezialisierten Familienunternehmens Pascoe Naturmedizin begann vor drei Generationen und mehr als 120 Jahren, als Friedrich H. Pascoe im Jahr 1895 mit seiner ersten Apotheke ein erfolgreiches Geschäftsjahr abschloss. Heute gehört Pascoe Naturmedizin zu den 100 modernsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands. Show more17.06.2015, 22:00 Uhr
Eine Frage der Darreichungsform
jb | Ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter Testosteron-Substitution wird seit Längerem diskutiert. Eine aktuelle Untersuchung hat sich jetzt der Frage gewidmet, ob es einen Zusammenhang zwischen der Pharmakokinetik und der Inzidenz kardiovaskulärer Ereignisse gibt. Show more10.06.2015, 22:00 Uhr
Transparenz ohne Konsequenz
jb | Leitlinien-Autoren müssen ihre Interessenkonflikte offenlegen. Das wird in der Praxis auch weitestgehend so gehandhabt. Organisationen wie MEZIS, Transparency Deutschland und NeurologyFirst geht das allerdings nicht weit genug. Sie fordern, dass Interessenkonflikte von Leitlinien-Autoren nicht nur erklärt, sondern auch reguliert werden müssen.Show more10.06.2015, 22:00 Uhr
Einmalgabe ist nicht immer besser
Die neuen oralen Antikoagulanzien (NOAKs) Dabigatran, Rivaroxaban und Apixaban werden mittlerweile auch im ambulanten Bereich häufig anstelle von Phenprocoumon eingesetzt. Obwohl die Halbwertszeiten der NOAKs untereinander ähnlich sind, sind die Dosierungsschemata mit einer ein- bzw. zweimal täglichen Einnahme unterschiedlich. Der Einfluss der verschiedenen Einnahmeintervalle auf die Adhärenz, die bei diesen Arzneistoffen besonders wichtig ist, wurde nun in einem Review aus Belgien diskutiert. Show more10.06.2015, 22:00 Uhr
Früherkennung beginnt bei den Füßen
BERLIN (rei) | Nicht nur für manifeste Diabetiker ist es wichtig, die Füße im Blick zu behalten. Auch schon im Frühstadium kann sich eine Neuropathie entwickeln, auf die Kribbeln, Brennen, Taubheit und Schmerzen in den Füßen hinweisen. Dass eine der häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes noch immer die große Unbekannte ist, wurde bei einer Pressekonferenz der Aufklärungsinitiative von Wörwag Pharma und der Deutschen Diabetes Stiftung (DDS) in Berlin deutlich.Show more10.06.2015, 22:00 Uhr
Lipidsenker in Kombination doch besser
In der Vergangenheit wurde bereits mit verschiedenen Arzneistoffklassen versucht, den therapeutischen Effekt von Statinen zu verbessern, um über eine zusätzliche Senkung des LDL-Cholesterins die Rate kardiovaskulärer Ereignisse weiter zu reduzieren. Die IMPROVE-IT-Studie, die erstmals bei der Tagung der American Heart Association (AHA) vergangenen Jahres vorgestellt und jetzt publiziert wurde, belegt nun erstmalig den positiven Effekt einer zusätzlichen Gabe von Ezetimib (Ezetrol®, Inegy®), einem Hemmstoff der Cholesterol-Resorption, auf klinische Endpunkte. Show more10.06.2015, 22:00 Uhr
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