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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Europäischer Gerichtshof: Standesrecht vor großen Umbrüchen?
(cr). Zwei Urteile des Europäischen Gerichtshofs sorgen bei den Apothekerkammern und den Berufsvertretungen anderer freier Berufe für Unruhe: Nach Auffassung des Luxemburger Gerichts handelt es sich bei berufsständischen Kammern um Unternehmensvereinigungen, die beim Erlass berufsordnungsrechtlicher Regelungen an das europäische Wettbewerbsrecht gebunden sind. Welche Konsequenzen die beiden Entscheidungen auch für die Regelungsbefugnis der deutschen Apothekerkammern haben, ist noch nicht endgültig absehbar. Show more25.02.2002, 16:40 Uhr
Gesundheitsausschuss des Bundestages: Expertengespräch mit dem Sachverständige
(ks). Im deutschen Gesundheitswesen - insbesondere in der Arzneimittelversorgung - schlummern nach Ansicht von Experten erhebliche Wirtschaftlichkeitsreserven. Angesichts der Finanznöte der Gesetzlichen Krankenversicherung wird daher händeringend nach Möglichkeiten gesucht, diese zu erschließen. Am 20. Februar hatte der Gesundheitsausschuss des Bundestages Gelegenheit, die Mitglieder des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen zu ihren Lösungsempfehlungen zu befragen.Show more25.02.2002, 16:40 Uhr
H. BlasiusDoping – Ein „un“-sportliches, mediz
Nun messen sie sich wieder vor den Augen der Weltöffentlichkeit in Salt Lake City. Bei den Olympischen Spielen der Moderne ist "dabei gewesen zu sein" schon lange nicht mehr alles. Siegen heißt die Devise in der schillernden internationalen Sportszene, und weil die Konkurrenz hart ist, glaubt so manch einer, ohne Dopingmittel einfach nicht mehr mithalten zu können. Dabei werden leistungsfördernde Substanzen nicht nur im Spitzensport eingesetzt, sondern auch im Breitensport. Einer der wichtigen Gründe für die Ausbreitung und die teilweise dramatischen Folgen des Dopings ist die mangelhafte Aufklärung der Sportler über die pharmakologischen Eigenschaften von Dopingmitteln und deren Risiken. Bei dem multifaktoriellen Geschehen des Dopings spielt neben den gesundheitlichen Aspekten auch das gesellschaftliche, sportliche, politische und rechtliche Umfeld eine wesentliche Rolle. Dieses soll in dem vorliegenden Beitrag ebenfalls beleuchtet werden.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
D. Walluf-Blume Orphan Drugs – FuE im Dienst der P
Mit dem Inkrafttreten der Verordnung über Arzneimittel für seltene Leiden in der Europäischen Union (EU) am 22. Januar 2000 ist Bewegung in diesen Nischenbereich gekommen. Innerhalb von zwei Jahren wurden schon 78 Arzneimittel für seltene Leiden in den Europäischen Gemeinschaften ausgewiesen (Stand 8. Februar 2002), und zwei haben bereits eine europäische Zulassung erhalten. Das Hauptanliegen dieser Verordnung ist es, verbesserte Rahmenbedingungen für die Pharmaindustrie und ihre Forschungseinrichtungen zu schaffen, um die Erforschung und Entwicklung dieser Medikamente zu fördern.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
B. Rall, C. RitziHerausforderung Internet (Bericht
Das Internet war Thema der X. Frankfurter Wirtschaftstage, die der Hessische Apothekerverband e.V. in Zusammenarbeit mit der Pharmazeutischen Zeitung am 24. Februar ausrichtete. Ziel der Veranstaltung war es Antworten zu finden auf Fragen wie: Ist das Internet wirklich die große Innovation oder doch nur ein schlichtes Kommunikationsmittel? Was können wir Apotheker mit dem Internet anfangen, wie können wir es sinnvoll einsetzen? Und sind unsere Chancen größer als die Risiken? Nach Ansicht von Dr. Peter Homann, der als Vorsitzender des Hessischen Apothekerverbandes die Aufgabe der Begrüßung übernahm, sind die Chancen tatsächlich größer als die Risiken. Er rief dazu auf, das Internet als Herausforderung zu betrachten und das Thema nicht zu tabuisieren. Der Hessische Apothekerverband wolle und werde sich dieser Herausforderung stellen. Das Motto, so Homann: "Menschlich und locker bleiben bei aller Zukunft". Die Wirtschaftstage seien hierzu ein Beitrag, weitere sollen und werden folgen.Das Wichtigste aus den Vorträgen der X. Frankfurter Wirtschaftstage haben wir für Sie zusammengefasst.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
Antihistaminika: Den „allergischen Marsch“ vermeiden
Zur Therapie allergischer Erkrankungen stehen dem Arzt heute eine breite Palette moderner Antihistaminika zur Verfügung, mit deren Hilfe es möglich sein dürfte, rechtzeitig eingesetzt, den "allergischen Marsch", d. h. die Chronifizierung der Beschwerden und die Ausdehnung auf andere Organsysteme, zu verhindern. Zu Beginn der aktuellen Heuschnupfensaison veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAI) eine Pressekonferenz, auf der Experten auf die große Bedeutung allergischer Erkrankungen und nicht zuletzt auf ihre Lebensbedrohlichkeit wie Asthma und Anaphylaxie aufmerksam machten.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
D. LoewKava-Kava-Extrakt – Nutzen, Risiko oder
Ende November 2001 hat das BfArM für Kava-Präparate ein Stufenplanverfahren nach dem Arzneimittelgesetz [5] eingeleitet. Damit reagierte die Behörde auf die Meldung von 30 Fällen schwerer Leberschädigungen nach Einnahme von Kava-Präparaten Ų darunter ein Exitus letalis und vier Fälle von irreversiblem Leberversagen mit erforderlicher Transplantation. Das BfArM musste davon ausgehen, dass Kava-Präparate nicht ausreichend nach dem gesicherten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse geprüft sind und dass Anhaltspunkte für Risiken bestehen, die über ein vertretbares Maß hinausgehen. Diese prompte Reaktion war formal und legislativ richtig. Nun bedarf es der objektiven Nutzen/Risiko-Abwägung von Kava-Präparaten. Kriterien sind die Qualität der Präparate, der Nachweis ihrer klinischen Wirksamkeit und Unbedenklichkeit und der Vergleich mit publizierten hepatotoxischen Wirkungen anderer Arzneimittel.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
Folsäure und Fehlgeburten: Chinesische Studie gibt Entwarnung
Die regelmäßige Einnahme von Folsäure in der Frühschwangerschaft wird empfohlen, um das Risiko eines Neuralrohrdefektes beim Neugeborenen zu senken. Der Verbrauch von Folsäurepräparaten ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und gilt als unbedenklich. Umso alarmierender war das Ergebnis einer 1997 veröffentlichten Studie, die einen Anstieg der Fehlgeburtsrate um 16 Prozent mit der Einnahme von 800 Mikrogramm Folsäure in Zusammenhang brachte. Eine Studie widerlegt nun diesen Verdacht. Der Anteil der Schwangeren mit Fehlgeburt, die täglich 400 Mikrogramm Folsäure eingenommen hatten, lag nicht höher als in der unbehandelten Vergleichsgruppe.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
M. Schmidt, A. NahrstedtIst Kava lebertoxisch? &ndas
Im November 2001 informierte das BfArM die Presse über die Einleitung eines Stufenplanverfahrens zu den von Kava ausgehenden Leberrisiken. Führende Mitarbeiter des BfArM traten unter anderem in Gesundheitssendungen des Fernsehens auf und nahmen das Ergebnis der laufenden Untersuchung de facto vorweg: Kava soll in Deutschland wegen des untragbaren Leberrisikos vom Markt verschwinden Ų ein Horn, in das unreflektiert auch das Medizinskandalblatt "arznei-telegramm" stieß. In den Apotheken sorgten die Veröffentlichungen für erhebliche Verunsicherung, Patienten brachten angebrochene Packungen mit der Forderung nach Rückerstattung zurück. Das Apothekenpersonal wurde mit der Situation völlig alleingelassen. Wie ernst ist die Lage aber wirklich zu bewerten? Eine nähere Analyse der aufgetretenen Fälle zeigt, dass die Information der Presse auf fehlerhaften und unsauber recherchierten Daten basierte. Der Schaden für die Phytotherapie dürfte kaum reversibel sein.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
Rheinland-Pfalz: Weiterbildungsordnung/Berufsordnung/Beitragsordnung/Gebührenor
24.02.2002, 16:47 Uhr
Pulverinhalationssystem auch bei höherem Asthma-Schweregrad
Asthma bronchiale ist eine entzündliche Erkrankung der Atemwege, deren Ursache bis heute unbekannt ist. Ein Therapieansatz ist die Fixkombination von niedrigdosierten inhalativen Glucocorticoiden zur Entzündungshemmung und langwirksamen Beta-2-Adrenergika zur Bronchienerweiterung. Insbesondere bei Patienten mit höherem Asthma-Schweregrad haben sich Pulverinhalationssysteme bewährt.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
Leichnamkonservierung: Mumien gestern und heute
Was nach dem Erbleichen vom Menschen bleibt außer der Erinnerung, beschäftigt wohl jedermann, der die Zeit seiner jugendlichen Heiterkeit hinter sich gelassen hat. Die Vorstellung, dass der Mensch nach dem Tod weiterlebe, hat die Pharaonen des alten Ägypten zu unglaublichen, bis heute unerreichten Anstrengungen angetrieben. Die Technik des Konservierens von Leichnamen erlebt heute eine kleine, aber seltsame Renaissance.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
Antibiotika: Fluorchinolon-Resistenz bei Bakterien
Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung wird insbesondere im Zusammenhang mit möglichen Resistenzentwicklungen sehr kritisch beobachtet. In einem internationalen Expertengespräch am Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) sollte aufgezeigt werden, ob sich aus der auch in Deutschland beobachteten Zunahme der Fluorchinolon-Resistenz ein Handlungsbedarf für den Bereich der Veterinär- und/oder Humanmedizin ergibtShow more24.02.2002, 16:47 Uhr
BR-Gesundheitskreuzfahrt: Deutschlands erste Kundenzeitschrift für eine Schiffs
RIO DE JANEIRO/MÜNCHEN (lub). Samstagabend, 18 Uhr Ortszeit: das BR-Gesundheitskreuzfahrtschiff "MS Rhapsody" sticht von Rio aus in See. Damit beginnt für rund 300 Passagiere die 20-tägige Reise von Südamerika über Westafrika nach Europa. Mit an Bord ist Apothekerin Birgitta Seemüller (s. DAZ Nr. 8 vom 21. Februar, S. 30). Und die erste Apotheken-Kundenzeitschrift auf hoher See Ų das "Bordjournal". Die DAZ konnte vorab schon mal in den druckfrischen Exemplaren blättern.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
Dopingskandal bei Olympia: Auch die Pharmazie spielte mit
Am 24. Februar hatten die Olympischen Winterspiele ihren Skandal und viele Nachrichtensendungen und Zeitungen ihre Schlagzeilen: Der dreimalige Langlauf-Olympiasieger Johann Mühlegg hat das Blutdopingmittel Darbepoetin alfa benutzt.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
Rofecoxib in Deutschland gegen den akuten Schmerz zugelassen
Der COX-2-Hemmer Rofecoxib ist derzeit zur symptomatischen Behandlung und zur symptomatischen Schmerzlinderung von Reizzuständen bei degenerativen Gelenkerkrankungen zugelassen. Der Wirkstoff ist ebenfalls wirksam bei akuten Schmerzsyndromen, wie in verschiedenen Studien dokumentiert wurde. Rofecoxib erhielt deshalb als Vioxx® dolor jetzt auch zur Behandlung akuter Schmerzen und Schmerzen bei primärer Dysmenorrhö in Deutschland die Zulassung, wie die MSD Sharp & Dohme GmbH mitteilte.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
Kokain beschleunigt den Ausbruch von AIDS
Kokain ist für niemanden eine gute Idee. Besonders gefährlich ist die Droge jedoch für immundefiziente Patienten. Wie Wissenschaftler von der Universität von Los Angeles nun nachweisen konnten, beschleunigt Kokain den Ausbruch von AIDS bei HIV-Infizierten.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
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