Phytotherapie

D. LoewKava-Kava-Extrakt – Nutzen, Risiko oder

Ende November 2001 hat das BfArM für Kava-Präparate ein Stufenplanverfahren nach dem Arzneimittelgesetz [5] eingeleitet. Damit reagierte die Behörde auf die Meldung von 30 Fällen schwerer Leberschädigungen nach Einnahme von Kava-Präparaten Ų darunter ein Exitus letalis und vier Fälle von irreversiblem Leberversagen mit erforderlicher Transplantation. Das BfArM musste davon ausgehen, dass Kava-Präparate nicht ausreichend nach dem gesicherten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse geprüft sind und dass Anhaltspunkte für Risiken bestehen, die über ein vertretbares Maß hinausgehen. Diese prompte Reaktion war formal und legislativ richtig. Nun bedarf es der objektiven Nutzen/Risiko-Abwägung von Kava-Präparaten. Kriterien sind die Qualität der Präparate, der Nachweis ihrer klinischen Wirksamkeit und Unbedenklichkeit und der Vergleich mit publizierten hepatotoxischen Wirkungen anderer Arzneimittel.

Von Ozeanien nach Europa

Ein kalter Wasserauszug aus dem Kava-Kava-Wurzelstock wird seit Jahrhunderten traditionell auf den in Inseln des Pazifiks bei religiös-zeremoniellen und sozialen Anlässen getrunken. Das nicht-alkoholische Getränk wirkt erfrischend, entspannend, aggressionslösend und muskelrelaxierend, ohne das Bewusstsein und das Denkvermögen negativ zu beeinflussen. Dies geht aus zahlreichen Reiseberichten und Erfahrungen aus dem Südseeraum hervor.

Obwohl bereits Anfang des 19. Jahrhunderts Inhaltsstoffe und verschiedene pharmakologische Wirkungen des Kava-Tranks beschrieben wurden, befasste man sich erst in den 50er- und 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts gezielt mit der pharmakologischen und klinischen Wirkung von Kava-Extrakten bzw. den Einzelwirkungen der wirksamkeitsbestimmenden Substanzen: der Kavapyrone, auch Kavalactone genannt [1 – 4]. Hierbei zeigten sich interessante zentrale und periphere Effekte (Tab. 1), die die Kava-Extrakte als Anxiolytikum und als Alternative zu den Benzodiazepinen empfahlen.

Kavapyrone in Kava-Extrakten

Folgt man den Angaben der traditionellen Herstellung von Kava-Zubereitungen, dann wird in einer hölzernen Schüssel, der Tanoa, durch Verreiben des gereinigten, entrindeten und kleingeschnittenen Kava-Kava-Wurzelstocks (ca. 30 g) und Extraktion mit kaltem Wasser (ca. 300 ml) ein Trank hergestellt, der in einer polierten Schalenhälfte der Kokosnuss herumgereicht wird.

Demgegenüber werden arzneiliche Kava-Präparate industriell durch Extraktion mit Ethanol oder Aceton hergestellt. Interessant sind in diesem Zusammenhang vergleichende Untersuchungen zur qualitativen und quantitativen Zusammensetzung des Kava-Trankes aus traditioneller Herstellung und verschiedener ethanolischer bzw. acetonischer Extrakte (Tab. 2) [6, 7]:

  • Der aus 10 g Drogenpulver und 100 ml Wasser hergestellte wässrige Extrakt enthält 71,6 mg Kavapyrone, das sind umgerechnet auf 300 ml Tagesdosis 210 mg Kavapyrone.
  • Die ethanolischen Extrakte enthalten 68,3 bzw. 119,2 mg Kavapyrone pro Tagesdosis.
  • Der acetonische Extrakt enthält 122,8 mg Kavapyrone pro Tagesdosis.

Damit liegen die drei arzneilichen Extrakte innerhalb bzw. am Rande des von der Kommission E vorgegebenen Dosisbereichs von 60 bis 120 mg Kavapyronen [8]. Im Verteilungsmuster der einzelnen Kavapyrone sind wässriger, ethanolischer und acetonischer Auszug, von natürlichen Schwankungen abgesehen, weitgehend vergleichbar (Abb. 1).

Acetonische und ethanolische Extrakte unterscheiden sich lediglich in mitextrahierten Begleitstoffen. So enthält der Aceton-Extrakt ca. 70% Kavapyrone und ca. 30% Begleitstoffe, der Ethanol-Extrakt dagegen 40 bis 60% Kavapyrone und einen entsprechend höheren Anteil an Begleitstoffen.

Obwohl der Kava-Trank jahrhundertelang in Mengen genossen wurde, deren Gehalt an Kavapyronen weit über der therapeutisch empfohlenen Menge liegt, gibt es über toxikologische Risiken nur spärliche Mitteilungen. Umso mehr bedarf es der Klärung, welches hepatotoxische Risiko von arzneilichen Kava-Extrakten ausgeht und welche Ursache ihm zugrunde liegen könnte.

Zur Wirksamkeit von Kava-Extrakten

In der 1990 publizierten Monographie der Kommission E im ehemaligen BGA [8] sowie in verschiedenen Zulassungen werden als Anwendungsgebiete von Piperis methystici rhizoma (Kava-Kava-Wurzelstock) "nervöse Angst-, Spannnungs- und Unruhezustände" aufgeführt. Diese Aussagen beruhen auf Erfahrungsberichten, Anwendungsbeobachtungen, humanpharmakologischen Untersuchungen sowie klinischen Studien.

Neurophysiologische Studien

Ein auf 70% Kavapyrone normierter acetonischer Extrakt (3 x 100 mg pro Tag) wurde auf sicherheitsrelevante Leistungsveränderungen hinsichtlich Verkehrssicherheit und Arbeitssicherheit getestet [9, 10]. Prüfkriterien waren optische Orientierung, Konzentrationsvermögen, Reaktionen auf einfache Reize, Reaktion in Auswahlsituationen, Reaktionsfähigkeit unter Stress, Vigilanz und motorische Koordination.

Die varianzanalytische Auswertung ergab keinen signifikanten Unterschied gegenüber Plazebo in den geprüften Leistungsfunktionen, weder zum Ausgangswert noch im Steady-State sowie in Kombination mit Alkohol (Blutalkoholspiegel 0,05 Promille).

Das neurophysiologische Wirkprofil des auf 70% Kavapyrone normierten acetonischen Kava-Kava-Extraktes wurde im Vergleich zu Plazebo bei gesunden Probanden untersucht [11]. Im quantitativen EEG zeigte sich eine für Anxiolytika typische Erhöhung des Beta/Alpha-Index mit einer Abnahme der alpha-Aktivität, einer Erhöhung der beta-Aktivität und keinen Veränderungen im Delta/Theta-Bereich. Selbst nach einer Dosis von 600 mg Kava-Extrakt traten keine sedierenden und hypnotischen Effekte auf.

Die plazebokontrollierte Studie von Emser et al. [12] befasste sich mit dem Einfluss von 3 x 50 mg bzw. 3 x 100 mg des normierten acetonischen Kava-Extrakts über 3 Tage auf die Schlafqualität. Zielgrößen waren polygraphische Schlaf-EEGs mit Elektromyogramm und Elektrookulogramm, die Schlafqualität sowie die subjektive Befindlichkeit anhand eines Fragebogens und einer Befindlichkeitstabelle.

Nach Einnahme des Kava-Extrakts nahmen Spindeldichte und Tiefschlafanteil zu, der REM-Schlaf blieb unverändert, Einschlaf-, Slow-wave-Sleep- und REM-Latenzen waren tendenziell verkürzt, das Schlafstadium 1 nahm ab und die Tiefschlafstadien 3 und 4 zu. Ein "REM-Rebound"-Phänom wurde nach Absetzen des Verum nicht beobachtet.

In einem Doppelblind-Cross-over-Design wurden der Einfluss von Oxazepam (1 x 15 mg am Tag vor und 1 x 75 mg am Morgen des Tests) bzw. 3 x 200 mg täglich des acetonischen Kava-Extraktes gegenüber Plazebo auf Verhaltensparameter und auf ereigniskorrelierte Hirnpotenziale (EKP) doppelblind geprüft [13]. Zielgrößen waren visuelles Suchexperiment für selektive Aufmerksamkeit, Worterkennung als Hinweis für Gedächtnisleistung sowie verschiedene psychometrische Tests.

Oxazepam zeigte deutliche Effekte auf die Reaktionszeit und auf die Fehlerrate in der Suchaufgabe, reduzierte die parietalen N1-, die frontalen N2-, die posterioren kontralateralen N2- und die okzipitalen P3-Komponenten mit signifikanter Verschlechterung der Leistung in psychometrischen Tests.

Demgegenüber erhöhte der Kava-Spezialextrakt die jeweiligen Amplituden, hatte keinen Einfluss auf die Reaktionszeit bzw. die korrekt erkannten Zielreize und zeigte eine tendenziell gesteigerte Wortwiedererkennungsrate und Erhöhung der Amplituden. Dies betraf sowohl die frühen als auch die späten Komponenten der EKP, d. h. eine Verbesserung der zerebralen Informationsverarbeitung mit Verringerung der Reaktionszeit, eine Verbesserung der Gedächtnisleistung und Steigerung der Aufmerksamkeit.

Geßner et al. [14] verglichen in einer randomisierten Dreifach-Cross-over-Doppelblindstudie bei Probanden einen auf 120 mg normierten ethanolischen Kava-Extrakt mit 10 mg Diazepam und Plazebo nach Einmalgabe. Im Vigilanz-EEG waren Diazepam und Kava-Extrakt weder im Zeitverlauf noch in der Topographie identisch.

Für Diazepam waren eine Erhöhung der b-Aktivität und eine Abnahme der Delta/Theta- sowie der alpha-Aktivität typisch, während nach dem Kava-Extrakt die beta-Intensität und relative Delta/Theta-Intensität anstiegen und die alpha-Aktivität abnahm. In den psychophysiologischen Untersuchungen war die Flimmerverschmelzungsfrequenz, ein Maß für den Wachheitsgrad, erniedrigt, und bei Messungen der einfachen Reaktionszeit sowie der komplexen Mehrfachwahl-Reaktionszeit wurden unter dem Kava-Extrakt signifikant bessere Ergebnisse erzielt als unter Diazepam und Plazebo.

Anwendungsbeobachtungen und klinische Studien

Neben neurophysiologischen und psychophysiologischen humanpharmakologischen Untersuchungen liegen Erfahrungsberichte, offene Studien, Anwendungsbeobachtungen und plazebo- bzw. referenzkontrollierte klinische Studien mit ethanolischen und acetonischen Kava-Extrakten vor [15 – 28].

Die Beurteilungskriterien waren vom jeweiligen Anwendungsgebiet – z. B. klimakterisches Syndrom, Angst-, Spannungs- und Unruhezuständen nicht-psychotischer Genese, Agoraphobie, einfache oder soziale Phobie, generalisierte Angst oder Anpassungsstörung mit Angst – abhängig:

  • Kuppermann-Menopausen-Index (Selbstbeurteilungsskala),
  • Anxiety Status Inventory (ASI, Fremdbeurteilungsskala zur Erfassung von Angstzuständen),
  • Depression Status Inventory (DSI),
  • Clinical Global Impression (CGI),
  • Hamilton-Angst-Skala (HAMA),
  • Eigenschaftswörterliste (EWL),
  • Erlanger Skala für Angst, Aggression, Spannung (EAAS),
  • Selbstbeurteilungs-Skala (SCL-90-R),
  • Patiententagebuch.

Zweifelsohne weisen die älteren kontrollierten klinischen Studien hinsichtlich Patientenzahl, nicht näher nach DSM-III-R bzw. ICD-10 klassifizierten¹ Angststörungen als Einschlusskriterium und statistischer Auswertungsverfahren Mängel auf und sind deshalb nur bedingt für den Nachweis der Wirksamkeit aussagekräftig.

Demgegenüber erfüllen die neueren Studien (Tab. 3) die Anforderungen der Good Clinical Practice (GCP). Sie waren prospektiv monozentrisch oder multizentrisch randomisiert, hatten als Einschlusskriterium "Angst nichtpsychotischer Genese nach DSM-III-R" und zum Teil eine medikamentenfreie oder Plazebo-Run-in-Phase sowie eine Nachbeobachtungsphase [20 – 28].

Die Tagesdosis lag zwischen 300 mg Extrakt (entsprechend 210 mg Kavapyrone), 150 mg Extrakt (entsprechend 105 mg Kavapyrone) und 200 mg Extrakt (entsprechend 140 mg Kavapyrone); die Studiendauer betrug 4 bis 24 Wochen. Die allgemein akzeptierten Zielgrößen wurden konfirmatorisch nach apriorischer Festlegung des statistischen Verfahrens ausgewertet. In allen Studien verbesserte der Kava-Extrakt die Angstsymptomatik signifikant gegenüber Plazebo, wobei die höhere Dosis einen stärkeren anxiolytischen Effekt zeigte als die niedrigere Dosis. Der Effekt war in einigen Studien gleichwertig zu Oxazepam, Bromazepam bzw. Buspiron und Opipramol. In einer Studie kam es bei zuvor mit Benzodiazepinen behandelten Patienten nach Umstellung auf den Kava-Extrakt zu einer weiteren Besserung der Angstsymptomatik [28].

Pittler und Ernst kommen nach Auswertung von sieben Doppelblindstudien zu der Schlussfolgerung, dass Kava-Extrakte in den geprüften Indikationen Plazebo signifikant überlegen sind [29]. In einer Metaanalyse von drei Studien bestand hinsichtlich der Hamilton-Angst-Skala ein signifikanter Unterschied zugunsten des Kava-Extraktes.

Toxikologische Prüfung von Kava-Präparaten

In nationalen und internationalen Richtlinien sind die regulatorischen Anforderungen der toxikologischen Prüfung an Arzneimittel, unabhängig davon, ob es sich um chemisch definierte Substanzen oder pflanzliche Extrakte handelt, festgelegt. Zum Ausschluss eines Risikos für den Patienten umfassen sie ein breites Spektrum [30] mit einer umfangreicheren toxikologischen Dokumentation bei bisher unbekannten Wirkstoffen als bei bekannten Substanzen.

Eine langjährige klinische Anwendung widerspiegelt subjektive und organbezogene Nebenwirkungsprofile am Patienten besser als präklinische Untersuchungen an gesunden Tieren. Dies schließt jedoch in bestimmten Fällen den Nutzen nachträglicher toxikologischer Untersuchungen nicht aus.

Die LD50 eines Kava-Kava-Extraktes (Extraktion mit Aceton-Wasser 11 – 20 : 1, eingestellt auf 70% Kavapyrone) betrug bei der Maus und Ratte nach p. o. Applikation größer als 1500 mg/kg KG und nach i. p. Gabe größer als 360 mg/kg KG [31]. Die toxischen Reaktionen waren dosisabhängig und äußerten sich in Verminderung der Spontanmotilität, Ataxie, Sedation, Seitenlage mit verminderter Reflexerregbarkeit, Bewusstlosigkeit und Tod durch Atemlähmung. Nach wiederholter p. o. Gabe des gleichen Kava-Kava-Extrakts an Sprague-Dawley-Ratten (20, 80 und 320 mg/kg KG/Tag) und Beagle-Hunden (8, 24 und 60 mg/kg KG/Tag) über 26 Wochen traten keine substanzbedingten Todesfälle auf.

Bei den hohen Dosen wurden geringgradige histopathologische Veränderungen im Lebergewebe (zentrilobuläre Hypertrophie) und in den Nieren der Ratte hyaline Tröpfchen und Epithelpigmentierung der proximalen Tubuli festgestellt. Von der Ratte wurden 20 mg/kg KG/Tag und vom Hund 24 mg/kg KG/Tag symptomlos vertragen [31].

Die Mutagenität des Extraktes wurde im Ames-Test mit den Salmonella-typhimurium-Stämmen TA98, TA100, TA1535, TA1537 und TA 1538 mit und ohne metabolischer Aktivierung (Rattenleber-S9-Mix) mit Dosen von bis zu 2,5 mg/Platte untersucht. Die höchste Dosis war toxisch. Der Extrakt erhöhte nicht die Revertantenzahl und ergab keinen Hinweis auf Mutagenität. Auch im Mikronukleus-Test an der Maus wurde nach Dosen von 150, 300 und 600 mg/kg KG die Inzidenz an mikrokernhaltigen polychromatischen Erythrozyten im Vergleich zum Lösungsmittel nicht erhöht, wohl aber durch die Positivkontrolle (Cyclophosphamid 80 mg/kg KG) [31].

Fälle von schwerer Leberschädigung

Nach jahrzehntelanger risikoloser Anwendung von Kava-Zubereitungen sind erst in letzter Zeit Kasuistiken über schwerwiegende hepatotoxische Wirkungen bis hin zum Leberversagen mit tödlichem Ausgang bzw. erforderlicher Lebertransplantation bekannt geworden [32 – 39].

Arzneimittelbedingte Leberschäden (Tab. 4) lassen sich in obligate und fakultative Formen unterteilen [40 – 42].

  • Obligate Arzneimittelschädigungen sind dosisabhängig, vorhersehbar, reproduzierbar, toxisch-metabolisch bedingt und treten nach kurzer Latenzzeit auf.
  • Fakultative Leberschäden sind nicht dosisabhängig, nicht vorhersehbar, beim Patienten nach Reexposition reproduzierbar, haben eine toxisch-metabolische und allergisch-immunologische Ursache und treten erst nach Tagen oder Wochen auf.

    Zu den vielfältigen Risikofaktoren für arzneimittelbedingte Leberschäden zählen u. a. genetische Determinanten, Geschlecht, Körpergewicht, Nahrung, Alkohol, Arzneimittel, enzyminduzierende Substanzen, virale, autoimmune oder toxisch-metabolische Lebervorschädigung, verschiedene Erkrankungen und Alter der Patienten [40 – 42].

    Überträgt man diese Gesichtspunkte auf die publizierten hepatotoxischen Fälle, so fällt es schwer, auf einen primären kausalen Zusammenhang mit dem verwendeten Kava-Präparat zu schließen. Trotz breiter Anwendung von Kava-Präparaten sind es Einzelfälle, ohne Dosisabhängigkeit, mit Rezidiv nach Reexposition bei kurzer Lantenzzeit, mit Hinweisen auf immunvermittelte Reaktionen [32, 33, 38, 39, 43] wie positiver Lymphozyten-Transformationstest [38, 39] und mit (histologisch) deutlicher Eosinophilie [32].

    In den meisten Fällen bestanden verschiedene Grunderkrankungen mit einer Komedikation von verschiedenen Arzneimitteln, von denen Anstieg der Transaminasen und hepatotoxische Wirkungen bekannt sind, wie z. B. Piretanid, Hydrochlorothiazid, Propranolol, Atenolol, Terfenadin, Valsartan, Celecoxib, Triptane, Östrogene, Androgene, anabole Steroide, Kontrazeptiva, Paracetamol, Diazepam, Glimepirid, Paroxetin, Cisaprid, Pantoprazol, Omeprazol, Chelidonium.

    Vielfach fehlen Angaben zu Alkohol, Drogen und speziellen Nahrungsmitteln. Nach aktuellem wissenschaftlichem Erkenntnisstand dürfte es sich bei den berichteten hepatotoxischen Fällen um immunvermittelte Reaktionen handeln. Diese Auffassung wird von Russmann et al. [38, 39] und Siegers [43] vertreten. Für eine Idiosynkrasie spricht, dass die hepatotoxische Reaktion nur bei einem Teil der exponierten Patienten auftritt und nach Reexposition rezidiviert. Diesen Einzelfällen stehen zahlreiche humanpharmakologische Untersuchungen und klinische Studien gegenüber, in denen bei den überprüften Laborparametern wie Transaminasen, Gesamtbilirubin, alkalische Phosphatase und Prothrombinzeit keine pathologischen Befunde erhoben wurden.

    Sonstige Nebenwirkungen

    Beim Menschen wurden nach Genuss von Kava-Getränken vornehmlich aus frisch gekauten und eingespeichelten Zubereitungen Sehstörungen, unsicherer, schwankender Gang und Schlafbedürfnis registriert. Über Intoxikationssymptome wird vorrangig aus dem Südseeraum und von den Aborigenes in Australien nach Genuss von Kava-Getränken aus frisch gekautem Wurzelstock berichtet, wobei Dosen von 13 Litern pro Tag oder 310 bis 440 g getrocknetem Rhizompulver pro Woche angegeben werden [31]. Charakteristische Symptome waren Ataxie, ichthyosiformer Hautausschlag, Haarausfall, Gelbfärbung der Haut, der Skleren, der Finger- und Fußnägel, Rötung der Augen, Akkommodationsstörungen, Pupillenerweiterung, Schluck- und Atembeschwerden, Appetitlosigkeit, Apathie und möglicherweise eine Erhöhung der γ-Glutamyltransferase [31].

    Nach Einnahme von normierten Kava-Extrakten sind selten allergische Hautreaktionen wie Hautrötung, Ödeme, Juckreiz, hämatogene Kontaktekzeme und sehr selten Magen-Darm-Beschwerden, in Einzelfällen Kopfschmerzen, retrosternale Schmerzen, Schwindelgefühl, Sehstörungen durch Pupillenerweiterung, Störung des Nahsehens und Koordination der Augenbewegung oder orale und linguale Dyskinesien und Torsionsdystonien beschrieben (ursächlicher Zusammenhang nicht gesichert). Es ergeben sich bisher keine Hinweise auf ein Abhängigkeitspotenzial.

    Fazit: Großer Nutzen bei geringem Risiko

    Nichts verwirrt und verunsichert die Bevölkerung mehr als journalistische Schlagzeilen über Katastrophen in der Laienpresse; dazu können auch Berichte über schwerwiegende oder gar tödliche Nebenwirkungen von Arzneimitteln gehören. Vielfach handelt es sich um fragliche ephemere Mitteilungen, die dem Autor den Ruf eines kritischen Sachwalters einbringen.

    Überprüfungen und Widerlegungen solcher Berichte bedürfen im Allgemeinen längerer Zeit, sind unpopulär, werden als einseitig bewertet und sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht mehr aktuell. Dies trifft in den letzten Jahren zusehends für pflanzliche Arzneimittel zu. Erinnert sei an die Diskussion vor Jahren zu den Anthrachinonen, und aktuell sind das Schöllkraut wegen lebertoxischer Alkaloide sowie Kava-Extrakte wegen hepatotoxischer Wirkungen betroffen. Auffällig ist dabei, dass erst in den letzten Jahren derartige schwerwiegende Nebenwirkungen bekannt wurden, obwohl Kava-Kava als Getränk seit Jahrhunderten und als Arzneimittel seit Jahrzehnten angewandt wird.

    Zahlreiche Fragen tauchen auf:

    • Handelt es sich tatsächlich um eine generelle hepatotoxische Wirkung oder nur um idiosynkratische Einzelfälle?
    • Inwieweit spielt ein Publikationsbias eine Rolle, da nur in Einzelfällen ein möglicher Zusammenhang exakt herausgearbeitet wurde? In den meisten publizierten Fällen bestanden Vorschädigungen der Leber und Komedikationen mit bekanntermaßen lebertoxischen Substanzen, wobei Fremdstoff-bedingte Ursachen wie Alkohol, Drogen oder sonstige Noxen nicht ausgeschlossen werden.
    • Oder handelt es um ein gesellschaftliches Problem aufgrund zunehmender Angststörungen mit der Flucht in Sedativa, Anxiolytika und Antidepressiva bei gleichzeitiger Einnahme von Genussmitteln wie Alkohol und Drogen?

    Dann müsste es erstrebenswert sein, das Übel an der Wurzel zu packen, der Bevölkerung die Angst-, Unruhe- und Spannungszustände zu nehmen und die Einnahme von Genussmitteln zu beschränken. Solange Patienten unter Angststörungen leiden, bleibt die Anwendung von psychotropen Substanzen unter ärztlicher Kontrolle erforderlich.

    Die Präparate müssen die im AMG vorgegebenen Bedingungen Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit erfüllen. Aus phytopharmakologischer Sicht sollten deshalb nur qualitativ hochwertige und toxikologisch geprüfte Kava-Extrakte eingesetzt werden und nicht nach dem Aut-idem-Prinzip billigere, aber nicht geprüfte Präparate.

    An der klinischen Wirksamkeit von Kava-Extrakten besteht, wie die neueren zitierten Studien zeigen, kein Zweifel. Andersartige Auffassungen beruhen auf Nichtkenntnis der aktuellen Literatur bzw. einer grundsätzlich negativen Einstellung zu Phytopharmaka. In den kontrollierten klinischen Studien und Anwendungsbeobachtungen wurden selten bis sehr selten subjektive und objektiv organbezogene unerwünschte Arzneimittelwirkungen erfasst.

    Bei den in letzter Zeit mitgeteilten hepatotoxischen Reaktionen handelt es sich um Einzelfälle, wobei Grunderkrankungen und Komedikation einen kausalen Zusammenhang fraglich erscheinen lassen. Basierend auf den wenigen Einzelfällen mit gründlicher Dokumentation und klinischer Abklärung scheint ein immun-allergischer Mechanismus infrage zu kommen.

    Idiosynkratische Reaktionen sind von vielen Arzneimitteln bekannt. So wurde kürzlich über eine asymptomatische Diclofenac-induzierte akute Hepatitis [44] und nekrotisierende Hepatitis [45] nach Phenprocoumon (Falithrom, Marcumar, Generika) berichtet. Die voreilige Verurteilung von Kava-Extrakten ist nach aktuellem Wissensstand weder nachvollziehbar noch berechtigt. Sie lässt den Sachverstand und eine korrekte Nutzen/Risiko-Abwägung vermissen. Der Nutzen von Kava-Extrakten ist eindeutig belegt und ihr Risiko gering, bekannt und kalkulierbar.

    Kastentext: Gehirnströme

    Mittels Elektroenzephalographie werden über mehrere Elektroden an der Schädeldecke bioelektrische Potenzialschwankungen (elektrische Aktivitäten) des Gehirns abgeleitet, und zwar als Spontanaktivität oder nach exogenen Reizen (evozierte Potenziale). Je nach Kurvenbild unterscheidet man alpha-Wellen (Frequenz ca. 10 Hz, Amplitude kleiner als 50 µV),beta-Wellen (ca. 20 Hz, Amplitude ca. 20 µV),delta-Wellen (Frequenz ca. 3 Hz, Amplitude kleiner als 150 µV),theta-Wellen (Frequenz ca. 5 Hz, Amplitude kleiner als 100 µV).Vorherrschende Wellen im Wach-EEG sind beta- und alpha-Wellen und im Tiefschlaf delta-Wellen.

    Kastentext: REM-Schlaf REM

    (Rapid Eye Movements) bedeutet rasche ruckartige Augenbewegungen im Schlafzyklus. In dieser Phase sind wichtige Körperfunktionen wie Herzfrequenz, Blutdruck gesteigert. Unterdrückung der REM-Phasen durch chronische Anwendung von Pharmaka führt zu Störungen des Allgemeinbefindens.

    Fußnote: ¹ DSM = Diagnostic and statistical manual of disorders, ICD = International classification of diseases

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