ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Praxisgebühr: Säumige müssen mit Mahnung rechnen
Stuttgart (ks). Nachdem die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erklärt hatte, Patienten, die die Praxisgebühr nicht entrichtet haben, müssten vorerst kein Mahnverfahren fürchten, will die Kassenärztliche Vereinigung Nord-Württemberg (KV NW) nun dem Eindruck entgehen, Säumige kämen ungeschoren davon.Show more03.05.2004, 15:57 Uhr
Hausapothekenmodell: Ärzte: Apotheker überschreiten ihre Befugnisse
(diz). Die Kassenärztliche Bundesvereinigung ist der Ansicht, dass Apotheker, die beim Hausapothekenmodell teilnehmen, ihre Befugnisse überschreiten. Die Ärzte Zeitung berichtete unter der Überschrift "Ärzte sind sauer auf Apotheker", dass KBV-Chef Richter-Reichhelm der Barmer und dem Deutschen Apothekerverband mit juristischen Schritten drohe, falls der Vertrag nicht abgeändert werde. Beide Seiten hätten mittlerweile Gesprächsbereitschaft signalisiert.Show more03.05.2004, 15:57 Uhr
Diabetische Neuropathie: Antiepileptikum auch bei neuropathischem Schmerz
Die Ergebnisse einer randomisierten, plazebokontrollierten und multizentrischen Phase-II-Studie zum Nachweis von Sicherheit und Wirksamkeit des Antiepileptikums Harkoseride bei der Behandlung neuropathischer Schmerzen wurden auf dem Kongress der American Academy of Neurology in San Francisco (USA), vorgestellt, wie Schwarz Pharma mitteilte.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Galenische Innovation in der Tramadol-Therapie
Arzneimittel, die zur richtigen Zeit wirken, d. h. dann, wenn die Schmerzen am stärksten sind, und die nur einmal täglich eingenommen werden müssen, sind Ziel in der Schmerztherapie. Ein neues Tramadol-Präparat (Handelsname T-long®) erfüllt diese Forderungen. Mit dieser stärkeren Retardierungsform (retardierte Pellets) dürfte die Opioidtherapie einen Schritt weiter voran gebracht worden sein.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Ausstellung: Tanz um die Banane
Sie war einst ein Sinnbild für Exotik und ist heute ein ganz alltägliches Nahrungsmittel, das von unserem Speisezettel nicht mehr wegzudenken ist: die Banane. Jahr für Jahr verzehrt der Bundesbürger 15 kg dieser wohl populärsten Südfrucht, ohne sich viele Gedanken um ihre Herkunft zu machen. Vornehmlich mit diesen Fragen, wo und wie die Banane produziert und vermarktet wird, befasst sich eine Sonderausstellung, die bis zum 18. Juli im Naturkundemuseum Karlsruhe zu sehen ist.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Fortgeschrittener Lungenkrebs: Überlebensvorteil durch Erlotinib
Roche, Genentech und OSI Pharmaceuticals habe positive Ergebnisse einer Phase-III-Studie mit dem EGFR-Hemmer Erlotinib (Tarceva®) bei rückfälligen Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) bekannt gegeben. Die Studie hat ihren primären Endpunkt erreicht: Die Gesamtüberlebenszeit konnte mit Erlotinib im Vergleich zu Plazebo verlängert werden.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Universität Münster: Feier der Absolventen – Start in den Wunschberuf
Seit fünf Jahren bekommen die Kandidatinnen und Kandidaten der Pharmazie an der Universität Münster das Zeugnis zum zweiten Staatsexamen in einer akademischen Feier überreicht. Am 24. April 2004 war es wieder so weit: Dr. Rüdiger Thamm, der Leiter des zuständigen Landesprüfungsamtes, übergab 32 Absolventinnen und Absolventen ihre Urkunden. Professor Eugen Verspohl hielt einen Vortrag zur Frage "Bin ich jetzt der Superstar?". Professor Rüdiger Gröning, der Vorsitzende der Prüfungskommission, führte durch die musikalisch umrahmte Veranstaltung, in der sich auch Professor Jens Leker als Dekan des Fachbereichs Chemie und Pharmazie, Frau Gabriele Beck-Overwiening als Vertreterin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe und Anika Ewald aus dem Examenssemester zu Wort meldeten.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Aus der Forschung: Aminomethylcyclin gegen multiresistente Bakterien
Präklinische Studien haben eine hohe In-vivo- und In-vitro-Aktivität der Leitsubstanz einer neuen Klasse von Antibiotika, den Aminomethylcyclinen, gezeigt. Bay 73-7388, das von Paratek Pharmaceuticals als PTK076 entdeckte halbsynthetische Antibiotikum, soll eine breite Palette von Infektionskrankheiten bekämpfen, so Bayer HealthCare, die durch grampositive, gramnegative, atypische, anaerobe und multiresistente Bakterien verursacht werden. Wie die präklinischen Studien ergeben haben, weist die Substanz hohe Aktivität gegen multiresistente Bakterien sowie keine Kreuzresistenz zu bisher verfügbaren Antibiotika auf.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
P. DitzelWie geht's der Apotheke?
Die Umsatzrendite der deutschen Apotheke ist im Jahr 2003 weiter gefallen, die Zahl der Apotheken hat weiter abgenommen und die Zahl der Beschäftigten in Apotheken hat sich weiter reduziert. Diese wenig erfreulichen Zahlen stellte Dr. Frank Diener, Abteilungsleiter Wirtschaft und Soziales der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA, im Rahmen des Wirtschaftsforums in Berlin (6./7. Mai) vor.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Heimversorgung: Keine „Pflicht zur Entgegennahme“ oder zum Vertragsabschluss
Apotheker, die keinen Versorgungsvertrag mit Heimträgern geschlossen haben, können vom Heimträger nicht die Entgegennahme von Arzneimitteln für dessen Heimbewohner verlangen. Sie müssen die Arzneimittel vielmehr unmittelbar dem bestellenden Heimbewohner ausliefern. Im Übrigen können Apotheken den Abschluss eines Versorgungsvertrages mit dem Heimträger nicht erzwingen. Dies hat das Landgericht Memmingen in einer noch nicht rechtskräftigen Entscheidung festgestellt. (Landgericht Memmingen, Urteil vom 8. März 2004, Az.: 2 O 2297/03)Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
C. BeckLagerung von Biologicals in der Apotheke
Prozentual hat der Anteil kühlkettenpflichtiger Fertigarzneimittel in der Apotheke über die letzten Jahre stetig zugenommen. Mittlerweile handelt es sich hierbei nicht mehr nur um Impfstoffe. Seit der Aufklärung des humanen Genoms wächst beinahe täglich die Zahl der bekannten Targets für körpereigene Proteine, wie z. B. Antikörper, Zytokine, Hormone und Rezeptoren. Viele dieser Substanzen oder gezielte Modifikationen davon lassen sich heute gentechnisch herstellen und werden therapeutisch eingesetzt Ų man denke nur an Insulin und seine vielen Varianten; man bezeichnet sie zusammenfassend als Biologicals. Eine Eigenschaft teilen diese rekombinanten Proteine mit ihren nativen Vorbildern: Sie sind sehr empfindlich gegen Umwelteinflüsse.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
C. BruhnZeckenübertragbare Krankheiten
Jedes Jahr im Frühsommer mit Beginn der Hauptaktivität der Zecken wird aufs Neue gewarnt: vor Zecken und der Frühsommer-Meningoenzephalitis. Aber ein Stich der Spinnentiere kann auch andere Krankheiten übertragen. Um einen Ausflug in den Wald gesund und munter zu überstehen, sollte schon im Vorfeld an die notwendigen Impfungen oder mögliche Gesundheitsrisiken gedacht werden. Denn es gilt nach wie vor: Prophylaxe ist der beste Schutz!Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Zulassungsverlängerung nach § 105 AMG
Ergänzung der Bekanntmachung über die Verlängerung der Zulassung nach § 105 des Arzneimittelgesetzes (AMG) {te}Veröffentlichung von Namen, Adressen und Fachbereichen der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bestellten Gegensachverständigen im Sinne des § 105 Abs. 5a Satz 5 AMG)Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
FSME-Bilanz 2003: Viele Erkrankungen, viele neue Risikogebiete
Der Rekord-Sommer 2003 brachte auch bei den FSME-Erkrankungen einen Höchststand: 277 Fälle wurden bis dato ans Robert Koch-Institut gemeldet. Insgesamt bewegen sich die Fallzahlen bei der Zecken-Infektion europaweit auf hohem Niveau, bei geringer Impfbereitschaft. Die Karten der deutschen Risikogebiete mussten neu aufgelegt werden: Jetzt gilt fast ganz Bayern als Endemiegebiet. Die neuen FSME-Impfstoffe für Erwachsene und für Kinder bezeichnen Experten als gut wirksam und wesentlich besser verträglich als die früheren. Nach Grundimmunisierung und Auffrischimpfung hält der Schutz wahrscheinlich länger als bisher vermutet an.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Hoffnungsträger Thalidomid: Ein Wirkstoff mit vielen Gesichtern
Vor ca. vierzig Jahren machte Thalidomid unter dem Namen Contergan® Schlagzeilen. Seiner teratogenen Nebenwirkung wegen wurde damals dem Schlafmittel die Zulassung entzogen. Heute findet der Wirkstoff erneut Beachtung: aktuelle Studien lassen hoffen, dass Thalidomid aufgrund seiner immunmodulatorischen und antiangiogenetischen Eigenschaften bei der Bekämpfung des multiplen Myeloms eine gewisse Bedeutung erlangen könnte. Unter anderem erfolgreich erwies sich die Substanz auch bei der Behandlung des Lupus erythematodes; in der Therapie von Erythema nodosum leprosum ist die Verbindung bereits seit einiger Zeit etabliert.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Pharmakogenomik: Der Therapieerfolg ist genetisch festgelegt
Individuelle genetische Unterschiede beeinflussen die Wirkung einer medikamentösen Therapie auf pharmakokinetischer und pharmakodynamischer Ebene. Effektivität und Toxizität einiger Zytostatika werden durch einzelne genetische Polymorphismen bestimmt. Können diese im Voraus erkannt werden, kann die Therapie sicherer und effektiver gestaltet werden.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
FDP will gesetzliche Krankenkassen abschaffen
BERLIN (ks). Die zu Jahresbeginn in Kraft getretene Gesundheitsreform zeigt in einigen Bereichen bereits Wirkung, z. B. bei der Praxisgebühr. Die strukturellen Maßnahmen werden ihre Wirkung erst mittel- oder langfristig entfalten können Ų hierzu zählen etwa die Einführung der integrierten oder der hausarztzentrierten Versorgung. Darüber hinaus wird in den Parteien bereits über weitere Reformoptionen diskutiert. Dabei geht es vor allem um die nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Während SPD, Grüne und Union über Bürgerversicherung und Gesundheitsprämien sinnieren und dabei den Erhalt des Solidarsystems voraussetzen, möchte die FDP die gesetzlichen Krankenkassen allesamt in ein privates Versicherungssystem überführen.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Modellprojekt für Integrierte Versorgung in Stuttgart
STUTTGART (cae). Das GMG eröffnet den Apotheken Chancen, die angesichts der negativen Aspekte der aktuellen Gesundheitsreform nicht gleich erkannt oder nur wenig beachtet worden waren. Dazu gehört auch die integrierte Versorgung der GKV-Versicherten. Ein Modell, an dem öffentliche Apotheken, niedergelassene Ärzte und ein Krankenhaus beteiligt sind, hat der Verein IntegraCare® e. V. am 29. April in Stuttgart öffentlich vorgestellt.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Krebstherapie: E. coli als Enzymshuttle
Wissenschaftler von Cancer Research UK gehen davon aus, dass eine gentechnisch veränderte Form von E. coli erfolgreich zur Bekämpfung von Krebszellen eingesetzt werden kann. Das Team um Georges Vassaux nutzt eine neutralisierte Version der Bakterien, um krebszerstörende Enzyme direkt in die Zellen einzuschleusen.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Online-Gesundheitsversorgung: EU-Kommission stellt Aktionsplan auf
BERLIN/BRÜSSEL (ks). Die Europäische Kommission will mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien für eine bessere Gesundheitsversorgung in Europa sorgen. Hierfür hat sie einen Aktionsplan aufgestellt: Computergestützte Verschreibungen, elektronische Patientenakten, Patientenerkennungen, Gesundheitskarten und der Ausbau von Internetzugängen für die Gesundheitssysteme sollen zu einer effektiveren Gesundheitsversorgung bei gleichen oder niedrigeren Kosten als bisher beitragen. Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Bundesländer entscheiden über Einzelimport
BONN (im). Ob Arzneimittel, die als Einzelimport von Patienten über deutsche Apotheken bezogen werden, auch in ihrem Herkunftsland als Medikament verkehrsfähig sein müssen oder ob dort ein Status lediglich als Nahrungsergänzungsmittel für die Einfuhr hier reicht, entscheiden die einzelnen Bundesländer. Das erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk vor kurzem im Bundestag auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Dr. Wolf Bauer. Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
DPhG: Bewertung möglicher pharmakokinetischer Arzneimittelinteraktionen mit Phy
Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft (DPhG) bittet um Veröffentlichung des nachfolgenden Statements zur Bewertung möglicher pharmakokinetischer Arzneimittelinteraktionen mit Phytopharmaka.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Alkoholismus: Per Pflaster gegen die Sucht?
Gegen ein gelegentliches Glas Bier oder Wein ist an sich nichts einzuwenden, doch für viele bleibt es nicht dabei. Der Griff zu einem Pflaster soll künftig Alkoholgelüste mindern und so dem Griff zum Glas vorbeugen, sofern sich die Untersuchungen von J. Rose und seinem Team von der Duke University in Durham, North Carolina, bestätigen. Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Körperliche Betätigung senkt Brustkrebsrisiko
Es gibt einschlägige Beweise dafür, dass Frauen, die stets körperlich aktiv sind, ein geringeres Risiko für Brustkrebs haben. Ebenso können körperliche Tätigkeiten das Sterberisiko nach einer Brustkrebsdiagnose um 30 bis 45 Prozent verringern. Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Arzneimittelindustrie beginnt Selbstkontrolltätigkeit
Berlin (FSA/ks). Die "Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V." (FSA) hat am 28. April in Berlin ihre Tätigkeit als Kontrollinstanz aufgenommen. Der von forschenden Arzneimittelherstellern gegründete Verein wird ab sofort sein Augenmerk auf die Zusammenarbeit zwischen Pharmaindustrie und Ärzten legen: Wann bewegt sich diese noch in legitimen Grenzen und wann geht eine Firma zu weit? Für die Konkretisierung dieser Grenzen sorgt der Vereinskodex.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
Rauchen fördert im Alter den geistigen Verfall
Nach der Untersuchung von rund 10 000 Probanden kam ein internationales Forscherteam zu dem Schluss, dass das Rauchen bei älteren Menschen den Verlust der geistigen Fähigkeiten beschleunigt. Im Schnitt ließen die kognitiven Leistungen der Nikotinkonsumenten fünfmal schneller nach als die der Nichtraucher.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
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