Kassen sehen ihre Arbeit gefährdet
Neues Präventionsgesetz könnte weniger statt mehr Vorsorge bringen
BERLIN (ks). Die Angebote der gesetzlichen Krankenkassen zur Prävention und Früherkennung haben im Jahr 2006 rund 5,7 Millionen Menschen erreicht – das sind 1,9 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Die Kosten der Kassen hierfür beliefen sich auf mehr als 232 Millionen Euro. Pro Versicherten sind dies rund 3,30 Euro und damit mehr als das gesetzlich vorgesehene Ausgabensoll von 2,74 Euro. Das geht aus dem aktuellen Präventionsbericht 2007 hervor, den der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) gemeinsam mit den GKV-Spitzenverbänden jährlich veröffentlicht.