ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Mann stirbt an Zucchini
bk | Ein Rentnerehepaar aus Heidenheim bekam vom Nachbarn eine selbst geerntete Zucchini geschenkt. Nach dem Verzehr wurden beide mit den Anzeichen einer Magen-Darm-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert und mussten intensivmedizinisch betreut werden. Der Mann ist inzwischen verstorben. Ursache war ein gefährlich hoher Gehalt an Bitterstoffen in der Zucchini.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr

Kein Zusatznutzen und nun?
Seit 1. Januar 2011 ist das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) in Kraft. Ein wesentlicher Bestandteil des Gesetzes ist die frühe Nutzenbewertung, bei der die Hersteller für neue Wirkstoffe Nachweise über den Zusatznutzen für die Patienten vorlegen müssen. Für Arzneimittel ohne Zusatznutzen wird ein Festbetrag festgesetzt oder der Hersteller vereinbart mit der gesetzlichen Krankenversicherung einen Erstattungsbetrag. Gelingt keine Einigung, bleibt den Herstellern nur, ihr Präparat vom Markt zu nehmen. Leidtragende sind die Patienten, für die Wirkstoffe dann nicht mehr zu Verfügung stehen. Einer der Arzneistoffe, die dieses Schicksal jüngst ereilt hat, ist das Ultralangzeitinsulin degludec. Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Der Kümmerer in der Schlangengrube
BERLIN (lk) | Leise, konfliktfrei, aber konsequent arbeitet Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) den Koalitionsvertrag ab. So kann er schon zur Halbzeit der Wahlperiode eine beachtliche Gesetzgebungsbilanz aufweisen. Der bekennende Protestant ist ein Kümmerer. Gröhe kümmert sich um die Harmonie in der Großen Koalition ebenso wie um die von seiner Gesundheitspolitik betroffenen Menschen. Um eine Top-Platzierung in der Politiker-Popularitätsrangliste hingegen schert er sich nicht. Eitelkeit bringt niemand mit dem Politikprofi in Verbindung.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Wenn’s juckt und schuppt
Die Kopfpsoriasis, die bei etwa 80% der Patienten mit Schuppenflechte auftritt, schränkt die Lebensqualität des Patienten erheblich ein. Umso wichtiger ist eine wirksame Therapie. Topische Steroide mit und ohne Calcipotriol bilden die Basis der Behandlung. Sie stehen in einer Vielzahl von Formulierungen zur Verfügung, die eine individuelle Therapie mit hoher Akzeptanz ermöglichen. Eine zweimal wöchentliche Erhaltungstherapie empfiehlt sich für Patienten, die innerhalb kurzer Zeit ein Rezidiv entwickeln. Systemische Therapien sollten den Fällen vorbehalten bleiben, die sich anders nicht ausreichend behandeln lassen. Dann aber können mit Apremilast, Adalimumab oder Etanercept sehr gute Effekte erzielt werden. Für intraläsionale Steroide, Phototherapie oder den Einsatz des Excimerlasers fehlen gute Daten bei Kopfpsoriasis. Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Überstunden: häufiger unbezahlt als bezahlt
Im Schnitt hat jeder deutsche Arbeitnehmer 2014 fast fünfzig Überstunden geleistet – davon 28 Stunden unbezahlt und 21 Stunden bezahlt, so das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Und ein EU-weiter Vergleich von Eurofound zeigt: Zusammen mit den Niederlanden liegt Deutschland an der Spitze, was den Abstand zwischen tariflicher und tatsächlicher Wochenarbeitszeit angeht. Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Problem Allopurinol-Hypersensitivität
In der Gichttherapie stellt die Allopurinol-Hypersensitivität eine seltene, aber potenziell sehr gefährliche Komplikation dar, die bei etwa 2% der behandelten Patienten auftritt. Eine retrospektive Studie untersuchte nun die tatsächliche Inzidenz der Hypersensitivitätsreaktion und evaluierte mögliche Risikofaktoren.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Zahlreiche Generika-Zulassungen ruhen
STUTTGART (wes) | In Deutschland sind seit Freitag etliche Generika nicht mehr verkehrsfähig. Ihre Zulassung beruhte unter anderem auf Studien der in Verruf geratenen indischen Firma GVK-Biosciences. Die Europäische Kommission hatte die Zulassungen daraufhin widerrufen – das deutsche BfArM setzte diesen Beschluss vergangene Woche mit Gültigkeit zum 21. August um. 54 Präparate sind betroffen und dürfen seither nicht mehr abgegeben werden.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Die Lustpille für die Frau ist da
jb | Vergangene Woche hat die amerikanische Zulassungsbehörde Addyi™zugelassen. Das Präparat mit dem Wirkstoff Flibanserin, soll Frauen, die unter „Hypoactive Sexual Desire Disorder“ also unter einem Mangel an sexuellem Verlangen leiden, wieder Lust auf Sex machen. Addyi™ wird auch als Pink Viagra oder Lustpille für die Frau bezeichnet. Während das Präparat von den einen gefeiert wird, sehen es andere eher kritisch, unter anderem wegen der Nebenwirkungen und der verhältnismäßig eingeschränkten Wirksamkeit.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Impfskepsis überwinden
bk | Wie lassen sich impfskeptische Eltern überzeugen? Kinderärzte und Gesundheitsorganisation versuchen kontinuierlich, Impfmythen zu widerlegen – mit mäßigem Erfolg. Große Ängste vor Nebenwirkungen einer Impfung halten nach wie vor zu viele Eltern davon ab, ihr Kind impfen zu lassen. Ein Team von Psychologen hat nun herausgefunden, welche Überzeugungs-Strategie am besten funktioniert.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Weigeldt poltert gegen Apotheker
BERLIN (ks) | Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, hält nichts davon, die Rolle der Apotheker im E-Health-Gesetz über den bisherigen Entwurf hinaus zu erweitern. Im Gegenteil: Die Hausärzte als „zentrale Akteure beim Medikationsmanagement“ müssten gestärkt werden, denn nur sie hätten den nötigen Überblick über die Arzneimittelverordnungen, betont er in einer Pressemeldung seines Verbandes. Zudem gibt Weigeldt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt eine Retour-Kutsche. Dieser hatte kürzlich in einem Interview die Schweiz als mögliches Vorbild genannt, weil dort Apotheken die Lotsenfunktion im Gesundheitswesen von den Hausärzten teilweise übernommen haben. Weigeldt seinerseits verweist nun auf das Dispensierrecht der Schweizer Ärzte, das von der Bevölkerung „außerordentlich positiv beurteilt“ werde.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
„Pille danach“ ohne Sicherheitsprobleme
BERLIN (dpa/DAZ) | Seit der Entlassung der „Pille danach“ aus der Rezeptpflicht Mitte März gab es nach Aussagen von ABDA-Präsident Friedemann Schmidt „keinerlei Sicherheitsprobleme“ durch die Abgabe in der Apotheke. Auch zu den gestiegenen Absatzzahlen äußerte sich Schmidt gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa): Die Absicht des Gesetzgebers, die Pille danach als sicheres Verhütungsmittel im Notfall Frauen besser zugänglich zu machen, „hat, wie vorauszusehen war, zu einer stärkeren Nachfrage geführt“. Es habe eine Spitze gegeben, nun sei der Absatz „auf höherem Niveau stabil.“Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
All-in-one-Lösung für Diabetiker?
bk | Für Insulin-pflichtige Diabetiker ist es derzeit unausweichlich, mehrmals täglich den Blutzucker zu messen und Insulin zu spritzen. Da eine kurative Behandlung des Diabetes in weiter Ferne liegt, ist die Forschung darauf gerichtet, die Insulin-Therapie patienten-freundlicher zu gestalten. Amerikanische Forscher haben nun ein Pflaster entwickelt, das Blutzucker-Messung und Insulin-Gabe vereint.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Poststreik und Euro fressen Gewinn auf
BERLIN (lk) | Der Poststreik und der schwache Euro haben der DocMorris-Mutter Zur Rose AG heftig zugesetzt und sie in die roten Zahlen getrieben. Im ersten Halbjahr 2015 fuhr die Schweizer Zur Rose AG einen Verlust von zwei Millionen Euro ein. Diese Spuren werden auch das Jahresergebnis trüben: Für das Gesamtjahr 2015 rechnet die Unternehmensleitung mit einem zwar unter dem Vorjahr liegenden, aber insgesamt soliden Ergebnis.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr

Ohne geht nicht(s)
Von Peter Ditzel | Ohne diese Dienstleister geht es für Apotheken nicht: die Rechenzentren für die Rezeptabrechnung. Sie übernehmen im Auftrag der Apotheken die Rechnungsstellung gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen für die belieferten Rezepte, managen die Abrechnung des Herstellerrabatts und liefern die Daten für den Nacht- und Notdienstfonds und überweisen die Abrechnungsgelder der Krankenkassen an die Apotheken. Darüber hinaus erarbeiten sie für die Apotheken zahlreiche Statistiken, die sich aus den Rezeptdaten ableiten, und bieten verschiedene Applikationen und Werkzeuge, mit denen sie den Apotheken die Rezeptkontrolle und -bearbeitung erleichtern und sie vor Retaxationen schützen. Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
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