Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Lebenslange Last: Adipositas im Kindes- und Jugendalter
Die Zahlen sind alarmierend: Nahezu jeder fünfte Jugendliche in Deutschland bringt zu viel Gewicht auf die Waage. Wer aber schon als Kind übergewichtig oder adipös ist, bleibt das häufig auch im Erwachsenenalter, mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit. Das Verständnis und die Therapie der Erkrankung befinden sich jedoch im Wandel. Insbesondere die Inkretinmimetika eröffnen neben den etablierten multimodalen Lebensstilinterventionen völlig neue Perspektiven, um die lebenslange Last frühzeitig zu senken.Show morefortbildungen
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Multimodale Therapie
06.05.2026, 22:01 Uhr
Kommt die Diätpille aus Bupropion und Naltrexon?
Aus Sicherheitsgründen wurden in diesem Jahr zwei Appetitzügler (Sibutramin und Rimonabant) vom Markt genommen, Qnexa® (Wirkstoffe: Phentermin und Topiramat) und Lorcaserin wurden von den FDA-Gutachtern abgelehnt. Jetzt haben sich die externen Gutachter der FDA für eine Zulassung der Kombination aus dem Antidepressivum Bupropion und dem Opioid-Antagonisten Naltrexon (Contrave®) ausgesprochen. Doch auch zu diesem Medikament gibt es erhebliche Sicherheitsbedenken. So wurden weitere Studien zur kardiovaskulären Unbedenklichkeit gefordert.Show moreAppetitzügler
15.12.2010, 23:00 Uhr
Sauerstoffgehalt bestimmt Verlauf von Chlamydieninfektion
Chlamydieninfektionen sind mit Antibiotika im Allgemeinen gut therapierbar, Resistenzen sind nicht bekannt. Dennoch ist eine Behandlung in zahlreichen Fällen schwierig. Auch ist es verwunderlich, dass sich die Erreger über einen langen Zeitraum in Schleimhäuten einnisten können, ohne vom Immunsystem erfasst und eliminiert zu werden. Wissenschaftler aus Lübeck und Ulm konnten jetzt zeigen, welche Einflüsse der Sauerstoffgehalt in den betroffenen Geweben auf den Verlauf einer Chlamydieninfektion hat [1].Show moreInfektionskrankheiten
08.12.2010, 23:00 Uhr
Hilfe bei Haarproblemen in den Wechseljahren
Von Haar- und LebenszyklenVon Ralf Schlenger
Auch Haare altern. Schon in der Apotheke können altersgerechte Veränderungen der Haarpracht von Pathologien abgegrenzt werden, die ärztliche Behandlung erfordern. Beispielsweise geht die androgenetische Alopezie, die bis zu 30% der Frauen betrifft, nicht auf ein physiologisches Altern des Follikels zurück, sondern auf die angeborene Überempfindlichkeit gegen Androgene. Diese tritt wegen der Verschiebungen der Hormonbalance in den Wechseljahren stärker in Erscheinung. Ähnliches gilt für den Hirsutismus. Die therapeutische Bandbreite bei Störungen des Haarwachstums reicht von Hormonen bis zu unterstützenden Supplementen.Show more08.12.2010, 23:00 Uhr
Alkohol ist die Nummer 1
Üblicherweise wird die Schädlichkeit von Drogen entweder aus medizinischer Sicht und bezogen auf die Folgen des Konsums für ein Individuum beurteilt oder aber es wird versucht, die Folgen aus sozialwirtschaftlicher Sicht abzuschätzen. Für Großbritannien wurde nun eine Zusammenführung dieser beiden Sichtweisen untersucht: Danach ist Alkohol noch vor Heroin und Crack die gefährlichste Droge.Show moreSchädlichkeit von Drogen
08.12.2010, 23:00 Uhr
Ernährung bei Krebs
Appetitlosigkeit, Untergewicht und Nährstoffmängel sind bei Krebserkrankungen – auch bei Kindern und Jugendlichen – häufig nur schwer vermeidbar. Sie werden entweder durch den Tumor selbst oder durch die Therapie ausgelöst und stellen dann besondere Anforderungen an die Ernährung der Patienten. Unser Beitrag zeigt Risikofaktoren für eine Mangelernährung bei Krebs auf, die Beurteilung des Ernährungsstatus sowie mögliche Formen der Ernährungstherapie.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 24)
08.12.2010, 23:00 Uhr
Weniger Krebstodesfälle unter niedrig-dosierter ASS
Die tägliche Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) scheint nicht nur vor kolorektalen Karzinomen zu schützen. Eine Analyse von randomisierten Studien deutet darauf hin, dass auch das Risiko für weitere Krebserkrankungen wie gastrointestinale Tumore gesenkt werden kann: das Risiko, an den Folgen solcher Krebserkrankungen zu sterben, wurde durch die Langzeitanwendung von Acetylsalicylsäure in einer Größenordnung von 20 bis 30% reduziert.Show moreASS-Langzeitprophylaxe
08.12.2010, 23:00 Uhr
Paracetamol: Ein Wolf im Schafspelz läuft frei herum!
Neue Studien zur Paracetamol-Einnahme in der Schwangerschaft haben Prof. Dr. Dr. Kay Brune vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, der Universität Erlangen-Nürnberg veranlasst, sich die Studienlage zu Paracetamol noch einmal genauer anzuschauen. Im folgenden Gastkommentar untermauert er seine Forderung, Paracetamol zumindest vollständig der Rezeptpflicht zu unterstellen.Show moreGastkommentar
08.12.2010, 23:00 Uhr
Langfristige Reduktion fokaler epileptischer Anfälle
Auf der diesjährigen Neurowoche wurden erstmals Erfahrungen aus der offenen Langzeitbehandlung mit dem Antiepileptikum Eslicarbazepinacetat (Zebinix®) präsentiert. Sie belegen eine anhaltende Wirksamkeit in der längerfristigen Zusatztherapie fokaler epileptischer Anfälle bei Erwachsenen. Auch die Depression als häufige Komorbidität der Epilepsie wird günstig beeinflusst.Show moreAntiepileptika
08.12.2010, 23:00 Uhr
Aflibercept bei feuchter Makuladegeneration
Das Fusionsprotein Aflibercept ist eine neue Möglichkeit zur Behandlung der feuchten altersbedingten Makuladegeneration. Jetzt liegen für die Aflibercept-Lösung zur Anwendung am Auge (geplanter Handelsname VEGF Trap-Eye) erste Ergebnisse aus Phase-III-Studien vor, die seine Wirksamkeit belegen. Aflibercept wird gemeinsam von Bayer HealthCare und Regeneron Pharmaceuticals, Tarrytown/USA zur Behandlung der AMD entwickelt. Die Zulassungen in Europa und den USA sollen im ersten Halbjahr 2011 beantragt werden.Show moreAltersbedingte Makuladegeneration
08.12.2010, 23:00 Uhr
Neuer Therapieansatz mit TRH-Rezeptor-Antagonisten
Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Charakteristisch sind Kropfbildung, erhöhte Herzschlagfrequenz und hervortretende Augen. Für einen Großteil der – zumeist weiblichen – Patienten ist eine operative oder radioaktive Therapie notwendig. Neben verschiedenen äußeren Faktoren, die die Erkrankung auslösen können, sind es Antikörper, die den TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon)-Rezeptor stimulieren. Mit der Entwicklung eines Rezeptor-Antagonisten haben US-Wissenschaftler jetzt einen neuen, vielversprechenden Therapieansatz gefunden.Show moreMorbus Basedow
08.12.2010, 23:00 Uhr
Reaktivierung des Enzyms Telomerase verjüngt Mäuse
Forever young? Das Enzym Telomerase stellt die Endstücke der Chromosomen, die Telomere, wieder her. Bei vielen Zellen geht im Alter auch die Fähigkeit verloren, die Telomerase zu bilden. Dieser Verlust ist mit zahlreichen altersbedingten Erkrankungen in Verbindung gebracht worden. US-Wissenschaftler haben in genetisch manipulierten Mäusen das entsprechende Gen zunächst abgeschaltet, anschließend die Telomerase dann reaktiviert [1]. Der Alterungsprozess der Tiere wurde dadurch nicht nur gestoppt, sondern sogar altersbedingte Veränderungen rückgängig gemacht.Show moreAus der Forschung
08.12.2010, 23:00 Uhr
Was tun bei Kratzen, Brennen und Schluckbeschwerden?
In den Herbst- und Wintermonaten klagen Kunden häufig über Halsschmerzen, die in den meisten Fällen eine Erkältung ankündigen. Zur Linderung der Beschwerden bietet die Apotheke eine breite Palette rezeptfreier Rachentherapeutika. Ein Arztbesuch sollte angeraten werden, wenn die Symptome nach drei bis fünf Tagen nicht abgeklungen sind und/oder zusätzliche Anzeichen auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten.Show moreHilfe bei Halsschmerzen
08.12.2010, 23:00 Uhr
Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter Trizyklika
Im Gegensatz zu neueren Antidepressiva wie den Serotonin-Reuptake-Inhibitoren (SSRIs) scheinen ältere, trizyklische Antidepressiva das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen zu erhöhen. Darauf deutet eine prospektive schottische Beobachtungsstudie hin.Show moreAntidepressiva
08.12.2010, 23:00 Uhr
Mängel in Packungsbeilagen verhindern korrekte Dosierung
In der Laien- und Fachpresse sorgt derzeit eine amerikanische Studie für Aufmerksamkeit, die rezeptfreie flüssige Arzneimittel zur Anwendung bei Kindern hinsichtlich der Angaben der Beipackzettel und der beigelegten Dosierhilfen untersucht hat. Das ernüchternde Fazit: in fast 100 Prozent der untersuchten Fälle fand man widersprüchliche oder verwirrende Angaben, sodass fraglich ist, ob diese Medikamente damit korrekt dosiert werden können.Show moreKinderarzneimittel
08.12.2010, 23:00 Uhr

Kardiale Erkrankungen
In den letzten beiden Jahren waren es neue Antiarrhythmika wie Dronedaron, Ranolazin oder Vernakalant, die Aussicht auf frischen Wind in die Therapie kardialer und kardiovaskulärer Erkrankungen gebracht haben. So wie Hemmstoffe der Blutgerinnung mit der "Einstands-Indikation" Prophylaxe von post-operativen venösen Thromboembolien auf ihre klinische Tauglichkeit geprüft werden, so ist es das Vorhofflimmern, bei dem sich neue Antarrhythmika zunächst bewähren können.Show more
Update
01.12.2010, 23:00 Uhr
Welche Dosis von Clopidogrel und ASS bei einer PCI?
Eine aktuelle Studie untersucht, ob bei einer perkutanen Koronarintervention (PCI) durch eine Verdoppelung der Clopidogrel- bzw. Acetylsalicylsäure-Dosis bessere kardiovaskuläre Ergebnisse erzielt werden können. Dabei zeigte sich kein überzeugender Vorteil zugunsten der höheren Dosen.Show moreAkutes Koronarsyndrom
01.12.2010, 23:00 Uhr
Enterale Ernährung kann Morbus Crohn stoppen
Morbus Crohn ist eine Wachstumsbremse für Kinder. In der symptomarmen Zeit benötigen sie eine energiereiche, ausgewogene Kost. Im akuten Schub erzielt eine ausschließliche enterale Ernährung mit flüssiger Formelnahrung eine Entzündungshemmung – so effektiv wie Glucocorticoide, aber ohne deren typische Risiken.Show moreErnährungstherapie bei Kindern
01.12.2010, 23:00 Uhr
Kein Einfluss auf kognitive Entwicklung von Säuglingen
Kinder epilepsiekranker Mütter haben doppelt so häufig Fehlbildungen wie Kinder von Frauen ohne Epilepsie. Ob hauptsächlich die Medikation das Fehlbildungsrisiko erhöht oder aber die epileptischen Anfälle selbst, ist nicht eindeutig geklärt. Auffällig ist jedoch eine Zunahme an Fehlbildungen nach einer Kombitherapie oder einer Monotherapie mit bestimmten Antiepileptika. Stillen hat jedoch keinen Einfluss auf die kognitive Entwicklung der Säuglinge. Zu diesem Ergebnis kommt eine vergleichende Studie an Babys, deren epilepsiekranke Mütter bei unterschiedlicher Medikation stillten.Show moreAntiepileptika
01.12.2010, 23:00 Uhr
Wechseljahre: Neues gegen alternde Haut
Umwelteinflüsse lassen sich nicht durch Östrogene umkehren
Von Ralf Schlenger
Haut und Haare altern durch Umwelteinflüsse, aber auch physiologisch, sprich unausweichlich. Einen "Sprung" in der normalen Alterung löst der Östrogenabfall in den Wechseljahren aus. Recht abrupt setzen Veränderungen ein, die das gesamte Erscheinungsbild betreffen und subjektiv sehr belastend sein können. Denn mit der Hormonquelle versiegt auch ein Hauptinduktor für Kollagenaufbau und Wasserbindung der Haut. Zwischen indizierter endokriner Therapie und gewagten Anti-Aging-Versprechen liegt eine Fülle von topischen und innerlichen Behandlungsangeboten.Show more01.12.2010, 23:00 Uhr
Allergische Hautreaktionen: von harmlos bis tödlich
Allergische Reaktionen auf Arzneimittel treten bevorzugt an der Haut auf. Die häufigsten Manifestationen sind Ekzeme und Urtikaria; schwere Ereignisse wie das Stevens-Johnson-Syndrom oder die toxische epidermale Nekrolyse sind sehr selten. Prof. Dr. Hans Merk, Aachen, und Prof. Dr. Johannes Weiss, Ulm, erläuterten beim diesjährigen Heidelberger Herbstkongress pathophysiologische Grundlagen und Krankheitsbilder allergischer Reaktionen.Show moreAllergische Reaktionen auf Arzneimittel
01.12.2010, 23:00 Uhr
Behandlung von Asthmatikern mit Tiotropium untersucht
Das lang wirksame Anticholinergikum Tiotropiumbromid (Spiriva®) ist in Deutschland zur Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zugelassen. Kürzlich hat eine amerikanische Studie untersucht, ob sein Einsatz auch Asthmapatienten, deren Erkrankung unter inhalativen Steroiden allein nur unzureichend kontrolliert ist, Vorteile bringen kann.Show moreAsthmatherapie
01.12.2010, 23:00 Uhr
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