ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Tirofiban - ein Thrombozyten-Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonist
Der Thrombozytenaggregationshemmer Tirofiban (Aggrastat(r)) ist seit August in Deutschland auf dem Markt. Sein Wirkprinzip ist die Hemmung des Thrombozyten-Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptors. Als Zusatzmedikation neben Acetylsalicylsäure und Heparin senkt er bei Patienten mit instabiler Angina pectoris oder rudimentärem Herzinfarkt (Nicht-Q-Wellen-Infarkt) die Häufigkeit erneuter Infarkte und refraktärer Ischämien sowie das Mortalitätsrisiko.Show more09.08.1998, 15:19 Uhr
Arbeitsbedingungen in Ost und West weiterhin unterschiedlich
In den westdeutschen Apotheken wird wieder mehr über Tarif gezahlt als noch vor zwei Jahren, und die Teilzeitarbeit nimmt in Gesamtdeutschland weiter zu - dies sind die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Umfrage des BVA (Bundesverband der Angestellten in Apotheken). Etwa alle zwei Jahre führt die gewerkschaftliche Vertretung der etwa 100000 Angestellten in Apotheken eine Umfrage zu Gehältern und Arbeitsbedingungen in der Apotheke durch. Diese Zahlen sind zwar nicht repräsentativ, lassen aber aufgrund der breiten Datenbasis Aussagen über gewisse Trends zu.Show more02.08.1998, 15:19 Uhr
Update: Europäisches Arzneibuch, Nachtrag 1998, Deutsches Arzneibuch 1998
Am 1. August 1998 traten die Nachträge bzw. Ergänzungen der beiden Arzneibücher PH.EUR. und DAB in Kraft. Für das Laborprogramm für Apotheken wird deshalb rechtzeitig ein entsprechendes Update angeboten, mit dem die für die Stoffprüfung relevanten Änderungen und Neuerungen bei den Vorschriften und Prüfmethoden in das Programm übernommen werden. Im Update inbegriffen sind eine Aktualisierung der Daten nach der 14. Ergänzungslieferung DAC/NRF vom November letzten Jahres sowie einige Detailkorrekturen. Neu aufgenommen wurden einige Drogen aus dem Arzneibuch der Chinesischen Medizin (ACHM) und einige Standarddefekturen nach NRF (vormals SR 90 DDR). Auf der Softwareseite gibt es ebenfalls Neues: Insbesondere das Windows(r)-Laborprogramm bietet etliche neue Leistungsmerkmale (z.B. direkter Internetzugriff, Paßwort-gesteuerter Zugang, Parken von Prüfungen, automatische Verfallkontrolle) sowie zahlreiche Detailverbesserungen (z.B. Unterstützung der Seiko(r)-SLP Drucker für Endlos-Thermoetiketten, komplette Online-Hilfe mit Stichwortsuche u.a.m.).Show more02.08.1998, 15:19 Uhr
Stärkere klinische Ansätze im Pharmaziestudium
Verhältnis zur Klinischen PharmakologieShow more02.08.1998, 15:19 Uhr
Batterien für Hörgeräte dürfen in Apotheken abgegeben werden
Das Angebot von speziellen Batterien für Hörgeräte verstößt als apothekenübliches Randsortiment nicht gegen die Apothekenbetriebsordnung. Die Batterien dürfen deshalb in Apotheken abgegeben werden. Dies hat das Oberlandesgericht Frankfurt/Main im Rahmen eines einstweiligen Rechtsschutzverfahrens festgestellt. Der Beschluß ist rechtskräftig. (Beschluß des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main vom 16. Juli 1998, Az.: 6 W 93/98)Show more02.08.1998, 15:19 Uhr
Ein Härtefall für Patienten und Hersteller
FRANKFURT (aal). Welche Arzneimittel dürfen Ärzte künftig noch zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnen? Der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen versucht die Antwort darauf durch eine überarbeitete Version der Arzneimittel-Richtlinien zu konkretisieren. Auf einer Pressekonferenz des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) am 30. Juli 1998 wurden die Einschnitte in den Leistungskatalog der Kassen kritisch beleuchtet.Show more02.08.1998, 15:19 Uhr
Neues Wirkprinzip in der MS-Therapie
Mit Glatirameracetat (Copolymer-1, Copaxone(r)) kommt jetzt nach den Beta-Interferonen ein zweiter Wirkstoff zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) auf den Markt. Wie die Beta-Interferone eignet sich Glatirameracetat vor allem für Patienten mit relativ wenig Behinderungen in einem frühen Stadium der Erkrankung. Für die Anwendung bei Patienten mit chronisch-progredientem Krankheitsverlauf gibt es derzeit noch keine aussagekräftigen Studien. In der Wirksamkeit ist Glatirameracetat mit den Beta-Interferonen vergleichbar, die Anzahl der Schübe wird im Mittel um etwa 30% reduziert.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Arzneimittelfirmen setzen auf Gentechnik
Frankfurt (bpi). Die Arzneimittelhersteller stehen in Deutschland unter erheblichem Preisdruck. Nach Angaben des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) sind die Preise erstattungsfähiger Arzneimittel von Juni 1997 bis Juni 1998 erneut um 0,5 Prozent gesunken.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Spitzwegerich
Spitzwegerichextrakte werden traditionell bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut, zur Reizlinderung bei Katarrhen der oberen Atemwege[1], bei entzündlichen Veränderungen der Haut[2] und zur Vermeidung der Pustelbildung und Rötung nach Mückenstichen verwendet[3,4]. Obwohl einige Indikationsgebiete von Spitzwegerichextrakten auf entzündungshemmende Eigenschaften hindeuten, sind eindeutige systematische pharmakologische Daten kaum vorhanden. Neue Untersuchungen mit Plantagofluidextrakten an der Chorioallantoismembran des bebrüteten Hühnereies (HET-CAM) belegen das antiinflammatorische Potential der Pflanze.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Intrauterines System zur Kontrazeption und zur Behandlung der Menorrhagie
Das neue intrauterine System Mirena(r) ist seit September 1997 in Deutschland zur Empfängnisverhütung auf dem Markt. Im Gegensatz zu anderen Intrauterinsystemen wird durch die Anwendung von Mirena(r), das lokal im Uterus Levonorgestrel freisetzt, die Blutung stark abgeschwächt. Deshalb wird Mirena(r) auch zur Behandlung der Menorrhagie als Alternative zur Hysterektomie erprobt.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Viagra nicht auf Kassenkosten
KÖLN (im). Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion und potenzsteigernde Präparate soll es nicht auf Kassenrezept geben. Dies gelte sowohl für das noch nicht zugelassene Sildenafil (Viagra) als auch für die Skat-Behandlung (Prostaglandine zur Injektion in den Schwellkörper). Diese Änderung der Arzneimittel-Richtlinien hat der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen am 3. August in Köln ohne Gegenstimme beschlossen.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
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