ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
HIV-Therapie: Einfache und wirksame antiretrovirale Behandlung mit Abacavir
Seit Einführung des HAART-Konzepts (Highly Active Antiretroviral Therapy), bei dem mehrere antiretrovirale Medikamente mit unterschiedlichem Wirkmechanismus miteinander kombiniert werden, geht die Zahl der Neuerkrankungen an AIDS in den Industrieländern deutlich zurück. Ein Problem der Behandlung ist die Medikamententreue, was angesichts der oftmals komplexen Einnahmemodi und Anzahl der Tabletten nicht verwundert. Ein Anliegen von HIV-Experten und Patienten ist daher die Vereinfachung der Therapieschemata.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
HIV-Infektion: Die AIDS-Therapie muss optimiert werden
Durch eine moderne Therapie kann heute das durch die HIV-Infektion geschädigte Immunsystem zumindest teilweise wiederhergestellt werden. Allerdings haben die neuen Arzneimittel auch unerwünschte Wirkungen, beispielsweise das Lipodystrophie-Syndrom, das als Nebenwirkung einer Therapie mit Proteaseinhibitoren auftreten kann.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Nüsse - Trotz Fettgehalt ein gesunder Snack
Nüsse sind offenbar gut für das Herz, obwohl sie viel Fett enthalten und deshalb in manchen Diätplänen auf der Verbotsliste stehen. Diese Erkenntnis stützt sich auf die viel zitierte "Nurses Health Study, eine medizinische Langzeit-Untersuchung an über hunderttausend amerikanischen Krankenschwestern. Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Sunblocker schützt vor dem Ausbruch von Lippenherpes
Sonneneinstrahlung ist einer der Hauptfaktoren für das Ausbrechen eines Lippenherpes. Damit der AprŹs-Ski im Winterurlaub nicht ausfallen muß, sollten Patienten, die unter Herpes leiden, ihre Lippen auf jeden Fall mit einem Sunblocker schützen.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Bundesrat: Plädoyer für Generika
Der Bundesrat hat verschiedene Maßnahmen zur Dämpfung der Arzneimittelausgaben begrüßt. Die Länderkammer zählt dazu einen schnelleren Marktzugang für Generika, Parallelimporte, die Positivliste oder direkte Preisverhandlungen zwischen pharmazeutischer Industrie und Krankenkassen. Als wirksam wurden darüber hinaus auch Festbeträge, Budgetierungen oder die Arzneimittel-Richtlinien bezeichnet.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Dem Schicksal entrinnen - die Tragödie meistern
Durch die seit 1996 erheblich verbesserten Therapiemöglichkeiten hat sich die Lebenserwartung von HIV-Infizierten und AIDS-Patienten entschieden verbessert. Trotz dieser erfreulichen Situation sind neue Probleme entstanden. Mit der verlängerten Lebenszeit häufen sich zum Beispiel bei den HIV-Infizierten die Fälle von Hepatitis-C-Erkrankungen, die sich schwer behandeln lassen und oftmals tödlich verlaufen.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Was steht auf einem Lebensmitteletikett?
Viele Apotheken bieten in ihrem Sortiment Produkte an, die unter den Begriff der Lebensmittel fallen, wie anspruchsvolle und oft erklärungsbedürftige Nahrungsergänzungsmittel und Diätprodukte. Deshalb sollte der Apotheker über die Vorschriften der Kennzeichnung von Lebensmitteln grundsätzlich Bescheid wissen. Bei Lebensmitteln gibt es keine Beipackzettel. Die den Verbraucher interessierenden und manchmal für den Kauf entscheidenden Informationen sind hier auf den Packungen und Etiketten aufgedruckt. Sie zu verstehen, ist nicht immer ganz einfach, aber für die Beratung des Kunden notwendig.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Lebenslügen der Gesundheitspolitik
Von Klaus G. Brauer, Stuttgart/Essen Im Gesundheitswesen wird seit Jahrzehnten mit chronischen Vorurteilen Politik gemacht. Zarte Versuche, einer realistischen Gesundheitspolitik mehr Geltung zu verschaffen, sind bislang meist schnell abgewürgt worden. Die Resistenz gegenüber volkswirtschaftlichen Fakten und Zusammenhängen erwies sich in der Regel als stärker. Inzwischen sind in allen politischen Lagern - auch von links - Stimmen vernehmbar, die mit dieser Tradition gesundheitspolitischer Lebenslügen zu brechen versuchen. Der folgende Beitrag beleuchtet vier besonders ärgerliche, alte Zumutungen der Gesundheitspolitik. Zumutung Nr. 1: Die alte Leier von der "Kostenexplosion" im Gesundheitswesen Zumutung Nr. 2: Die alte Leier von den schlimmen Lohnnebenkosten, die Deutschlands internationale Wettbewerbsfähigkeit zerstören, zumindest massiv beeinträchtigen Zumutung Nr. 3: Die alte Leier, dass die Deutschen die größten Arzneimittelschlucker der Welt seien Zumutung Nr. 4: Die alte Leier von den Apothekerpreisen und den zu hohen Distributionskosten in DeutschlandShow more07.02.1999, 16:25 Uhr
Für zu viele noch ein Tabuthema
Die Harninkontinenz ist keine lebensbedrohliche Krankheit. Vielen gilt sie sogar nur als harmlose Befindlichkeitsstörung. Trotzdem schränkt die Harninkontinenz im hohen Maße die Lebensqualität der Betroffenen ein. Die medizinische Versorgung harninkontinenter Menschen in Deutschland ist weiterhin ungenügend. Das hat im wesentlichen zwei Gründe: Zum einen empfinden viele der Betroffenen Scham, sich ihrem Arzt anzuvertrauen. Zum anderen fehlt einem Großteil der Ärzte und des Pflegepersonals das nötige Wissen, die verschiedenen Formen der Harninkontinenz zu erkennen und angemessen zu behandeln.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Merkblatt: Fragen und Antworten zu Nahrungsergänzungsmitteln
BERLIN (bgvv). Herstellung und Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln in Deutschland nehmen zu. Da eine gesonderte lebensmittelrechtliche Regelung für diese Produkte nicht besteht, haben in- und ausländische Hersteller ein wachsendes Informationsbedürfnis. Auch der Verbraucher ist wegen der Vielzahl der angebotenen Produkte sowie der oftmals nicht belegbaren Wirkversprechen verunsichert. Das jetzt erschienene Merkblatt des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) definiert den Begriff des Nahrungsergänzungsmittels und gibt Auskunft darüber, was bei der Herstellung bzw. dem Inverkehrbringen entsprechender Produkte zu beachten ist.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
WebWasher - kleines Programm mit großer Wirkung
Wer hat sich nicht schon über lange Ladezeiten infolge bytefressender Werbebanner geärgert? Und manchmal sind es nicht einmal nur diese Wartezeiten, durch die die Nutzung der auf Web-Seiten angebotenen Informationen behindert wird. Häufig wird das Lesen der Seiten durch zahlreich vorhandene Werbebanner sogar erheblich behindert, da in diese oft animierte Objekte eingebunden sind mit dem Ergebnis, dass es zuweilen auf dem halben Bildschirm nur funkelt und leuchtet. Wem dies zuviel wird: WebWasher, ein kleines, nur ca. 600 Kilobyte umfassendes Programm, schafft wirkungsvoll Abhilfe.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
AIDS-Todesfälle und -Neuerkrankungen auf niedrigstem Stand seit zehn Jahren
BERLIN (rki). Nach aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts hat die Zahl der in Deutschland lebenden HIV-infizierten Menschen mit etwa 37000 Personen Ende des Jahres 1998 einen neuen Höchststand erreicht. "Durch die neuen Kombinationstherapien ist die Zahl der neu an AIDS erkrankten Personen und der AIDS-Todesfälle mit jeweils etwa 800 im Jahr 1998 erfreulicherweise auf den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren zurückgegangen", so Prof. Dr.Reinhard Kurth, Leiter des Robert Koch-Instituts, "gleichzeitig gibt es jedoch keinen Anhalt für einen Rückgang der HIV-Neuinfektionen. Immer noch infizieren sich in Deutschland jedes Jahr über 2000 Personen neu mit dem HI-Virus."Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Finasterid verhilft zu neuer Haarpracht
Jahrzehntelang haben unzählige Männer mit vorzeitiger Glatzenbildung vergeblich auf eine wirksame Therapie gewartet. Jetzt ist Abhilfe in Sicht: Mit der kürzlich erfolgten Zulassung des Wirkstoffs Finasterid in der Dosierung von 1 mg (Propecia(r)) ist die ersehnte Hilfe seit dem 18. Januar 1999 nun auch in deutschen Apotheken erhältlich.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Betaferon für die Behandlung der sekundär progredienten Multiplen Sklerose zug
Die EU-Kommission hat am 26. Januar 1999 Betaferon((r)) (Interferon beta-1b, Schering AG) für die Behandlung der sekundär progredienten Multiplen Sklerose (MS) zugelassen. Das bedeutet, dass europäische Patienten nun die Möglichkeit haben, mit dem ersten Arzneimittel behandelt zu werden, das sowohl für die schubförmig-remittierende MS als auch für die weiter fortgeschrittene Form, die sogenannte sekundär progrediente MS, zugelassen ist.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Vorsicht beim Verzehr von Lakritze!
BERLIN (bgvv). Untersuchungen der Landesbehörden der nördlichen Bundesländer haben ergeben, dass in Deutschland immer noch Lakritz-Produkte mit hohem Glycyrrhizin-Gehalt im Vekehr sind. Es handelt sich dabei vor allem um importierte Lakritzwaren. Lakritz-Erzeugnisse, die mehr als 200mg Glycyrrhizin/100g enthalten, können nach regelmäßigem Verzehr von mehr als 50g pro Tag bei bestimmten Personen Nebenwirkungen auslösen.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Insulin lispro plus Verzögerungsinsulin
Eine optimale Stoffwechseleinstellung ist bei Diabetes mellitus der beste Schutz vor Spätfolgen. Oft ist dies auch bei Typ-II-Diabetikern nur durch die Gabe von Insulin zu erreichen. Neue Insulinmischungen, in denen das rasch wirksame Insulin lispro mit einem Verzögerungsinsulin kombiniert ist, (Humalog(r) Mix 25 und Humalog(r) Mix 50) vereinfachen nicht nur die Insulintherapie, sondern verbessern auch den Stoffwechsel.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Informationsflut - Wo ist die Arche?
Das Wissen in der Medizin und den Naturwissenschaften wird von einer gigantischen Informationsflut [1] bestimmt, verdoppelt sich ca. alle fünf Jahre und unterliegt einem rasanten Wandel. Dieser Umstand wird treffend durch das folgende Zitat eines Hochschullehrers [2] charakterisiert: "Die Hälfte von dem, was ich lehre, wird in fünf Jahren nicht mehr wahr sein. Unglücklicherweise weiss ich nicht, welche Hälfte." Beherrscht der Apotheker die Informationsflut in seinen Fachgebieten? Ist er über die Ausbildung gerüstet, "Kapitän der Arche" zu sein? Was ist zu tun, damit der Apotheker nicht (schon wieder) eine originäre Berufsaufgabe verliert? Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand über die Novelle der Approbationsordnung für Apotheker ist eine Berücksichtigung der Informationswissenschaften nicht vorgesehen; die Zuständigen mögen beurteilen, ob es notwendig wäre [3]. In der Medizin dagegen wird die Arzneimittelinformation [4] als Lehrinhalt und Aufgabe reklamiert (Fach "Medizin-Informatik").Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Meistgelesen
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung