ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Mehr Koordination im Gesundheitswesen gefordert
BERLIN (ks) Der Sachverständigenrat zur Beurteilung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt am 30. Mai in Berlin sein aktuelles Gutachten übergeben. Auf rund 750 Seiten analysieren die Sachverständigen das deutsche Gesundheitswesen und machen Vorschläge, wie es weiter entwickelt werden könnte. Ihre Erkenntnis: Es gibt noch immer ein beachtliches Potenzial, um Effizienz und Effektivität zu erhöhen. Schwerpunktthemen des diesjährigen Gutachtens sind die korporativen Strukturen, Strategien der Primärprävention, die Pflege sowie die Versorgung mit Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Nanopartikel als Arzneistoffträger
Unter den neuen Arzneistoffen finden sich immer häufiger Peptide, Proteine und Nucleinsäurederivate, welche oft eine geringe Bioverfügbarkeit aufweisen, weil sie biologische Barrieren nur schwer durchdringen und rasch metabolisiert werden. Doch die Nanotechnologie stellt Mittel bereit, um eine geringe Bioverfügbarkeit solcher Arzneistoffe zu verbessern. Dazu zählen nanostrukturierte Oberflächen und nanopartikuläre Carrier-Systeme.Show more29.05.2005, 16:09 Uhr
Anpassung des Kassenrabatts: Das schnelle Ende eines langen Streits
BERLIN (ks). Es war eine turbulente Woche im Apothekerhaus. Über die Pfingstfeiertage hatten die Medien die Apotheker ins Visier genommen: Es sei ein "Skandal", dass diese gegenüber den Krankenkassen Nachforderungen geltend machten, weil sie 2004 weniger Packungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegeben hatten als noch 2002. Es folgten Appelle an die Apotheker, auf ihre Forderungen zu verzichten. Am 20. Mai erzielten Kassen und Apotheker tatsächlich eine Einigung. Show more23.05.2005, 16:06 Uhr
Kontroverse geht weiter: Trotz Klage: Werbeverbot für Tabakwaren beschlossen
BERLIN (ks). Das Bundeskabinett hat am 18. Mai den Gesetzentwurf für ein grundsätzliches Tabakwerbeverbot auf den Weg gebracht. Sie folgt damit den Vorgaben einer EU-Richtlinie. Zugleich führt die Bundesregierung ihre Klage gegen eben diese Richtlinie vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) fort. Zur Vermeidung einer Vertragsstrafe sei es jedoch nötig, die Richtlinie bis zum 31. Juli umzusetzen, erklärte ein Regierungssprecher.Show more23.05.2005, 16:06 Uhr
Auch Inkassostreit beendet: Streit um „Nachforderungen“ beigelegt
BONN (im). Zwei Streitpunkte zwischen Apothekern und Krankenkassen sind am Freitag durch ein Schnellverfahren beigelegt worden: Der Clinch um die Nachzahlungen der Kassen an die Apotheker, aber überraschend auch der um das Inkasso des Herstellerabschlags. Die Apotheken erhalten 37 Millionen Euro durch einen ab Juli abgesenkten Kassenrabatt, für die Mehrwertsteuer auf Herstellerabschläge wird es eine Klarstellung im Gesetz geben. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hatte im Endspurt des nordrhein-westfälischen Wahlkampfs Kassen und Apotheker am 20. Mai nach Bonn beordert.Show more23.05.2005, 16:06 Uhr
Drogen- und Suchtbericht: Alkohol- und Zigarettenkonsum sinkt - doch Cannabis wi
BERLIN (ks). Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marion Caspers-Merk sieht die rot-grüne Drogen- und Suchtpolitik auf einem "guten Weg". Im vergangenen Jahr zeigten sich "einige erfreuliche Trends", erklärte sie bei der Vorstellung des jüngsten Drogen- und Suchtberichts am 18. Mai in Berlin. So sank die Zahl der Todesfälle infolge des Konsums illegaler Drogen erneut. Bei Kindern und Jugendlichen verlieren Alkohol und Zigaretten zudem an Attraktivität. Als "beunruhigend" bezeichnete die Drogenbeauftragte allerdings den steigenden Konsum von Cannabis und synthetischen Drogen. Show more23.05.2005, 16:06 Uhr
Neid bringt Quoten
Kaum eine Nachrichtensendung verging in den letzten Tagen, ohne dass die Apotheker darin erwähnt wurden, aber nicht etwa wegen ihrer Leistungen für die Patienten oder ihrer Hausapothekenangebote im Rahmen neuer Verträge, sondern wegen ihrer angeblich unangemessenen "Nachforderungen" für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Nachzahlung: Sonderbonus
"Apothekenleiter, die für 2004 eine Nachzahlung von den Krankenkassen nach § 130 a Sozialgesetzbuch V erhalten, sollten ihren Angestellten einen Sonderbonus auszahlen", fordert Jutta Nörenberg, Tarifexpertin bei ADEXA. "Die meisten Arbeitgeber haben ihr gutes wirtschaftliches Ergebnis im letzten Jahr – fast 4 Prozent mehr Gewinn vor Steuern als 2003 – in erster Linie durch erhebliche Einsparungen bei den Personalkosten erreicht. Stellenabbau, Stundenkürzungen, Streichung von Sonderzahlungen: Aus Angst vor Gewinneinbußen wurde bei den Angestellten drastisch gekürzt. Es ist daher nur gerecht, wenn auch die Ausgleichszahlung weitgehend an das Personal weitergereicht wird."Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Mehr Begeisterung erwünscht
Die Freunde und Förderer des Deutschen Apotheken-Museums trafen sich am Wochenende 22. – 24. April 2005 in der ehemaligen Residenzstadt Bayreuth zu ihrer diesjährigen Jahrestagung. Mit einem Programm, das die Glanzlichter der Stadtgeschichte leuchten ließ, hatte die Geschäftsführerin der Gesellschaft, Rotraud Mörschner, die Mitglieder nach Oberfranken locken können. Zu Besichtigungen öffneten das markgräfliche Opernhaus, das einzige erhaltene hochbarocke Theater weltweit, und das für Richard Wagners Opern konzipierte Festspielhaus auf dem Grünen Hügel ihre Tore.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Werbung mit Rabatt „für OTC-Produkt Ihrer Wahl“ zulässig
Eine Anzeigen-Werbung mit "Joker-Coupons", bei deren Vorlage Apothekenkunden "auf ein OTC-Produkt (= rezeptfreies Medikament) Ihrer Wahl 10 Prozent Sonderrabatt" erhalten, ist rechtlich nicht zu beanstanden. Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf greifen die Regelungen des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) zu Zuwendungen und Werbegaben (§ 7 HWG) in diesem Fall nicht ein. Dies könnte nur dann der Fall sein, wenn der Rabatt für ein bestimmtes Arzneimittel angekündigt wird. Bleibt dem Kunden jedoch die Entscheidung überlassen, welches Produkt er wählt, sind die Werbe-Coupons nicht zu beanstanden. (Urteil des OLG Düsseldorf vom 19. Oktober 2004, Az.: I-20 U 91/04 – rechtskräftig)Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Rheumatoide Arthritis – diätetisch beeinflussbar
In den vorangegangenen beiden Teilen der Beitragsserie wurde die Bedeutung der Ernährung in Prävention und Therapie der Osteoporose beleuchtet. Mit der rheumatoiden Arthritis steht nun eine weitere volkswirtschaftlich bedeutende und diätetisch beeinflussbare Erkrankung im Mittelpunkt. In den westlichen Industrienationen sind etwa ein Prozent der Bevölkerung davon betroffen. Damit bildet die rheumatoide Arthritis die mit Abstand häufigste Form der entzündlichen Gelenkerkrankungen, wobei Frauen im Schnitt dreimal häufiger betroffen sind als Männer. Da bislang keine kurativen Therapien zur Verfügung stehen, beschränkt sich die Behandlung auf symptomatische Maßnahmen. Dabei kommen insbesondere nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) und Glucocortikoide zum Einsatz. Die dauerhafte Einnahme dieser Medikamentengruppen ist mit zum Teil erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Vor diesem Hintergrund wird das Bedürfnis vieler Patienten nach adjuvanten Therapieverfahren verständlich. Eine in diesem Hinblick immer wieder kontrovers diskutierte Frage lautet, inwieweit ein modifiziertes Ernährungsverhalten bzw. die gezielte Supplementierung einzelner Nährstoffe dazu beitragen kann, das Krankheitsgeschehen positiv zu beeinflussen. Ausgehend von den pathophysiologischen Grundlagen der Krankheitsentstehung soll dieser Fragenkomplex im Folgenden näher beleuchtet werden.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Gefährdungsbeurteilung
Am 1. Januar 2005 ist eine Neufassung der Gefahrstoffverordnung (kurz: GefStoffV) in Kraft getreten [1]. Kernstück dieser novellierten Verordnung ist das Schutzstufenkonzept. Danach werden die Tätigkeiten mit Gefahrstoffen je nach Gefährdungsgrad für die Beschäftigten in vier Schutzstufen eingeteilt und entsprechende Schutzmaßnahmen vorgeschrieben. Voraussetzung für die Anwendung des Schutzstufenkonzepts ist eine Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber (Tab. 1). Denn "der Arbeitgeber darf eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen wurde und die erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen wurden" (§ 7 Abs. 1 GefStoffV).Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Patienten wollen aktiv mitentscheiden
BERLIN (ks). Patienten wollen zunehmend selbst darüber entscheiden, welche medizinische Behandlung ihnen zuteil wird. Dazu wollen sie ausführlich über Diagnose, Behandlung, Risiken und Prognosen informiert werden. Zu diesem Ergebnis kommen die Projekte, die das Bundesgesundheitsministerium (BMGS) im Rahmen seines Förderschwerpunkts "Der Patient als Partner im medizinischen Entscheidungsprozess" unterstützt hat. Danach verbessert eine partnerschaftliche Entscheidung zwischen Arzt und Patient zudem die Behandlungsergebnisse.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Trotz GMG: Kassen erwarten wieder Defizite
BERLIN (ks). Fast anderthalb Jahre nach dem Start der Gesundheitsreform hat sich die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen offenbar wieder verschlechtert. Einige große Kassen melden für das 1. Quartal 2005 wieder Verluste. Die Chefin des Verbands der Angestellten-Krankenkassen (VdAK) Doris Pfeiffer prognostizierte einen Beitragssatzanstieg von 0,2 Prozentpunkten in diesem Jahr.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Nicht mehr Selbstmorde durch SSRI
Depressionen sind bei manchen Patienten mit Selbstmordgedanken verbunden. Antidepressiva sollten die Neigung zur Selbsttötung eigentlich verringern. Für selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) gibt es jedoch Studien, die auf eine erhöhte Selbstmordgefahr bei Kindern und Jugendlichen hinweisen. Zwei große Metaanalysen untersuchten die Suizidgefahr bei Erwachsenen, die mit SSRI behandelt wurden.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Soziale Marktwirtschaft und G„Mehr Nächstenliebe!“lobalisierung: Geißler fordert mehr Nächstenliebe
MERAN (diz). In seinem Festvortrag zur Eröffnung des Fortbildungskongresses der Bundesapothekerkammer in Meran setzte sich Dr. Heiner Geißler für eine weltweite soziale Wirtschaftspolitik und Marktwirtschaft ein. Wichtig sei es, so führte er in seinem Vortrag am 22. Mai aus, ethische Fundamente zurückzugewinnen, er rief zu mehr Nächstenliebe auf. Die Apothekerinnen und Apotheker quittierten die Ausführungen des früheren CDU-Generalsekretärs und ehemaligen Bundesgesundheitsministers mit lang anhaltendem Beifall.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
„Der Staat muss den Einzelnen einschränken“
Aktionen gegen die Zigarette werden in diesen Wochen heftig diskutiert. Kaum ein Politiker, der hierzu nicht etwas zu sagen oder vorzuschlagen hätte: Rauchverbot am Steuer, Raucheinschränkungen an öffentlichen Orten, totales Zigarettenverbot, Werbeverbot für Zigaretten, Verbot von Fremdstoffen in Zigaretten usw. Sinnvolle Maßnahmen oder blinder Aktionismus? Die DAZ sprach hierzu mit dem Risikoforscher Prof. Dr. Klaus Heilmann, der sich seit über zwei Jahrzehnten mit der Beurteilung und Abwägung von Risiken beschäftigt.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
VFA fordert schnellere Zulassungserweiterun
BERLIN (vfa/ks). Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) ist mit der Arbeit der beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eingerichteten Expertengruppe "Off-Label" nicht zufrieden. Zwar stehen nach zwei Jahren Bearbeitungszeit zwei Drittel der patentgeschützten onkologischen Wirkstoffe kurz vor der Zulassungserweiterung oder haben sie bereits erhalten. Doch auch für die übrigen Präparate liegen dem VFA zufolge zum Teil klinische Studiendaten vor. Offenbar unterschätze die Expertengruppe die Dringlichkeit der Zulassungserweiterung, sagte die VFA-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer am 20. Mai in Berlin.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit: IQWiG legt ersten Jahresbericht
BERLIN (ks). Das mit dem GKV-Modernisierungsgesetz ins Leben gerufene Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hatte sich in den ersten Monaten seines Bestehens vor allem mit organisatorischen Aufgaben zu befassen: Mitarbeiter suchen, Büroräume anmieten, Zugänge zu Datenbanken einrichten und die Methoden der wissenschaftlichen Arbeit definieren. Am 23. Mai veröffentlichte das Institut seinen ersten Jahresbericht.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
Enzastaurin lässt Tumoren schrumpfen
Enzastaurin kann bei Patienten mit rezidivierendem Glioblastoma multiforme, einer Form des primären bösartigen Hirntumors, die Geschwülste verkleinern. Das zeigen nach einer Mitteilung von Eli Lilly die vorläufigen Ergebnisse einer klinischen Phase-II-Studie, die bei der Jahresversammlung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) Mitte Mai vorgestellt wurde.Show more22.05.2005, 16:09 Uhr
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