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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreUnverfälscht: Professor Harald Schweim wird 60
Prof. Dr. Harald G. Schweim wurde am 18. August 1950 in Elmshorn geboren. Dort besuchte er auch die Grundschule und das Gymnasium. Von 1972 bis 1974 folgten ein Teilstudium der Chemie und Studium der Lebensmittelchemie und anschließend bis 1977 das Studium der Pharmazie an der Universität Hamburg (UHH) mit der Approbation als Apotheker im Jahr 1977. Am 27. Februar 1981 promovierte er bei Prof. Dr. D. Matthies am Institut für Pharmazeutische Chemie der UHH. Seine Habilitation im Oktober 1989 war dem Thema: "Isocyanat- und Acylisocyanat-Abspalter als Modelle potenzieller Arzneistoffe” gewidmet.Show moreArzneimitteleinnahme im Ramadan
Religiös motiviertes Fasten als Herausforderung für Arzt und ApothekerVon Markus Zieglmeier und Claudia Goller
In Deutschland leben ca. 4,5 Millionen Muslime, von denen viele am Fastenmonat Ramadan teilnehmen. Im Ramadan verzichtet der Gläubige zwischen Sonnenaufgang (Suhur) und Sonnenuntergang (Iftar) auf Essen und Trinken, was die orale Einnahme von Arzneimitteln einschließt. Die dadurch veränderten Einnahmezeitpunkte und die häufig sehr üppige Nahrungsaufnahme in den späten Abendstunden können zu veränderten Arzneimittelwirkungen führen und stellen für die pharmazeutische Betreuung eine Herausforderung dar.
Show moreHeiße Eisen: Großhandelsrabatte, Pick ups und ApBetrO
BERLIN (bra). Knackpunkte der gegenwärtigen apothekenpolitischen Diskussion kamen im Sommerinterview zur Sprache, das die DAZ in Münster mit Daniel Bahr (FDP) führte. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium verteidigte die im Rahmen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) vorgesehene Senkung und Strukturänderung der Großhandelsspanne. Der daraus folgende Sparbeitrag – auch der der Apotheker – sei im Rahmen eines fairen Interessenausgleiches notwendig. FDP und Union suchten noch im Rahmen des AMNOG für das Problem der Pick-up-Stellen nach einer Lösung, die auch von den Innen- und Rechtspolitikern der Koalition mitgetragen wird. Bei der Apothekenbetriebsordnung werde es wahrscheinlich noch in diesem Jahr einen offiziellen, mit der Leitung abgestimmten Entwurf des BMG geben; eine Verabschiedung in 2011 sei wahrscheinlich zu schaffen, es gebe aber keinen Zeitdruck.Show more
Individuelle Neuverblisterung – Königsweg oder Umweg?
Symposium der Apothekerkammer NiedersachsenBericht von Thomas Müller-Bohn
Die Versorgung multimorbider chronisch Kranker ist ein drängendes Zukunftsthema – so wichtig, dass sogar Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler an einem diesbezüglichen Symposium der Apothekerkammer Niedersachsen teilnahm. Am 13. August in Hannover ging es primär um die Frage, ob die individuelle Neuverblisterung der Königsweg oder eher ein Umweg ist. Unter den fast 100 Teilnehmern waren Vertreter aus Blisterzentren, Krankenkassen und Aufsichtsbehörden und von fast allen Apothekerkammern. Befürworter und Kritiker diskutierten sachlich, fair und bemerkenswert konstruktiv. Im Ergebnis überwogen die Bedenken deutlich. Letztlich herrschte Einigkeit, dass die Beratung und Betreuung durch Apotheker für die Patienten wichtiger als jede neue technische Maßnahme ist.
Show moreEntscheidend ist, wie der Patient die Therapie erlebt
Nicht die Lungenfunktion ist der zentrale Maßstab bei der Bewertung der Behandlungsqualität bei Asthma und COPD. Wichtiger ist das Patient Reported Outcome, also das, was der Patient unter der Therapie erlebt und beim Befragen als sein Befinden berichtet.Show moreDocMorris kann Herstellerrabatt beanspruchen
BERLIN (ks). Die niederländische Versandapotheke DocMorris ist zum 1. August rechtswirksam dem Rahmenvertrag zwischen den Herstellerverbänden und dem Deutschen Apothekerverband über die Abwicklung der Herstellerabschläge nach § 130a SGB V beigetreten.Show moreBMG will „Unzweckmäßigkeit“ genau begründet haben
STUTTGART (du). Der G-BA-Beschluss, die Glitazon-Antidiabetika Rosiglitazon (Avandia®) und Pioglitazon (Actos®) von der Verordnungsfähigkeit zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auszuschließen, hatte für heftige Diskussionen gesorgt. Jetzt hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), dem der Beschluss zur Genehmigung vorliegt, eine ergänzende Stellungnahme angefordert. Die bislang vom G-BA vorgelegte Begründung scheint dem Ministerium für einen so weitreichenden Beschluss nicht auszureichen.Show moreTestosteron schadet dem Herz
Nehmen ältere Männer das Sexualhormon Testosteron ein, stärkt dies nicht nur die Muskeln, sondern birgt auch Gefahren für Herz und Kreislauf – bis hin zum Herzinfarkt. Das zeigte die TOM-Studie (Testosterone in Older Men with Mobility Limitations), die jetzt wegen dieser alarmierenden Ergebnisse abgebrochen wurde.Show moreDie PRISCUS-Liste*
Potenziell inadäquate Medikation für ältere MenschenVon Stefanie Holt, Sven Schmiedl und Petra A. Thürmann
Bestimmte Arzneimittel gelten als potenziell inadäquate Medikation (PIM) bei älteren Patienten. Die bisherigen internationalen Medikationsempfehlungen für multimorbide ältere Patienten sind nur begrenzt auf Deutschland übertragbar. Ziel war die Erstellung einer für Deutschland relevanten Liste von Arzneimitteln, die bei älteren Menschen möglichst vermieden werden sollten oder deren Dosierung angepasst werden muss. Nach Literaturrecherche und qualitativer Analyse internationaler Listen erfolgte die Zusammenstellung einer an den deutschen Arzneimittelmarkt angepassten Liste: 83 Arzneistoffe aus 18 Arzneistoffklassen wurden als potenziell inadäquat für ältere Patienten bewertet.
Show moreWarum Äpfel vor Darmkrebs schützen könnten
Dass Äpfel gesund sind, weiß jedes Kind. Welche Effekte sie im Detail auf die Gesundheit haben, ist allerdings noch nicht vollständig erforscht. Über einen Benefit im Hinblick auf die Prävention von Darmkrebs berichtete vor Kurzem Dr. Clarissa Gerhäuser vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).Show moreNeuer Therapieansatz mit PARP-Inhibitoren
Bei einer prognostisch ungünstigen Subgruppe von Mammakarzinomen wurden in ersten Untersuchungen mit einer neuen Substanzklasse, den PARP-Inhibitoren, positive Ergebnisse erzielt. Studien in der adjuvanten und metastasierten Situation werden derzeit in Deutschland initiiert.Show moreNur positive Ergebnisse sind gute Ergebnisse?
Wenn man die Auswertung der Bostoner Arbeitsgruppe um Florence Bourgeois zusammenfasst, die das Studienregister ClinicialTrials.gov bezüglich fünf Wirkstoffgruppen untersucht hat, sind für veröffentlichte herstellerfinanzierte Studien positive Ergebnisse charakteristisch. Dabei sollte durch das Studienregister verhindert werden, dass Studien mit einem negativen Ausgang von den Herstellern nicht veröffentlicht werden und so das Gesamtbild verzerrt wird.Show moreRudolf Strunk, Recklinghausen, zum 60. Geburtstag
Am 14. August 2010 vollendet Apotheker Rudolf Strunk, Recklinghausen, sein 60. Lebensjahr. Seit drei Jahrzehnten ist er für die Apothekerschaft und den berufsständischen Versorgungsgedanken engagiert. Dies ist Anlass für eine Rückschau aus Sicht der Apothekerkammer und des Versorgungswerkes der Apothekerkammer Westfalen-Lippe.Show moreCalcium kann das Herzinfarktrisiko erhöhen
Die Meldung, dass eine Calciumzufuhr im Rahmen einer Osteoporoseprophylaxe und -therapie das Herzinfarktrisiko erhöht, hat für große Verunsicherung gesorgt. Hintergrund sind Ergebnisse einer Metaanalyse, nach denen mit einem um 30% erhöhten Herzinfarktrisiko zu rechnen ist, wenn mehr als 500 mg Calcium supplementiert wird. Dies war jedoch nur der Fall, wenn schon mit der Nahrung ausreichend Calcium aufgenommen worden war.Show morePriscus-Liste veröffentlicht
WITTEN/HERDECKE (ral). Die Gabe bestimmter Arzneimittel gilt wegen des erhöhten Risikos an unerwünschten Ereignissen bei älteren Menschen als "potenziell inadäquate Medikation" (PIM). Entsprechende PIM-Listen waren bislang nur begrenzt auf Deutschland übertragbar.Show morePPI als Risikofaktor für erneute Clostridium difficile-Infektion
Clostridium difficile ist ein nosokomialer Problemkeim. Für die Infektion typisch ist eine mit heftigen Durchfällen verbundene Darmentzündung, die auch als Clostridium difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD) bezeichnet wird. Zur Behandlung der Erkrankung, die auf eine vollständige Beseitigung der auslösenden Ursache zielt, werden häufig Protonenpumpenhemmer und die Kombination von zwei Antibiotika eingesetzt. Wissenschaftler aus Südkorea zeigten jetzt, dass die PPI-Gabe überdacht werden sollte, da sie mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für ein Wiederauftreten der Durchfallerkrankung verbunden sein kann.Show moreZum 80. Geburtstag der Professoren Dr. Karl Hiller und Dr. Lothar Kny
Im August werden mit den Professoren Dr. Karl Hiller und Dr. Lothar Kny zwei verdiente Hochschullehrer und Wissenschaftler des ehemaligen Instituts für Pharmazie der Humboldt-Universität zu Berlin 80 Jahre alt.Show moreRechtliches
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