GKV-Änderungsgesetz, AMNOG und die Rendite
Ökonomische Auswirkungen und Optionen der betroffenen Apotheken
Von Antje Groth, Kai Neumann und Thomas Wilke
Das GKV-Änderungsgesetz (GKV-ÄndG) und das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) wurden – trotz anders lautender Äußerungen – vor allem deswegen verabschiedet, um die Ausgaben der GKV für Arzneimittel (2009: 32 Mrd. Euro) zu verringern oder zumindest konstant zu halten. Teure Spezialpräparate, auf die nur 2,5% der Verordnungen, aber 27,1% der Ausgaben entfallen, standen dabei im Fokus. Neue Nutzenbewertungsverfahren, die allerdings kontrovers diskutiert werden [1], sollen hier die Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Therapie verbessern. Aber auch Großhandel und Apotheken werden durch GKV-ÄndG und AMNOG belastet. Der folgende Beitrag gibt eine Einschätzung dieser Belastungen und zeigt auf, wie die Apotheken ihnen begegnen können.