Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie bewerten die Inhaber die Ergebnisse des DAT?
Im vergangenen Jahr war nicht einmal jeder Zehnte mit den Ergebnissen des Deutschen Apothekertags zufrieden. Dieses Jahr sieht es etwas besser aus. Aber auch der Stimmungsindex hat wieder einen Sprung nach oben gemacht.Show moreInfluenzaschutzimpfung auch für Schwangere
BERLIN (bb). Robert Koch-Institut (RKI), Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben auf einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Beginn der diesjährigen Influenzasaison nachdrücklich zur Influenza-Schutzimpfung geraten. Dabei stellten sie mit der Empfehlung einer generellen Influenza-Schutzimpfung für alle Schwangeren auch die wesentlichen Neuerungen bei den aktuellen Impfempfehlungen und die Zusammensetzung des aktuellen Grippeimpfstoffes vor.Show moreWer hat von wem abgeschrieben?
BERLIN (ks). Vergangene Woche wurden in der Presse Vorwürfe laut, die Regierungskoalition habe einen Änderungsantrag zum Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) vom Verband forschender Pharma-Unternehmen (VFA) übernommen. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) lässt sich jedoch nicht vorwerfen, dem Lobbyismus der Pharmabranche erlegen zu sein.Show moreLänder wollen keine Mehrkostenregelung
BERLIN (ks). Neben der Forderung, das Pick-up-Verbot wieder aufzugreifen (siehe AZ 2010, Nr. 37, S. 8), hat der Gesundheitsausschuss des Bundesrats am 8. September eine Reihe weiterer Änderungsanträge zum Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) beschlossen. Unter anderem sprach er sich gegen die geplante Mehrkostenregelung bei Rabattverträgen sowie die beabsichtigte Verschärfung der Substitutionsregelung aus.Show moreDer Traum von schwedischen Generika-Preisen
BERLIN (ks). Auch in diesem Jahr haben die Autoren des Arzneiverordnungs-Reports (AVR) erkleckliche Einsparpotenziale für den GKV-Arzneimittelmarkt errechnet: 4,1 Mrd. Euro könnten gespart werden, wenn konsequent preiswerte Generika verordnet und auf teure patentgeschützte Analoga sowie umstrittene Arzneimittel verzichtet würde. Mitherausgeber Ulrich Schwabe macht zudem eine weitere Rechnung auf: Würden bei Generika schwedische Preise angesetzt, könnten die gesetzlichen Kassen sogar insgesamt 9,4 Mrd. Euro sparen.Show moreArbeitgeber und Krankenkassen sparen nicht mit Kritik
BERLIN (lk). Mit einer internen Anhörung im Bundesgesundheitsministerium hat letzte Woche die Feinarbeit am GKV-Finanzierungsgesetz begonnen. Minister Philipp Rösler (FDP) will neben der geplanten Anhebung des normalen Krankenkassenbeitrags zum Jahreswechsel damit künftige Kostensteigerungen vom Arbeitnehmer allein über die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Kassen finanzieren. Gleichzeitig soll ein Sozialausgleich verhindern, dass die Versicherten mehr als zwei Prozent ihres Einkommens zusätzlich aufbringen müssen. Arbeitgeber und GKV-Kassen hatten in der Anhörung einiges an Röslers Entwurf auszusetzen.Show moreSchiedsspruch zum Kassenabschlag sofort umsetzen
BERLIN (lk). Klagen gegen Entscheidungen der Schiedsstelle zum Kassenabschlag sollen künftig keine aufschiebende Wirkung mehr besitzen. Das fordert der Gesundheitsausschuss des Bundesrats in einer Empfehlung zum Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG).Show moreKlares Votum für Pick-up-Verbot
BERLIN (lk). Der Gesundheitsausschuss des Bundesrates hat in seiner letzten Sitzung die Bundesregierung aufgefordert, wie im Koalitionsvertrag zugesichert, dem Versandhandel mit Arzneimitteln durch ein Verbot von Pick-up-Stellen enge Grenzen zu setzen. Das Gremium sorgt sich unter anderem um die sichere Arzneimittelversorgung auf dem Land. In seiner Begründung beschäftigt sich der Gesundheitsausschuss ausführlich mit den Gründen für das Pick-up-Verbot. Hier dokumentiert die DAZ die wichtigsten Passagen im Wortlaut:Show moreStreit um Vitamin-B12-Salbe geht weiter
STUTTGART (du). Zur Frage, ob es sich bei der Vitamin-B12-haltigen Mavena® B12-Salbe (vormals Regividerm) um ein Arzneimittel oder Medizinprodukt handelt, hat das BfArM einen Bescheid erlassen. Danach sind Vitamin-B12-haltige Salben zur Behandlung von Neurodermitis und Psoriasis zulassungspflichtige Arzneimittel. Ein Inverkehrbringen als Medizinprodukt wäre danach unzulässig. Die betroffene Firma hat jedoch Widerspruch eingelegt. Bis zur gerichtlichen Klärung der Streitfrage bleibt das Medizinprodukt verkehrsfähig.Show moreNovo Nordisk: Wieder beim Großhandel verfügbar
Einigung über Lieferkonditionen erfolgtMAINZ (diz). Die Firma Novo Nordisk kehrt zur etablierten Versorgungskette zurück. Wie der Insulinhersteller mitteilt, konnte er in dieser Woche mit den meisten Großhändlern eine Einigung über die Lieferkonditionen der Novo Nordisk-Präparate erzielen. Dies bedeutet, dass diese Großhändler umgehend beliefert werden, so dass in wenigen Tagen die Versorgung öffentlicher Apotheken über die etablierten Vertriebswege wieder gewährleistet sein soll.
Show morePKV freut sich – GKV beklagt Klientelpolitik
Die Pläne der Regierungskoalition für die PKV kommen bei der GKV nicht gut anBerlin (ks). Der Direktor des PKV-Verbands, Volker Leienbach, begrüßt die Absicht der Koalition, bei der Neuordnung des Arzneimittelmarktes "im Interesse des Patientenschutzes die Versorgung mit Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen zu angemessenen Kosten sicherzustellen". Die Kollegen von der GKV sind weniger erfreut über diese Pläne.Show moreVorschläge für eine wirtschaftlichere Zytostatika-Versorgung
Union will Ausschreibungen für Zytostatika stoppenBerlin (ks). Mit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) soll auch die Wirtschaftlichkeit der Zytostatika-Versorgung verbessert werden. Bislang sparten Referenten- und Kabinettsentwurf das Thema aus. Aus der Union gibt es nun aber Vorschläge für Änderungen an den bestehenden Regelungen.Show moreNeue Belastung für Apotheken
Schwierigkeiten mit Deltaselect beim HerstellerrabattBREMEN (tmb). Herstellerrabatte sollen für die Apotheken durchlaufende Posten sein – doch in manchen Fällen kann die Rabatthöhe umstritten sein oder der Hersteller zahlt nicht. Dann können die Herstellerrabatte auch die Apotheken belasten. Einen solchen Fall hat das Norddeutsche Apothekenrechenzentrum (NARZ) für die nächste Abrechnung angekündigt. Für die möglicherweise anstehende neue Aufgabe der Apotheken, künftig auch das Inkasso für Rabatte in der Privaten Krankenversicherung zu übernehmen, ist das eine schlechte Ausgangslage.Show moreBundesregierung will bei Arzneipreisen mitreden
BMG soll Verordnung erlassen, die Kriterien für Kosten-Nutzenbewertung festlegtBerlin (lk). Die Bundesregierung will sich kräftig in die künftigen Preisverhandlungen zwischen Krankenkassen und Herstellern für neue Arzneimittel einmischen: Mithilfe einer Rechtsverordnung soll das Bundesgesundheitsministerium Kriterien für die Nutzenbewertung vorgeben. Das sieht ein Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen für das Sparpaket vor, der inzwischen auch mit dem Ministerium abgestimmt ist.Show moreBundesrat fordert Pick-up-Verbot
Nur Baden-Württemberg und Bremen stellen sich querBerlin (lk/cr). Die große Mehrheit der Bundesländer fordert die Bundesregierung auf, das im Koalitionsvertrag versprochene Pick-up-Verbot in die Gesetzgebung zum Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) wieder aufzunehmen. Das beschloss am 8. September der Gesundheitsausschuss des Bundesrates in einer nicht-öffentlichen Sitzung.Show moreBGH: Weitgehendes Aus für Boni und Rabatte
Die Frage der Bindung ausländischer Versandapotheken an die AMPreisV weiterhin offen
Karlsruhe/Berlin (ks). Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 9. September seine lang erwarteten Urteile zur Zulässigkeit von Apotheken-Bonussystemen verkündet. Danach stellt die Gewährung von Boni bei der Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel einen Verstoß gegen die arzneimittelrechtliche Preisbindung dar. In einem der insgesamt sechs Verfahren hatte der BGH zudem über die Frage zu entscheiden, ob das deutsche Arzneimittelpreisrecht auch für im Wege des Versandhandels nach Deutschland eingeführte Arzneimittel gilt. Er will diese Frage – anders als zuvor das Bundessozialgericht – bejahen. Nun hat der Gemeinsame Senat der obersten Gerichtshöfe das letzte Wort.
Show morePick-up-Stellen verzerren den Wettbewerb
Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister: Kritik an CSU – Lob für ApothekerKiel (tmb). Der schleswig-holsteinische Gesundheits- und Sozialminister Dr. Heiner Garg (FDP) übte scharfe Kritik am Verhalten der CSU in der Gesundheitspolitik. Beim politischen Sommerabend der Apothekerkammer Schleswig-Holstein am Mittwoch in Kiel würdigte er zugleich die unverzichtbare Rolle der Apotheker und die große Bedeutung der bewährten Freiberuflichkeit. Pick-up-Stellen kritisierte er als grobe Verzerrung des Wettbewerbs.Show moreGWQ schreibt Generika aus
DÜSSELDORF (ks). Die GWQ ServicePlus AG hat am 3. September eine neue Ausschreibung für Arzneimittel-Rabattverträge gestartet. Ausgeschrieben werden 54 Fachlose zu 49 Wirkstoffen. Je Fachlos sollen drei Zuschläge erteilt werden.Show moreGrüttner ist neuer Sozialminister in Hessen
BERLIN (ks). Hessen hat seit letzter Woche nicht nur einen neuen Ministerpräsidenten, sondern auch einen neuen Sozialminister: Stefan Grüttner (CDU) – zuvor Chef der hessischen Staatskanzlei – hat Jürgen Banzer (CDU) im Amt abgelöst.Show moreOVG NRW: Selbstbedienungsverbot ist verfassungsgemäß
BERLIN (ks). Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (OVG) hat in einem aktuellen Urteil das Selbstbedienungsverbot für apothekenpflichtige Arzneimittel (§ 17 Abs. 3 ApBetrO) als verfassungsgemäß bestätigt. Es habe nach wie vor seine Berechtigung – auch wenn in den vergangenen Jahren einige apothekenrechtliche Bestimmungen geändert wurden, insbesondere der Versandhandel mit Arzneimitteln zugelassen wurde.(Urteil des OVG NRW vom 19. August 2010, Az.: 13 A 182/08)Show more
Warum musste Sawicki gehen?
BERLIN (cae). Peter Sawicki war der erste Leiter des im Jahr 2004 gegründeten Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und schied am 31. August aus dem Amt, nachdem sein Arbeitsvertrag nicht verlängert worden war. Die offizielle Begründung dafür waren inkorrekte Spesenabrechnungen. Über die "wahren" Hintergründe informiert ein soeben vorgestelltes Buch der Medizinjournalistin Ursel Sieber mit dem Titel "Gesunder Zweifel".Show moreGKV-Gesetzespaket geht in die entscheidende Phase
BERLIN (lk/ks). Nach der parlamentarischen Sommerpause gehen jetzt die Beratungen und Verhandlungen für das umfassende Sparpaket zur Sanierung der GKV-Finanzen in die entscheidenden Wochen. Am 5. September trafen dazu die Gesundheitspolitiker von CDU, CSU und FDP bei ersten Gesprächen mit Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) einige Vorentscheidungen. Auch am Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) wird weiter geschliffen.Show moreDas Stimmungsbarometer der Apotheken in Deutschland
KÖLN (ifh/daz). Wie geht es den deutschen Apotheken? Wie ist die Geschäftslage, wie sind die Geschäftserwartungen? Interessante Fragen, zu denen Sie monatlich Ihre Stimme abgeben können und so dazu beitragen, die Stimmung unter Deutschlands Apothekerinnen und Apothekern widerzuspiegeln. Das renommierte Kölner Institut für Handelsforschung (IfH) initiiert mit dem Apotheken-Konjunkturindex APOkix ein Stimmungsbarometer, das als verlässliches Instrument für die Messung der wirtschaftlichen Stimmung im Apothekenmarkt gelten kann.Show moreArzneimittel-Festbeträge für drei Gruppen festgesetzt
BERLIN (ks). Der GKV-Spitzenverband hat am 27. August die Festbeträge für drei Festbetragsgruppen festgesetzt. Sie sollen am 1. November in Kraft treten. Es handelt sich um eine Gruppe der Stufe 1 (Arzneimittel mit denselben Wirkstoffen) und zwei Gruppen der Stufe 2 (Arzneimittel mit pharmakologisch-therapeutisch vergleichbaren Wirkstoffen).Show moreDeutliche Kritik an Rabattverträgen: Gefahr für Ältere
KÖLN (tmb). Rabattverträge bleiben ein großes Problem für den Versorgungsalltag. Diese Erkenntnis ist offenbar auch in den Medien angekommen. Am Montagabend strahlte das WDR-Fernsehmagazin "Markt" in seiner Rubrik "Markt-Scanner" einen Beitrag aus, der sich sehr kritisch mit den Folgen der Rabattverträge auseinandersetzte. Besonders bemerkenswert waren die darin gesendeten Aussagen von Prof. Dr. Gerd Glaeske. Er verwies überzeugend auf eine mögliche Gefährdung für ältere Patienten und relativierte die möglichen Einsparungen durch Rabattverträge deutlich.Show moreRechtliches
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