ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Der schwierige Schritt von der Studie in die Realität
KÖLN (tmb). Plazebokontrollierte randomisierte Doppelblindstudien gelten als Goldstandard der klinischen Erkenntnisgewinnung. Für die Anwendung in der Praxis zählt aber nicht die künstliche Welt der Studien mit idealtypischen ausgewählten Patienten, sondern die reale Welt in ihrer ganzen Vielfalt. Doch wie lassen sich die Ergebnisse klinischer Studien auf die Realität übertragen?Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Zeneca und Astra wollen sich zusammenschließen
LONDON/PLANKSTADT (aza). Die Vorstände von Zeneca und Astra haben einstimmig einer Fusion zu einem neuen Konzern gleichberechtigter Partner zugestimmt. Dieser wird den Namen AstraZeneca tragen. Dadurch entsteht der drittgrößte Pharmakonzern der Welt mit einem Börsenwert von 67 Mrd. US-Dollar, so eine Presseinformation dieser Unternehmen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen
BERLIN (ko). Der Europäische Binnenmarkt sollte bis 1992 eingeführt sein, so Dr.A. Strohm, Mitglied des Kabinetts von EU-Kommissar Martin Bangemann, anläßlich des Forum pharmaceuticum der AMGEN GmbH am 19.November 1998. Ein Durchbruch dazu wurde Ende der 80er Jahre erreicht, als im Bereich Pharmazie auf eine Detailharmonisierung verzichtet worden ist. An seiner Stelle wurde die gegenseitige Anerkennung der Diplome eingeführt. Als sogenannter Dauerbrenner der Harmonisierung bezeichnete Strohm die individuellen Steuern (z.B. Mehrwertsteuer, Alkoholsteuern), während andere Sektoren, so auch die Gesundheitssysteme, von einer Harmonisierung ausgeschlossen sind.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Kooperation zwischen öffentlichen und Krankenhausapotheken
BERLIN (ko). Die von der Politik geforderte und im Gesundheitsstrukturgesetz sowie dem Gesundheitsreformgesetz festgelegte Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Therapie bezieht sich nach Auffassung von Götz Schütte, Geschäftsführer der Apothekerkammer Niedersachsen, ausschließlich auf den medizinischen Bereich. Hinzu treten muß, so Schütte anläßlich des Forums pharmaceuticum der AMGEN GmbH am 19.November 1998 vor Krankenhausapothekern, die pharmazeutische Verzahnung. Darunter versteht er die Kooperation von öffentlichen und Krankenhausapothekern zum Nutzen der Patienten bei gleichzeitiger Kostenreduktion.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Der Patient steht im Mittelpunkt - darum steht er auch immer im Weg
LÜBECK (tmb). Zu den zentralen Gedanken jedes Qualitätsmanagements gehört die Orientierung an Kundenbedürfnissen, in Einrichtungen des Gesundheitswesens wird dementsprechend die Patientenorientierung propagiert. Ob diese Absichtserklärungen auf echtem Interesse beruhen oder nur eine vordergründige Marketingaktion darstellen, wurde am 27. November im Rahmen des 4. Lübecker Symposiums "Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen" (siehe auch Seite 30) diskutiert.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen erfassen und bewerten
Ein gewisses Risiko nimmt man bei einer Arzneimittelanwendung nach Abwägen des Nutzens in Kauf. Ein großer Teil der unerwünschten Arzneimittelwirkungen könnte jedoch vermieden werden. Dafür müßten Zahl und Qualität der Verdachtsmeldungen in Deutschland erheblich verbessert werden.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Piracetam schützt vor postoperativem Delir
Nootropika wie Piracetam eignen sich nicht nur zur Behandlung dementieller Syndrome. Dem Wirkstoff kommt auch Bedeutung zu, wenn es darum geht, ein postoperatives Delir zu verhindern. Das aber ist häufiger als vermutet: Bis zu 15 Prozent der Patienten reagieren nach der Narkose mit deliranten Symptomen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura im Zusammenhang mit Ticlopidin
Dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) liegen Veröffentlichungen [1, 2] sowie eine Bekanntmachung der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) aus dem Internet [3] vor, in denen über neue Erkenntnisse zur Häufigkeit und zum Eintretenszeitpunkt einer thrombotisch-thrombozytopenischen Purpura (TTP; Moschkowitz-Syndrom) im Zusammenhang mit der Anwendung von Ticlopidin berichtet werden.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Die Renaissance einer altbekannten Substanz
Bei Arsen denken die meisten Pharmazeuten eher an ein stark wirkendes Gift als an ein Arzneimittel. Das kann sich bald ändern. Amerikanische Krebsforscher haben jetzt nämlich die Arbeiten von chinesischen Wissenschaftlern bestätigt, die gefunden hatten, daß Arsentrioxid gegen eine spezielle Leukämieform wirksam ist. Bei elf von zwölf Patienten mit akuter Promyelozytenleukämie kam es nach einer entsprechenden Behandlung zu einer Remission, die 12 bis 39 Tage anhielt. Der Wirkmechanismus von Arsentrioxid ist noch nicht geklärt. Die Befunde sprechen dafür, daß die Wirkung dieser Substanz vor allem auf der Induktion des programmierten Zelltodes (Apoptose) beruht.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Protonenpumpenhemmer
In der oralen Medikation reicht es nicht aus, über einen potenten Wirkstoff zu verfügen; von vergleichbarer Wichtigkeit ist es, diesen Stoff in angemessener Zeit und im erforderlichen Umfang an seinen Wirkort zu bringen. Darin liegt die Aufgabe der Galenik, das heißt: Die Verfügbarkeit eines oral zugeführten Wirkstoffs wird in Ausmaß und Geschwindigkeit wesentlich von der galenischen Zubereitung bestimmt. In der vorliegenden Untersuchung wurden vier Präparate von drei Protonenpumpenhemmern (PPI), nämlich Lansoprazol, Omeprazol und Pantoprazol, auf ihre Freisetzung aus den jeweiligen Kapseln bzw. Tabletten in vitro getestet.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Gentechnisch hergestellte Medikamente werden immer wichtiger
Fast drei Viertel (73%) der Bevölkerung sind mittlerweile der Ansicht, daß die Gentechnik für die Medizin Fortschritte bringt, und knapp 57% würden gentechnisch hergestellte Arzneimittel einnehmen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des EMNID-Instituts, die im Frühjahr 98 durchgeführt wurde. Die gentechnische Herstellung von Proteinen hat gegenüber ihrer konservativen Gewinnung aus Organen oder Geweben zahlreiche Vorteile: Größere Mengen eines bestimmten Proteins sind in höherer Reinheit herstellbar, und die Gefahr der Übertragung von Infektionskrankheiten kann minimiert werden.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Arzneistoffe im Trinkwasser - Auswirkungen sind noch wenig bekannt
BONN (sg). Seit einigen Jahren mehren sich Berichte über Funde von Arzneimitteln in Umweltmedien, insbesondere im Wasser. Über die möglichen Auswirkungen dieser Stoffeinträge auf die Lebewesen in den betroffenen Medien ist wenig bekannt. Aus diesem Grunde hat die Umweltministerkonferenz (UMK) im Jahre 1996 eine Arbeitsgruppe des Bundes und der Länder mit der Erarbeitung einer umfassenden Sachstandsdarstellung sowie mit der Entwicklung eines Arbeitsprogrammes zum weiteren Vorgehen beauftragt. Der Bericht liegt nun vor und wurde von der UMK freigegeben.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Kritik an Äußerung des Präsidenten
BONN (im). Der Präsident der Bundesärztekammer Karsten Vilmar ist wegen seiner Äußerung zum "sozialverträglichen Frühableben" heftig kritisiert worden. Die Bundesgesundheitsministerin nannte dies eine glatte Unverschämtheit. Die Krankenkassen forderten Vilmar auf, sich zu entschuldigen.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Europas Weg in eine neue pharmazeutische Disziplin
KÖLN (tmb). In Nordamerika gehört sie mittlerweile zu den etablierten pharmazeutischen Disziplinen, in den meisten europäischen Ländern wurde die Bedeutung dieses Gebietes für die Zukunft des Gesundheitswesen dagegen bisher noch wenig gewürdigt. Doch scheint Europa beträchtlich aufzuholen, wie das große Interesse an der ersten europäischen Konferenz für Pharmakoökonomie und Outcomes Research gezeigt hat. Diese Tagung mit etwa 370 Teilnehmern aus aller Welt fand vom 10. bis 12. Dezember in Köln statt.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Sanacorp fühlt sich fit für die Zukunft
MÜNCHEN (ms). Einstimmig haben die Aktionäre der Sanacorp Pharmahandel AG auf der Hauptversammlung am 9. Dezember 1998 in München beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 1997/98 (1. Juli bis 30. Juni) in Höhe von 14,483 Millionen DM nach dem Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats zu verwenden. Danach werden eine Dividende in Höhe von 15,50 DM je 50-DM-Stammaktie und eine Dividende in Höhe von 1,65 DM je 5-DM-Vorzugsaktie ausgeschüttet. Wegen der Einführung des Euro zu Beginn des nächsten Jahres legte die Hauptversammlung einstimmig fest, das Grundkapital von Nennbetragsaktien in Stückaktien umzustellen. Das hat den Vorteil, daß man zu einem späteren Zeitpunkt einer Neufestsetzung der Aktiennennbeträge auf einen glatten Euro-Betrag entbehren kann. In Anbetracht der schwierigen gesundheitspolitischen Lage zeigte sich Dr. Jürgen Brink, Vorstandsvorsitzender der Sanacorp Pharmahandel AG, mit dem Ergebnis des aufgelaufenen Geschäftsjahres zufrieden.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Zertifikat für die Zertifizierer
HANNOVER (tmb). Die Apothekerkammer Niedersachsen hat sich ihre Funktion der Zertifizierung von Apotheken zertifizieren lassen. Am 9. Dezember fand in der Kammergeschäftsstelle in Hannover die Besichtigung durch einen Vertreter des TÜV Bayern statt, wobei die entsprechenden Arbeitsabläufe der Kammer überprüft wurden. Somit ist das Zertifizierungsverfahren der Kammer nun seinerseits zertifiziert.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Senkt Infarktrisiko
Wer einmal pro Jahr Blut spendet, hat - verglichen mit Personen, die nie Blut spenden - ein achtmal geringeres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Dies ergab eine Untersuchung an knapp dreitausend Finnen, von denen etwa jeder zehnte regelmäßig Blut spendete. Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
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