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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreFortbildung als Chance
Um Wissen auf den neuesten Stand zu bringen, ist Fortbildung für Apothekenleiter, Approbierte und das ganze Team ein Muss. Wie schnell verliert man den Anschluss, wenn man sich nicht um Fortbildung bemüht. Wissensaneignung ist auf verschiedene Weise möglich: Seminarbesuche, Teilnahme an Kongressen, Lektüre und Erfahrungsaustausch. Die Teilnahme der Mitarbeiter an Seminaren und Tagungen ist zwar durch die Anreise aufwendig, doch bieten diese Veranstaltungen die Chance auf viel Fortbildung in kurzer Zeit. Show more
Vorsicht Fälschung!
DAP | Werden Rezeptfälschungen nicht bemerkt und das verordnete Arzneimittel auf dem gefälschten Rezept beliefert, so hat dies häufig eine Retaxierung zur Folge. Wird von einem Apotheker eine erkennbare Rezeptfälschung nicht erkannt, hat er keinen Vergütungsanspruch für die aufgrund des Rezeptes gelieferten Medikamente. Show more
Blutung oder Stentthrombose?
Durch eine erfolgreiche Stentimplantation nach akutem Koronarsyndrom (ACS) wird viel dazu beigetragen, den Patienten vor künftigen kardiovaskulären Ereignissen zu schützen. Um Stentthrombosen (ST) zu vermeiden, die die Gesundheit und das Leben gefährden, wird eine duale Antiplättchentherapie (DAPT, Dual Antiplatelet Therapy) eingesetzt. Diese ist allerdings mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden. Die Angst vor potenziell lebensbedrohlichen Blutungen veranlasst viele Mediziner, die duale Plättchenhemmung vor operativen Eingriffen abzusetzen. Ergebnisse einer aktuellen italienischen Studie hinterfragen nun diese Vorgehensweise.
Von Verena Stahl

Arzneimittelrisiken erfassen
Dieser zweite Beitrag zum Thema Arzneimittelsicherheit stellt die Pharmakovigilanzstrukturen und -mechanismen auf der Ebene der EU dar. Im europäischen Binnenmarkt müssen alle Meldungen über Verdachtsfälle von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) an einer Stelle zusammengeführt werden, und für die Bewertung und Abwehr von Risiken ist ein abgewogenes, untereinander abgestimmtes Vorgehen erforderlich. Die Entscheidungsfindung über entsprechende Maßnahmen ist nicht immer einfach, vor allem wenn ein Problem nur in einem Land aufgetreten ist oder wenn es von den Behörden der beteiligten Länder unterschiedlich eingeschätzt wird. Alleingänge sind jedoch im Sinne eines einheitlichen Gesundheitsschutzniveaus im Binnenmarkt nur noch selten möglich.
Von Helga Blasius
Freiburger Professor hilft mit, die Epigenetik in Europa zu etablieren
Prof. Dr. Manfred Jung vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Freiburg ist zu einem von zwei deutschen Mitgliedern des Management Committee des neuen Verbunds zur Chemischen Biologie der Epigenetik (Epichem, CM1406) ernannt worden. Das Projekt ist Teil der COST-Initiative (European Cooperation in Science and Research), in der knapp 80 Länder auf Gebieten wie der Biomedizin, Lebensmitteltechnologie und Stadtentwicklung kooperieren. Epichem hat zum Ziel, das erste europäische chemisch-biologische Epigenetik-Netzwerk zu etablieren.Show more
Eine Patientin nach Herzinfarkt
Elisabeth Elfering ist eine 73-jährige adipöse Patientin. Sie fühlt sich in letzter Zeit sehr kraftlos und müde. Zudem hat sie gelegentlich Schmerzen in der Brust und war deshalb mehrfach in ihrer Stamm-Apotheke und bei ihrem behandelnden Hausarzt vorstellig. Frau Elfering leidet seit vielen Jahren an Typ-2-Diabetes, Dyslipidämie und Bluthochdruck. Nach einem Krankenhausaufenthalt wegen eines Hinterwand-Herzinfarktes in 2012 hat sie deutlich abgebaut. Sie hat schon oft ihre Ängste mitgeteilt, da ihr Vater sehr früh an einem Herzinfarkt verstorben ist und auch ihre Mutter an einer – allerdings unbekannten – Herzkrankheit litt.
Von Olaf Rose, Christian Fechtrup und Hartmut Derendorf
Show moreSchutz durch Bisphosphonate
Bisphosphonate werden wegen ihrer hemmenden Wirkung auf die Osteoklastenaktivität bei Osteoporose eingesetzt. Darüber hinaus inhibieren sie die Adhäsion, Proliferation und Invasion von Tumorzellen. Inwiefern Bisphosphonate protektiv auf die Entwicklung eines Endometriumkarzinoms wirken, wurde in einer prospektiven Studie untersucht. Frauen, die jemals ein Stickstoff-haltiges Bisphosphonat eingenommen hatten, erkrankten seltener an einem Endometriumkarzinom. Show moreGibt es ein metabolisches Gedächtnis?
In einer Beobachtungsstudie wurden verfolgt, welchen Einfluss die Umstellung von konventioneller auf intensivierte Insulin-Therapie bei Typ-1-Diabetikern hat. Auch 20 Jahre nach der Umstellung auf eine intensivierte Therapie ereigneten sich in der vormals konventionell behandelten Gruppe mehr Todesfälle. Show moreSachverständigenrat neu berufen
BERLIN (ks) | Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat den Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) neu berufen. Zwei der bisherigen Mitglieder sind ausgeschieden. Für sie sind die Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Gabriele Meyer (Universität Halle) und der Gesundheitsökonom Prof. Dr. Jonas Schreyögg (Universität Hamburg) nachgerückt.Show moreEsomeprazol partiell rezeptfrei
BERLIN (jb/ks) | Zum 1. Januar 2015 wurde Esomeprazol partiell aus der Verschreibungspflicht entlassen. Arzneimittel, die die verschreibungsfreien Bedingungen erfüllen, seien aber, so meldet die AMK, noch nicht im Handel. Beim einen oder anderen mag diese Meldung für Verwirrung gesorgt haben, denn bereits seit 1. August 2014 ist mit Nexium® Control ein rezeptfreies Esomeprazol-Präparat erhältlich. Ein Fall, der auch im Hinblick auf die ellaOne®-Problematik Beachtung finden sollte.Show moreVom Maschinenbauer zum Lösungsanbieter
1996 mit dem Ziel gegründet, die Prozesse in der Apotheke mithilfe von Kommissioniersystemen zu erleichtern und zu verbessern, hat sich Rowa, mittlerweile Teil des amerikanischen Medizintechnik-Unternehmens CareFusion, in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem Lösungsanbieter rund um das Medikamentenmanagement entwickelt. Auch wenn das Kerngeschäft nach wie vor das automatisierte Warenhandling in der Apotheke ist und bereits über 5500 „Rowas“ weltweit installiert wurden, bieten zahlreiche Add-Ons darüber hinaus Hilfe und Erleichterung im Apothekenalltag.Show moreRechtliches
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