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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show more
Patientenzufriedenheit versus Kostenersparnis
Mit Änderung des § 127 im SGB V am 01.04.2007, der seitdem eine Vertragspartnerschaft mit dem Kostenträger als Grundlage für die Abgabe von Hilfsmitteln vorsieht, begann eine Entwicklung, deren Folgen gerade Apotheker bis heute massiv spüren. Da die Krankenkassen geradezu aufgefordert wurden, Hilfsmittel auszuschreiben, war nicht nur eine unübersichtliche Vertragslandschaft die Folge, sondern auch ein massiver Preisverfall. Gerade in jüngster Zeit nimmt die Zahl der Ausschreibungen wieder zu. So prophezeite der Vorstandsvorsitzende der DAK Gesundheit, Professor Rebscher, Ende 2014, dass Ausschreibungen aufgrund des zunehmenden Kostendrucks eher die Regel als die Ausnahme sein werden.
Thomas Platz
Gratulation für den Ehrenpräsidenten der Bayerischen Landesapothekerkammer
Im Namen der Bayerischen Apothekerinnen und Apotheker sowie des Vorstands, der Geschäftsführung und aller Mitarbeiter der Bayerischen Landesapothekerkammer gratuliere ich unserem Ehrenpräsidenten herzlich zu seinem 70. Geburtstag, den er am 18. Juni feiert. Gleichzeitig ist es uns allen ein großes Anliegen, ihm für seine langjährige, tatkräftige und äußerst erfolgreiche Arbeit in der Standespolitik zu danken. Show more
Ein Jugendlicher nach Nierentransplantation
Matthias Hoffmann ist ein 15-jähriger Patient, der vor drei Monaten
nierentransplantiert wurde. Das Organ zeigte eine gute
Funktion. Nach vier Wochen wurde wegen Verdachts auf eine
Abstoßungsreaktion eine hochdosierte Cortison-Therapie begonnen, die mit
dem Antimykotikum Noxafil® (Posaconazol Suspension) begleitet wurde. Die Therapie mit Voriconazol musste wegen Hautreaktionen umgestellt werden. Da Matthias die Suspension nicht gern einnimmt, bittet die Mutter die
Apothekerin herauszufinden, ob es dieses Medikament nicht auch als
Tablette gibt. Außerdem möchte sie noch eine Spülung gegen
Zahnfleischentzündung für ihren Sohn, da das Zahnfleisch sehr
angeschwollen und gerötet ist.
Von Isabel Waltering, Susanne Koling, Olaf Rose und Hartmut Derendorf unter Mitarbeit von Mathias Freitay
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Ernährung auf Intensiv
Von Birgit Blumenschein und Martin Smollich | Der pharmakologische und technische Fortschritt in der Intensivmedizin erlaubt neben modernen Therapien auch adäquate Ernährungskonzepte, um die Prognose der kritisch kranken Patienten zu verbessern. Lebenserhaltende Basismaßnahmen für den Intensivpatienten stehen hier zwar in der Regel im Vordergrund, doch sowohl der Ernährungsstatus als auch eine adäquate Ernährungstherapie besitzen einen erheblichen Einfluss auf die Behandlung und die Prognose. Eine rechtzeitig begonnene, kalorisch bedarfs- und nährstoffgerechte, optimal zusammengesetzte Ernährung ist auch bei Intensivpatienten ein entscheidender Faktor für eine möglichst kurze Beatmungszeit, eine Verkürzung der Liegedauer, eine minimierte Komplikationsrate und einen prognostisch günstigen Krankheitsverlauf.Show more
Drohende Abstoßung
Welche Auswirkungen Veränderungen in der Galenik mit sich bringen, lässt sich sehr gut am Beispiel des Immunsuppressivums Tacrolimus veranschaulichen. Derzeit sind vier verschiedene orale Formulierungen im Handel erhältlich: die unretardierte Hartkapsel (z. B. Prograf®), die retardierte Hartkapsel (Advagraf®), die Retardtablette mit MeltDose®-Technologie (Envarsus®) und das Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen (Modigraf®). Die Umstellung von einer auf eine andere Formulierung erfolgte in der Vergangenheit unbeabsichtigt und mit verheerenden Auswirkungen, sollte aber nur mit Bedacht unter strenger Kontrolle der Blutspiegel erfolgen. / Von Verena StahlShow more
Zahl der Woche
ral | Rund 40 Prozent der Deutschen klagen über Ein- und/oder Durchschlafstörungen. Jeder Zehnte ist von einer der rund 80 bekannten Schlafstörungen betroffen. Das hat die Barmer GEK anlässlich des „Tag des Schlafes“ mitgeteilt, der am 21. Juni begangen wird. Show more
Wenn der Kreislauf in den Keller geht
Von Sarah Katzemich | Niedriger Blutdruck erfordert meist keine Therapie, die Kreislaufprobleme machen den Betroffenen aber oft schwer zu schaffen. Den Patienten ist kalt und schwindelig, sie fühlen sich müde oder fallen sogar in Ohnmacht. Wenn Medikamenteneinwirkung und Grunderkrankungen ausgeschlossen sind, kann in erster Linie mit nicht-medikamentösen Maßnahmen geholfen werden, wie durch den Verzicht auf Tabak und Alkohol, durch höhere Trinkmengen, sportliche Betätigung und Kneipp-Anwendungen. Auch Homöopathie und Naturmedizin bieten viele Möglichkeiten. Auf synthetische Wirkstoffe, wie Dihydroergotamin oder Etilefrin, sollte erst nach ärztlicher Klärung zurückgegriffen werden. Show moreLithium-Therapie sicherer machen
Lithium gilt als fester Bestandteil der Behandlung bipolarer Störungen. Häufig treten jedoch durch die langjährige Behandlung Schädigungen der Nieren sowie Schild- und Nebenschilddrüsen auf. Eine retrospektive Studie erfasste nun patientenspezifische Laborwerte während einer Lithium-Therapie und ermittelte die tatsächliche Inzidenz von Organschäden. Das soll dazu beitragen, eventuelle Risikogruppen zu erkennen.Show moreMücken, Zecken und Läuse
Wenn Mücken, Zecken und Läuse uns Menschen als „Blutspender“ ansehen, besteht Handlungsbedarf. Denn diese Parasiten hinterlassen nicht nur ein paar rote juckende Stellen auf der Haut, sondern möglicherweise auch ein bleibendes Andenken in Form gefährlicher Erkrankungen. Die neue Ausgabe der Teamschulung hat daher alles Wissenswerte für Sie zusammengestellt. Show moreWeder gut noch schlecht
Nachdem 2010 das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Rosiglitazon wegen kardiovaskulärer Risiken als ungünstig eingestuft wurde, legten die Aufsichtsbehörden EMA und FDA den Herstellern neuer Antidiabetika nahe, diesbezüglich Studien durchzuführen. Die entsprechenden Untersuchungen mit Saxagliptin und Alogliptin wurden bereits letztes Jahr veröffentlicht und ergaben weder negative noch positive kardiovaskuläre Auswirkungen der beiden Wirkstoffe. Jetzt wurden auch die Studienergebnisse für Sitagliptin und Lixisenatid publik gemacht.Show moreABDA schreibt Medikationsplan-Paragraf um
BERLIN (jz) | Die bislang nur sehr marginale Rolle der Apotheker im E-Health-Gesetz, insbesondere beim Medikationsplan, reicht der Standesvertretung der Apotheker nicht: Grundsätzlich begrüßen ABDA, BAK, DAV und AMK in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Regierungsentwurf zwar das Vorhaben, digitale Kommunikation und Anwendungen zum Nutzen der Patienten voranzutreiben und die AMTS zu verbessern. Damit es tatsächlich funktioniert, müsste die „Expertise der Apothekerschaft“ aber stärker als bisher vorgesehen verankert werden, fordern sie – und plädieren vor allem für einige Änderungen am geplanten Medikationsplan-Paragrafen (§ 31a SGB V). Show moreGezielt gegen Eierstockkrebs
Das Ovarialkarzinom ist mit jährlich knapp 8000 Neuerkrankungen die sechsthäufigste Tumorerkrankung der Frau. Die Prognose ist schlecht und das relative 5-Jahresüberleben liegt nur bei etwa 40%. Etwa 5600 Betroffene sterben pro Jahr daran. Auch die Entwicklung umfangreicher operativer und medikamentöser Behandlungskonzepte hat daran wenig geändert. Ein neuer Baustein zur Therapieverbesserung ist der PARP-Inhibitor Olaparib, der bei Vorliegen bestimmter Mutationen zur Erhaltungstherapie des BRCA-mutierten Ovarialkarzinoms eingesetzt werden kann. Olaparib (Lynparza®; AstraZeneca) ist der erste zugelassene PARP-Inhibitor und seit dem 1. Juni 2015 im Handel.Show moreRechtliches
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