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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show more„Wir sehen, dass Cannabis hilft“
Cannabis hat ein breites therapeutisches Potenzial, das bisher nur teilweise durch klinische Studien belegt ist, sich aber in der medizinischen Praxis tagtäglich bewährt. Der niedergelassene Arzt Dr. med. Franjo Grotenhermen in Rüthen, der zugleich Geschäftsführer der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoidmedikamente (IACM) ist, äußerte sich im DAZ-Interview zum Nutzen und zu den Risiken bei verschiedenen Patientengruppen.Show more

Definiert, aber nicht besetzt
DAP | Eines der im DAP am häufigsten diskutierten Probleme sind Stückzahlverordnungen, bei denen die therapeutisch benötigte und folglich vom Arzt verordnete Menge nicht mit einer Packung, sondern nur durch „Stückelung“ mehrerer kleinerer Packungen realisiert werden kann.Show more
Lipidsenker und das Risiko fürs Gedächtnis
Die Studienlage schien vielversprechend. Eine Behandlung mit Statinen besitzt möglicherweise eine positive Wirkung auf die Entwicklung von Demenz, da neben der Erniedrigung des Cholesterolspiegels auch die β-Amyloid-Bildung gesenkt zu werden scheint. Doch Fallberichte über Vergesslichkeit und Verwirrtheit behandelter Personen stellen nun die postulierten Effekte dieser Lipidsenker infrage.Show more
Eine ältere Patientin unter Polymedikation
Erika Rottmann* ist eine 73-jährige, multimorbide Patientin. Frau Rottmann und ihr Arzt äußern den Wunsch, die inzwischen sehr umfangreiche medikamentöse Therapie aufarbeiten zu lassen. Es besteht auch die Erwartungshaltung, dass einige Medikamente abgesetzt werden können. Als Hauptbeschwerden gibt Frau Rottmann starke Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, in beiden Beinen, der rechten Hüfte sowie im rechten Knie an. Eine Belastungsdyspnoe, Mobilitätseinschränkung und Knöchelödeme werden als beeinträchtigend genannt.
Cannabis aus der Apotheke
jb | Cannabis ist ein Stoff der Anlage I des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) und somit ein nicht-verkehrsfähiges Betäubungsmittel. Zur Herstellung von Zubereitungen zu medizinischen Zwecken ist Cannabis laut Anlage II zwar verkehrs- aber nicht verordnungsfähig. Eine Verschreibung auf ein normales Betäubungsmittelrezept ist also nicht möglich. Dennoch haben manche Patienten die Erlaubnis, CannabisBlüten oder -Extrakt aus der Apotheke zu beziehen. Was die Apotheke tun muss, um diese Patienten zu versorgen, ist im Folgenden dargestellt.Show moreLetzte Wahl
Von Ralf Schlenger | Der medizinische Gebrauch von Hanf als Heilpflanze ist rechtlich beschränkt und quantitativ minimal. Die Gründe liegen aber nicht nur im Betäubungsmittelrecht, sondern auch in der nebenwirkungsträchtigen Anwendung selbst. Ein aktueller Review in JAMA wägt Nutzen und Risiken ab [1]. Demnach erscheint es vernünftig, Cannabis-Zubereitungen als Therapieoption nach dem Versagen etablierter Behandlungswege zu betrachten, und zwar bei Patienten mit chronischen und neuropathischen Schmerzen sowie bei MS-Patienten mit Spastik.Show moreZahl der Woche
yougov/ral | Wie wichtig neben der Wahl der Werbemittel oder der Werbekanäle saisonale Marketingmaßnahmen für den Verkauf von OTC-Präparaten sind, hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen YouGov in einer aktuellen Umfrage mit rund 1000 Personen ermittelt. Demnach sind für jeden Zweiten (54%) saisonale Marketingmaßnahmen ein Kaufanreiz.Show more
Zwischen Plausibilität und Popularität
Von Cornelia Bruns | Der Blick in die Rote Liste offenbart neben den bekannten industriell hergestellten Nasensprays und –tropfen auch eine kleinere Anzahl an Nasensalben oder –cremes, deren Status entweder der eines Arzneimittels oder eines Medizinproduktes ist. Von HNO-Ärzten werden jedoch weiterhin gern altbekannte Rezepturen von Nasensalben für spezielle Anwendungen verordnet, wie zum Beispiel ausgetrocknete Nasenschleimhaut oder zur Pflege der Nasenschleimhäute nach chirurgischen Eingriffen. Die Herkunft ist oft nicht mehr genau nachzuverfolgen und es kursieren verschiedene Zusammensetzungen sowie Namen im deutschsprachigen Raum. Anhand einer populären Rezeptur soll die Plausibilität diskutiert und die Anforderungen des Europäischen Arzneibuches näher betrachtet werden.Show moreAuszeichnung: LAV-Ehrennadel für Stuttgarter Apotheker Hansdieter Beck
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg (LAV) am 15. Juli wurde Hansdieter Beck von der Westend-Apotheke in Stuttgart mit der Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet. LAV-Präsident Fritz Becker überreichte Beck die Auszeichnung in Anerkennung und als Dank für besondere Treue und Engagement für die Apothekerschaft. Hansdieter Beck hat die Westend-Apotheke in Stuttgart zu einer festen Institution der Patientenversorgung in seinem Stadtteil gemacht. Seine Tochter Ulrike Strehle führt die Familientradition der Apotheke seit dem 1. Juli 2015 als Nachfolgerin fort.Show more
Dauerbrenner PPI
In der langen Arzneimittelliste vieler Patienten sind Protonenpumpeninhibitoren oft vertreten. Die Dauertherapie mit Omeprazol und Co. erfolgt jedoch meist unkritisch und stellt häufig eine Verschleppung einer Akuttherapie oder eine Verordnung außerhalb des Indikationsbereichs dar. Gerade bei älteren Patienten unter Multimedikation sollte regelmäßig eine Überprüfung der Indikation und der Dauer der Verordnung stattfinden, da Protonenpumpenhemmer immer wieder im Verdacht stehen, bei langfristiger Einnahme relevante Nebenwirkungen zu verursachen.
Von Verena Stahl

Hilfe gegen das Hämmern
Von Sabine Werner | Hämmer, die auf den Kopf einschlagen, Schraubstöcke, in denen der Kopf eingezwängt wird: Diese und ähnliche beängstigende Bilder gebrauchen Migränepatienten, wenn sie ihre akuten Beschwerden beschreiben. Viele Betroffene behandeln trotz der schwerwiegenden Symptomatik ihre Migräneattacken mit Präparaten der Selbstmedikation aus der Apotheke, suchen Beratung zur Auswahl des Präparats und zur richtigen Anwendung. Für das pharmazeutische Personal gilt es abzuwägen, wann ein Migränepatient zum Arzt geschickt werden sollte, da auch zahlreiche verschreibungspflichtige Migränetherapeutika zur Verfügung stehen. Show more
Cannabis als Arznei
Von Manfred Fankhauser | In den letzten Jahren hat in der Medizin das Interesse an Cannabinoiden stark zugenommen. Schon seit 1998 sind Magistralrezepturen mit Dronabinol (THC) in Deutschland verordnungsfähig, und vor wenigen Jahren hat Sativex® als erstes Cannabispräparat in den meisten europäischen Staaten eine Zulassung erhalten. Nun interessieren sich Ärzte auch noch für die Therapie mit Cannabisblüten oder deren Zubereitungen. Was ist heute in Deutschland möglich, was im Nachbarland Schweiz? Bei welchen Indikationen werden Cannabispräparate angewendet? Welche Neben- und Wechselwirkungen können auftreten?Show moreSchwer zu zähmen
Von Beate Fessler | Die Lyme-Borreliose wird immer häufiger. Geschätzt werden bis zu 100.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Vor allem der Osten Deutschlands, Teile Frankens und der Pfalz sind betroffen. Laut einer aktuellen Auswertung bayerischer Meldedaten entwickeln die Infizierten ganz überwiegend ein Erythema migrans, nur sehr selten eine Lyme-Arthritis oder eine Neuroborreliose. Zwischen der 24. und 30. Kalenderwoche ist die Gefahr eines Infekts am größten. Empfohlen wird eine frühzeitige antibiotische Therapie, bevorzugt mit einem Tetracyclin. Noch immer gibt es allerdings einige ungeklärte Fragen. So ist es nicht möglich einen frühen Infekt sicher zu diagnostizieren, ein Impfstoff steht nicht zur Verfügung. Auf beiden Gebieten wird geforscht – mit mehr oder weniger großem Erfolg. Show moreRechtliches
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