ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr

Patientin mit Mammakarzinom
Frau K. ist eine 63-jährige Brustkrebspatientin. Die Lymphknoten sind bereits von dem Karzinom betroffen. Fernmetastasen liegen nicht vor. Anhand der bestimmten TNM-Klassifikation und Immunhistochemie der Tumorbiologiefaktoren wurde die Behandlungsstrategie festgelegt. Aktuell wird die Patientin mit einer neoadjuvanten Chemotherapie behandelt. Nach der voraussichtlich brusterhaltenden Operation wird sich eine Strahlentherapie anschließenShow more
Der 41. POP-Fall
20.08.2015, 00:00 Uhr

Homöopathikum auf Kassenrezept
DAP | Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind nach § 31 SGB V nicht erstattungsfähig zulasten der gesetzlichen Krankenkasse (GKV). Aber es gibt auch Ausnahmen: Entspricht das OTC-Arzneimittel bestimmten Voraussetzungen der AM-RL, kann es auch für Erwachsene auf Kassenrezept verordnet und abgegeben werden. Dies gilt grundsätzlich auch für Homöopathika mit dem Status Arzneimittel, die dieser Regelung entsprechen.Show more20.08.2015, 00:00 Uhr

Dringender Handlungsbedarf!
Das überraschende Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 5. März 2015 ist zwar nicht direkt auf die Preisbildung der Apotheken für patientenindividuell neuverpackte Fertigarzneimittel anwendbar, aber seine schriftliche Begründung, die erst seit wenigen Tagen vorliegt [1], wirft ein Schlaglicht auf die unbefriedigende Situation bei den Preis- und Honorarregelungen für diese neue Versorgungsform. Wo es hakt und welche Konsequenzen das Urteil haben könnte, soll im nachfolgenden Beitrag aufgezeigt werden.
Von Hilko J. Meyer
20.08.2015, 00:00 Uhr

Ganz Ohr sein
Von Ines Winterhagen | Nicht jeder, der schlecht hört, muss gleich schwerhörig sein. Oft ist nur ein sogenannter Ceruminal-Pfropf schuld an der plötzlichen Schwerhörigkeit. Dieser kann durch eine Überproduktion von Ohrenschmalz oder eine unsachgemäße Reinigung entstehen und den Gehörgang komplett verschließen. Somit wird die physiologische Selbstreinigung des Ohres blockiert und es kann zu unangenehmen Beschwerden wie Ohrensausen, Schwindel, Tinnitus sowie Juckreiz, Druckgefühl oder Schmerzen kommen. Neben der professionellen Ohrspülung beim HNO-Arzt können bei leichten Verstopfungen Tropfen oder Sprays aus der Apotheke Abhilfe schaffen und den Gehörgang wieder frei machen.Show more20.08.2015, 00:00 Uhr

Keine Festpreise für patientenindividuelle Blister
BERLIN (ks) | Hersteller, die verschreibungspflichtige Arzneimittel an Apotheken abgeben, sind nicht an die Arzneimittelpreisverordnung gebunden, wenn auch die Apotheke diese nicht einhalten muss. Und das muss sie nicht, wenn sie die Arzneimittel für patientenindividuelle Arzneimittelblister verwendet. Denn für aus Fertigarzneimitteln entnommene Teilmengen macht die Arzneimittelpreisverordnung eine Ausnahme für die ansonsten festen Preisspannen und Preise. Nicht einmal eine ärztliche Verordnung muss vorliegen, um das Abweichen von den Festpreisen zu rechtfertigen. Zu diesem Schluss kommt der Bundesgerichtshof (BGH) in den jetzt vorgelegten Gründen eines bereits am 5. März ergangenen Urteils.Show more20.08.2015, 00:00 Uhr

Ein Schritt in die falsche Richtung
BERLIN (ks) | Letzte Woche sorgte der Bundesgerichtshof (BGH) mit der Veröffentlichung der Urteilsgründe in einem Verfahren der Wettbewerbszentrale gegen ratiopharm für Unruhe. Die Karlsruher Richter entschieden, dass ein Hersteller die Preisbindung nach der Arzneimittelpreisverordnung nicht einhalten muss, wenn er an Apotheken verschreibungspflichtige Arzneimittel abgibt, die diese verwenden, um patientenindividuelle Blister zusammenzustellen. Die DAZ sprach mit Ina Hofferberth, Geschäftsführerin des Landesapothekerverbands Baden-Württemberg, über das Urteil und seine möglichen Folgen.Show more
20.08.2015, 00:00 Uhr

Patient ≠ Patient
Von Verena Stahl | Tamoxifen könnte bei bestimmten Brustkrebspatientinnen nicht ausreichend wirksam sein und somit die tägliche Einnahme über Jahre mit damit verbundenen potenziellen Nebenwirkungen nicht rechtfertigen. Die Rede ist von Frauen, die Tamoxifen in nicht ausreichendem Maße in seine Wirkformen metabolisieren können, weil sie langsame Metabolisierer am CYP2D6 sind. Bisherige Studienergebnisse sind jedoch widersprüchlich.Show moreAMTS-Spezial
20.08.2015, 00:00 Uhr
Lang, kurz oder mittel
jb | Ab September wird das Ultralangzeit-Insulin degludec (Tresiba®) in Deutschland nicht mehr erhältlich sein. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte keinen Zusatznutzen gegenüber der Therapie mit Humaninsulin gesehen. Der Hersteller hat sich daraufhin entschlossen, das Präparat in Deutschland vom Markt zu nehmen. Das Thema Insulinanaloga ist beim G-BA allerdings nicht neu. Auch vor der Einführung des AMNOG-Verfahrens hatte es immer wieder Diskussionen gegeben. So dürfen bereits seit Jahren in der Regel Insulinanaloga nur zulasten der GKV verordnet werden, wenn sie nicht teurer sind als Humaninsulin. Dennoch steht eine Vielzahl an Insulinen und Insulinanaloga mit unterschiedlichen Wirkprofilen zur Verfügung, um die individuellen Bedürfnisse bestmöglich abzudecken. Im Folgenden sind die Unterschiede der Präparate dargestellt.Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Prävention per Internet
bk | Händewaschen gilt als grundlegende Maßnahme, um die Übertragung von Infektionen zu vermeiden. Dennoch lässt die Handhygiene im Alltag vieler Menschen zu wünschen übrig. Britische Forscher haben nun ein simples Mittel gefunden, um diese Situation zu verbessern: Eine Internet-Plattform, die über das Thema Händewaschen aufklärt.Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Fälschungsschutz kommt voran
BERLIN (ks) | Die Europäische Kommission hat vergangene Woche den lange erwarteten Entwurf einer delegierten Verordnung zur Konkretisierung der Fälschungsschutzrichtlinie veröffentlicht. Diese bestimmt unter anderem die technischen und organisatorischen Vorgaben zur Umsetzung der Sicherheitsmerkmale, die Arzneimittel künftig tragen müssen. Jetzt wird sich zeigen, ob das deutsche Projekt securPharm diesen Anforderungen gerecht wird. Dort ist man zuversichtlich.Show more19.08.2015, 22:00 Uhr

Resistente Reisemitbringsel
Von Ilse Zündorf und Theo Dingermann | Es ist wieder Reisezeit, und die Deutschen gehören zusammen mit den Chinesen und den US-Amerikanern zu den reisefreudigsten Völkern der Erde. Und wer eine Reise antritt, informiert sich vorher (hoffentlich) ausreichend über nötige Impfungen und Schutzmaßnahmen gegen Stiche und Parasiten. Leider wird dabei allzu oft übersehen, dass man sich beim Aufenthalt in fremden Ländern auch Bakterien einfangen kann, die dann eventuell sogar gegen Antibiotika resistent sein können.Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Der Vierte im Bunde
Mit Edoxaban betritt ein neues direktes orales Antikoagulans die Bühne. Der selektive Faktor-Xa-Inhibitor ist zugelassen für die Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen (SEE) bei Erwachsenen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern und mindestens einem Risikofaktor, wie Hypertonie, Alter ≥ 75 Jahre oder auch einer transitorischen ischämischen Attacke in der Anamnese. Ebenso ist Edoxaban indiziert für die Therapie venöser Thromboembolien (VTE), sprich tiefer Venenthrombosen und Lungenembolien, sowie zur Prophylaxe rezidivierender venöser Thromboembolien bei Erwachsenen. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Kann Religion helfen?
bk | Können Religion und Spiritualität die Situation von Krebspatienten beeinflussen? Zu dieser Frage wurden in den letzten zehn Jahren über 2000 Studien veröffentlicht. Die verschiedenen Arbeiten weisen jedoch teils konträre Ergebnisse sowie große methodische Unterschiede auf. Nun haben Forscher aus den USA die vorhandenen Daten verglichen. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Gegen das gefährliche Duo HIV plus Hepatitis C
Für die Therapie der Hepatitis C stehen seit einigen Jahren neue antivirale Wirkstoffe zur Verfügung. Verglichen mit der bisherigen Interferon-basierten Standardtherapie zeichnet diese neuen Virostatika ein milderes Nebenwirkungsprofil und eine verkürzte Behandlungsdauer aus. Auch für HIV-Patienten mit Hepatitis-C-Koinfektion könnte es neue Hoffnung geben: Die bisher nur eingeschränkt mögliche Therapie der Hepatitis C könnte durch die neuen antiviralen Mittel deutlich verbessert werden. Das zeigen zwei aktuelle Studien. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Rechtliches
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