Schmidt will aufklären
Interne Arbeitsgruppe soll allen Hinweisen nachgehen
Berlin (lk/jz). Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) schließt jede Mitverantwortung für die bekannt gewordenen Spionageverdachtsfälle im Bundesgesundheitsministerium (BMG) aus. Der künftige ABDA-Präsident Friedemann Schmidt erklärte bei einer Pressekonferenz am 12. Dezember, die ABDA verfolge "mit großer Bestürzung" die Berichterstattung über den Verdacht, dass ein Vertreter aus dem Umfeld der Apothekerschaft am Kauf von Informationen aus dem BMG beteiligt sein soll. An der Aufklärung der Vorwürfe will die Organisation aber dennoch aktiv mitwirken und alles Erforderliche unternehmen.