"Eine große Sauerei"
Minister Bahr empört – Spahn: keine populistischen Schnellschüsse
Berlin (az). Nachdem der Datenklau-Skandal Anfang der letzten Woche hochgekocht ist, berief Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) am vergangenen Mittwoch kurzfristig eine Pressekonferenz ein. Er rechtfertigte seine Strafanzeige wegen des Verdachts auf gezieltes Ausspähen von Regierungsunterlagen in seinem Ministerium: Das Vorgehen sei "eine große Sauerei", sagte er, "ein Unding. Ich bin stinksauer". Die Verdächtigen seien "mit großer krimineller Energie" ans Werk gegangen. Auch Politiker aus den Fraktionen zeigten sich empört.