Zwist um Impfstoffversorgung
LAV Baden-Württemberg wehrt sich gegen konspirative Zusammenarbeit von Kassen und Ärzten
STUTTGART/BERLIN (ks). In Baden-Württemberg geht der Streit um die Umsetzung der Impfstoffrabattverträge in eine neue Runde. Auf der einen Seite stehen die AOK Baden-Württemberg und die Kassenärztliche Vereinigung (KV), auf der anderen der Landesapothekerverband (LAV). Die Apotheken sollen seit Jahresbeginn produktneutrale Verordnungen, bei denen Ärzte nur noch die Impfung selbst angeben, beliefern. Der LAV sieht darin einen Verstoß gegen geltendes Recht und will die Angelegenheit vor dem Sozialgericht klären lassen.