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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreMichael Klauß zum 60. Geburtstag
Am 23. August 2014 feiert Michael Klauß, Geschäftsführer des Apothekerverbandes Brandenburg e.V., seinen 60. Geburtstag.Show more
„Marcumar für meine Frau“
Jede zwischenmenschliche Kommunikation basiert auf einem Informationsaustausch zwischen den Teilnehmern. Dabei sollte die inhaltliche Nachricht des Senders im Idealfall als identischer Sachinhalt vom Empfänger aufgenommen werden. Dass dies nicht immer ohne Probleme möglich ist, zeigen Missverständnisse, die auch im Apothekenalltag regelmäßig auftreten und ein z.T. nicht unerhebliches Risikopotenzial darstellen – so können z.B. Falscheinnahmen oder Fehldosierungen die Folge sein. Die Ursachen für solche Kommunikationsprobleme sind sehr unterschiedlich. Ein Beispiel zeigt die folgende Beratungssituation.Show moreTherapie der chronischen Hepatitis C
Von Katja Deterding | Weltweit sind ca. 130 bis 170 Millionen Menschen chronisch mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert. Eine chronische Hepatitis C kann zu einer Leberzirrhose und zur Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms (HCC) führen. Es sind sieben verschiedene Genotypen bekannt, von denen in Deutschland der Genotyp 1, 2 und 3 die häufigsten sind. Die Therapie für den Genotyp 1 basierte seit 2011 auf pegyliertem Interferon α (PEG-IFN α), Ribavirin (RBV) und einem Proteaseinhibitor (PI/Boceprevir oder Telaprevir). Die Therapie einer Infektion mit dem Genotyp 2 und dem Genotyp 3 erfolgte bislang durch eine Kombination mit PEG-IFN α und Ribavirin. Die Interferon-basierten Therapien waren oftmals mit erheblichen Nebenwirkungen für die Patienten verbunden. Mit der Zulassung neuer, direkt antiviral wirksamer Medikamente stehen neue Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Show moreJohnson & Johnson auf Platz 1
hb/ral | Börsennotierte Pharmaunternehmen haben im ersten Halbjahr 2014 ihre Werte weiter gesteigert. Dies ist das Ergebnis einer Analyse, die Genetic Engineering & Biotechnology News jüngst präsentiert hat. Sie erfasst den Stand der Top 10 der Pharmaunternehmen am 5. August 2014 – Zahlen von Nicht-US-Unternehmen wurden dabei in US-Dollar umgewandelt.Show more
Arzneimittelzulassung
Bevor ein Arzneimittel erstmalig auf den Markt gebracht werden darf, muss es individuell zugelassen werden. Dieser Ansatz der präventiven Marktkontrolle unterscheidet sich grundlegend vom Lebensmittelbereich, wo das Inverkehrbringen bei Einhaltung vorgegebener Normen grundsätzlich erlaubt ist. Die verschiedenen Regelungen über den Marktzugang nehmen im Arzneimittelgesetz und im europäischen Arzneimittelkodex einen außerordentlich großen Raum ein und bilden quasi das Herzstück der Arzneimittelgesetzgebung. Sie werden daher im Rahmen der DAZ-Rechtsserie in zwei Teilen dargestellt.
Von Helga Blasius
Die schnelle Nummer 4?
Nach Sildenafil, Vardenafil und Tadalafil ist Avanafil (Spedra®) Wirkstoff Nummer vier aus der Gruppe der Phosphodiesterase-5-Hemmer zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei Männern. Ein Jahr nachdem Sildenafil aus der Patentpflicht entlassen wurde, versucht man nun mit Avanafil Anteile auf dem heiß umkämpften Markt zu erobern. Dies könnte über das Versprechen gelingen, dass Avanafil schneller als seine Konkurrenten wirkt und demnach spontaneren Geschlechtsverkehr ermöglicht. Wirkung und Nebenwirkungen sind ähnlich denen der älteren PDE-5-Hemmer.Show moreFrauen erhalten häufiger befristete Arbeitsverträge
Frauen sind im deutschen Arbeitsmarkt häufiger von Befristungen betroffen als Männer. Bei Neueinstellungen trifft es 47% der weiblichen Beschäftigten, aber nur 38% der männlichen Arbeitnehmer. Dafür werden Frauen allerdings öfter aus befristeten Arbeitsverhältnissen übernommen.Show moreDas kommt gut an
STUTTGART (jz) | Bereits zum fünften Mal wurde in diesem Jahr die Kampagne „Arzneimittel sicher einnehmen“ durchgeführt. Versicherte konnten im Rahmen der gemeinsamen Initiative von AOK und Apotheken im bayerischen Mittelfranken zwei Monate lang den Mix ihrer verschreibungspflichtigen und freiverkäuflichen Arzneimittel in teilnehmenden Apotheken checken lassen. Von Jahr zu Jahr beteiligen sich mehr Apotheken an der Aktion und auch die Zahl der teilnehmenden Versicherten entwickelt sich gut, berichtet Christine Brummer, AOK-Bereichsleiterin der Direktion Mittelfranken.Show moreMindestens 70 Grad
ral | Die Bundestagsfraktion der Grünen hat in 13 Städten abgepacktes Grillfleisch einkaufen und untersuchen lassen. 14 Prozent aller Proben waren mit MRSA belastet. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt daher, Fleisch immer gut durchzubraten. Im Inneren sollte Fleisch zwei Minuten lang eine Temperatur von mindestens 70 Grad erreichen.Show moreWeniger Schwitzen
ck | Kann die Akupunktur dazu beitragen, die Häufigkeit und Intensität von Hitzewallungen im Klimakterium zu reduzieren? Um diese Frage zu beantworten, werteten chinesische Wissenschaftler in einer Metaanalyse zwölf Studien aus. Sie konnten zeigen, dass Akupunktur wesentlich zur Linderung der Beschwerden beitragen kann. Show moreZucker-Demenz
jb | Im Laufe des Lebens altert das Gehirn. Das äußert sich in einem Verlust der grauen Hirnsubstanz, das Hirn schrumpft also im wahrsten Sinne des Wortes. Bei Diabetikern geht dieser Prozess allerdings deutlich schneller vonstatten. Das haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden.Show more
Ein Patient mit koronarer Herzkrankheit
Sigfried Wenzel ist ein 74-jähriger Stammkunde Ihrer Apotheke. Er berichtet Ihnen, dass er in letzter Zeit unter Schwindel und schwankendem Blutdruck leidet. Bei körperlichen Tätigkeiten, wie Treppensteigen ist er schnell aus der Puste. Außerdem berichtet er von Schmerzen in den Knien. Im Gespräch erfahren Sie, dass Herr Wenzel keinen Alkohol trinkt, sich aufgrund der Knieschmerzen wenig bewegt und dass er vor zehn Jahren aufgehört hat, zu rauchen. Ab und zu trinkt er eine Tasse Kaffee. Die Patientenziele sind nicht erreicht und Herr Wenzel ist nicht optimal mit seiner bisherigen Therapie eingestellt. Schwindel und Blutdruckschwankungen sowie Schmerzen in den Knien machen einen dringenden Medikationscheck notwendig.
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