... auch DAZ noch

Johnson & Johnson auf Platz 1

hb/ral | Börsennotierte Pharmaunternehmen haben im ersten Halbjahr 2014 ihre Werte weiter gesteigert. Dies ist das Ergebnis einer Analyse, die Genetic Engineering & Biotechnology News jüngst präsentiert hat. Sie erfasst den Stand der Top 10 der Pharmaunternehmen am 5. August 2014 – Zahlen von Nicht-US-Unternehmen wurden dabei in US-Dollar umgewandelt.

Besagte Liste wird angeführt von Johnson & Johnson (J & J) mit 282,5 Mrd. US-Dollar, gefolgt von den Schweizern Roche (246 Mrd. US-Dollar) und Novartis (197 Mrd. US-Dollar).

Sechs der Top 10 in diesem Sommer sind Nicht-US-Unternehmen (Roche, Novartis, Sanofi, GSK, Bayer und AstraZeneca). Sie haben vor allem von dem gegenüber dem US-Dollar stärkeren britischen Pfund, dem stärkeren Euro und dem etwas stärkeren Schweizer Franken profitiert. Das erklärt auch die Aufwärtsbewegung von Novartis, das Pfizer vom dritten Platz verdrängt hat.

Die vier US-Unternehmen J & J, Pfizer, Merck & Co. und AbbVie rangieren auf den Plätzen eins, vier, fünf und zehn. Nicht unter die Top 10 geschafft haben es zwei weitere US-Unternehmen. Eines ist Eli Lilly (68,8 Mrd. US-Dollar), das wie AstraZeneca in den letzten Jahren mit der Patentklippe von Blockbustern und klinischen Rückschlägen zu kämpfen hatte, im Gegensatz zu diesem aber nicht die Vorteile des britischen Pfund nutzen konnte. Das andere ist Bristol-Myers Squibb, das die Top 10 mit einer Marktkapitalisierung von 82,86 Mrd. US-Dollar ebenfalls knapp verpasst hat. BMS wurde überholt von AbbVie, dessen Marktkapitalisierung im Zuge seiner Mitteilung, Shire für rund 54 Milliarden US-Dollar in bar und Aktien zu erwerben, angewachsen ist. 

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