27.11.2014 Spektrum

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind noch immer häufigste Todesursache. (Foto: ap_i Fotolia)

Umfrage der DAK-Gesundheit

Angst vor Krankheiten: Krebs auf Platz eins

Die gute Nachricht zuerst: Rund 88 Prozent der Menschen in Deutschland schätzen ihren gegenwärtigen Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein. Dennoch haben viele Angst davor, krank zu werden. Dabei ist die Furcht vor einer Tumorerkrankung am weitesten verbreitet: Mehr als zwei Drittel der rund 5400 im Auftrag der DAK Gesundheit vom Forsa-Institut Befragten erklärten, sie haben Angst vor einer Krebserkrankung. Die häufigste Todesursache sind sie allerdings nicht. Diese traurige Liste führen Herz-Kreislauferkrankungen an. ...mehr

27.11.2014 Pharmazie

Erste Studienergebnisse für einen möglichen Ebola-Impfstoff machen Hoffnung. (Foto: ursule/Fotolia)

Ebola-Impfstoff cAd3-EBO

Wirksam und sicher in Phase I

Für den experimentellen Ebola-Impfstoff, den GlaxoSmithKline (GSK) in Zusammenarbeit mit den US-amerikanischen National Institutes of Health (NIH) entwickelt hat, liegen erste Ergebnisse aus einer Studie in den USA vor. Ein vorläufiger Bericht wurde im New England Journal of Medicine veröffentlicht. ...mehr

27.11.2014 Spektrum

Ist der Streit um die Arzneimittellieferungen in er Bonner Fußgängerzone nun wirklich ausgestanden? (Foto: Martina Berg/Fotolia)

Bonner Fußgängerzone

Streit beigelegt: Apotheken erhalten Sondergenehmigung

Nach einem weiteren klärenden Gespräch zwischen den Apothekern der Stadt und der Verwaltung ist der Streit um die Nachmittagsbelieferung der Apotheken in der Bonner Fußgängerzone nun offenbar beigelegt. Gestern bekräftigten Vertreter der Stadtverwaltung, dass die neun betroffenen Apotheken wie bereits im September vereinbart Sondergenehmigungen für Lieferungen nach 12 Uhr erhalten. ...mehr

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NEU: WERBUNG LÄUFT

Gasteo® - die echte Alternative bei Magen-/Darmbeschwerden

Gasteo® ist das neue pflanzliche Magen-/Darm-Arzneimittel der Niehaus Pharma. Gasteo® hilft bei leichten Verdauungsbeschwerden (z.B. Völlegefühl/Blähungen) sowie leichten krampfartigen Beschwerden. Gasteo® Tropfen (VK 20ml 7,85 Euro, VK 50ml 15,70 Euro) enthält 6 Arzneipflanzen: Gänsefingerkraut, Kamillenblüten, Süßholzwurzel, Angelikawurzel und die Bitterstoffe Benedikten- und Wermutkraut. Werbung in der BILD-Zeitung hat begonnen ...mehr

27.11.2014 Spektrum

Krebs bleibt Todesursache Nummer 1 in Europa. (Foto: Coloures-Pic bzw. Pnao pabijan/Fotolia)

Todesursachen in der EU

Jeder Vierte stirbt an Krebs

Im Jahr 2011 waren Krebserkrankungen in den 28 EU-Mitgliedstaaten für rund 1,28 Millionen, das heißt mehr als ein Viertel aller Todesfälle verantwortlich. Dies zeigen die aktuell vom Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) veröffentlichten Daten. Zwar ist die Gesamtzahl der Todesfälle in der EU-Bevölkerung in den letzten zehn Jahren mit - 0,5 Prozent geringfügig zurückgegangen, aber die Anzahl der Todesfälle durch Krebs stieg um 6,3 Prozent an. Die häufigste Krebsdiagnose lautete Lungenkrebs. ...mehr

27.11.2014 Wirtschaft

Dr. Frank Diener nimmt die Betriebsergebnisse der Apotheken unter die Lupe. (Foto: tmb/DAZ)

Treuhand Hannover

Streuung statt Durchschnitt betrachten

Wie lässt sich die wirtschaftliche Situation der Apotheken angesichts der immer größeren Abweichungen vom Durchschnitt sinnvoll darstellen? Dr. Frank Diener, Generalbevollmächtigter der Treuhand Hannover, präsentierte dazu Daten über die Streuung der Betriebsergebnisse. Außerdem stellte er bei der Mitgliederversammlung des Hamburger Apothekervereins am Dienstag die wirtschaftliche Entwicklung der Apotheken in Hamburg vor. ...mehr

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www.pharmazeutische-bedenken.de

Substitution individuell monitoren

Hamburg: Der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) ist die Liste des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) mit sieben Wirkstoffen, die zukünftig vom Austausch ausgeschlossen sind, nicht weit genug gefasst. In einer Resolution fordert die DPhG, nicht einzelne Wirkstoffe von der Aut-idem-Substitution auszuschließen, sondern alle Vertreter kritischer Indikationsgruppen, wie zum Beispiel retardierte Antiepileptika. ...mehr

26.11.2014 Spektrum

Beim 15. BfR-Forum Verbraucherschutz wurde auch über aluminiumhaltige Antitranspirantien gesprochen. (Foto: ABDA)

BfR-Forum Verbraucherschutz

Aluminium im Alltag

Über Aluminium in Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten sowie seine möglichen gesundheitlichen Auswirkungen wird nach wie vor diskutiert. Nicht nur das mediale Interesse ist groß. Auch die Verbraucher selbst stellen zahlreiche Anfragen an das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Passend dazu beschäftigt sich das 15. BfR-Forum Verbraucherschutz mit dem Thema „Aluminium im Alltag: ein gesundheitliches Risiko?“. ...mehr

Noch weiß man nicht viel über die Folgen des spanischen Arzneimittel-Schmuggel-Skandals (Bild: niroworld/Fotolia).

Arzneimittelfälschungen in Spanien

Spanische Behörde: Noch keine Manipulationen bekannt

Kürzlich sorgten illegal gehandelte Arzneimittel aus Spanien für Schlagzeilen: Die spanische Polizei war einem mafia-ähnliches Netzwerk auf die Schliche gekommen, das Arzneimittel gewinnbringend in andere Länder verschob. Nun hat die spanische Zulassungsbehörde Agencia Española de Medicamentos y Productos Sanitarios (AEMPS) über erste Erkenntnisse zu diesen illegal gehandelten Arzneimitteln informiert. Derzeit ist allerdings noch unklar, welche Arzneimittel konkret betroffen sind. Nach Angaben der AEMPS sind bisher keine Manipulationen von illegal gehandelten Arzneimitteln bekannt geworden. ...mehr

26.11.2014 Wirtschaft

Ebola-Impfstoffe (Bild: Carlosgardel/Fotolia)

rVSV-EBOV

MSD erwirbt Rechte an Ebola-Impfstoff

MSD hat sich über eine exklusive weltweite Lizenz-Vereinbarung die Rechte an der Erforschung, Entwicklung, Produktion und Vermarktung von NewLink´s Ebola-Impfstoff Kandidaten rVSV-EBOV gesichert. Dies gab der US-Konzern über eine Pressemitteilung bekannt. Der Wirkstoff, der ursprünglich von der kanadischen Gesundheitsagentur (PHAC) entwickelt wurde, wird derzeit in klinischen Phase I-Studien erprobt. ...mehr

Nullretaxationen lassen sich vertraglich weitgehend einschränken - Hamburg macht es vor. (Foto: Sket)

Hamburger Apothekerverein

Nullretax: Vereinbarung in Hamburg bietet Vorbild

Was bundesweit die Apothekergemüter bewegt, wurde in Hamburg mit der AOK Rheinland/Hamburg einvernehmlich geklärt: die Nullretaxationen. Dr. Jörn Graue, Vorsitzender des Hamburger Apothekervereins, berichtete bei der gestrigen Mitgliederversammlung des Vereins über eine Lösung des Problems der Nichtbeachtung von Rabattverträgen. ...mehr

26.11.2014 Politik

Barrierefrei in die Apotheke - tatsächliche Begebenheiten erschweren dieses Ziel zuweilen. (Fot: ABDA)

Alternativen zur Barrierefreiheit

Kammer: Notdienstklingel muss barrierefrei erreichbar sein

Immer wieder sorgt die Auflage des barrierefreien Zugangs zur Apotheke für Diskussionen und Irritationen. Die Landesapothekerkammer Mecklenburg-Vorpommern hat jetzt gemeinsam mit dem zuständigen Sozialministerium des Landes und der Arzneimittelüberwachungs- und Prüfstelle (AMÜSt) eine „Handlungsempfehlung“ zum Umgang mit der „Soll“-Bestimmung zur Barrierefreiheit in der Apothekenbetriebsordnung erstellt. ...mehr

26.11.2014 Wirtschaft

Zuzahlungen sind die Regel in der Apotheke (Foto: ABDA).

Generika

Patienten müssen häufiger zuzahlen

Noch nie mussten gesetzlich Krankenversicherte so oft aus eigener Tasche in der Apotheke Zuzahlungen zu Arzneimitteln leisten. Denn der Anteil der zuzahlungsbefreiten Generika sinkt kontinuierlich: Während er im Herbst 2007 noch bei 30 Prozent lag, belief er sich im September dieses Jahres auf knapp sieben Prozent. Darauf weist Pro Generika unter Berufung auf Daten vom Marktforschungsunternehmens Insight Health hin. Damit sei der niedrigste Stand seit Einführung der Zuzahlungsbefreiungen erreicht. ...mehr

Dr. Jörn Graue: Die Struktur der Vergütung nicht antasten! (Foto: tmb/DAZ)

Hamburger Apothekerverein

Graue: Was am Perspektivpapier stört

Keine Überraschungen, aber etliche fehlende Inhalte – mit diesem Tenor analysierte Dr. Jörn Graue, Vorsitzender des Hamburger Apothekervereins, das ABDA-Perspektivpapier „Apotheke 2030“ bei der gestrigen Mitgliederversammlung des Vereins. Das Perspektivpapier ist für Graue „das alte Berufsbild in neuen Schläuchen“, es beschreibe eine heilberuflich ausgerichtete Apotheke mit den neuen Leistungen Medikationsplan und -management. ...mehr

26.11.2014 Pharmazie

Die Professoren Dingermann und Steinhilber widmen ihre nächste Weihnachtsvorlesung Amy Winehouse (Foto: tmb/DAZ).

Goethe-Universität Frankfurt

Weihnachtsvorlesung: Laute und leise Töne

Vorweihnachtszeit einmal anders: Während an vielen Universitäten in der traditionellen Weihnachtsvorlesung besinnliche Texte vorgetragen werden, geht es an der Frankfurter Uni bei den angehenden Pharmazeuten musikalisch hoch her: Bereits seit 2006 beleuchten zwei Professoren Jahr für Jahr die Biografien von Musikern. Neben lauten Tönen – der Erfolg und die musikalischer Karriere – gibt es aber auch leise. Denn sie litten an Erkrankungen, an deren Ende oftmals der Tod stand. Mit der Vorlesung sollen die Zuhörer sensibilisiert werden, dass sie Verantwortung für ihre eigene Gesundheit tragen. ...mehr

26.11.2014 Spektrum

Der Hamburger Apotheker Waschulewski steht auf den FC St. Pauli - das sieht man auch auf seiner Webseite. (Bild: www.apo-paulinenplatz.de)

Marketing in der Apotheke

Mit dem FC-St. Pauli zum Erfolg

Normalerweise finden sich auf Apotheken-Homepages Sonderangebote von Arzneimitteln, Cremes oder Hilfsmitteln, dazu Fotos des freundlichen Teams. Das hat die Apotheke am Paulinenplatz im Hamburger Stadtteil Sankt Pauli auch zu bieten, aber noch Ungewöhnliches dazu: Fußballschuhe – schwarz mit drei weißen Streifen – komplettieren den Internetauftritt. Hinter den Stollenschuhen verbirgt sich ein guter Teil des wirtschaftlichen Erfolges. Apotheker Egbert Waschulewski, Fußball-Fan des FC St. Pauli, hat aus seinem Hobby ein erfolgreiches Marketingkonzept geschneidert. ...mehr

26.11.2014 Politik

Martina Stamm-Fibich begrüßt eine rezeptfreie Pille danach. (Foto: Susie Knoll)

Rezeptfreie Notfallkontrazeptiva

„Pille danach“: SPD-Frauen begrüßen Umschwung

Die SPD-Gesundheitspolitikerin Martina Stamm-Fibich hat den Kurswechsel von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) bei der rezeptfreien „Pille danach“ begrüßt. Ein rezeptfreier Verkauf des Medikaments sei überfällig „und ein wichtiger Teil des Selbstbestimmungsrechts moderner Frauen“, erklärte Stamm-Fibich. Ein gewisses Bedauern über die möglicherweise anstehende Freigabe äußerte hingegen Jens Spahn (CDU). Aber auch er ist offenbar zum Einlenken bereit. ...mehr

26.11.2014 Spektrum

In UK will man mehr über Zoonose-Erreger herausfinden - und wie die Vogelgrippe bekämpft werden kann (Foto: chris32m/Fotolia).

Erforschung von Zoonosen

Nicht nur für Tiere bedrohlich

Das britische Ministerium für Internationale Entwicklung (DFID) und das Labor für Wissenschaft und Technologie der Verteidigung wollen viel Geld in die Hand nehmen, um zusammen mit vier Wissenschaftsräten des Vereinigten Königreichs ein Forschungsprogramm mit dem Titel „Zoonosen und neu aufkommende Tierhaltungssysteme (ZELS)“ zu finanzieren. ...mehr

25.11.2014 Spektrum

Frankreich: Sofosbuvir-Erstattungspreis deutlich gesenkt. (Foto: arunchristensen/Fotolia)

Sovaldi®

Kräftiger Preisrutsch in Frankreich

Nach mehrmonatigen, harten Verhandlungen mit Gilead ist es dem französischen Wirtschaftsausschuss für Gesundheitsprodukte CEPS gelungen, den Preis für das innovative Hepatitis C-Medikament Sovaldi® (Sofosbuvir) um rund ein Viertel zu drücken. ...mehr

25.11.2014 Politik

Das BMG ist einverstanden mit der 1. Tranche der Substitutionsausschlussliste. (Foto: Sket)

Arzneimittel-Richtlinie

BMG lässt Substitutionsausschlussliste passieren

Am 19. September 2014 hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einen Beschluss zur Änderung der Arzneimittelrichtlinie gefasst: In Anlage VII sollen fortan Arzneimittel bestimmt sein, deren Ersetzung durch ein wirkstoffgleiches Arzneimittel ausgeschlossen ist. Das Gesundheitsministerium hat dem G-BA nun mitgeteilt, dass es diese Substitutionsausschlussliste nicht beanstandet. ...mehr

Beispiel für einen Medikationsplan. (Screen: AkdÄ)

Rheinland-Pfalz

2015 startet elektronischer Medikationsplan

Unter dem Namen „Vernetzte Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) mit dem elektronischen Medikationsplan in Rheinland-Pfalz“ startet Anfang 2015 unter dem Dach des Landesgesundheitsministeriums ein weiteres Modellprojekt im Kammerbezirk Rheinland-Pfalz. Nach Entlassung aus dem Krankenhaus sollen Patienten in öffentlichen Apotheken und in Arztpraxen für ein halbes Jahr engmaschig in ihrer Medikation begleitet werden. ...mehr

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