22.08.2014 Pharmazie

Ein neu entdeckter Biomarker gibt Hoffnung auf neue Therapien gegen aggressiven Brustkrebs. (Foto: Uwe Grötzner/Fotolia)

Onkologie

Neuer Marker für aggressiven Brustkrebs

Wissenschaftler an der Northwestern University in Illinois, USA, haben einen Biomarker identifiziert, der stark mit basal-like Brustkrebs assoziiert ist, einem aggressiven Karzinom, das gegen viele Arten von Chemotherapie resistent ist. Auch die tripel-negativen Formen gehören hierzu. Der Biomarker, ein Protein namens STAT3, könnte ein intelligentes Ziel für die Entwicklung neuer Therapeutika zur Behandlung dieser oft tödlichen Krebsart sein. ...mehr

21.08.2014 Pharmazie

Eisai hat für Fycompa® eine weitere Zulassung beantragt. (Foto: Eisai)

Antiepileptikum Fycompa®

Eisai beantragt weitere EU-Zulassung

Das Antiepileptikum Fycompa® (Perampanel) bleibt weiterhin im Gespräch. Zuletzt zeigte sich das Pharmaunternehmen Eisai mehr als enttäuscht darüber, dass das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auch im zweiten Anlauf der frühen Nutzenbewertung ihrem Präparat keinen Zusatznutzen attestierte. Nun meldet das japanische Unternehmen, dass es eine weitere EU-Zulassung für Fycompa® beantragt hat. ...mehr

21.08.2014 Spektrum

Apotheker sollen auf die BfR-App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ aufmerksam machen. (Screen: BfR)

App zu Vergiftungsunfällen

BfR appelliert an Apotheker

Um die App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ noch bekannter zu machen, bittet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Apotheker, Ärzte und Erzieher um Unterstützung. Durch kostenlose Plakate und Memocards sollen sie auf die BfR-App aufmerksam machen. „Die App hilft, in Notsituationen die richtige Entscheidung zu treffen, und sollte auf dem Smartphone aller Eltern und Betreuer von kleinen Kindern installiert sein“, sagte BfR-Präsident Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel. ...mehr

21.08.2014 Wirtschaft

Wegen der ausgebliebenen Grippewelle stagnierte im 1. Halbjahr 2014 der Absatz von Arzneimitteln. (Foto: ABDA)

Insight Health: Arzneimittelmarkt im 1. Halbjahr

Keine Erkältungswelle - Absatz stagniert

Wegen der ausgeblieben Erkältungswelle stagnierte im ersten Halbjahr 2014 in Deutschland der Absatz von Arzneimitteln. Nach aktuellen Zahlen von Insight Health wurde mit 347,7 Millionen Packungen nahezu das gleiche Volumen (347,6 Mio.) wie im Vorjahr verordnet. Die Menge der Einzeldosen nahm wie in den vergangenen Halbjahren weiter zu. Aktuell wurden 22,9 Milliarden Einzeldosen rezeptiert, nach 22,4 Milliarden in 2013. Vor vier Jahren lag dieser Wert noch bei 21,6 Milliarden. ...mehr

21.08.2014 Politik

Das Schicksal der DAT-Anträge will die Thüringer Apothekerkammer im Blick behalten. (Foto: Schelbert)

Deutscher Apothekertag 2014

Thüringen: Datenbank für DAT-Anträge

Zuletzt haben sich die sechs ostdeutschen Apothekerkammern in einem gemeinsamen Brief an ABDA-Präsident Friedmann Schmidt über die Behandlung der DAT-Anträge in den ABDA-Ausschüssen beklagt. Jetzt legt Thüringen nach: Die Landesapothekerkammer fordert in einem Antrag zum Deutschen Apothekertag, „eine transparente Bearbeitung der angenommenen sowie der in einen Ausschuss verwiesenen DAT-Anträge sicherzustellen“. Die Antragsteller sollen in die weitere Beratung eng eingebunden werden. ...mehr

21.08.2014 Recht

Das Sozialgericht Aachen will den Kassen 1,75 Euro Rabatt pro Rx-Packung für 2009 belassen. (Foto: Sket/Panorama: Stefan Welz/Fotolia)

1,75 Euro oder nichts?

Apotheker unterliegen im Streit um Abschlag für 2009

Für den Apothekenabschlag war 2009 ein besonderes Jahr: Gesetzlich lag er bei 2,30 pro Rx-Packung. Doch im Dezember 2009 entschied die Schiedsstelle, dass der Rabatt an die gesetzlichen Kassen rückwirkend auf 1,75 Euro festgesetzt wird. In der Folge stellten die Apothekenrechenzentren Sammelrechnungen an die Kassen, um die zu viel einbehaltenen 55 Cent einzufordern. Die Krankenkassen zahlten – allerdings nicht binnen einer Zehntagesfrist. Daraufhin erhoben mehrere Apotheker Klage: Sie forderten von den Kassen den gesamten Apothekenabschlag zurück – also auch die 1,75 Euro pro Packung. Das Sozialgericht Aachen hat ihre Klagen nun abgewiesen. ...mehr

21.08.2014 Pharmazie

Vom Stillen zur Flasche: Bromocriptin darf dazu nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt werden. (ManEtli - Fotolia.com)

PRAC-Empfehlung bestätigt

Bromocriptin nicht mehr routinemäßig zum Abstillen

Nachdem im September 2013 ein europäisches Risikobewertungsverfahren zu Bromocriptin wegen Meldungen über schwerwiegende Nebenwirkungen eingeleitet worden war, hatte das PRAC im Juli die Empfehlung ausgesprochen, Bromocriptin nicht mehr routinemäßig zum Abstillen einzusetzen. Dies wurde jetzt durch die Coordination Group for Mutual Recognition and Decentralised Procedures (CMDh) bestätigt. ...mehr

21.08.2014 Politik

Der Deutsche Apothekertag in München rückt näher - auf die Antragsberatung und Abstimmung darf man gespannt sein. (Foto: Hartlmaier/DAZ)

Deutscher Apothekertag 2014

DAT: Sechs Kapitel, 78 Anträge, 101 Seiten

Den Delegierten des Deutschen Apothekertages in München liegen dieses Jahr auf 101 Seiten 78 Anträge zur Beratung vor. Im Anschluss an den Gastauftritt von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und den politischen Lagebericht von ABDA-Präsident Friedemann Schmidt steigen die Apothekerinnen und Apotheker am Mittwoch, den 17. September, in die Beratung der Anträge ein. Die Anträge gliedern sich in sechs Kapitel. ...mehr

21.08.2014 Spektrum

Die ABDA bietet ab sofort Posting-Vorschläge für Facebook, Twitter und Co. an. (Foto: xurzon/Fotolia)

Social Media Posting-Service

Facebook und Co.: ABDA unterstützt Apotheker

Apotheken können nicht nur mit einer eigenen Internetseite im World Wide Web auf sich aufmerksam machen. Auch über Facebook, Twitter und Co. können hilfreiche Posts für Kunden den Bekanntheitsgrad steigern. Allerdings erfordert dies einen gewissen Zeitaufwand, denn die Social Media-Kanäle wollen regelmäßig mit Informationen gefüttert werden. Die ABDA will Social Media-affine Apotheker nun im Rahmen der Imagekampagne „Näher am Patienten“ mit einem Posting-Service unterstützen. ...mehr

21.08.2014 Pharmazie

Aktionsplaner „Schöne Haut“

Aktionsplaner

„Einfach schön! – Richtige Pflege für Ihre Haut“

Unter diesem Motto könnten Sie in Kürze aus Ihrem Schaufenster heraus sowohl Passanten als auch treue Stammkunden auf das Thema Hautpflege aufmerksam machen. Damit zeigen Sie, dass auch Sie in der Apotheke das richtige Angebot für schöne Haut haben. ...mehr

21.08.2014 Politik

Will sich nur noch öffentlich äußern, wenn Apotheker originär betroffen sind: ABDA-Präsident Friedemann Schmidt. (Foto: Sket)

ABDA-Präsident zur Medienpräsenz

Schmidt: PR ist kein Selbstzweck

Im ersten Jahr seiner Amtszeit produzierte Friedemann Schmidt mit öffentlichen Äußerungen gewollte und ungewollte Schlagzeilen. Seitdem ist es ruhiger geworden um den ABDA-Präsidenten. Im DAZ-Interview erläutert Schmidt seine veränderte Medienstrategie: „Ich werde mich nicht zu Themen äußern, die öffentliche Aufmerksamkeit garantieren, nur um zu demonstrieren, dass wir Apotheker dazu eine Position haben“, so der ABDA-Präsident. Und weiter: „Das ist kein Selbstzweck. Wir äußern uns zu Themen, wenn Apotheker originär betroffen sind, weil sie tatsächlich dazu einen inhaltlichen Beitrag zu leisten haben.“ ...mehr

20.08.2014 Pharmazie

Mehr Nutzen als Risiko: Bei Übelkeit und Erbrechen bewertet die EMA Domperidon positiv (olly/Fotolia)

BfArM setzt EMA-Empfehlungen um

Domperidon bleibt - aber nur noch bei Übelkeit und Erbrechen

Nach Abschluss des europäischen Bewertungsverfahrens zu den kardialen Risiken des Prokinetikums Domperidon, gibt das BfArM jetzt in einem aktuellen Rote-Hand-Brief die neuen Anwendungsempfehlungen bekannt. Die Substanz bleibt für die Therapie erhalten, allerdings mit Einschränkungen bei der Anwendungsdauer, den Indikationen und der maximalen Tagesdosis. ...mehr

20.08.2014 Politik

TK-Chef Jens Baas hätte nichts gegen geheime Erstattungsbeträge. (Foto: Sket)

Vertrauliche Erstattungsbeträge

Kassenchef mit Verständnis für Pharma

Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der größten deutschen Krankenkasse, der Techniker Krankenkasse, bezeichnet sich selbst als „Fan von Erstattungsbeträgen“. Sicher freut sich jeder Kassenchef, wenn die Preise für patentgeschützte Arzneimittel im Zaum gehalten werden. Was Baas von seinen meisten Kollegen unterscheiden dürfte ist, dass er nichts dagegen hätte, wenn die Erstattungsbeträge geheim blieben. ...mehr

20.08.2014 Spektrum

Für Medizinprodukte gelten neue Vorgaben für die Verordnung. (Foto: Sket)

Neue Verordnung für Medizinprodukte

Aus zwei mach eins

Die Medizinprodukte-Abgabeverordnung (MPAV) ist Ende Juli in Kraft getreten. Sie ersetzt damit die bisherigen Verordnungen über die Verschreibungspflicht von Medizinprodukten (MPVerschrV) und über Vertriebswege für Medizinprodukte (MPVertrV). Neu ist unter anderem, dass die E-Mail-Adresse des Arztes auf dem Rezept über ein verschreibungspflichtiges Medizinprodukt stehen muss. ...mehr

20.08.2014 Politik

"Zusammenarbeit auf Augenhöhe" ist die Erwartungen an die Ärzte, so Schmidt. (Foto: Sergey Nivens - Fotolia.com)

ABDA-Präsident zu Medikationsmanagement

Schmidt: Apotheker sind keine Hilfskräfte

Bei der Umsetzung des Medikationsmanagements erwartet ABDA-Präsident Friedemann Schmidt von den Ärzten Entgegenkommen und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf „Augenhöhe“. „Wir sind keine Hilfskräfte, die man nach Belieben hinzuziehen kann. Es geht um verbindliche Zusammenarbeit und Kooperation. Und wir erwarten von den Ärzten, dass sie sich dieser Idee stellen“, so Schmidt im DAZ-Interview. ...mehr

TK-Chef Dr. Jens Baas will das AMNOG-Rad nicht zurück drehen - aber den Bestandsmarkt will er trotzdem im Blick behalten.

TK-Bestandsmarktreport

Teuer und ohne Zusatznutzen

Die Politik hat den Bestandsmarktaufruf aufgebeben. Die Techniker Krankenkasse (TK) sieht sich dennoch in der Pflicht, diese Arzneimittel genauer unter die Lupe zu nehmen – jedenfalls solche, die in der Verordnungspraxis eine größere Rolle spielen. Sie will Ärzte darüber aufklären, dass viele dieser Präparate keinen Zusatznutzen gegenüber anderen – günstigeren – Medikamenten haben. Dazu hat die Kasse nun mit Unterstützung von Professor Dr. Gerd Glaeske ihren ersten Bestandsmarktreport vorgelegt. ...mehr

20.08.2014 Pharmazie

Die Aufsichtsbehörden informieren zu Nebenwirkungen von Interferon beta. 
(Bild: reeel - Fotolia.com)

Sicherheitshinweise der Behörden

Nebenwirkungen unter Interferon beta

Bei der Therapie der multiplen Sklerose mit Interferon beta wurden Fälle von thrombotischer Mikroangiopathie (TMA) sowie von nephrotischem Syndrom beobachtet, die mehrere Wochen bis Jahre nach Behandlungsbeginn auftreten können. Darüber informieren die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden in Abstimmung mit den Zulassungsinhabern in einer aktuellen Meldung. ...mehr

20.08.2014 Spektrum

Die britische Arzneimittelbehörde will Arzneimittelbetrüger aufspüren - und einer Strafe zuführen. (Foto: Bilderbox)

Urteil in Großbritannien

16 Wochen Gefängnis wegen gefälschter Potenzmittel

In Großbritannien wurde ein 58-jähriger Mann vom Wood Green Crown Court für den Verkauf und die Lieferung eines nicht zugelassenen Potenzmittels zu 16 Wochen Gefängnis verurteilt. Das Präparat enthielt das Vierfache der maximalen Dosis von Tadalafil, dem Wirkstoff des rezeptpflichtigen Cialis. Dies meldet die britische Zulassungsagentur Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency (MHRA). ...mehr

20.08.2014 Politik

Friedemann Schmidt erklärt im DAZ-Interview wie aus dem Leitbild ein Perspektivpapier wurde. (Foto: Sket)

DAZ-Interview mit dem ABDA-Präsidenten

Schmidt zu Leitbild: Keine zehn Gebote

Eigentlich wollte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) auf dem nächsten Deutschen Apothekertag in München ein Leitbild für den Berufsstand präsentieren. Herausgekommen ist nach langer, intensiver Diskussion ein Perspektivpapier 2030. Im DAZ-Interview begründet ABDA-Präsident Friedemann Schmidt den Kurswechsel: „Leitbild passte einfach nicht mehr. Leitbild ist ein Kodex, sind Gebote. Der Begriff passte dann nicht mehr zum Ergebnis“, so Schmidt. ...mehr

Will Lieferengpässe bei Arzneimitteln im Auge behalten: BMG Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz. (Foto: BMG)

Lieferengpässe

Widmann-Mauz: BMG prüft Melderegister

Die Ursachen für Lieferengpässe bei Arzneimitteln sind vielfältig. Das hat nicht nur der Sachverständigenrat im Gesundheitswesen festgestellt. Auch die Bundesregierung sieht dies nicht anders. Die Möglichkeiten, Engpässen wirksam entgegenzutreten, sind daher begrenzt. Diskutiert wird über ein verpflichtendes und erweitertes Melderegister zu aktuellen Lieferengpässen sowie eine Liste klinisch unentbehrlicher Medikamente. Über weitergehende Maßnahmen werde man abhängig von der weiteren Entwicklung der Situation entscheiden, schreibt Gesundheits-Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion. ...mehr

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