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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Reiseschutzimpfungen: Was zahlt welche Kasse?

Vor einer Reise in bestimmte Infektionsrisikogebiete sind Reiseschutzimpfungen angezeigt. Ob und in welchem Umfang die Kosten dafür von der Krankenkasse erstattet werden, variiert je nach Kasse. Einen Überblick hierzu liefern Vergleichsportale für gesetzliche Krankenversicherungen.Show more
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Vergleichsportale für Erstattungsfragen
07.07.2026, 12:00 Uhr

Nur ängstlich oder schon krank?

Angst ist ein normales Phänomen, das jeder Mensch kennt. Angst ist oft sogar lebenswichtig, sie schützt uns in vielen Lebenssituationen, in denen besondere Vorsicht geboten ist – zum Beispiel , wenn wir über die Straße gehen und uns zuvor versichern, dass kein Auto kommt. Doch Angst kann auch unangemessen und krankhaft sein. Dabei gehören Angststörungen neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Betroffen sind rund 15% der Bevölkerung, Frauen deutlich häufiger als Männer. Wann aber ist Angst krankhaft? Und wann besteht ein klarer Therapiebedarf? | Von Christine Vetter
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Beratung
22.06.2017, 00:00 Uhr
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Tumorschmerz

Über Schmerz klagen etwa neun von zehn Krebspatienten im Verlauf ihrer Erkrankung, besonders im fortgeschrittenen Stadium. Damit gehören Schmerzsymptome zu den häufigsten Beschwerden, derentwegen Tumorpatienten Rat und Hilfe suchen. Die Versorgung der onkologischen Schmerzpatienten erfolgt vor allem im ambulanten und zu einem kleineren Teil im stationären Bereich. Vorrangig sind es Hämato-Onkologen und Schmerztherapeuten, die sich um die Betroffenen kümmern. In der onkologischen Sprechstunde wie auch in der öffentlichen Apotheke ist das Symptom tägliches Thema. | Von Ina Simon, Thomas Wolff, Dorothee Dartsch
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Der Krebspatient in der Apotheke
22.06.2017, 00:00 Uhr

Trügerische Sicherheit

Eine Schwangerschaft ist eine besondere Phase im Leben einer Frau. Viele Faktoren können die Entwicklung des Embryos im Mutterleib beeinflussen. Seit dem Contergan®-Skandal vor 55 Jahren werden Arzneistoffe besonders kritisch betrachtet, denn natürlich bleiben auch Schwangere nicht von Erkrankungen verschont. In dieser Situation suchen sie oft Rat in der Apotheke. Meist herrscht eine große Verunsicherung – was ist sicher, was darf man nehmen, was sollte man lieber lassen? Eine Herausforderung für den Apotheker – zumal die Datenlage zur sicheren Verwendung von Arzneimitteln in der Schwangerschaft recht unbefriedigend ist, da es kaum Studien gibt. Die meisten Daten zur Beurteilung des fetalen Risikos basieren auf Einzelfallbeschreibungen und Erfahrungen in der klinischen Anwendung. Auch der derzeitige Wissensstand zum Einsatz von Phytopharmaka in der Schwangerschaft ist eher heterogen. | Von Kristina Jenett-SiemsShow more
Beratung
15.06.2017, 01:00 Uhr
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Zu viel Druck

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen in Deutschland die häufigste Todesursache dar. Einer der führenden Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die Hypertonie. Eine arterielle Hypertonie ist definiert als ein dauerhaft erhöhter Blutdruckwert von mindestens 140/90 mmHg. Je nach Wert wird der Blutdruck in verschiedene Grade eingeteilt (Tab. 1). Etwa 25% der erwachsenen Bevölkerung und die Hälfte der über 60-Jährigen leiden an Bluthochdruck, wobei knapp ein Drittel der Betroffenen nichts davon weiß. | Von Ina RichlingShow more
Beratung
08.06.2017, 01:00 Uhr

Nichts versacken lassen

Wenn Kunden über schwere Beine, Juckreiz oder Kribbeln in den Unterschenkeln oder nächtliche Wadenkrämpfe berichten, können dies Anzeichen für ein beginnendes Venenleiden sein. In frühen Stadien lassen sich die Symptome mit Phytopharmaka und Kompres­sionsstrümpfen lindern. Schwerere Formen erfordern einen chirurgischen Eingriff. | Von Claudia BruhnShow more
Beratung
01.06.2017, 01:00 Uhr
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Für einen Sommer ohne Stiche

Gleich beim ersten Grillabend werden wir an die unschönen Seiten des Sommers erinnert: Surrend umschwirren uns Stechmücken auf der Suche nach einer Blutmahlzeit. Als Erinnerung bleiben unangenehm juckende Stiche. Während heimische Mücken nur lästig sind, übertragen die Plagegeister in vielen tropischen Urlaubsländern ernst zu nehmende Infektionskrankheiten. Das Angebot an Mückenschutzmitteln ist groß, mit etwas Überblick fällt es jedoch leicht, dem Apothekenkunden ein passendes Präparat zu empfehlen. | Von Sabine WernerShow more
Beratung
25.05.2017, 00:00 Uhr

„Wasser marsch!“

Werden in einer heimversorgenden Apotheke Kundenkarteien für Pflegeheimbewohner geführt, so lassen sich bei kritischer Prüfung zusätzlich Arzneimittel-bezogene Probleme detektieren und lösen. Das zeigt der folgende Fall einer Patientin, die unter immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten leidet. Show more
Top beraten!
18.05.2017, 00:00 Uhr

Urlaubsfieber

Die Symptome sind typisch, doch sie werden gern ignoriert: Kratzen im Hals, verstopfte Nase und leichte Kopfschmerzen zählen zu den Vorboten eines grippalen Infekts im Sommer, der auch als Sommergrippe bezeichnet wird. Ärgerlich, wenn sie aus­gerechnet wenige Tage vor Beginn des langersehnten Sommerurlaubs ausbricht. Der folgende Beitrag beinhaltet Möglichkeiten der Prävention und der symptoma­tischen Behandlung. | Von Claudia BruhnShow more
Beratung
18.05.2017, 00:00 Uhr

Das Risiko Neutropenie

Eine Neutropenie, also eine zu geringe Zahl von neutrophilen Granulozyten, ist eine häufige Komplikation einer antineoplastischen Chemotherapie. Je länger sie dauert und je stärker der Abfall der Neutrophilen, umso größer ist das Risiko für die Entstehung einer febrilen Neutropenie und einer potenziell lebensbedrohlichen Infektion. | Von Tilman SchöningShow more
Der Krebspatient in der Apotheke
18.05.2017, 00:00 Uhr

Schwitz, schwitz …

Beim Sport, beim Sonnenbaden und oft einfach nur so: Nicht wenige Menschen neigen zur starken Schweißbildung. Bei ein bis zwei Prozent der Bevölkerung besteht sogar eine Hyperhidrose, also ein krankhaftes, übermäßiges Schwitzen, generalisiert oder in einzelnen Körperregionen wie den Händen, den Füßen, dem Gesicht oder üblicherweise der Achselhöhle. Was hilft wirklich gegen solche Probleme? Und was sollte man dem Kunden raten, wenn er in der Apotheke nach einem Deodorant oder gezielt nach einem aluminiumfreien Antitranspirans fragt? | Von Christine VetterShow more
Beratung
11.05.2017, 01:00 Uhr

Proaktiv, mikrobiotisch, antientzündlich

Die Behandlung der Neurodermitis sollte stadiengerecht und mit einer Stufentherapie erfolgen. In den letzten Jahren wurden neue Strategien entwickelt mit denen es gelingen könnte, die Therapie dieser belastenden Erkrankung zu verbessern. Ein neues Arzneimittel steht in Europa kurz vor der Zulassung.Show more
Beratung
11.05.2017, 01:00 Uhr

Al-haltige Antitranspiranzien – für und wider

Aluminiumhaltige Antitranspiranzien sind vielen Mitbürgern wegen angeblicher gesundheitlicher Gefahren suspekt. Wir fragten hierzu Priv.-Doz. Dr. Christoph Schick, Leiter und ­Begründer des Deutschen Hyper­hidrosezentrums in München. Show more
Beratung
11.05.2017, 01:00 Uhr

Teure Therapeutika, Biosimilars und das Problem Impfen

Patienten mit Autoimmunerkrankungen bilden eine äußerst heterogene Gruppe, entsprechend vielfältig sind die Anforderungen an die Apotheke. Allerdings gibt es Gemeinsamkeiten. Bei vielen der ca. 60 verschiedenen – mehr oder weniger bekannten – Krankheiten sind die Patienten anfälliger für Infektionen, sei es aufgrund der Erkrankung selbst oder der zu ihrer Behandlung eingesetzten Immunsuppressiva. Und: Viele Patienten mit „klassischen“ Autoimmun­erkrankun­gen, wie rheumatoider Arthritis, Colitis ulcerosa, Psoriasis und Spondylitis ankylosans, werden in zunehmendem Maße mit biotechnisch hergestellten Arzneimitteln (Biologika) behandelt. Einige ältere Präparate unterliegen nicht mehr dem Patentschutz, weitere werden folgen, und Biosimilars drängen als Nachahmerprodukte auf den hart umkämpften Markt. Patienten und Ärzten muss vermittelt werden, welche Besonderheiten zu beachten sind und wie die Substitution geregelt ist. | Von Verena Stahl
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Beratung
04.05.2017, 00:00 Uhr

Autsch!

Treibe Sport – oder du bleibst gesund! Diesen Spruch hat man als Freizeitsportler schnell parat, wenn die Trainingseinheit infolge einer Ver­stauchung, einer Zerrung oder einer blutenden Wunde abrupt endet. Wegen einer solchen Bagatelle – die manchmal leider keine ist – möchten sich Betroffene gern die Wartezeit beim Arzt ersparen und entscheiden sich daher häufig für die Selbstmedikation. Welche Empfehlungen können Sie solchen Patienten in der Apotheke geben? Wann sollten Sie zu einem Arztbesuch raten? Und welche Präventionsmaßnahmen gegen Sportverletzungen sind sinnvoll? | Von Claudia Bruhn
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Beratung
27.04.2017, 00:00 Uhr

Acara®, Aszora®, Ascendra® oder was?

Im nachfolgenden TOP beraten!-Fall schildert Apotheker Lars Janzen den Fall einer 79-jährigen Stammkundin, bei der sich erst im Gespräch herausstellt, dass sie in der Arztpraxis eine fehlerhafte Verordnung erhalten hat. Mit diesem Fall macht er klar, wie fatal ein Bezug über den Versandhandel gewesen wäre und er macht klar, dass jeder, der der Apotheke vor Ort das Wasser abgräbt, auch das von allen Seiten viel beschworene Ziel aufgibt, die Arzneimitteltherapiesicherheit der Patienten zu verbessern.Show more
Top beraten!
27.04.2017, 00:00 Uhr

Das Problem Fatigue

Bei etlichen Krebstherapeutika gehört die Fatigue oder Erschöpfung zu den in der Fachinformation unter „Allgemeine Erkrankungen“ aufgelisteten Nebenwirkungen. Zudem kann sie durch die Krebserkrankung selbst hervorge­rufen werden, denn in manchen Fällen tritt sie auf, noch bevor die Krebserkrankung diagnostiziert ist und die Therapie begonnen hat [1]. Infolge der Verbesserungen der Krebstherapie in den letzten Jahrzehnten und durch die zunehmende Zahl von ehemaligen Patienten, die die Erkrankung und die Therapie langfristig überlebt haben („Cancer Survivors“) fällt darüber hinaus in der Versorgung eine neue, chronische Form der Fatigue auf. Sie ist als Langzeitfolge der Erkrankung und Therapie zu werten. | Von Frank Gieseler und Dorothee DartschShow more
Der Krebspatient in der Apotheke
27.04.2017, 00:00 Uhr

Alles isst ganz normal?

Personen mit Essstörungen sehen oft gesund aus, obwohl sie ernsthaft krank sind. Sie und ihre Angehörigen fühlen sich häufig hilflos, verzweifelt und überfordert. Essstörungen sind schwerwiegende Erkrankungen, die zahlreiche Gesundheitsstörungen nach sich ziehen können und mit einem erhöhten suizidalen Risiko einhergehen. Eine vollständige Genesung ist jedoch möglich. Hierfür muss die Essstörung frühzeitig erkannt und therapiert werden. Fundierte Informationen und professionelle Hilfen sind wichtige Schritte auf dem Weg zur Genesung.  | Von Karin Schmiedel
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Beratung
20.04.2017, 00:00 Uhr

Good Lack

Nagelpilz (Onychomykose) ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten in Mitteleuropa und erfordert nicht zuletzt aufgrund der massiven Einschränkung der Lebensqualität eine zeitgemäße, adäquate und konsequente Behandlung. Die Apotheke vor Ort trägt entscheidend zum Therapieerfolg bei, indem sie die Grenzen der Selbstmedikation aufzeigt, geeignete Wirkstoffe und Darreichungsformen auswählt, die Adhärenz fördert, Komplikationen vermeidet und das individuelle Wohlbefinden des Patienten wiederherstellt. | Von Tatjana BuckShow more
Beratung
06.04.2017, 00:00 Uhr

Anämie durch Tumor und Therapie

Etwa jeder zweite Krebspatient entwickelt infolge seiner Erkrankung oder aufgrund der Tumortherapie eine Anämie, deren Ausprägung von der Tumorentität, den gewählten Behandlungsarten sowie individuellen Faktoren abhängt. Ist eine Therapie indiziert – was nicht immer der Fall ist – kommen die Gabe von Erythrozytenkonzentraten, Erythropoese-stimulierende Agenzien oder eine intravenöse Eisensubstitution in Betracht. | Von Petra JungmayrShow more
Der Krebspatient in der Apotheke
30.03.2017, 00:00 Uhr

Darm in Aufruhr

„Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich essen soll, ich vertrage gar nichts …“, „ich fühle mich so aufgebläht …“, so oder so ähnlich klagen ­(zumeist) Patientinnen, die unter Beschwerden des Magen-Darm-Traktes leiden. Die Beschwerden, die einhergehen mit Krämpfen, Schmerzen und Blähungen, häufig verbunden mit Durchfall und/oder Verstopfung, beeinträchtigen deren Lebensqualität ganz erheblich.
| Von Birgit Scherzer 
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Beratung
30.03.2017, 00:00 Uhr

Ein Atemzug voll Blüten

Seit 10. März 2017 ist es erheblich einfacher geworden, Patienten mit Cannabinoid-haltigen Therapien zu behandeln: Die jüngsten Gesetzesänderungen haben Cannabis-Blüten und Zubereitungen daraus nicht nur zu verkehrs- und verschreibungsfähigen Betäubungsmitteln gemacht, sondern auch die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen neu geregelt. Dennoch handelt es sich weiterhin nicht um eine Regelleistung, denn Cannabis ist keine Therapieoption für Jedermann. Es gelten klare Bedingungen: Erst wenn im jeweiligen Einzelfall die empfohlenen (und zugelassenen) Standardtherapien versagt haben und nach ärztlicher Ansicht Chancen auf eine positive Einwirkung auf Krankheitsverlauf oder schwerwiegende Symptome bestehen, kann ein Versuch mit Cannabinoiden unternommen werden. Bisher wurden etwa 1000 Patienten mit Sondergenehmigungen behandelt. Wie viele durch das neue Recht dazu kommen, ist reine Spekulation. Damit Sie aber für den Fall, dass Sie zum ersten Mal ein BtM-Rezept über Cannabis-Blüten beliefern müssen, gut vorbereitet sind, gibt es hier die Grundlagen für eine fundierte Beratung.Show more
Top beraten!
30.03.2017, 00:00 Uhr

Das muss mit!

Wenn jemand verreist, darf die Reiseapotheke nicht fehlen. Doch ebenso wenig, wie es die eine Reise gibt, kann es eine Reiseapotheke für alle Bedürfnisse geben. Da die Reiseapotheke oft kurzfristig und spontan zusammengestellt wird, hilft eine Checkliste mit den Anforderungen, die sie erfüllen sollte. So kann eine Reise entspannt gelingen.  | Von Karin Schmiedel
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Beratung
23.03.2017, 00:00 Uhr

Wenn Diabetes juckt

Chronischer Pruritus (Juckreiz) ist ein häufiges Symptom systemischer Erkrankungen. Auch Diabetiker ohne oder mit diabetischen Folgeerkrankungen sind betroffen. Der Leidensdruck der Patienten ist hoch, ihre Lebensqualität deutlich eingeschränkt. Die Apotheke vor Ort kann sie umfassend über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten informieren und durch die Anfertigung individueller Rezepturen zur Verbesserung ihrer Lebensqualität beitragen. | Von Tatjana Buck
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Beratung
16.03.2017, 00:00 Uhr

Gut durch die Pollensaison

Heuschnupfen (Pollinosis) als eine der häufigsten allergischen Erkrankungen belastet die Betroffenen vor allem durch Nies- und Juckreiz sowie Rhinorrhö, nasale Obstruktion und Geruchsverlust. Nachdem Mometason und Fluticason für die Indikation „saisonale allergische Rhinitis“ im Oktober 2016 aus der Verschreibungspflicht entlassen worden sind, hat sich die ohnehin breite Palette der nicht-verschreibungspflichtigen Präparate erweitert. Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Beratung von Kunden, bei denen die Diagnose noch nicht feststeht. | Von Claudia BruhnShow more
Beratung
16.03.2017, 00:00 Uhr

Wenn Regelschmerzen die Regel sind

Dysmenorrhö ist ein „Frauenleiden“, das vor allem bei jungen Frauen weit verbreitet ist. Eine gynäkologische Untersuchung ist bei eindeu­tiger Anamnese nicht erforderlich. Gegen die Regelschmerzen empfehlen sich regelmäßige sportliche Betätigung und, gegen den akuten Schmerz, Wärme. Auch Magnesium und Omega-3-Fettsäuren können bei leichten bis mäßigen Beschwerden versucht werden. Arzneimittel der ersten Wahl sind nicht-steroidale Antirheumatika. Spätestens bei mangelndem Therapieerfolg muss eine mögliche organische Ursache abgeklärt werden. Show more
Beratung
08.03.2017, 23:00 Uhr

Nur kein Stress!

„Ich bin zurzeit so angespannt und gereizt. Bei der kleinsten Kleinigkeit fange ich entweder zu schimpfen an oder breche fast in Tränen aus.“ „Abends bin ich wie aufgedreht, ich brauche ewig, bis ich wieder runterkomme. Oft schlafe ich dadurch schlecht ein. Haben Sie was zum Beruhigen?“ „Irgendwie habe ich keine Energie mehr, ich müsste dringend mal Pause machen und auftanken. Aber ich bin so angespannt, dass ich nicht zur Ruhe komme.“ Immer wieder suchen Patienten mit derartigen Problemen Rat in der Apotheke. In leichten Fällen ist eine Behandlung im Rahmen der Selbstmedikation möglich. Eine bewährte Therapieoption sind hier pflanzliche Arzneimittel. | Von Karin KrämerShow more
Beratung
02.03.2017, 00:00 Uhr

Klein, aber gemein

Meist fängt es mit einem leichten Brennen an Zunge oder Mundschleimhaut an. Nur kurze Zeit später fühlt es sich an, als ob der Mund eine einzige große Wunde ist: Es spannt und schmerzt. Die empfindliche Mundschleimhaut ist angeschwollen, ein kleines Bläschen, überzogen mit einem weißlich-gelben Belag, ist Ursache allen Übels: eine Aphthe. Allgemein handelt es sich um eine Stomatitis, eine Entzündung der Mundschleimhaut. | Von Birgit ScherzerShow more
Beratung
23.02.2017, 00:00 Uhr

Onkologische Notfälle

Wer die heilberufliche Beratung und Betreuung von Krebspatienten übernimmt, gerät auch in die Situation, Beschwerden und Symptome geschildert zu bekommen, die den Beginn einer onkologischen Notfallsituation darstellen können, und eine schnelle und richtige Reaktion erfordern. Darum ist es auch für Apotheker notwendig, die wichtigsten onkologischen Notfälle und ihre Anzeichen zu kennen, damit sie in solchen Situationen angemessen reagieren können. Dafür soll diese Übersicht sensibilisieren. Denn: Je dichter das Kompetenznetz um den Patienten ist, desto sicherer ist seine Therapie. | Von Dorothee Dartsch und Frank GieselerShow more
Der Krebspatient in der Apotheke
23.02.2017, 00:00 Uhr

Wenn PPI zu lange eingenommen werden

Protonenpumpeninhibitoren (PPI) sind ohne Zweifel die effektivsten Arzneistoffe zur Hemmung der Magensäuresekretion und daher Mittel der Wahl bei Säure-assoziierten Erkrankungen. Sie sind seit Jahren auf dem Markt, haben sich bewährt und sind grundsätzlich gut verträglich. In der Langzeitanwendung können PPI jedoch relevante Nebenwirkungen verursachen. In letzter Zeit häufen sich zudem Berichte über bisher kaum oder nicht bekannte Risiken. So birgt der Verlust der Säurebarriere Risiken für Darm und Lunge und es steht der Verdacht im Raum, dass PPI nicht nur das kardiovaskuläre und das Schlaganfallrisiko erhöhen, sondern auch das Demenzrisiko. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen, denn PPI zählen zu den ständigen Begleitern im Arzneimittelregime vieler Patienten. | Von Carina JohnShow more
Beratung
16.02.2017, 00:00 Uhr
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