Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Sollte man ASS 100, DOAK und Co. bei Blutungen absetzen?
Treten gastrointestinale Blutungen bei Patientinnen und Patienten mit antithrombotischer Therapie auf, ist eine Frage zentral: Sollen die Wirkstoffe zunächst abgesetzt, oder weiter eingenommen werden?Show morearzneimittel-und-therapie
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Gastrointestinale Blutungen
01.04.2026, 15:30 Uhr
Die Lustpille für die Frau ist da
jb | Vergangene Woche hat die amerikanische Zulassungsbehörde Addyi™zugelassen. Das Präparat mit dem Wirkstoff Flibanserin, soll Frauen, die unter „Hypoactive Sexual Desire Disorder“ also unter einem Mangel an sexuellem Verlangen leiden, wieder Lust auf Sex machen. Addyi™ wird auch als Pink Viagra oder Lustpille für die Frau bezeichnet. Während das Präparat von den einen gefeiert wird, sehen es andere eher kritisch, unter anderem wegen der Nebenwirkungen und der verhältnismäßig eingeschränkten Wirksamkeit.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
All-in-one-Lösung für Diabetiker?
bk | Für Insulin-pflichtige Diabetiker ist es derzeit unausweichlich, mehrmals täglich den Blutzucker zu messen und Insulin zu spritzen. Da eine kurative Behandlung des Diabetes in weiter Ferne liegt, ist die Forschung darauf gerichtet, die Insulin-Therapie patienten-freundlicher zu gestalten. Amerikanische Forscher haben nun ein Pflaster entwickelt, das Blutzucker-Messung und Insulin-Gabe vereint.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Viel Lärm um nichts
Pharmakokinetische Daten und Hinweise aus Beobachtungsstudien deuten auf eine klinisch relevante Interaktion zwischen Clopidogrel und Protonenpumpenhemmern hin, die theoretisch in einer Abschwächung der antithrombotischen Wirkung resultieren kann. Eine aktuelle Metaanalyse bestätigte dies nicht.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Gewissheit nach sechs Wochen
bk | Die Verkürzung der Wartezeit beim HIV-Nachweis wurde bereits letztes Jahr in die europäischen Leitlinien aufgenommen. Ende Juni haben nun auch die deutschen Virologen in einer Stellungnahme im Bundesgesundheitsblatt die verkürzte Frist befürwortet.Show more26.08.2015, 22:00 Uhr
Nährstoffe für die Gelenke
In Deutschland leiden rund 40 Prozent der Frauen und 30 Prozent der Männer über 50 Jahren unter Arthrose, wobei das Kniegelenk am häufigsten von dieser degenerativen Erkrankung betroffen ist [1]. Im Rahmen der konservativen Arthrosebehandlung finden seit einigen Jahren auch nutritive Therapiekonzepte Beachtung. In einer aktuellen Studie zur Kniegelenksarthrose konnte nun der ernährungsmedizinische Nutzen der ergänzenden bilanzierten Diät (EBD) Orthomol arthroplus® nachgewiesen werden [2]. Show more26.08.2015, 22:00 Uhr

Patientin mit Mammakarzinom
Frau K. ist eine 63-jährige Brustkrebspatientin. Die Lymphknoten sind bereits von dem Karzinom betroffen. Fernmetastasen liegen nicht vor. Anhand der bestimmten TNM-Klassifikation und Immunhistochemie der Tumorbiologiefaktoren wurde die Behandlungsstrategie festgelegt. Aktuell wird die Patientin mit einer neoadjuvanten Chemotherapie behandelt. Nach der voraussichtlich brusterhaltenden Operation wird sich eine Strahlentherapie anschließenShow more
Der 41. POP-Fall
20.08.2015, 00:00 Uhr

Patient ≠ Patient
Von Verena Stahl | Tamoxifen könnte bei bestimmten Brustkrebspatientinnen nicht ausreichend wirksam sein und somit die tägliche Einnahme über Jahre mit damit verbundenen potenziellen Nebenwirkungen nicht rechtfertigen. Die Rede ist von Frauen, die Tamoxifen in nicht ausreichendem Maße in seine Wirkformen metabolisieren können, weil sie langsame Metabolisierer am CYP2D6 sind. Bisherige Studienergebnisse sind jedoch widersprüchlich.Show moreAMTS-Spezial
20.08.2015, 00:00 Uhr
Lang, kurz oder mittel
jb | Ab September wird das Ultralangzeit-Insulin degludec (Tresiba®) in Deutschland nicht mehr erhältlich sein. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte keinen Zusatznutzen gegenüber der Therapie mit Humaninsulin gesehen. Der Hersteller hat sich daraufhin entschlossen, das Präparat in Deutschland vom Markt zu nehmen. Das Thema Insulinanaloga ist beim G-BA allerdings nicht neu. Auch vor der Einführung des AMNOG-Verfahrens hatte es immer wieder Diskussionen gegeben. So dürfen bereits seit Jahren in der Regel Insulinanaloga nur zulasten der GKV verordnet werden, wenn sie nicht teurer sind als Humaninsulin. Dennoch steht eine Vielzahl an Insulinen und Insulinanaloga mit unterschiedlichen Wirkprofilen zur Verfügung, um die individuellen Bedürfnisse bestmöglich abzudecken. Im Folgenden sind die Unterschiede der Präparate dargestellt.Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Der Vierte im Bunde
Mit Edoxaban betritt ein neues direktes orales Antikoagulans die Bühne. Der selektive Faktor-Xa-Inhibitor ist zugelassen für die Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen (SEE) bei Erwachsenen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern und mindestens einem Risikofaktor, wie Hypertonie, Alter ≥ 75 Jahre oder auch einer transitorischen ischämischen Attacke in der Anamnese. Ebenso ist Edoxaban indiziert für die Therapie venöser Thromboembolien (VTE), sprich tiefer Venenthrombosen und Lungenembolien, sowie zur Prophylaxe rezidivierender venöser Thromboembolien bei Erwachsenen. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Gegen das gefährliche Duo HIV plus Hepatitis C
Für die Therapie der Hepatitis C stehen seit einigen Jahren neue antivirale Wirkstoffe zur Verfügung. Verglichen mit der bisherigen Interferon-basierten Standardtherapie zeichnet diese neuen Virostatika ein milderes Nebenwirkungsprofil und eine verkürzte Behandlungsdauer aus. Auch für HIV-Patienten mit Hepatitis-C-Koinfektion könnte es neue Hoffnung geben: Die bisher nur eingeschränkt mögliche Therapie der Hepatitis C könnte durch die neuen antiviralen Mittel deutlich verbessert werden. Das zeigen zwei aktuelle Studien. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Das vergessene Symptom
Es gibt leider immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Gesundheitliche Einschränkungen wie die Inkontinenz gehören ganz klar zu diesen, für viele unangenehmen Themen. Dabei könnte durch Aufklärung die Situation für Betroffene deutlich verbessert werden. Dass es bei ihnen zu einer Blasenschwäche kommen kann und warum, sollten z. B. Diabetiker frühzeitig erfahren. Denn Inkontinenz ist ein häufiges Symptom der Stoffwechselerkrankung. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Fertigarzneimittel versus Eigenherstellung
Vor Kurzem ist mit Ikervis® erstmalig ein Ciclosporin-haltiges Ophthalmikum zur Behandlung der Keratokonjunktivitis sicca in Deutschland auf dem Markt gekommen. Es ist zugelassen zur Behandlung schwerer Keratitiden bei Erwachsenen mit trockenen Augen, bei denen trotz Behandlung mit Tränenersatzmitteln keine Besserung eingetreten ist. Bislang standen dafür nur rezeptur- bzw. defekturmäßig hergestellte Arzneimittel oder ein Import aus den USA zur Verfügung. Der Chefapotheker der Apotheke des Universitätsklinikums Tübingen, Prof. Dr. rer. nat. Hans-Peter Lipp, stellt die Rolle Ciclosporin-haltiger Ophthalmika im Allgemeinen sowie die Bedeutung von Ikervis® im Speziellen für die Therapie der Keratokonjunktivitis sicca dar und kommentiert sie. Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
Typ-2-Diabetes vorbeugen
ISMANING (nm) | Etwa sieben Millionen Menschen in Deutschland sind an einem manifesten Diabetes mellitus erkrankt, über 90 Prozent davon sind Typ-2-Diabetiker. Experten gehen davon aus, dass bei weiteren ca. elf Millionen Menschen ein Prädiabetes besteht, der unbehandelt für die Betroffenen ein hohes Risiko beinhaltet, in den nächsten Jahren ebenfalls an einem Typ-2 Diabetes zu erkranken. Traditionell kommt der Ernährung in jedem Behandlungs- und Präventionskonzept von Diabetes eine zentrale Rolle zu.Show more19.08.2015, 22:00 Uhr
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