Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Weg damit: Multiresistente Erreger loswerden
Nicht zuletzt im menschlichen Magen-Darm-Trakt sind multiresistente Erreger auf dem Vormarsch. Bei vulnerablen Personengruppen kann eine Besiedelung mit Vancomycin-resistenten Enterokokken und Co. schwerwiegende Folgen haben. Doch wie wird man die gefährlichen Bakterien wieder los? In einer Übersichtsarbeit werden mögliche Ansätze zur Dekolonisierung beleuchtet.Show morearzneimittel-und-therapie
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Vier Ansätze für den Darm
17.06.2026, 15:30 Uhr
Neue Studien zu Sildenafil: Herzpatienten profitieren doppelt
Sildenafil (Viagra®) ist bei Beachtung der Kontraindikation ein gut verträgliches Medikament zur Therapie von Erektionsstörungen, auch und speziell für viele herzkranke Patienten. In einer Studie bei herzinsuffizienten Patienten waren selbst unter Maximalbelastung keine negativen Effekte einer zusätzlichen Viagra-Medikation zu beobachten, wie brasilianische Kardiologen nach einer Information von Pfizer beim europäischen Kardiologenkongress in Stockholm berichteten.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Curcuma longa: Ein "Gewürz" bringt die Verdauung auf Trab
Blähungen, Völlegefühl, häufiges Aufstoßen und Übelkeit können als Folgen einer besonders üppigen Mahlzeit auftreten; sie können aber auch Ausdruck einer gestörten Verdauung sein und machen sich dann schon bei Zufuhr von kleinen Snacks bemerkbar. Etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung leiden unter so genannten dyspeptischen Beschwerden. Hilfe will ihnen nun eine Substanz bringen, die den meisten wohl eher als Bestandteil von Currygewürzmischungen bekannt ist: Curcuma longa.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Influenza: Prävention durch Impfung oder Behandlung mit Arzneimitteln
Wer sollte sich gegen Influenza - die echte Virusgrippe - impfen lassen? Wem nützt eine Grippeprophylaxe oder -behandlung mit einem antiviralen Arzneimittel? Welches Mittel eignet sich für welchen Patienten? Eine Übersichtsarbeit aus dem "New England Journal of Medicine" hilft, diese Fragen zu beantworten.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
Lipodystrophie-Syndrom: Therapiedauer ist entscheidend
Fettumverteilungen sind bei HIV-Patienten ein häufiges, potenziell stigmatisierendes Symptom, das mit der antiretroviralen Behandlung mit Nukleosidanaloga und Proteaseinhibitoren in Zusammenhang gebracht wird. Eine neue Studie an therapienaiven Patienten, die zu Beginn mit einer hochaktiven antiretroviralen Kombinationstherapie (HAART) behandelt wurden, widmete sich der Identifizierung einzelner Risikofaktoren. Ergebnis: Die Dauer der Therapie, nicht aber einzelnen Substanzen, übt den wesentlichen Einfluss auf die Lipodystrophie-Häufigkeit aus, wie Bristol-Myers Squibb berichtete.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
FDA-Zulassung: Capecitabin/Docetaxel-Kombinationstherapie bei metastasierendem B
Roche hat bekannt gegeben, dass die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA nach einem beschleunigten Prüfverfahren von sechs Monaten die Zulassung für die Kombination des Roche-Krebsmedikaments Capecitabin (Xeloda) mit dem Aventis-Präparat Docetaxel (Taxotere®) erteilt hat.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
A. Brand, S. Hentschel, K. NieberDer Adenosinrezepto
Adenosin vermittelt vielfältige biologische Wirkungen im ZNS und in zahlreichen peripheren Geweben. Seine neuro- und kardioprotektiven Wirkungen sind schon seit längerem bekannt und gut untersucht. Die kurze Halbwertszeit und die Unfähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, schränken jedoch die therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten von Adenosin bei der Behandlung des Schlaganfalls oder des Herzinfarktes ein. Eine Alternative stellen stabile Adenosinrezeptorliganden dar. Vom Adenosinrezeptor, der zur Superfamilie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren gehört, wurden bisher die vier Subtypen A1, A2A, A2B und A3 durch molekulare Klonierung identifiziert und pharmakologisch charakterisiert. Während die physiologische und pathophysiologische Bedeutung des A1- und des A2A-Rezeptors mit Hilfe selektiver Liganden in zahlreichen Arbeiten untersucht wurde, stehen selektive A3-Rezeptoragonisten und -antagonisten erst seit einigen Jahren für pharmakologische Untersuchungen an A3-Rezeptoren zur Verfügung. Es ist möglich, dass sie in Zukunft auch als Arzneimittel eingesetzt werden können.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Neue Studie: Paradigmen-Wechsel beim akuten Koronarsyndrom
Die jetzt im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie TACTICS-TIMI 18 läutet einen Paradigmen-Wechsel in der Behandlung des akuten Koronarsyndroms ein. Die neue Strategie der Wahl ist die frühzeitige Koronarintervention unter optimalem antithrombotischen Schutz, wie MSD berichtete.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Frischer Herzinfarkt: Fibrinolytikum mit Glykoprotein-IIb/IIIa-Hemmer kombinie
Im "Lancet" wurden Ergebnisse der großen Herzinfarktstudie GUSTO V veröffentlicht. Die gute Nachricht: Die 30-Tage-Sterblichkeit der Infarktpatienten ist im Vergleich zu früheren Studien weiter gesunken. Die schlechte Nachricht: Die 30-Tage-Sterblichkeit ließ sich durch Kombination von niedrig dosierter Reteplase mit dem Glykoprotein-IIb/IIIa-Hemmer Abciximab im Vergleich zur Reteplase-Monotherapie nicht weiter verringern.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Toxikologie: Fomepizol gegen Methanolvergiftung
Mit dem Alkoholdehydrogenasehemmer Fomepizol steht erstmals ein effektives Antidot bei Methanolvergiftungen zur Verfügung, dessen Wirksamkeit - im Gegensatz zu dem sonst verwendeten Ethanol - in einer multizentrischen Studie nachgewiesen wurde.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Pneumokokken: STIKO erweitert Impfempfehlung
Die neuen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut sind jetzt im Epidemiologischen Bulletin Nr. 28 veröffentlicht worden. Eine wesentliche Erweiterung betrifft nach einer Information von Wyeth Pharma die Impfung gegen Pneumokokken-Infektionen. Dank des neuen Konjugat-Impfstoffes Prevenar können erstmals auch Säuglinge und Kleinkinder ab dem vollendeten 2. Lebensmonat bis zum vollendeten 2. Lebensjahr geschützt werden. Die STIKO empfiehlt jetzt zusätzlich zu den bekannten Risikogruppen die Impfung von Frühgeborenen (< 38 Wochen), von Kindern mit niedrigem Geburtsgewicht (< 2500 g) sowie von Kindern mit Gedeihstörungen oder neurologischen Krankheiten.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
G. Binder, W.A. König, F.-C. CzyganÄtherische Öle
Die gute Qualität ätherischer Öle ist eine wesentliche Voraussetzung für deren erfolgreichen therapeutischen Einsatz. Für eine Qualitätsminderung können zahlreiche Faktoren verantwortlich sein. Dazu zählen der Zusatz synthetischer Substanzen, der Verschnitt mit anderen ätherischen Ölen oder deren Einzelkomponenten, die Verwendung ungeeigneten Pflanzenmaterials, ungünstige Extraktionsbedingungen sowie zu lange Lagerung. In dieser Untersuchung wurden als Pfefferminzöl, Bergamottöl bzw. Zitronenöl deklarierte Produkte des Handels auf ihre Identität und Qualität hin überprüft und bewertet.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Akute Koronarsyndrome: Abciximab bei Patienten ohne frühe Koronarintervention n
Patienten mit akutem Koronarsyndrom profitieren davon, wenn sie zusätzlich zur Basistherapie parenteral mit einem Glykoprotein-IIb/IIIa-Hemmer behandelt werden. Diesen Schluss zog man aus mehreren großen klinischen Studien. Praktisch das Gegenteil ergab die kürzlich veröffentlichte GUSTO-IV-ACS-Studie: Hier war Abciximab bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom ohne frühe Koronarintervention nicht wirksamer als Plazebo.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Migränetherapie: Eletriptan – ein neuer Serotonin-Rezeptoragonist
Mit den Triptanen konnte eine wesentliche Verbesserung in der Migränetherapie geschaffen werden. Seit der Einführung von Sumatriptan (Imigran®) wurden weitere Triptane entwickelt, um eine bessere Verträglichkeit und Ansprechbarkeit zu erzielen. Eine dieser Neuentwicklungen ist Eletriptan, das über eine bessere Bioverfügbarkeit, eine höhere Responderrate und ein günstigeres Nebenwirkungsprofil als Imigran verfügt.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
COX-2-Hemmer: Bericht über Nebenwirkungen häufen sich
Die Einführung der COX-2-Hemmer Rofecoxib und Celecoxib sollte die Rheumatherapie revolutionieren: Die neuen Wirkstoffe versprachen eine selektivere Wirkung und sollten im Vergleich zu herkömmlichen nichtsteroidalen Antirheumatika ein deutlich verringertes Risiko für die gefürchteten Schäden an Magen und Darm aufweisen. Das schien auch den hohen Preis für die Innovationen zu rechtfertigen. Doch jetzt geraten die neuen Substanzen unter Druck. Nachdem das "arznei-telegramm" seit Monaten Berichte über unerwünschte Wirkungen veröffentlicht, greift nun der "Spiegel" vom 10. September dieses Thema auf. Der Hauptvorwurf: COX-2-Hemmer könnten Herzinfarkte begünstigen.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
FDA-Beraterkomitee: Parathormon zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporos
Wie Eli Lilly and Company, Indianapolis, bekannt gaben, hat ein Beraterkomitee der U. S. Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung von Teriparatid (Parathormon, rhPTH 1-34) zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose empfohlen. Mit Teriparatid soll ein Medikament mit nachgewiesener fraktursenkender Wirkung zur Verfügung stehen, das über eine Stimulation der Osteoblasten direkt die Neubildung des Knochens fördert.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Bisphosphonate: Zulassungsgesuch für Zoledronsäure gegen krebsbedingte Knochen
Novartis gibt bekannt, dass sie bei der Europäischen Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln (EMEA) ein Zulassungsgesuch für Zoledronsäure (Zometa®) zur Behandlung von Knochenmetastasen in Zusammenhang mit einem breiten Spektrum von Tumorarten eingereicht hat.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Neues Antimykotikum: Caspofungin bei invasiven Aspergillosen
Das neuartige Antimykotikum Caspofungin wurde nach einer Information von MSD vom Committee for Proprietary Medicinal Products (CPMP) der europäischen Zulassungsagentur EMEA positiv bewertet und zur europaweiten Zulassung empfohlen. Ende 2001 soll das Echinocandin-Antimykotikum auch in Deutschland erhältlich sein.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Indische Flohsamenschalen
Von Andreas Hensel, Wädenswil, und Sebastian Hose, Würzburg | Im Jahr 1947 schrieb der Apotheker Paul Peter Krahl in seiner Dissertation über die Bedeutung von Flohsamen: "Die Samen werden aber in fast allen Apotheken in kleineren, dem Bedarf angepassten Mengen vorrätig gehalten. Ihr geringer Verbrauch als Arzneimittel ist wohl auf die mangelhafte Kenntnis ihrer Anwendungsmöglichkeiten in Ärzte- und Laienkreisen zurückzuführen." Eine Einschätzung, die heute wohl noch in gleicher Weise geäußert werden kann, obwohl das damals schon erkannte Potenzial der Droge inzwischen wissenschaftlich gut belegt ist. Flohsamen, Indische Flohsamen und Indische Flohsamenschalen sind als pflanzliche Quellstoffe zur Behandlung der Obstipation zugelassen. Darüber hinaus bestehen auch andere Anwendungsmöglichkeiten, die für die Beratungstätigkeit des Apothekers von Bedeutung sein können. Nachfolgend werden Indische Flohsamenschalen aus der Sicht der rationalen Phytotherapie beurteilt.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Sexuelle Dysfunktion: Zwei neue Phosphodiesterasehemmer in klinischer Prüfung
Die Phosphodiesterasehemmer Vardenafil und Tadalafil (IC-351) zur Therapie der erektilen Dysfunktion befinden sich in der Phase III der klinischen Prüfung. Während bislang Phosphodiesterasehemmer nur zur Therapie der männlichen sexuellen Dysfunktion eingesetzt wurden, wird die Wirksamkeit von Tadalafil auch bei Frauen untersucht.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Hepatitis C: Pegasys in der Schweiz zugelassen
Die Schweizer Interkantonale Kontrollstelle für Heilmittel, IKS, hat nach einer Mitteilung von Roche das Medikament Pegasys® für die Behandlung von chronischer Hepatitis C zugelassen. Es handelt sich hierbei um die weltweit erste Zulassung von Pegasys® und das erste in der Schweiz eingeführte pegylierte Interferon.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Bio- und Gentechnik: Rasante Entwicklung in der Arzneimittelforschung
In der aktuellen Diskussion über die Biotechnologie stehen ethische Fragestellungen im Hinblick auf die Präimplantationsdiagnostik oder Forschung mit embryonalen Stammzellen im Mittelpunkt. Dagegen ist der therapeutische Nutzen von gentechnisch hergestellten Medikamenten längst unbestritten. Bei der Suche nach neuen und besseren Medikamenten hat sich die Biotechnologie in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einer unverzichtbaren Schlüsseltechnologie entwickelt, wie der Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) berichtete.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Pädiatrische Endokrinologie: Niedriges Geburtsgewicht erhöht Krankheitsrisik
Im Vorfeld des Weltkongresses "Pediatric Endocrinology" in Montreal veranstaltete die Firma Serono nach eigenen Angaben einen wissenschaftlichen Workshop. Es ging um die spätere Morbidität im Erwachsenenalter bei Kindern mit zu geringem Geburtsgewicht. Aus epidemiologischen Studien ist bekannt, dass diese so genannten SGA-Kinder (= small for gestational age) ein erhöhtes Risiko für spätere Stoffwechselstörungen und koronare Herzkrankheiten haben.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Acarbose: Neue Studie belegt Langzeitwirkung
Der Alpha-Glucosidasehemmer Acarbose kann mit allen Antidiabetika kombiniert werden, sowohl mit den oral verabreichten Substanzen als auch mit Insulin. Dass sich die Monotherapie wie auch die Kombinationstherapie in der täglichen Praxis eignen, zeigt nach einer Information der Bayer Vital GmbH eine jüngst publizierte 5-Jahres-Praxisstudie bei 1069 Typ-2-Diabetikern.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Orphan Drugs: Alpha1-Antitrypsin bei angeborenem Lungenemphysem
Aventis Behring und Inhale Therapeutic Systems geben bekannt, dass die Europäische Kommission ihnen die "Orphan Medicinal Product Designation" für die inhalierbare Darreichungsform des menschlichen Alpha1-Antitrypsins erteilt hat.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
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