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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Weg damit: Multiresistente Erreger loswerden

Nicht zuletzt im menschlichen Magen-Darm-Trakt sind multiresistente Erreger auf dem Vormarsch. Bei vulnerablen Personengruppen kann eine Besiedelung mit Vancomycin-resistenten Enterokokken und Co. schwerwiegende Folgen haben. Doch wie wird man die gefährlichen Bakterien wieder los? In einer Übersichts­arbeit werden mögliche Ansätze zur Dekolonisierung beleuchtet.Show more
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Vier Ansätze für den Darm
17.06.2026, 15:30 Uhr

Rekombinantes Wachstumshormon: Therapieoption bei HIV-assoziierter Lipodystrop

Das HIV-assoziierte Lipodystrophiesyndrom ist durch eine Reihe metabolischer und morphologischer Veränderungen gekennzeichnet, die für die Patienten zumeist sehr belastend sind. Der Grund: Eine Lipodystrophie ist auch für Außenstehende leicht erkennbar.Show more
26.08.2001, 15:36 Uhr
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HIV-Infektion: Resistenz gegen antiretrovirale Arzneimittel – trotzdem wei

Patienten mit einer resistenten HIV-Infektion profitieren dennoch von der weiteren antiretroviralen Therapie. Ein Absetzen der Therapie führt zu einer Veränderung des Virus, das zwar nun empfindlicher auf den Arzneistoff reagiert, aber gleichzeitig eine höhere Replikationsrate aufweist. Da die Plasma-HIV-RNA-Werte unmittelbar nach Therapieabbruch ansteigen, scheint die Pharmakotherapie auch bei einer Resistenz eine antivirale Aktivität aufzuweisen.Show more
26.08.2001, 15:36 Uhr

Anti-IgE-Antikörper: Zulassung für Omalizumab verschoben

Die Zulassung des monoklonalen Antikörpers rhu-Mab E25 (Omalizumab®) für die Indikation des allergischen Asthmas und der saisonalen allergischen Rhinitis wird sich nach einer Information von Novartis Pharma um voraussichtlich ein bis drei Jahre verschieben. Ursprünglich hatten Novartis Pharma und Genentech die Zulassung für das Ende dieses Jahres angekündigt.Show more
26.08.2001, 15:36 Uhr
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HIV-Infektion: Indinavir ist anhaltend wirksam

Indinavir (Crixivan®) ist ein hochwirksamer Proteaseinhibitor mit dauerhaft anhaltender Wirksamkeit. Auch nach fünf Jahren besitzt das Arzneimittel in Kombination mit zwei Nukleosidanaloga eine gute Wirksamkeit auf virologische und immunologische Surrogatmarker der HIV-Infektion. Dies belegen die neuesten Ergebnisse einer kontrollierten Studie, die nach einer Information von MSD auf der ersten Internationalen AIDS Society Conference on HIV Pathogenese and Treatment (IAS) in Buenos Aires präsentiert wurden.Show more
26.08.2001, 15:36 Uhr

Erweiterte Zulassung: Irbesartan schützt vor Nierenversagen

Der Angiotensin-II-Blocker Irbesartan soll gegen die fortschreitende Nephropathie bei Diabetikern wirken, wie neueste Studien ergaben. Daher haben Bristol-Myers Squibb und Sanofi-Synthelabo für Irbesartan (Aprovel® und Karvea®) eine Erweiterung der Zulassung bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMEA) sowie bei der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) beantragt. Irbesartan wurde erstmals 1997 für die Behandlung der Hypertonie zugelassen.Show more
26.08.2001, 15:36 Uhr
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Transplantationsmedizin: Vorsicht beim Wechsel der Ciclosporin-Formulierung

Ärzte, die bei ihren Transplantationspatienten das bisher verwendete Ciclosporin-Präparat auf eine andere Formulierung umstellen wollen, sollten sich vorher mit dem betreuenden Transplantationszentrum in Verbindung setzen, damit die Substanzexposition überprüft und die Dosierung gegebenenfalls angepasst werden kann.Show more
26.08.2001, 15:36 Uhr

Schuppenflechte: Infliximab bei mittlerer bis schwerer Plaque-Psoriasis

Infliximab (Remicade®) ist ein monoklonaler Antikörper gegen den Tumornekrosefaktor alpha. Möglicherweise kann Infliximab in Zukunft nicht nur bei Morbus Crohn und chronischer Polyarthritis, sondern auch bei schweren Psoriasisformen eingesetz werden. Eine kleine Studie zeigte gute Ansprechraten in dieser Indikation auf drei Infusionen in den Dosierungen 5 oder 10 mg pro kg Körpergewicht.Show more
26.08.2001, 15:36 Uhr

Stellungnahme der DPhG zur Marktrücknahme von Cerivastatin-Präparaten

"Am 8. August 2001 wurde der Cholesterinsenker Cerivastatin (Lipobay®) durch die Firma Bayer vom Markt genommen. Dies hat in der Fachöffentlichkeit und bei Patienten aus unterschiedlichen Gründen Erstaunen, Angst, Bestürzung und Verärgerung ausgelöst.Show more
19.08.2001, 15:36 Uhr

Bayer weist Kritik zurück

Die Firma Bayer begrüßt nach eigenen Worten, dass das Bundesministerium für Gesundheit Vorschläge zur Arzneimittelsicherheit und zur -überwachung macht: "Viele dieser Vorschläge, z. B. die globale Arzneimittelüberwachung sowie die Meldung aller Nebenwirkungen an alle Mitgliedsländer der EU und Drittländer, werden bereits bei Bayer umgesetzt." Ferner begrüßt Bayer den Vorschlag, die Rolle von Ärzten und Apothekern besser zu definieren, um unerwünschte Wirkungen durch Begleitmedikationen zu verringern.Show more
19.08.2001, 15:36 Uhr

Prof. Dr. Theo Dingermann: Verkürzte Zitate führen zu Missverständnissen

"Die Hauptschuld tragen Ärzte und Apotheker." Mit dieser reißerischen Überschrift, ist ein Interview überschrieben, das Prof. Dr. Theo Dingermann dem Journalisten Michael Emmrich von der "Frankfurter Rundschau" am 16. August gegeben hat und das am 17. August in der "Frankfurter Rundschau" erschien. Dazu äußert sich Professor Dingermann wie folgt.Show more
19.08.2001, 15:36 Uhr

Rückruf von Cerivastatin: Arzneimittelinteraktionen müssen beachtet werden

Nach der Marktrücknahme des Lipidsenkers Cerivastatin (Lipobay) gehen die Diskussionen weiter. Über 50 Tote soll es weltweit im Zusammenhang mit Cerivastatin gegeben haben. Hat das System der Arzneimittelzulassung versagt, hat die Firma Bayer zu spät gehandelt, und welche Schuld tragen Ärzte und Apotheker? Wir sprachen mit Prof. Dr. H.P.T. Ammon, dessen Handbuch "Arzneimittelneben- und -wechselwirkungen" soeben in der vierten, überarbeiteten Fassung bei der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft, Stuttgart, erschienen ist.Show more
19.08.2001, 15:36 Uhr

Marktrücknahme von Cerivastatin: Ausgewogene Bewertung ist geboten

Am 8. August 2001 hat die Firma Bayer den Cholesterinsenker Cerivastatin (Lipobay®) vom Markt genommen, weil es unter der Behandlung mit Lipobay in sehr seltenen Fällen zu schwerwiegenden Nebenwirkungen an der Muskulatur gekommen war. Sehr wahrscheinlich wird diese Nebenwirkung durch die gleichzeitige Einnahme des Wirkstoffs Gemfibrozil (z. B. Gevilon) vermehrt ausgelöst. In Japan, wo Gemfibrozil nicht im Handel ist, bleibt Lipobay weiterhin erhältlich.Show more
19.08.2001, 15:36 Uhr

Multiple Sklerose: Glatirameracetat kommt auf den Markt

Der Zulassung von Glatirameracetat (Copaxone®) zur Verringerung der Schubfrequenz bei Patienten mit schubförmig verlaufender Multipler Sklerose (MS) haben Deutschland und weitere 14 europäische Länder zugestimmt. Dies teilten die Unternehmen Teva Pharmaceuticals und Aventis Pharma mit, die das Medikament in Europa gemeinsam vermarkten.Show more
19.08.2001, 15:36 Uhr

Ketolid-Antibiotikum: Telithromycin erhält Marktzulassung in Europa

Telithromycin (Ketek®), der erste Vertreter der neuen Antibiotikaklasse der Ketolide, hat von der Kommission der Europäischen Gemeinschaft der Europäischen Union (EU) die Marktzulassung für die Behandlung von ambulant erworbenen Atemwegsinfektionen erhalten.Show more
19.08.2001, 15:36 Uhr

FDA: "Approvable Letter" für Fondaparinux-Natrium

Sanofi-Synthelabo und Organon haben von der amerikanischen Zulassungsbehörde (FDA) den "Approvable letter" für ihr neues Antithrombotikum Fondaparinux-Natrium zur Verhinderung thromboembolischer Ereignisse nach orthopädischen Eingriffen erhalten.Show more
19.08.2001, 15:36 Uhr

Schizophrenie: Olanzapin i. m. erhält jetzt auch die europäische Zulassung

Die europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Medicines Evaluation Agency) hat jetzt nach einer Information der Lilly Deutschland GmbH die Zulassung für die intramuskuläre Darreichungsform von Olanzapin (Zyprexa®) zur Behandlung akuter Unruhezustände von Patienten mit schizophrenen Psychosen erteilt.Show more
19.08.2001, 15:36 Uhr

Behandlung der erektilen Dysfunktion: Zulassungsantrag für IC351 eingereicht

Die europäische Niederlassung von Lilly ICOS LLC, ein Joint venture zwischen ICOS Corporation und Eli Lilly and Company, hat am 12. Juli nach einer Information der Firma die europaweite Zulassung für den Wirkstoff IC351 bei der europäischen Zulassungsbehörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) beantragt.Show more
19.08.2001, 15:36 Uhr

Arzneimittel-Schnellinformation: Dipyridamol kann zerebrale "Steal-Effekte" au

Dipyridamol kann zerebrale "Steal-Effekte" auslösen. Dies meldete das BfArM, dem ein Fall einer derartigen unerwünschten Wirkung bekannt geworden ist.Show more
19.08.2001, 15:36 Uhr

Marktrücknahme von Cerivastatin: Rhabdomyolyse – Nebenwirkung mit Todes

Als der neue CSE-Hemmer Cerivastatin (Lipobay®, Zenas®) im September 1997 eingeführt wurde, hatte er wegen seiner starken Wirkung und seiner dadurch möglichen geringen Dosierung im Mikrogramm-Bereich Aufsehen erregt. Jetzt haben wahrscheinlich ausgerechnet diese neuen Eigenschaften zu Problemen und als Folge zur weltweiten Marktrücknahme mit Ausnahme von Japan geführt. Vor allem in Kombination mit dem Fibrat Gemfibrozil besteht die Gefahr einer lebensgefährlichen Rhabdomyolyse. Gemfibrozil ist in Japan nicht im Handel.Show more
12.08.2001, 15:36 Uhr

Morbus Alzheimer: Donepezil zur First-line-Therapie

Zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz wird in den von der industrieunabhängigen Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft herausgegeben Therapieempfehlungen als First-line-Präparat Donepezil (Aricept®) empfohlen.Show more
12.08.2001, 15:36 Uhr

Behandlung der Parkinson-Krankheit: Pflaster mit Rotigotine

Auf dem "XIV. International Congress on Parkinson's Disease" wurden nach einer Information von Schwarz Pharma zwei klinische Studien mit dem Parkinson-Wirkstoffpflaster Rotigotine CDS vorgestellt. Das in klinischer Entwicklung befindliche Präparat soll eine konstante dopaminerge Behandlung der Parkinson-Krankheit ermöglichen. Mit den jetzt vorgelegten Studien wird die Phase II der klinischen Prüfung abgeschlossen. Derzeit sind die klinischen Studien der Phase III in Vorbereitung. Sie werden noch in diesem Jahr beginnen.Show more
12.08.2001, 15:36 Uhr

Morbus Crohn: Behandlung von Problempatienten

Der Morbus Crohn, eine in Schüben verlaufende chronisch-entzündliche Darmkrankheit, stellt schon von Haus aus hohe medizinische Anforderungen. Dies gilt erst recht, wenn Komplikationen auftreten. Was also tun, wenn der Patient steroidrefraktär ist, Fisteln entwickelt oder ein postoperatives Rezidiv auftritt?Show more
05.08.2001, 15:35 Uhr

V. Fintelmann, T. WegenerCurcuma longa – eine

Bei einer Recherche in der Datenbank Medline wird die unüberschaubare Trefferanzahl von über 700 Beiträgen zum Suchbegriff "curcumx" angezeigt. Zum Vergleich: Eine Suche nach Johanniskraut ("hypericx") ergab knapp 600 Einträge, nach Ginkgo ("ginkgx") etwas über 700 Einträge. Die Beiträge über Curcuma sind also etwa so zahlreich wie die über zwei der erfolgreichsten Arzneidrogen auf unserem Phytopharmakamarkt. Das ist hauptsächlich auf die große Bedeutung von Curcuma in Süd- und Südostasien und im pazifischen Raum zurückzuführen, wo sie als Arzneipflanze und als Gewürz verwendet wird. Die Beiträge beziehen sich zum weitaus größten Teil auf pharmakologische Arbeiten, die ein großes Spektrum von choleretischen über antiinflammatorische bis hin zu tumorinhibierenden Wirkungen umfassen. Trotz der interessanten therapeutischen Perspektiven ist die Arzneipflanze Curcuma longa L. bei uns noch relativ unbekannt.Show more
05.08.2001, 15:35 Uhr

Biochirurgie: Maden heilen chronische Wunden

Die Behandlung mit steril aufgezogenen Fliegenmaden bei chronischen Wunden ist nicht nur erfolgreicher, sondern auch billiger als die herkömmlichen Therapien mit enzymatischer Wundreinigung und Antibiotika zur Keimbeseitigung. Neueste Zahlen bestätigen nach einer Information der Firma BioMonde GmbH, dass die Maden-Therapie Medikamente und Personal einspart.Show more
05.08.2001, 15:35 Uhr

Osteoporose: Parathormon – neue Kraft für alte Knochen

Die Entwicklung von Parathormon (rhPTH 1-34) sei ein Durchbruch in der Behandlung der postmenopausalen Osteoporose. Das sagte nach einem Bericht der Lilly Deutschland GmbH Professor Pierre D. Delmas, Lyon/Frankreich, auf dem Kongress der International Bone and Mineral Society und der European Calcified Tissue Society.Show more
05.08.2001, 15:35 Uhr

Morbus Crohn: Infliximab zeigt anhaltenden klinischen Erfolg

Der monoklonale TNFα-Antikörper Infliximab (Remicade®) ist für Patienten mit aktivem und therapierefraktären Morbus Crohn derzeit eine der effektivsten Therapieoptionen. Schon die einmalige Gabe von Infliximab führt bei vielen Patienten zur gewünschten Krankheitsremission, wie Essex Pharma berichtete.Show more
05.08.2001, 15:35 Uhr

Prophylaxe venöser Thromboembolien: Pentasaccharid Fondaparinux

Fondaparinux, der erste selektive synthetische Faktor-Xa-Inhibitor, weist in der Prävention venöser Thromboembolien (VTE) (als kombiniertem Endpunkt der tiefen Venenthrombose [TVT] und/oder der Lungenembolie nach großen orthopädischen Einriffen) mit einer Risikoreduzierung von über 50% eine überlegene Wirksamkeit gegenüber niedermolekularem Heparin (NMH) auf. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse aus vier internationalen Phase-III-Studien mit dem Pentasaccharid Fondaparinux-Natrium, die nach einer Information von Sanofi-Synthelabo während des Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Thrombose und Hämostase am 8. Juli 2001 in Paris auf einer Plenarsitzung vorgestellt wurden.Show more
05.08.2001, 15:35 Uhr

M. NöldnerJohanniskraut und Arzneimittelinteraktion

Johanniskraut-Fertigpräparate haben sich in der Therapie depressiver Verstimmungen zumindest in Deutschland einen festen Platz erobert. Ein Grund für diesen Erfolg ist sicherlich die große Anzahl Plazebo-kontrollierter klinischer Studien, die zeigen, dass Johanniskrautextrakte bei leichten und mittelschweren Depressionen gut wirksam [1, 2, 3] und gut verträglich sind [4, 5]. Allerdings wird in den letzten zwei Jahren vermehrt über mögliche Wechselwirkungen von Johanniskrautpräparaten mit verschiedenen anderen Arzneimitteln berichtet [6, 7]. Unter anderem wurde über ein Absinken der Plasmaspiegel von Ciclosporin, Indinavir, oralen Kontrazeptiva und von Antikoagulanzien des Cumarintyps berichtet [6, 8]. Weniger bedeutend erscheint dagegen die klinische Relevanz der aufgrund pharmakokinetischer Messungen postulierten Interaktionen mit Digoxin, Theophyllin und Amitriptylin.Show more
29.07.2001, 15:35 Uhr

Augenerkrankungen: Vaskuläre Faktoren beim Glaukom

In den letzten Jahren wurde die enge Verknüpfung von glaukomatöser Schädigung und vaskulären Faktoren immer deutlicher. Die Ursache der okulären Minderperfusion besteht hauptsächlich in der vaskulären Dysregulation. Darüber informierte die Chibret Pharmazeutische GmbH.Show more
29.07.2001, 15:35 Uhr
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