Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eine Patientin mit zahlreichen Beschwerden nach einem Sturz
Im aktuellen Fall der „Medikation unter der Lupe“ geht es um eine ältere Patientin, die zwei Wochen zuvor gestürzt war. Neben einer Wunde an der Hand und Schmerzen aufgrund ihrer Prellungen leidet die Dame seitdem auch an Schwindel und Übelkeit. Ob das von ihr berichtete „Kribbelgefühl in den Beinen“ etwas mit dem Sturz zu tun haben könnte oder doch die Diabetes-Therapie dahinter steckt und wie die Medikation angepasst werden könnte, um die Lebensqualität der Patientin wieder zu steigern, sind Fragen, die im Webinar diskutiert werden.Show morearzneimittel-und-therapie
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Webinar „Medikation unter der Lupe“ Fall 34
23.04.2026, 03:55 Uhr
Kopf-Hals-Tumoren: Europaweite Zulassung für Cetuximab
Seit Anfang April dieses Jahres ist Cetuximab (Erbitux®) europaweit in Kombination mit einer Strahlentherapie für die Behandlung bei Patienten mit lokal fortgeschrittenen Plattenepithel-karzinomen des Kopfes und des Halses (SCCHN) zugelassen. Die Zulassung basiert auf einer großen Phase-III-Studie, in der gezeigt wurde, dass Cetuximab die mediane Überlebensdauer von Patienten mit lokal fortgeschrittenem SCCHN signifikant um mehr als anderthalb Jahre verlängert.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Phytopharmaka: Thymianextrakt wirkt über Beta-2-Rezeptoren
Die auswurffördernden Eigenschaften von Thymianöl und anderer Expektoranzien erklärt man sich durch eine Besserung sowohl der Obstruktion als auch der beeinträchtigten Sekretomotorik. Welche Wirkmechanismen dem zugrunde liegen, wurde nun untersucht. Wirkstoffe eines Thymiankraut-Dickextraktes interagieren offenbar mit Beta-2-Rezeptoren, deren Aktivierung zur Bronchospasmolyse führt. Im Tierexperiment wurde zudem nachgewiesen, dass der Extrakt die Zilientätigkeit verbessert.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Prostatakarzinom: Chemotherapie im fortgeschrittenen Stadium
Die Therapie eines Prostatakarzinoms richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung. Zu Beginn werden operative und strahlentherapeutische Maßnahmen eingesetzt, bei Fortschreiten der Erkrankung erfolgt eine Hormontherapie. Bei Versagen endokriner Maßnahmen kann als letzte Möglichkeit eine Chemotherapie durchgeführt werden, die zu einer weiteren Verlängerung des Gesamtüberlebens führen kann.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Hüftfrakturen: Calcium plus Vitamin D schützt Frauen wenig
Die Calcium-plus-Vitamin-D-Studie der Womens Health Initiative erfasste über 36.000 gesunde Frauen zwischen 50 und 79 Jahren. Eine tägliche Einnahme von 1000 mg Calcium und 400 I. E. Vitamin D über sieben Jahre senkte die Hüftfraktur-Rate nicht signifikant. Eine Knochendichte-Messung bei rund 2400 Frauen ergab einen Anstieg der Knochendichte an der Hüfte um 1%.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Interview: Durchimpfungsrate in Deutschland ist ungenügend!
Epidemieartige Ausbrüche von Masern an Rhein und Ruhr sowie im Großraum Stuttgart geben Anlass zur Sorge. Wir haben Dr. Regina Allwinn, Oberärztin am Institut für Medizinische Virologie in Frankfurt, um eine Bewertung gebeten.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Masernerkrankungen: Masern breiten sich aus
Masern zählen zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten überhaupt. Sie sind weltweit verbreitet und stellen insbesondere in Afrika immer noch ein großes Problem dar. In Deutschland ist es in den letzten Jahren dank einer wirksamen Vakzine nur vereinzelt zu lokalen Ausbrüchen gekommen. Doch seit Anfang dieses Jahres häufen sich die Meldungen. In Nordrhein-Westfalen sind mehrere hundert Menschen erkrankt. Auch in anderen Ländern wie in Dänemark, England, Wales, Schweden und Spanien gibt es zurzeit ungewöhnlich viele Masernerkrankungen. Mit einer weiteren Ausbreitung wird gerechnet. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Metaanalyse: ASS-Primärprävention schützt Frauen anders
In einer Metaanalyse wurden geschlechtsspezifische Wirkungen niedrig dosierter Acetylsalicylsäure in der kardiovaskulären Primärprävention untersucht. Die Gesamtrate kardiovaskulärer Ereignisse war bei Frauen und Männern signifikant verringert, indem bei Frauen ischämische Schlaganfälle und bei Männern Herzinfarkte abnahmen. Bei beiden Geschlechtern stieg das Blutungsrisiko.Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
Gastrointestinale Tumore: Benefit durch kombinierte Therapien
Magen- und Darmkarzinome im fortgeschrittenen Stadium sind in der Regel nicht mehr heilbar. Allerdings kann die Überlebenszeit durch Kombinationstherapien mit Zytostatika und Antikörpern deutlich verlängert werden. Dies gilt aber nur für das kolorektale Karzinom.Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
Mukopolysaccharidose: Enzymersatztherapie mit Galsulfase
Galsulfase (Naglazyme®) ist eine Form des menschlichen Enzyms N-Acetylgalaktosamin-4-Sulfatsulfatase. Die Substanz wird in der Enzymersatztherapie bei Mukopolysaccharidose VI (MPS VI; Maroteaux-Lamy-Syndrom) verwendet. Bei dieser Speicherkrankheit ist keine N-Acetylgalaktosamin-4-Sulfatsulfatase-Enzymaktivität vorhanden oder diese ist geringer ausgeprägt als normal.Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
Chronisch-entzündliche Darmerkrankung: Infliximab auch bei Colitis ulcerosa wir
Infliximab ist zur Therapie des schwergradigen, aktiven Morbus Crohn und des Morbus Crohn mit Fistelbildung nach Ausschöpfung anderer Therapien zugelassen. In zwei Studien wurde der Antikörper Patienten mit Colitis ulcerosa infundiert, deren Krankheitsaktivität trotz Standardtherapie mittelschwer bis schwer ausgeprägt war. Die Symptome besserten sich innerhalb von acht Wochen bei fast zwei Drittel der Patienten gegenüber einem Drittel mit Placebo. Der Vorteil hielt bei fortgesetzter Behandlung über ein Jahr lang an.Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
Mangelernährung von Tumorpatienten: Unbedingt frühzeitig vorbeugen
Ein Gewichtsverlust bei Tumorpatienten ist im Laufe der Erkrankung mit vermehrten Komplikationen und einem verminderten Ansprechen auf die Tumortherapie verbunden. Leider wurde dies bisher viel zu wenig beachtet. Dabei ist Mangelernährung eine der häufigsten Todesursachen von Krebspatienten.Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
Brustkrebs: Welchen Nutzen haben Screening und adjuvante Therapien
Mammographie und adjuvante Therapien senken die Mortalität an Brustkrebs um 25 bis 38%. Zu diesem Ergebnis kamen sieben verschiedene Arbeitsgruppen, die in unterschiedlichen Modellen den Einfluss regelmäßiger Vorsorge und frühzeitiger Hormon- oder Chemotherapie auf die Brustkrebsmortalität untersuchten.Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Einmaleins der Insulintherapie: Injektionsnadeln nicht wieder verwenden!
Injektionsnadeln für die Insulintherapie sind sterile Medizinprodukte, vorgesehen zur Einmalverwendung. So die Theorie. In der Praxis ist die Mehrfachanwendung die Regel. Auf neun Nutzungen pro Nadel bringen es deutsche Diabetiker, und sie sind damit die Europameister im Sparen. Doch mit Nadeln geizen kann teuer werden, betont eine Initiative der Diabetesberatungs-Berufe und der Industrie. Zu wenig bekannt sind Komplikationen wie Fettgewebswucherungen und ihre Folgen.Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Meinung: Nebenwirkungen und Osteonekrosen unter Bisphosphonaten
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft hat im letzten Jahr auf psychiatrische Nebenwirkungen von Alendronsäure aufmerksam gemacht, zuvor war über Osteonekrosen des Kiefers nach intravenöser Behandlung mit Bisphosphonaten berichtet worden. Wir haben Prof. Dr. Helmut W. Minne, Bad Pyrmont, um eine Bewertung der Nebenwirkungen gebeten.Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Hämatopoetischer Wachstumsfaktor: Regeneration der Blutbildung
Pegfilgrastim (Neulasta®) ist die pegylierte Form des Granulozyten-koloniestimulierenden Faktors (r-metHuG-CSF) Filgrastim. Die beträchtlich erhöhte Halbwertszeit des pegylierten Faktors eröffnet praxisrelevante Vorteile, die zu einer erfolgreicheren Therapie beitragen können.Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Meinung: Masernepidemie in Deutschland
Im Schatten der lautstark geführten Diskussion um die Vogelgrippe hat sich fast unbemerkt eine andere Virusinfektion ausgebreitet, die dank eines effektiven Impfstoffs eigentlich schon längst zu den besiegten Infektionskrankheiten zählen sollte: die Masern.Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Osteoporosetherapie: Vierteljährliche Ibandronat-Injektion ist ausreichend
Eine neue Darreichungsform des stickstoffhaltigen Bisphosphonats Ibandronsäure (Bonviva®) hat die europäische Zulassung zur vierteljährlichen Injektion bei postmenopausaler Osteoporose erhalten, wie Roche und GlaxoSmithKline mitteilten. Von dieser vierteljährlichen Injektion mittels Fertigspritzen sollen Frauen profitieren, denen es nicht möglich ist, das Bisphosphonat oral anzuwenden.Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Antidot: Fomepizol bei Vergiftungen mit Ethylenglycol
Fomepizol (Fomepizole® OPi) ist ein Antidot, das zur Behandlung von akuten Intoxikationen durch Ethylenglycol infundiert wird. Es hemmt rasch und kompetitiv die Alkoholdehydrogenase und ist wirksamer und sicherer als Ethanol. Ethylenglycol kann dann nicht zu toxischen Metaboliten abgebaut werden und wird renal eliminiert.Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Mammakarzinom: Neues aus San Antonio
Im Herbst letzten Jahres fand in San Antonio (Texas) der 28. Brustkrebskongress statt, der neben dem Kongress in St. Gallen und dem amerikanischen Krebskongress (ASCO) zu den wichtigsten internationalen Treffen zum Thema Mammakarzinom gehört. Auf einem zweitägigen Symposium in München wurden wichtige Aspekte aus diagnostischen, operativen und therapeutischen Bereichen zusammengefasst sowie Zwischenergebnisse neuer Studien vorgestellt.Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Zulassungserweiterung: Rivastigmin bei Parkinson-Demenz
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Rivastigmintartrat (Exelon®) zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Demenz bei idiopathischer Parkinson-Krankheit in allen 25 europäischen Mitgliedstaaten erteilt, wie Novartis mitteilte. Offenbar hilft das Alzheimer-Mittel auch Parkinson-Patienten mit Demenz.Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
K. LenneckeAktuelle Evidenz-basierte Migränetherapi
In der Selbstmedikation möchte eine Patientin ASS 500-Tabletten. Wir kommen ins Gespräch und erfahren auf Nachfrage, dass sie die Tabletten gegen regelmäßig auftretende Migräneattacken einnimmt. Die Patientin scheint sich ganz gut auszukennen, sie hat schließlich schon viel Erfahrung mit ihrer Therapie. Schließlich fragt sie: "Gibt es gegen Migräne in der Zwischenzeit nicht etwas Besseres?"Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Tiermedizin: Zunehmender Anstieg der Hundemalaria
Mehr als 500 Hunde sind im letzten Jahr allein in Deutschland an der so genannten Hundemalaria, der Babesiose, erkrankt, die unerkannt oder zu spät behandelt für den Hund tödlich enden kann. Das ist zu den Vorjahren ein drastischer Anstieg. Nicht berücksichtigt ist in dieser Zahl die Dunkelziffer, denn häufig wird die Symptomatik der Hundemalaria aufgrund der bisher fehlenden Erfahrung nicht rechtzeitig erkannt.Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Transkranielle Magnetstimulation: Helfen Magnetfelder Parkinson-Patienten?
Möglicherweise kann eine neuartige Behandlungsmethode Patienten mit Erkrankungen wie Parkinson, Depressionen oder Tinnitus helfen. Sogar nach einem Schlaganfall profitieren Patienten durch eine verbesserte Rehabilitation.Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Beratungskompetenz gefordert: Naratriptan für die Selbstmedikation
Naratriptan wurde als erstes Triptan zum 1. April dieses Jahres aus der Verschreibungspflicht entlassen. Etwa ab Mitte des Jahres steht es für die Selbstmedikation der Migräne zur Verfügung. Das kann vielen Migränepatienten das Leben leichter machen. Voraussetzung ist eine umfassende Beratung in der Apotheke.Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Morbus Parkinson: Neue Erkenntnisse zu genetischen Ursachen
Bei der Pathogenese des Morbus Parkinson spielen Erbfaktoren wahrscheinlich eine wichtige Rolle, denn etwa 10% der Patienten verfügen über eine positive Familienanamnese. In der Fachzeitschrift Lancet wurden die Ergebnisse dreier Studien veröffentlicht, die sich mit der Identifizierung einer Mutation im Gen LRRK2 bei Parkinson-Patienten beschäftigt hatten. Es wird vermutet, dass diese Mutation etwa 5% der vererbten Parkinson-Fälle und etwa 2% der sporadischen Fälle verursacht. Ein Test auf diese neue Mutation könnte ein Bestandteil eines genetischen Tests auf eine Veranlagung für die Parkinson-Krankheit werden.Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Herzinsuffizienz: Crataegus bringt mehr Lebensqualität
Eine aktuelle Kohortenstudie zeigt, dass mit dem Einsatz eines Crataegus-Spezialextrakts in der Therapie früher Stadien der KHK-assoziierten Herzinsuffizienz eine höhere Lebensqualität des Patienten erreicht wird, ohne dass daraus höhere Therapiekosten resultieren.Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Kommentar: Coxibe – wie groß ist das kardiovaskuläre Risiko wirklich?
Etwa die Hälfte aller Deutschen sterben an kardiovaskulären Erkrankungen Ų kein Wunder, dass der Hinweis auf ein erhöhtes Risiko durch Medikamente uns besonders erregt! Seit fast zwei Jahren stehen nun die Cyclooxygenasehemmer (zunächst die selektiven, z. B. Rofecoxib [Vioxx®], dann auch die nicht-selektiven, z. B. Diclofenac) im Ruf, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infarkt und Schlaganfall zu begünstigen.Show more26.03.2006, 16:16 Uhr
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