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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Eine Patientin mit zahlreichen Beschwerden nach einem Sturz

Im aktuellen Fall der „Medikation unter der Lupe“ geht es um eine ältere Patientin, die zwei Wochen zuvor gestürzt war. Neben einer Wunde an der Hand und Schmerzen aufgrund ihrer Prellungen leidet die Dame seitdem auch an Schwindel und Übelkeit. Ob das von ihr berichtete „Kribbelgefühl in den Beinen“ etwas mit dem Sturz zu tun haben könnte oder doch die Diabetes-Therapie dahinter steckt und wie die Medikation angepasst werden könnte, um die Lebensqualität der Patientin wieder zu steigern, sind Fragen, die im Webinar diskutiert werden.Show more
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Webinar „Medikation unter der Lupe“ Fall 34
23.04.2026, 03:55 Uhr

Asthma: Bei Therapieresistenz erhöhten TNF-alpha senken?

Bei Patienten, deren Asthma auf hohe Dosen Glucocorticoide nicht anspricht, sind Marker der Tumornekrosefaktor(TNF)-α-Aktivität erhöht. In einer Pilotstudie mit zehn therapieresistenten Asthmatikern verbesserte Etanercept (Enbrel®) die bronchiale Hyperreagibilität und die Asthma-bezogene Lebensqualität parallel zum Rückgang eines TNF-α-Markers.Show more
28.05.2006, 16:18 Uhr
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Neues Tetracyclin-Analogon Tigecyclin: neuer Ansatz gegen resistente Keime

Tigecyclin (Tygacil®) ist der erste Vertreter einer Gruppe von Tetracyclin-Analoga, den Glycylcyclinen. Es ist als Monotherapeutikum für schwere Haut- und Weichgewebeinfektionen sowie komplizierte intraabdominelle Infektionen zugelassen.Show more
28.05.2006, 16:18 Uhr

Supportivtherapie bei Krebserkrankungen: Training für die Abwehrkräfte

Eine Krebserkrankung ist heute meistens kein Todesurteil mehr. So können etwa 50% aller Patienten auf eine Heilung hoffen, abhängig von der Krebsart. Das bedeutet für viele Erkrankte, dass sie sich mit ihrer Krankheit arrangieren und lernen müssen, mit dem Krebs so gut wie möglich zu leben. Sport und eine gesunde Ernährung können dabei helfen.Show more
28.05.2006, 16:18 Uhr
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Herpes zoster: Impfstoff zur Prävention der Gürtelrose –zugelassen

Für den Lebendimpfstoff Zostavax® wurde am 19. Mai 2006 die Zulassung durch die Europäischen Behörden zur Prävention von Gürtelrose und damit verbundener postherpetischer Neuralgie erteilt, wie die Sanofi Pasteur MSD GmbH mitteilte. Mit der Produkteinführung in Deutschland wird Anfang 2007 gerechnet.Show more
28.05.2006, 16:18 Uhr

Studiendaten zur Salzrestriktion: Salzarme Kost – ein kardiovaskulärer Ri

Bedeutung einer kochsalzarmen Ernährung wird offenbar falsch eingeschätzt. So wird immer wieder eine Salzrestriktion propagiert, um bei Hypertonikern den Blutdruck zu senken und bei Normotonikern der Hypertonie vorzubeugen. Solche Empfehlungen entbehren nicht nur jeder wissenschaftlichen Grundlage, sondern sind möglicherweise sogar gesundheitlich problematisch: Denn eine neue Studie dokumentiert eine deutlich erhöhte Sterblichkeit bei salzarmer Ernährung.Show more
28.05.2006, 16:18 Uhr
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Rezidivprophylaxe der Schizophrenie: Atypika vermeiden sekundäre Negativ-Sympto

Die meisten Patienten mit einer Schizophrenie benötigen langfristig eine medikamentöse Rezidivprophylaxe. Typische Neuroleptika können durch komplette Blockade der Dopaminwirkung eine Negativ-Symptomatik induzieren, nicht dagegen Atypika: Sie zeigen besonders in der Rezidivprophylaxe ein günstiges Wirkprofil.Show more
21.05.2006, 16:18 Uhr

Restless-Legs-Syndrom: Pramipexol gegen unruhige Beine

Der non-ergoline Dopaminagonist Pramipexol, der bereits für die Therapie des idiopathischen Morbus Parkinson zugelassen ist, steht nun europaweit auch für die Behandlung des mittelgradigen bis schweren Restless-Legs-Syndrom zur Verfügung. Das Krankheitsbild, unter dem bis zu 10% der deutschen Bevölkerung leiden, betrifft überwiegend Frauen. Venenerkrankungen sind die häufigste Fehldiagnose.Show more
21.05.2006, 16:18 Uhr

Arteriosklerose: Blutdruck individuell einstellen

Mit einer Blutdruckerhöhung von 20 mmHg verdoppelt sich das Risiko für einen Schlaganfall, und auch das Risiko für einen Herzinfarkt steigt. Besonders gefährlich ist ein zu hoher Blutdruck für Diabetiker. Ihnen drohen Endorganschäden wie eine Arteriosklerose der Karotiden, eine Mikroalbuminurie durch Schäden an den Blutgefäßen der Nieren sowie eine Linksherzhypertrophie. Mit einer Kombinationstherapie lässt sich ein Bluthochdruck meistens gut behandeln.Show more
21.05.2006, 16:18 Uhr

Raucherentwöhnung: Vareniclin hilft gegen die Sucht

In den USA wurde mit Vareniclin (vorgesehener Handelsname Chantix®) ein partieller Nicotinrezeptor-Agonist zugelassen, der zur Raucherentwöhnung eingesetzt wird.Show more
21.05.2006, 16:18 Uhr

ADHS: Auffälligen Kindern mit Homöopathie helfen

Wenn Kinder an einem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) leiden, muss nicht immer direkt zu einer einschneidenden medikamentösen Therapie gegriffen werden. Sehr oft lassen sich die Konzentrationsstörungen wie auch die Hyperaktivität durch eine vermehrte körperliche Aktivität und durch eine homöopathische Behandlung lindern, wobei sich die Gabe eines homöopathischen Komplexmittels anbietet.Show more
21.05.2006, 16:18 Uhr

Neues Antibiotikum: Daptomycin gegen grampositive Infektionen

Daptomycin (Cubicin®) ist ein neues Antibiotikum zur Behandlung von schweren grampositiven Infektionen der Haut und der Weichgewebe. Es zeichnet sich durch eine bakterizide Wirkung auch gegen multiresistente Keime sowie das Fehlen von Kreuzresistenzen zu anderen Antibiotika aus. Es wird einmal täglich intravenös infundiert.Show more
21.05.2006, 16:18 Uhr

Aus der Forschung: Tumoren brauchen Makrophagen

Tumorwachstum und Metastasenbildung sind auf Faktoren des umgebenden Milieus angewiesen, wie die Angiogenese und die von Makrophagen kontrollierte Umgestaltung des Bindegewebes. Die Steuerung dieser Prozesse spezifisch zu hemmen und so maligne Tumoren medikamentös zu bekämpfen, ist das Ziel der aktuellen angewandten Forschung.Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr

"Pille danach": Unbefriedigende Versorgungslage

Seit Jahren wird die problematische Versorgung mit Levonorgestrelhaltigen Notfallkontrazeptiva in Deutschland angeprangert. Im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern ist die "Pille danach" in Deutschland nach wie vor nur gegen Rezept zu erhalten. Der zuständige Sachverständigenausschuss des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat sich schon 2003 für eine Entlassung von Levonorgestrel-haltigen Präparaten zur Notfallkontrazeption aus der Verschreibungspflicht ausgesprochen.Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr

Altersabhängige Makuladegeneration: Pegaptanib erhält das Sehvermögen

Pegaptanib (Macugen®) ist ein Oligonukleotid, das mit hoher –Affinität an die Isoform 165 des extrazellulären vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors (VEGF) bindet und dessen Wirkung hemmt. Es wird zur Behandlung der feuchten Form der –altersabhängigen Makuladegeneration eingesetzt.Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr

Onkologie: Beurteilung von Mistelpräparaten

Mistelpräparate werden seit vielen Jahren ergänzend zur onkologischen Basisbehandlung eingesetzt und sind ein wichtiger Bestandteil der Komplementärmedizin. Von schulmedizinischer Seite aus wird ihr Nutzen teilweise in Frage gestellt. Nach welchen Kriterien ist der Einsatz von Mistelpräparaten nun zu beurteilen? Reichen die Bewertungsmaßstäbe einer Evidenz-basierten Medizin aus, um die Vielschichtigkeit komplementärmedizinischer Maßnahmen zu beurteilen?Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr

Stellungnahme pro familia: Für eine rezeptfreie Zulassung der „Pille danach“

Pro familia setzt sich seit den 70er Jahren dafür ein, dass Frauen und Mädchen Zugang zu Nachverhütungsmethoden haben. Die hormonelle Nachverhütung durch die "Pille danach" stellt derzeit neben der Einlage einer Spirale die einzige Möglichkeit dar, auf relativ sichere und nebenwirkungsarme Art nach ungeschütztem bzw. unzureichend geschütztem Geschlechtsverkehr eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr

Erstes inhalatives Insulin: Ein Atemzug Insulin vor dem Essen

Die stehende Insulinwolke zum Einatmen anstelle der Spritze Ų seit 15. Mai 2006 kann die neue Option Diabetikern mit Spritzenangst den Einstieg in die Insulintherapie erleichtern. Das inhalative Insulin (Exubera®) wirkt etwas schneller als subkutanes Normalinsulin und erzielt eine vergleichbare Blutzuckerkontrolle. Der Hauptvorteil ist für eine begrenzte Anzahl Patienten der höhere Behandlungskomfort. Diabetiker, die inhalieren wollen, müssen die richtige Inhalationstechnik ebenso wie das Spritzen üben Ų eine Aufgabe auch für die Apotheke.Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr

Asthma und COPD: Patientenfreundliches Pulver-Inhalationssystem

Einfach zu handhabende Applikationssysteme können die Compliance bei Asthma- und COPD-Patienten verbessern und damit die Effizienz der Behandlung erhöhen. Ein neues Pulver-Inhalationssystem mit dem Wirkstoff Budesonid (Pulmax®), das auf der so genannten X-ACTTM-Technologie basiert, wurde kürzlich eingeführt.Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr

Obstipation: Laxanzien nur bei klarer Indikation

Änderungen des Lebensstils helfen nicht bei allen Formen der Obstipation. Bei klarer Indikation kann die Einnahme von Laxanzien auch über einen längeren Zeitraum hinweg angezeigt sein.

Zuverlässige Daten liegen hauptsächlich für Senna, Bisacodyl und Polyethelenglygole vor.

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07.05.2006, 16:17 Uhr

Hepatitis B: Tenofovir als therapeutische Alternative

Der nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmstoff Tenofovir (Viread®) könnte eine therapeutische Alternative für Patienten mit Hepatitis B sein, die auf die herkömmliche Therapie nicht ansprechen. Bisher wurde Adefovir (Hepsera®) gegen Hepatitis B eingesetzt. Jedoch reichen schon minimale Mutationen aus, um das Hepatitis-B-Virus gegen Adefovir resistent zu machen.Show more
07.05.2006, 16:17 Uhr

Anästhesie und Notfallmedizin: Im Notfall den Blutdruck schnell erhöhen

Mit Akrinor®, der Kombination aus Theodrenalin und Cafedrin, steht bei hypotonem Kreislaufversagen und intraoperativen Blutdruckabfällen in vielen Bereichen der Anästhesie und Intensivmedizin sowie in der Notfallmedizin ein intravenös applizierbares Arzneimittel zur Verfügung, das zu einem zuverlässigen und lang anhaltenden Blutdruckanstieg bei praktisch unverändertem peripherem Widerstand und mäßig reduzierter Herzfrequenz führt.Show more
07.05.2006, 16:17 Uhr

Cannabinoid-Rezeptor-Antagonist: Rimonabant senkt kardiometabolisches Risiko

Der Endocannabinoid-Rezeptoren-Blocker Rimonabant, erster Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, kann zur Normalisierung von kardiovaskulären und metabolischen Stoffwechselparametern beitragen. Das dokumentieren die Ergebnisse zweier Studien, in denen Typ-2-Diabetiker bzw. adipöse Dyslipidämie-Patienten mit Rimonabant behandelt wurden.Show more
07.05.2006, 16:17 Uhr

Tumordiagnostik: Fluoreszenz verrät Krebs in der Mundhöhle

Eine kanadische Pilotstudie brachte es ans Licht: Tiefblaues Licht hilft Zahnärzten, drohenden Mundhöhlenkrebs zu erkennen. Potenziell gefährliche Veränderungen werden durch das kurzwellige Licht zum Leuchten angeregt und fallen durch eine anormale Fluoreszenz auf.Show more
07.05.2006, 16:17 Uhr

Migränekopfschmerzen: Das spricht für ASS

Schon 109 Jahre alt und immer noch Gegenstand intensiver klinischer und pharmakologischer Forschung: Acetylsalicylsäure (ASS) schneidet nicht nur bezüglich Wirksamkeit und Kosteneffektivität günstig ab; sie zeigt auch hinsichtlich der Magenverträglichkeit Vorteile. Eine Erklärung dafür liefern neue Erkenntnisse über die ASS-induzierte Bildung von zytoprotektivem NO.Show more
07.05.2006, 16:17 Uhr

SAM-Inhibitor: Natalizumab bei Morbus Crohn

Natalizumab (Tysabri®, früher Antegren®) ist ein monoklonaler Antikörper gegen das selektive Adhäsionsmolekül Alpha-4-Integrin auf Leukozyten. Bei Morbus-Crohn-Patienten, deren Krankheitsaktivität sich nach drei Infusionen mit 300 mg Natalizumab im Abstand von vier Wochen gebessert hatte, wurden klinisches Ansprechen und Remission mit fortgesetzten Natalizumab-Infusionen besser aufrecht erhalten als mit Placebo. Ein Patient starb nach der Behandlung an einer progressiven multifokalen Leukoenzephalopathie.Show more
30.04.2006, 16:17 Uhr

Mammakarzinom: Aromatasehemmer statt Tamoxifen

Der langjährige Goldstandard bei der adjuvanten Therapie postmenopausaler Brustkrebs-Patientinnen war "fünf Jahre Tamoxifen". Das gilt so heute nicht mehr. Aromatasehemmer gewinnen bei Hormonrezeptor-positiven Patientinnen nach der Menopause an Bedeutung. Ihr Nachteil: Während es von Tamoxifen zahlreiche Generika gibt, sind Aromatasehemmer heute noch sehr teuer. Doch es gibt zahlreiche Argumente dafür, dass sich ihr Einsatz lohnt.Show more
30.04.2006, 16:17 Uhr

Schlaganfall: Risikoreduktion durch Obst und Gemüse

Der reichhaltige Verzehr von Obst und Gemüse kann das Risiko für einen Schlaganfall senken. Die Risikoreduktion geht mit der Häufigkeit des Verzehrs einher, und fünf Portionen Obst oder Gemüse haben einen ausgeprägteren Effekt als drei Portionen. So das Fazit einer englischen Studie.Show more
30.04.2006, 16:17 Uhr

Aus der Forschung: Tocilizumab bei juveniler chronischer Arthritis

Ein neuer humanisierter monoklonaler Antikörper, der gegen den humanen Interleukin-6(IL-6)-Rezeptor gerichtet ist, konnte in Studien die Mobilität von Kindern mit systemischer juveniler idiopathischer Arthritis verbessern, wie Roche und Chugai mitteilten.Show more
30.04.2006, 16:17 Uhr

Hämorrhagisches Fieber: Impfmöglichkeit nach einer Infektion mit Marburg-Virus

Ein Impfstoff konnte im Tiermodell hämorrhagisches Fieber nach der Exposition mit dem tödlichen Marburg-Virus verhindern. Bei dem Marburg-Virus handelt es sich wie beim Ebola-Virus um ein Filovirus, das multiple innere Blutungen verursacht. Beide Viren werden als potenzielle Gefahr im Hinblick auf Bioterrorismus-Attacken angesehen. Im Moment gibt es keine wirksamen Medikamente gegen das Marburg-Virus, eine Behandlung der Symptome dieser Erkrankung ist nur selten effektiv.Show more
30.04.2006, 16:17 Uhr
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