Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
US-Leitlinie bei Dyslipidämie: Paradigmenwechsel mit Ansage
Mit der neu veröffentlichten US-Leitlinie zur Dyslipidämie wird ein deutlicher Paradigmenwechsel sichtbar. Während frühere Leitlinien stark LDL-Cholesterol-zentriert waren, verfolgen die Autoren der aktuellen Version einen deutlich breiteren, stärker individualisierten Ansatz der kardiovaskulären Risikobewertung und Therapie.Show morearzneimittel-und-therapie
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Vergleich mit der deutschen Versorgungsleitlinie
14.04.2026, 15:50 Uhr
Interleukin-5-Hemmer Mepolizumab
In einer Phase-III-Studie konnte durch den monoklonalen Antikörper Mepolizumab (BosatriaTM) das hypereosinophile Syndrom signifikant besser kontrolliert werden als unter einer Placebogabe. Darüber hinaus wurde in vielen Fällen der Corticoidbedarf der Patienten gesenkt. Mepolizumab hat in Europa und in den USA den Orphan-drug-Status erhalten. Der Zulassungsantrag für diesen Wirkstoff soll in Europa bis Ende 2008 bei den Behörden eingereicht werden.Show moreHypereosinophiles Syndrom
12.11.2008, 23:00 Uhr
Eradikation verhindert Rezidive beim Magenkarzinom
In den westlichen Industrieländern hat die Magenkarzinom-Inzidenz in den letzten Jahren stark abgenommen. Dieser weltweit zu beobachtende Rückgang der Magenkrebserkrankungen wird vorwiegend auf das Erkennen und Vermeiden von Risikofaktoren zurückgeführt, zu denen auch eine Infektion mit Helicobacter pylori zählt. Eine aktuelle japanische Studie zeigte jetzt, dass die Eradikation von Helicobacter pylori nach einer Magenkrebsoperation ein erneutes Auftreten des Tumors weitgehend verhindern kann.Show moreHelicobacter pylori
12.11.2008, 23:00 Uhr
Erfolge in der Entwicklung von therapeutischen Impfstoffen
Sowohl gegen das West-Nil-Virus (WNV) als auch das Hepatitis-C-Virus (HCV) gibt es bislang keine Impfstoffe. Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig haben jetzt auf DNA-Basis einen Impfstoff gegen das West-Nil-Virus entwickelt, der auch therapeutisch, also nach Ausbruch der Krankheit, wirkt. Fast gleichzeitig gelang es einer Forschergruppe aus den USA mit einer gentechnisch veränderten Bäckerhefe die Viruslast bei Patienten mit chronischer Hepatitis C deutlich zu senken.Show moreAus der Forschung
12.11.2008, 23:00 Uhr
Studie mit Vitamin E und Selen abgebrochen
Vieles sprach dafür, dass eine Supplementation von Vitamin E und Selen vor einem Prostatakarzinom schützen kann. In der Selenium and Vitamin E Cancer Study (Select-Studie) sollte ein entsprechender Nachweis geführt werden. Jetzt wurde die Studie vorzeitig gestoppt. In einer Zwischenanalyse waren nicht nur keine Anzeichen für eine Risikoreduktion zu erkennen. Es ist auch nicht auszuschließen, dass Vitamin E das Prostatakarzinomrisiko erhöht. Unter Selen wurden geringfügig vermehrt Diabeteserkrankungen registriert.Show moreProstatakarzinomprävention
05.11.2008, 23:00 Uhr
Schützt nur Metformindas Herz?
Lange Zeit hat man geglaubt, mithilfe einer guten Blutzuckereinstellung Diabetesfolgen wie Herzkreislauferkrankungen verhindern zu können. Doch Versuche, das in großen Studien zu belegen, führten immer wieder zu überraschenden Ergebnissen. Einer neuen Metaanalyse zufolge scheint von den oralen Antidiabetika Metformin am ehesten geeignet zu sein, das kardiovaskuläre Risiko bei Typ-2-Diabetikern zu senken. Rosiglitazon erwies sich auch hier wie in vorangegangen Studien als potenziell Risiko-steigernd.Show moreOrale Antidiabetika
05.11.2008, 23:00 Uhr
Therapeutische Berechtigung für Aliskiren entdeckt?
Der therapeutische Stellenwert des Renininhibitors Aliskiren (Rasilez®) wird bisher kontrovers diskutiert, da noch keine therapeutischen Vorteile gegenüber ACE-Hemmern und Angiotensin-1-Rezeptorantagonisten nachgewiesen werden konnte. In der Avoid-Studie zeigte sich nun das renoprotektive Potenzial der Kombination Aliskiren plus Losartan im Vergleich zu einer Losartan-Monotherapie bei diabetischer Nephropathie. Der Albumin-Kreatinin-Quotient und das Ausmaß der Proteinurie konnte reduziert werden.Show moreRenininhibitor und AT1-Antagonist
05.11.2008, 23:00 Uhr
Orale Thromboseprophylaxe mit Rivaroxaban
Rivaroxaban (Xarelto®) ist ein neuer Faktor-Xa-Hemmstoff, der zur Thromboseprophylaxe nach Operationen eingesetzt wird und oral angewendet werden kann. Die Substanz ist zur Prophylaxe von venösen Thromboembolien bei erwachsenen Patienten nach geplanten Hüft- oder Kniegelenkersatzoperationen indiziert. Rivaroxaban wirkt über eine direkte Hemmung des Faktors Xa, eines Schlüsselenzyms der Gerinnungskaskade. Die neue Substanz ist wirksamer als der bisherige Goldstandard Enoxaparin und vergleichbar sicher.Show moreNeuer Faktor-Xa-Inhibitor
05.11.2008, 23:00 Uhr
Neue Strategie setzt auf Neuropeptid-Antagonisten
Die Migränetherapie ist oft noch nicht ausreichend, zumal auch die zugrunde liegenden Ursachen nur mangelhaft verstanden sind. Eine neue Erfolg versprechende Migränebehandlung zielt auf Neuropeptide, die während einer Migräneattacke im Gehirn freigesetzt werden. Der intravenös verabreichte Neuropeptid-Antagonist Olcegepant führte bei zwei Dritteln der Patienten nach zwei Stunden zu einer Besserung der Kopfschmerzen. In einer Phase-III-Studie zeigte Telcagepant, ein oral verabreichter Neuropeptid-Antagonist, eine gute Verträglichkeit bei vergleichbarer Wirksamkeit wie Zolmitriptan.Show moreMigränetherapie
05.11.2008, 23:00 Uhr
Störungen im Serotoninstoffwechsel oder doch Infektion?
Etwa eines von 1000 Babys sterben in jedem Jahr in Deutschland am plötzlichen Kindstod. Er ist damit bei uns die häufigste Todesursache von Kleinkindern jenseits der Neugeborenenperiode. Definiert wird er als plötzlicher Tod eines Säuglings, für den keine Ursache wie Krankheit oder Unfall gefunden werden konnte. Viele Hypothesen zur Ursache wie gestörter Blutfluss zum Hirnstamm, die Wirkung mikrobieller Toxine oder die Nebenwirkungen von Impfungen sind bisher aufgestellt worden. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass möglicherweise verschiedene Risikofaktoren beteiligt sein können.Show morePlötzlicher Kindstod
05.11.2008, 23:00 Uhr
Primärprävention mit ASS und Vitaminen ohne Nutzen?
Diabetiker sollen durch die frühzeitige Gabe von niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall geschützt werden. Neuesten Erkenntnissen zufolge profitieren Diabetiker von einer solchen Primärprävention ebenso wenig wie von der Gabe antioxidativer Vitamine und Spurenelemente. Unumstritten ist der Nutzen von ASS dagegen in der Sekundärprophylaxe.Show moreDiabetes mellitus
29.10.2008, 23:00 Uhr
Ibuprofen und Paracetamol im Wechsel geben?
In der Behandlung von Fieber bei Kindern scheint sich eine neue Strategie durchzusetzen. Die in der Pädiatrie in der Regel als Monotherapie verwendeten Antipyretika Ibuprofen und Paracetamol sollen, in Kombination oder alternierend gegeben, schneller und anhaltender das Fieber senken können. Dieses Vorgehen lehnen der Pharmakologe Prof. Dr. Dr. Kay Brune und Prof. Dr. Hannsjörg Seyberth, Vorsitzender der Kommission für Arzneimittelsicherheit im Kindesalter der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin (DGKJ), ab.Show more29.10.2008, 23:00 Uhr
Carbasalat zur Sekundärprophylaxe von Herzinfarkt
Das Acetylsalicylsäure-Derivat Carbasalat-Calcium wurde jetzt unter dem Warenzeichen Viatris® in Form von 100-mg-Brausetabletten zur Sekundärprophylaxe von Herzinfarkt und Schlaganfall neu eingeführt.Show moreThrombozytenaggregationshemmer
29.10.2008, 23:00 Uhr
Tops und Flops der vergangenen zehn Jahre
In der Krebsforschung werden viele Wege beschritten, um der steigenden Zahl an Tumorerkrankungen in unserer alternden Gesellschaft zu begegnen: Die Zahl der jährlich auftretenden Neuerkrankungen an Krebs in Deutschland wird auf ca. 218.250 Erkrankungen bei Männern und ca. 206.000 bei Frauen geschätzt. Oft zeigt sich, dass Kosten und Nutzen von neuen Ansätzen in Therapie und Diagnostik in einem kaum vertretbaren Verhältnis zueinander stehen. Auf dem Deutschen Krebskongress wurden beeindruckende Fortschritte in der Krebstherapie, aber auch Irrwege aufgezeigt.Show moreOnkologie
29.10.2008, 23:00 Uhr
Orlistat in niedriger Dosierung bald ohne Rezept erhältlich?
Der Lipaseinhibitor Orlistat wurde 1998 verschreibungspflichtig in der 120-mg-Dosierung als Xenical® in Deutschland eingeführt. Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) gab jetzt eine positive Empfehlung zur rezeptfreien Verfügbarkeit von Orlistat 60 mg ab. In den kommenden Monaten wird die Europäische Kommission sich entscheiden, in der Regel folgt sie aber der Empfehlung der Expertenkommission. In den USA steht seit 2007 Orlistat in der 60-mg-Dosierung unter der Bezeichnung Alli® für die Selbstmedikation zur Verfügung.Show moreGewichtsreduktion
29.10.2008, 23:00 Uhr
Genetische Zusammenhänge aufgeklärt
Das Restless-legs-Syndrom zählt zu den häufigsten neurologischen Krankheitsbildern. Da die Erkrankung in mehr als Dreiviertel aller Fälle gehäuft in einer Familie vorkommt, vermutete man schon länger eine genetische Komponente bei der Entstehung. Der Vererbungsweg ist vermutlich autosomal-dominant. Seit Jahren wird versucht, die Ursachen der Erkrankung mit Hilfe genetischer Untersuchungen zu klären. Aktuell konnten Risikogene ermittelt und gezeigt werden, dass es sich beim RLS um eine sehr frühe Entwicklungsstörung des zentralen Nervensystems handeln könnte.Show moreRestless-legs-Syndrom
29.10.2008, 23:00 Uhr
Paracetamolim Fokus
Der analgetische Wirkungsmechanismus von Paracetamol scheint multifaktoriell zu sein und schließt eine Hemmung der Prostaglandin-Bildung, eine Erhöhung der Konzentration von Serotonin im Zentralnervensystem sowie möglicherweise auch eine Beeinflussung des Endocannabinoid-Systems ein. In einem bestimmten Punkt wird die Wirkweise aber seit mehr als drei Jahrzehnten von einem Dogma beherrscht. Dieses postuliert, dass nichtsaure antipyretische Analgetika – wie Paracetamol oder die Phenazon-Derivate – nahezu ausschließlich zentral wirken. Neue Untersuchungen widerlegen diese Hypothese. Danach wirkt Paracetamol vorzugsweise auf die periphere Cyclooxygenase 2 (COX-2), woraus sich neue Konsequenzen für die Therapie ergeben können. Zumindest bei Daueranwendung und hoher Dosierung sollen kardio- und gastrotoxische Wirkungen nicht auszuschließen sein.Show more29.10.2008, 23:00 Uhr
Paracetamol: Ab wie viel Tabletten wird’s gefährlich?
Paracetamolüberdosierungen gehören in Deutschland zu den häufigsten Medikamentenintoxikationen. Dabei treten in den ersten Stunden häufig nur unspezifische gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen auf. Im späteren Verlauf – teilweise erst nach Tagen – folgen dann die typischen Zeichen einer Leberschädigung. Je nach Vergiftungsschwere kommt es dabei zum Beispiel zu Blutungsneigungen, Ikterus und Bewusstseinsstörungen bis hin zum hepatischen Koma. Wichtig ist bei solchen Überdosierungen insbesondere die Frage, wie viele Tabletten genau geschluckt wurden. Mit dieser Information lässt sich dann oft schon einschätzen, ob tatsächlich ein Arzt erforderlich ist oder Entwarnung geben werden kann.Show more29.10.2008, 23:00 Uhr
Zahlreiche Biologicals mit erheblichen Nebenwirkungen
Biologicals sind biotechnologisch hergestellte Arzneimittel, die seit mehr als 20 Jahren einen zunehmend wachsenden Anteil an Neuzulassungen stellen. Eine Studie ergab jetzt, dass fast ein Viertel der seit 1995 in Europa und den USA neu zugelassenen Biologicals teilweise erhebliche Nebenwirkungen haben. 46 der insgesamt 174 neuen Wirkstoffe waren danach Gegenstand von 82 Maßnahmen, die sich mit Sicherheitsmängeln befassten. Vom Markt genommen wurde keines der Mittel.Show moreBiologische Arzneimittel
29.10.2008, 23:00 Uhr
Darapladib stabilisiert Plaques in Blutgefäßen
Darapladib hemmt das Enzym Lipoprotein-assoziierte Phospholipase A2 (Lp-PLA2). Dieses Enzym spielt besonders in Blutgefäß-Plaques eine wichtige Rolle: Produkte seiner Enzymaktivität werden dort mit entzündlichen Prozessen und dem Zelltod in Verbindung gebracht.Show moreEnzymhemmer in der Entwicklung
22.10.2008, 22:00 Uhr
Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs in Phase-II-Studie
In den USA und in Kanada hat Sanofi Pasteur mit einer klinischen Phase-II-Studie begonnen, die die Wirksamkeit und Sicherheit einer Tumorvakzinierung gegen das maligne Melanom in fortgeschrittenem Stadium untersuchen soll. Der Impfstoff wird dabei mit einer konventionellen Krebstherapie kombiniert, wobei ein Zytokin (GM-CSF) und ein gentechnisch hergestelltes α-Interferon (Interferon alpha 2b) verwendet wird.Show moreAus der Forschung
22.10.2008, 22:00 Uhr
Dreifachkombination verhindert tiefe L-Dopa-Plasmatäler
Die kurze Halbwertszeit herkömmlicher Levodopa-Präparate führt in fortgeschrittenen Stadien des Morbus Parkinson zu einer unbeständigen Dopaminversorgung. Mit der Dreifachkombination aus Levodopa plus Carbidopa plus Entacapon (Stalevo®) lässt sich ein gleichmäßigeres Plasmaprofil erreichen. Davon profitieren auch Patienten, die schon früh Wearing-off-Symptome entwickeln.Show moreMorbus Parkinson
22.10.2008, 22:00 Uhr
Auch als Biosimilar verhindert Filgrastim Neutropenien
Im November kommt mit Ratiograstim® das erste biotechnologisch hergestellte Folgeprodukt von Filgrastim auf den deutschen Markt. Filgrastim ist rekombinanter Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor (G-CSF), der seit 1992 vor allem gegen Neutropenien von Krebspatienten unter Chemotherapie eingesetzt wird. Die teure Supportivbehandlung kann die infektionsbedingte Sterblichkeit der Tumorpatienten deutlich senken. Nun soll sie mit Ablauf des Filgrastimpatents etwa 15% billiger werden.Show moreSupportivtherapie bei Krebs
22.10.2008, 22:00 Uhr
EU-Zulassung für Laropiprant
Die Kombination von Nicotinsäure und Laropiprant (1000 mg und 20 mg, vorgesehener Handelname Tredaptive®) wurde in der EU zur Behandlung von kombinierter Dyslipidämie oder primärer Hypercholesterinämie zugelassen und soll demnächst in Deutschland eingeführt werden.Show moreFettstoffwechselstörungen
22.10.2008, 22:00 Uhr
Tiotropium kann die Lungenfunktion verbessern
Das Anticholinergikum Tiotropium (Spiriva®) hat sich in der Uplift-Studie, deren Ergebnis beim Jahreskongress der European Respiratory Society vorgestellt wurde, als sichere Medikation bei der COPD ergeben. Der Wirkstoff bessert die Lungenfunktion wie auch die Lebensqualität der Patienten und senkt signifikant die Rate an Exazerbationen. Er mindert aber nicht den stetigen Abfall der Lungenfunktion und hat damit das primäre Studienziel nicht erreicht.Show moreBehandlung der COPD
15.10.2008, 22:00 Uhr
Fenster für Schlaganfallbehandlung erweitert
Nach einem akuten ischämischen Schlaganfall profitieren die Patienten auch noch nach 3 bis 4,5 Stunden von einer Thrombolyse mit Alteplase. Das ergab die ECASS-3-Studie. Sie gilt als eine Meilensteinstudie für die Behandlung des Schlaganfalls und bildet die Grundlage für eine Ausweitung des Lysefensters auf 4,5 Stunden.Show moreExpertenmeinung
15.10.2008, 22:00 Uhr
Tapentadol mit Zweifach-Wirkung
Tapentadol ist ein zentral wirksames Analgetikum, das zur Behandlung von starken Schmerzen entwickelt wird. Es kombiniert den μ-Opioid-Rezeptor-Agonismus und die Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmung in einem Molekül. Im Juli und August wurden weitere Daten der Phase III veröffentlicht, die Zulassung in den USA ist bereits beantragt.Show moreAnalgetikum in der Entwicklung
15.10.2008, 22:00 Uhr
Zoledronsäure auch für Männern empfohlen
Die europäischen Behörden haben eine Empfehlung für die Zulassungserweiterung für Zoledronsäure (Aclasta®) ausgesprochen: das Bisphosphonat kann dann einmal jährlich auch bei Männern mit erhöhtem Knochenbruchrisiko angewendet werden. Zudem soll die Indikation auf den Einsatz zur Verringerung von neuen Frakturen bei Männern und postmenopausalen Frauen, die kürzlich infolge Osteoporose einen Hüftbruch erlitten haben, erweitert werden.Show moreOsteoporosetherapie
15.10.2008, 22:00 Uhr
Plättchenhemmer schützen auch vor Herzinfarkt
Thrombozytenfunktionshemmer wie Acetylsalicylsäure (ASS), Dipyridamol und Clopidogrel senken bei Schlaganfallpatienten deutlich das Risiko für einen erneuten Insult. Inwieweit der Schutz sich auch auf kardiale Ereignisse erstreckt, untersuchte die große interdisziplinäre Profess-Studie. Für die Kombination aus Dypridamol/ASS und Clopidogrel wurden vergleichbar günstige Effekte bewiesen, die die Empfehlung der Leitlinien zur Langzeittherapie stützen. Welche Medikation der Arzt dem Schlaganfallpatienten verordnet, dürften demnach Kosten, Nebenwirkungen und neue Verordnungshinweise entscheiden.Show moreProphylaxe von Gefässkrankheiten
15.10.2008, 22:00 Uhr
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