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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

US-Leitlinie bei Dyslipidämie: Paradigmenwechsel mit Ansage

Mit der neu veröffentlichten US-Leit­linie zur Dyslipidämie wird ein deut­licher Paradigmenwechsel sichtbar. Während frühere Leitlinien stark LDL-Cholesterol-zentriert waren, verfolgen die Autoren der aktuellen Version einen deutlich breiteren, stärker individualisierten Ansatz der kardiovaskulären Risikobewertung und Therapie.Show more
arzneimittel-und-therapie
pharmazie
Vergleich mit der deutschen Versorgungsleitlinie
14.04.2026, 15:50 Uhr

Von SGLT-2-Inhibitoren und Glucokinase-Aktivatoren

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Diabetologie in Rom wurde eine Palette innovativer Wirkprinzipien vorgestellt, die die Situation für Diabetiker langfristig verbessern könnten. Manche stehen bereits kurz vor der Zulassung, bei anderen kann es noch Jahre dauern, wenn sie die Hürde großer klinischer Studien überhaupt schaffen. Hier ein Überblick:Show more
Innovationen ante portas
15.10.2008, 22:00 Uhr
mehr

Licht und Melatonin helfen dementen Heimbewohnern

Durch einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus, der durch helles Tageslicht und das Hormon Melatonin reguliert wird, können die mit einer Demenzerkrankung verbundenen Symptome verstärkt werden. In einer praxisnah durchgeführten, randomisierten Doppelblind-Studie verbesserten sich bei dementen Senioren im Altersheim durch den kombinierten Einsatz von Licht und Melatonin einige Verhaltensauffälligkeiten leicht. Die deutlichsten Vorteile ergaben sich jedoch beim alleinigen Einsatz von hellem Licht: Kognition und Stimmung konnten dadurch positiv beeinflusst werden.Show more
Demenz
08.10.2008, 22:00 Uhr

Erythropoetin in der Diskussion

Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat eine Sicherheitsprüfung zum Einsatz von Epoetin alpha bei Schlaganfallpatienten eingeleitet. Anlass sind Todesfälle, die in einer in Deutschland durchgeführten randomisierten kontrollierten Studie auftraten, deren Ziel es war, die neurologischen Defizite und die Größe des Infarktareals durch Behandlung mit Erythropoetin zu vermindern.Show more
Schlaganfallstudie
08.10.2008, 22:00 Uhr
mehr

Neuer Impfstoff gegen Tuberkulose in klinischer Phase I

Seit Mitte September wird in Neuss ein neuer Impfstoff gegen Tuberkulose mit der Bezeichnung VPM1002 in der klinischen Phase I an freiwilligen Probanden auf seine Sicherheit getestet. Basis für VPM1002 ist der "klassische" Impfstoff Bacille Calmette-Guérin (BCG), der gentechnisch so weiter entwickelt wurde, dass er wesentlich wirksamer eine Infektion mit dem Tuberkulose-Erreger verhindern soll als sein vor mehr als 80 Jahren entwickelter Vorgänger.Show more
Aus der Forschung
08.10.2008, 22:00 Uhr

Neue Optionen für Prävention und Therapie

Die Chancen für die Bekämpfung des Morbus Alzheimer liegen in der Vorbeugung und in einer frühestmöglichen Intervention. Denn das Zeitfenster, in dem die Erkrankung sich manifestiert, umfasst 15 bis 20 Jahre. Präventive Maßnahmen sind im Wesentlichen dieselben, die auch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Fortschritte in der Therapie versprechen neue Wirkstoffe und Kombinationen. Was als nächstes die bekannten Antidementiva ergänzen könnte, diskutierten Experten auf dem diesjährigen Neurologenkongress.Show more
Alzheimer Demenz
08.10.2008, 22:00 Uhr
mehr

Degarelix hemmt die Testosteronproduktion

Degarelix ist ein neuer Gonadorelin-Antagonist, der für die Behandlung des metastasierten Prostatakarzinoms entwickelt wird. Die Zulassung in Europa und in den USA ist beantragt, Degarelix soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen.Show more
Neuer Gonadorelin-Antagonist
08.10.2008, 22:00 Uhr

Chondroprotektivaenttäuschen erneut

Glucosamin und Chondroitinsulfat scheinen nach den Ergebnissen einer neuen Studie weder alleine noch in Kombination die Progression einer Kniegelenkarthrose aufhalten zu können. Darauf deuten Gelenkspaltmessungen hin, die sowohl unter den Chondroprotektiva als auch unter Placebo und Celecoxib ähnliche Werte ergaben.Show more
Kniegelenk-Arthrose
08.10.2008, 22:00 Uhr

Nasales Fentanyl sorgt für rasche Schmerzlinderung

Deutlich rascher als bei den bisherigen Darreichungsformen setzt die schmerzlindernde Wirkung von Fentanyl bei der intranasalen Applikation ein. Tumorpatienten mit Durchbruchschmerzen kann so innerhalb von Minuten geholfen werden.Show more
Durchbruchschmerzen bei Tumorpatienten
08.10.2008, 22:00 Uhr

Fesoterodin hilft bei überaktiver Blase

Mit Fesoterodin (Toviaz®) ist seit Mitte September ein neues Antimuscarinikum zur Behandlung der überaktiven Blase auf dem Markt. Fesoterodin ist mit Tolterodin, das ebenfalls zur Behandlung der überaktiven Blase eingesetzt wird, strukturverwandt. Beide Substanzen werden im Körper in den aktiven Metaboliten 5-Hydroxymethyltolterodin umgewandelt.Show more
Neuer Muscarinrezeptor-Antagonist
01.10.2008, 22:00 Uhr

Nutzen von Antihypertonika altersunabhängig

Heute steht eine Vielzahl von Wirkstoffen zur Behandlung des Bluthochdrucks zur Verfügung. In Abhängigkeit von individuellen Lebensumständen, Begleiterkrankungen und Alter obliegt es den Ärzten das bestmögliche Therapieregime für den Patienten auszuwählen. Nun wurden von der australischen Blood Pressure Lowering Treatment Trialists‘ Collaboration im Rahmen einer Metaanalyse verschiedene Behandlungsschemata hinsichtlich ihrer Wirksamkeit in Abhängigkeit vom Patientenalter miteinander verglichen.Show more
Bluthochdruck
01.10.2008, 22:00 Uhr

Erste Zulassung für Rivaroxaban

Die kanadische Gesundheitsbehörde Health Canada hat weltweit die erste Zulassung für den neuen Gerinnungshemmer Rivaroxaban (Xarelto®) erteilt, wie Bayer HealthCare mitteilte. Der einmal täglich einzunehmende orale, direkte Faktor-Xa-Inhibitor kann damit zur Prävention von venösen Thromboembolien bei Patienten nach Hüft- oder Kniegelenkersatzoperation eingesetzt werden.Show more
Prävention venöser Thromboembolien
01.10.2008, 22:00 Uhr

Erlotinib: Vorsicht bei Leberfunktionsstörungen

Erlotinib (Tarceva®) kann bei Patienten mit bestehenden Leberfunktionsstörungen zu schweren hepatotoxischen Komplikationen führen. Die amerikanischen Herstellerfirmen haben in den USA an alle Ärzte eine Sicherheitswarnung herausgegeben und die Fachinformationen um entsprechende Warnhinweise ergänzt.Show more
Hepatotoxizität
01.10.2008, 22:00 Uhr

Die 2. sexuelle Revolution

Als am 1. Oktober 1998 der PDE-5-Hemmer Sildenafil (Viagra®) zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingeführt wurde, konnte sich kaum jemand vorstellen, dass die kleine blaue Pille die Behandlung der Erektionsstörungen derart revolutionieren würde. Die erektile Dysfunktion und die damit verbundenen Probleme in der Partnerschaft sind heute, zehn Jahre später, ein Thema geworden, über das man sprechen kann. Und unbestritten ist inzwischen auch, dass eine solche Pille nicht nur Erektions-, sondern auch Partnerschaftsprobleme zu lösen vermag. Zudem hat die Forschung rund um die PDE-5-Hemmer zu einem enormen Kenntniszuwachs auf dem Gebiet der männlichen, aber auch der weiblichen Sexualstörungen geführt.Show more
10 Jahre Viagra®
01.10.2008, 22:00 Uhr

Benefit durch Dexamethason?

Die zusätzliche parenterale Gabe von Dexamethason zur Standardtherapie einer Migräneattacke hat zwar keinen unmittelbaren schmerzsenkenden Einfluss, kann aber das erneute Auftreten der Kopfschmerzen verhindern; so das Fazit einer kanadischen Metaanalyse.Show more
Migräneanfall
01.10.2008, 22:00 Uhr

Neuer Ansatz gegen Parkinson im Tiermodell erfolgreich

Morbus Parkinson ist gekennzeichnet durch eine dopaminerge Neurodegeneration. Eine zentrale Rolle bei der Zerstörung der Dopamin-produzierenden Zellen spielen intrazelluläre Aggregate (Lewy-Körperchen), deren Hauptbestandteil das Protein α-Synuclein ist. Ein in Hefe, aber nicht in vielzelligen Tieren (Metazoen) vorkommendes Eiweiß, der sogenannte protein-remodeling factor Hsp104, löst verklumpte Eiweiße auf und reaktiviert sie. In einem Ratten-Parkinson-Modell konnte jetzt gezeigt werden, dass Hsp104 die Bildung von α-Synuclein-Aggregaten und -Fibrillen hemmt [1].Show more
Aus der Forschung
01.10.2008, 22:00 Uhr

Frühe Immuntherapie versus konservative Behandlung

In einer belgischen Studie wurden mit einer frühen kombinierten Immuntherapie des Morbus Crohn bessere Ergebnisse erzielt als unter der konventionellen Behandlung. Sollten diese Resultate in weiteren Untersuchungen bestätigt werden, könnte sich der Behandlungsalgorithmus bei Patienten mit Morbus Crohn ändern.Show more
Morbus Crohn
24.09.2008, 22:00 Uhr

Genetischer Fingerabdruck verbessert Therapie

Fünf bis sechs genetische Veränderungen können aus einer normalen Zelle eine Krebszelle machen. Die entscheidenden Veränderungen, die den tödlichen Prozess in Gang setzen, betreffen vor allem Onkogene und Tumorsuppressorgene. Moderne Krebstherapeutika greifen an diesen spezifischen Veränderungen an, und mit modernen Diagnostika lassen sie sich sichtbar machen.Show more
Bösartige Tumoren
24.09.2008, 22:00 Uhr

Bortezomib für Primärtherapie des multiplen Myeloms

Die europäische Arzneimittelzulassungsbehörde EMEA hat die Zulassung für Bortezomib (Velcade®) in Kombination mit Melphalan und Prednison zur Primärtherapie von Patienten mit multiplem Myelom, die nicht für eine Hochdosischemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation geeignet sind, erteilt.Show more
Zulassungserweiterung
24.09.2008, 22:00 Uhr

IQWiG: Diuretika Mittel der ersten Wahl

Im Rahmen des Auftrags zur vergleichenden Nutzenbewertung antihypertensiver Wirkstoffgruppen als Therapie der ersten Wahl bei Patienten mit essenzieller Hypertonie hat das IQWiG am 18. September 2008 die vorläufigen Ergebnisse seiner Nutzenbewertung in einer zweiten Version publiziert. Es stuft wie schon in der ersten Version Diuretika als Mittel der ersten Wahl in der Therapie der essenziellen Hypertonie ein.Show more
Diskussion um Nutzenbewertung von Antihypertensiva
24.09.2008, 22:00 Uhr

Fördert Paracetamol Asthma?

Eine soeben publizierte Querschnittsstudie lässt den Verdacht aufkommen, dass Paracetamol mitverantwortlich für die steigende Zahl von Asthmaerkrankungen bei Kindern ist. Sollten die ermittelten Daten die Wirklichkeit widerspiegeln, ließe sich etwa ein Drittel aller Asthmaerkrankungen im Kindesalter auf den Paracetamol-Gebrauch im ersten Lebensjahr zurückführen.Show more
Kleinkinder
24.09.2008, 22:00 Uhr

Keine Evidenz für Beschwerden durch Zahnamalgam

Amalgam schadet im Allgemeinen nicht – außer denen, die darunter leiden. Das ist zugespitzt das Ergebnis des international größten Amalgamforschungsprojektes. Zwar haben Amalgamträger mehr Quecksilber im Blut, das – zumindest in Laborversuchen – auch viele Zellfunktionen hemmt. Doch gelang es in klinischen Studien nicht, einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Zahl der Füllungen oder dem Quecksilberblutspiegel und den subjektiven Beschwerden von "amalgamgeschädigten" Menschen nachzuweisen. Konkrete Hinweise gab es zur Diagnostik und zur Therapie eines "Amalgamschadens".Show more
Zahnwerkstoff Amalgam
24.09.2008, 22:00 Uhr

Neue Studien zur Frühtherapie

Welche Behandlungsmethoden das Fortschreiten einer multiplen Sklerose gleich zu Beginn aufhalten können, wird seit vielen Jahren intensiv untersucht. Zugelassen zur Frühtherapie sind bisher nur Betaferon® (Interferon beta-1b) und Avonex® (Interferon beta-1a). Jetzt werden auch Rebif® (Interferon beta-1a) und Cladribin, eine neue orale Behandlungsform in der Entwicklung, beim frühzeitigen Einsatz getestet.Show more
Multiple Sklerose
24.09.2008, 22:00 Uhr

Alitretinoin soll chronische Handekzeme kurieren

Das chronische Handekzem ist ein Sorgenkind der Dermatologie. Es stigmatisiert 300.000 Menschen. Die Behandlung gilt als schwierig, weil das Ekzem häufig chronisch und therapieresistent wird, selbst gegen topische Corticoide. Abhilfe verspricht eine natürlich vorkommende Isoform der Vitamin-A-Säure: Orales Alitretinoin (Toctino®) hat sich in einer großen klinischen Studie beim Handekzem bewährt. In Großbritannien wurde die Zulassung für diese Indikation schon erteilt, in Deutschland steht sie kurz bevor.Show more
Chronisches Handekzem
17.09.2008, 22:00 Uhr

Neue Erkenntnisse zum molekularen Mechanismus

Im Tierversuch konnte nachgewiesen werden, dass der Ginkgo-biloba-Extrakt EGb761® (Tebonin®) zu einem Dopaminanstieg im präfrontalen Kortex führt und Lernleistung sowie Lerngeschwindigkeit fördert. Möglicherweise können so auch die klinisch beobachteten verbesserten kognitiven Leistungen unter einer Therapie mit Ginkgo biloba erklärt werden.Show more
Ginkgo biloba
17.09.2008, 22:00 Uhr

Placebo wirksamer als Johanniskraut

Derzeit wird das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom in erster Linie mit Stimulanzien wie Methylphenidat medikamentös therapiert. Viele Eltern suchen jedoch nach alternativen naturheilkundlichen Behandlungsmethoden. Im Fokus des Interesses steht dabei auch ein Klassiker der Phytotherapie, Hypericum perforatum. Eine amerikanische Forschergruppe untersucht nun erstmals systematisch die Wirksamkeit von Johanniskraut bei der Indikation ADHS in einer klinischen Studie.Show more
ADHS
17.09.2008, 22:00 Uhr

Diabetiker profitieren langfristig von guter Einstellung

Nach den Ergebnissen der großen Diabetes-Studien Accord und Advance wird darüber gestritten, wie eine gute Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetikern auszusehen hat. Für Beunruhigung hatte vor allem die erhöhte Gesamtmortaliät bei HbA1c -Zielwerten unter 6,5% in der Accord-Studie gesorgt. Mit Spannung wurden daher die Zehn-Jahres-Nachbeobachtungsdaten der UKPDS-Daten erwartet, die soeben vorgestellt worden sind: Sie untermauern, dass sich eine gute Diabeteseinstellung noch Jahre später auszahlt, auch im Hinblick auf die Gesamtmortalität.Show more
Neue UKPDS-Daten
17.09.2008, 22:00 Uhr

Immunmodulation mit individualisierten Impfstoffen

Aufgrund zunehmender Antibiotikaresistenzen gewinnen Autovaccine immer mehr an Aktualität. Bei diesen patientenindividuellen und erregerspezifischen Impfstoffen werden pathogene Keime des Erkrankten isoliert und nach entsprechender Anzüchtung, Vermehrung und schonender Abtötung dem Patienten wieder verabreicht. Über eine Stimulation des Immunsystems soll es zur Heilung und zum Schutz vor einer erneuten Infektion mit dem gleichen Erreger kommen.Show more
Chronische Infektionen
17.09.2008, 22:00 Uhr

Senken nicht-steroidale Antirheumatika den PSA-Wert?

Nach regelmäßiger Einnahme von nicht-steroidalen Antirheumatika konnte in einer Untersuchung ein Absinken der PSA-Konzentration im Blut um rund 10% beobachtet werden. Die Autoren warnen jedoch davor, aus den Daten zu schließen, dass Männer, die nicht-steroidale Antirheumatika einnehmen, ein reduziertes Risiko haben, an Prostatakarzinom zu erkranken. Es sollte vielmehr an die Möglichkeit gedacht werden, dass die Schmerzmittel die Diagnose eines Prostatakarzinoms erschweren.Show more
Prostatakarzinom
17.09.2008, 22:00 Uhr

Grippeimpfung für Senioren keine Lebensversicherung

Trotz der Diskussion darüber, ob ältere Patienten wirklich von einer Grippeschutzimpfung profitieren, rät das Robert Koch-Institut wieder allen über 60-Jährigen, sich gegen Influenza impfen zu lassen. Es stützt sich dabei auf Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO, die bis zum Jahr 2010 eine Impfrate von 75% in der älteren Bevölkerung anstrebt.Show more
Influenza
17.09.2008, 22:00 Uhr
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