Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Lebensstilinterventionen und Arzneimittel
10.04.2026, 12:00 Uhr
Orale Therapie mit Fumarsäureester in der Entwicklung
Fumarsäureester werden derzeit zur Behandlung von schweren Formen der Schuppenflechte eingesetzt, wenn andere Wirkstoffe nicht ausreichend wirken. Ob diese Substanzen auch zur Behandlung von multipler Sklerose geeignet sind, wurde in einer placebokontrollierten Dosisfindungsstudie untersucht. Dabei senkte Dimethylfumarat die Anzahl neuer Läsionen im Vergleich zu Placebo über den Studienzeitraum von 24 Wochen signifikant. Über welchen Mechanismus Dimethylfumarat seine Wirkung entfaltet, ist nicht genau bekannt.Show moreMultiple Sklerose
11.03.2009, 23:00 Uhr
FDA warnt vor Spätdyskinesie unter Metoclopramid
Bei Langzeittherapie mit Metoclopramid besteht das Risiko für schwere, oft irreversible Bewegungsstörungen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA sieht in Metoclopramid den Hauptverursacher von solchen Medikamenten-induzierten Dyskinesien. Daher hat sie verfügt, dass in den Fachinformationen von Metoclopramid-haltigen Arzneimitteln auf das Risiko einer tardiven Dyskinesie (Spätdyskinesie) in Form eines umrahmten Warnhinweises (Boxed Warning) hingewiesen wird. Hersteller müssen sicherstellen, dass Patienten durch entsprechendes Informationsmaterial aufgeklärt werden.Show moreLangzeitanwendung
04.03.2009, 23:00 Uhr
Rituximab bei chronisch lymphatischer Leukämie
Rituximab (MabThera®) hat in Kombination mit einer Chemotherapie von der Europäischen Kommission die Zulassung zur Anwendung bei Patienten mit nicht vorbehandelter chronisch lymphatischer Leukämie – der im Erwachsenenalter häufigsten Leukämieform – erhalten.Show moreZulassungserweiterung
04.03.2009, 23:00 Uhr
Erster monoklonaler Antikörper gegen Interleukin 12 und 23
Für die Therapie der Plaque-Psoriasis stehen bislang verschiedene Biologics zur Verfügung, die sich gegen den Entzündungsmediator TNF-alpha richten. Mit Ustekinumab (Stelara™) kommt nun ein Biologic mit einem neuen Wirkprinzip auf den Markt: Der humane monoklonale Antikörper richtet sich gegen die beiden Interleukine 12 und 23, die eine Schlüsselrolle in der Pathogenese der Psoriasis spielen. Zugelassen ist das Präparat für die Second-line-Therapie von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis.Show moreSchwere Plaque-Psoriasis
04.03.2009, 23:00 Uhr
Aromatisierte Trinktablette erleichtert Einnahme
Artemether-Lumefantrin in einer löslichen, aromatisierten Arzneiform ist bei einer unkomplizierten Malaria gleich effektiv wie die herkömmliche Tablette. Da die Trinktablette von Kindern eher akzeptiert wird, könnten so der Therapieerfolg und letztendlich das Überleben verbessert werden, so die Schlussfolgerung der Studieninitiatoren.Show moreMalaria
04.03.2009, 23:00 Uhr
Prasugrel hemmt Thrombozytenaggregation
Der Thrombozyten-Aggregationshemmer Prasugrel (vorgesehener Markenname Efient®) hat von der Europäischen Kommission die Zulassung erhalten. Prasugrel soll nach Angaben der Herstellerfirma Lilly Anfang des zweiten Quartals 2009 auf den Markt kommen.Show moreEU-Zulassung
04.03.2009, 23:00 Uhr
Orale Glucocorticoide bei Kindern mit Giemen nicht effektiv
Im Rahmen viraler Atemwegsinfektion entwickeln viele Kleinkinder zwar asthmaähnliche Symptome mit pfeifenden Atemgeräuschen bis hin zur Atemnot, trotzdem ist eine orale Therapie mit Glucocorticoiden bei Kindern unter sechs Jahren nicht indiziert. So das Ergebnis einer aktuell publizierten Studie.Show moreVirale Atemwegsinfektionen
04.03.2009, 23:00 Uhr
Neue Fixkombination aus Aliskiren und HCT zugelassen
Seit dem 5. Februar 2009 ist in Deutschland eine neue Fixkombination aus Aliskiren und Hydrochlorothiazid (Rasilez HCT®) zur Blutdrucksenkung erhältlich. Der direkte Renininhibitor Aliskiren zeichnet sich schon in der Monotherapie durch eine Senkung der Plasma-Renin-Aktivität (PRA) aus. Aber auch in Kombination mit Hydrochlorothiazid überkompensiert Aliskiren den von dem Diuretikum induzierten PRA-Anstieg, was mit einem erhöhten Organschutzpotenzial zu korrelieren scheint.Show moreBlutdrucksenkung
04.03.2009, 23:00 Uhr
Welche endokrine Therapie in der Postmenopause?
In der Postmenopause werden mit Aromatase-Hemmern bessere Ergebnisse erzielt als mit der alleinigen Tamoxifentherapie. Unklar ist aber nach wie vor, welchem Behandlungsregime der Vorzug zu geben ist. Das derzeitige Vorgehen wurde auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie diskutiert.Show moreMammakarzinom
25.02.2009, 23:00 Uhr
Wie die MS-Therapie verbessert werden soll
Die Behandlungsmöglichkeiten der multiplen Sklerose sind nicht zufriedenstellend. So sind die Patienten bislang auf Arzneistoffe angewiesen, die nur zu injizieren sind. Oral zu verabreichende Arzneistoffe könnten die Therapie für die Betroffenen wesentlich erleichtern. Zudem wird intensiv nach Substanzen gesucht, die einen chronisch progredienten Verlauf aufhalten können sowie neuroprotektiv oder neuroregenerativ wirken.Show moreOrale Arzneistoffe, Antikörper, Zelltherapie
25.02.2009, 23:00 Uhr
Gegen Migräneattacken gezielt und rechtzeitig vorgehen
"Migräne ist keine Befindlichkeitsstörung, sondern eine eigenständige Erkrankung mit leidvollen Symptomen." Von dieser Erkrankung sind in Deutschland etwa zehn Millionen Menschen betroffen, schätzungsweise treten täglich 320.000 Migräneattacken auf. Dabei gibt es wirkungsvolle Therapeutika, die eingesetzt werden können und Linderung verschaffen. Um psychischen Druck und eine Chronifizierung des Kopfschmerzes zu vermeiden, ist es sinnvoll, eine Migräneattacke frühzeitig wirksam zu behandeln.Show moreMigränetherapie
25.02.2009, 23:00 Uhr
Efalizumab: Marktzulassung aussetzen
Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA der Europäischen Kommission hat die Aussetzung der Marktzulassung für den therapeutischen monoklonalen Antikörper Efalizumab (Raptiva®) empfohlen, weil unter der Therapie schwerwiegende Infektionen aufgetreten sind. In Deutschland wird Raptiva® von der Merck-Sparte Serono vertrieben.Show moreEuropäische Arzneimittelbehörde
25.02.2009, 23:00 Uhr
Serotonin im Duodenum kontrolliert Knochenwachstum
Abnehmende Knochenmasse, Abbau der Knochensubstanz und Veränderungen der Struktur sind Kennzeichen der Osteoporose. Die gegenwärtige Therapie zielt auf eine Verhinderung des weiteren Knochenabbaus. Eine neue Strategie könnten die Ergebnisse einer jetzt vorgelegten Studie aufzeigen: Serotonin im Darm kontrolliert im Mausmodell offensichtlich das Knochenwachstum, und eine Verhinderung der Bildung oder der Freisetzung des Gewebshormons könnte demgegenüber zur Neubildung von Knochenmasse führen.Show moreAus der Forschung
25.02.2009, 23:00 Uhr
Analgetikahaltige Arzneiformen bedarfsgerecht auswählen
In der Therapie schwerer Schmerzen sollte nach dem WHO-Stufenschema vorgegangen werden, das eine rechtzeitige Umstellung auf starke Opioide und die Bevorzugung der oralen und transdermalen Applikationsform empfiehlt. Transdermale therapeutische Systeme sind dabei fester Bestandteil zur individuell angemessenen Schmerzlinderung und Minimierung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen geworden, haben aber einen hohen Beratungsbedarf. Zusätzlich werden neue Darreichungsformen vor allem bei Durchbruchsschmerzen entwickelt.Show moreSchmerztherapie
25.02.2009, 23:00 Uhr
Interleukin-6-Rezeptorblocker Tocilizumab zugelassen
Für die Therapie der rheumatoiden Arthritis steht seit Januar ein neues Biologikum mit einem innovativen Wirkprinzip zur Verfügung: Der Interleukin-6-Rezeptorblocker Tocilizumab (RoActemra®), ein monoklonaler Antikörper, der in einem umfangreichen Studienprogramm auf den Prüfstand gestellt wurde, ist eine Option für Patienten, bei denen klassische DMARDs oder TNF-Inhibitoren unzureichend wirken oder nicht verträglich waren.Show moreRheumatoide Arthritis
25.02.2009, 23:00 Uhr
Wie die Parkinson-Progression verzögert werden kann
Morbus Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems. Unter anderem kommt es zu Einschränkungen und Kontrollverlust von Bewegungen, mit Rigor, Ruhetremor, Standunsicherheit, Sprachstörungen, Hypo- und Akinese. Im Volksmund wird dieses Krankheitsbild daher auch als Schüttellähmung bezeichnet. Eine frühzeitige sachgerechte Therapie kann die Krankheit zwar nicht heilen, aber die Progression um mehrere Jahre hinausschieben.Show moreFrühzeitige Behandlung
25.02.2009, 23:00 Uhr
Zöliakie und Diabetes haben genetische Gemeinsamkeiten
Etwa 5 bis 10% der Menschen mit einem Typ-1-Diabetes leiden ebenfalls an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie). Ein möglicher Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen war daher verschiedentlich vermutet worden. Jetzt konnte von einer internationalen Forschergruppe gezeigt werden, dass bestimmte Risikogene sowohl bei Zöliakie-Patienten als auch bei Typ-1-Diabetikern nachzuweisen sind [1]. Die Wissenschaftler erhoffen sich Ansätze für neue medikamentöse Therapien.Show moreAus der Forschung
18.02.2009, 23:00 Uhr
Epigenetischer Therapieansatz mit Azacitidin
Das myelodysplastische Syndrom (MDS) ist mit einer Inzidenz von 8000 bis 10.000 jährlichen Neuerkrankungen die häufigste maligne Bluterkrankung in Deutschland. Ein neuer Therapieansatz beruht auf der epigenetischen Modulation eines zugrunde liegenden pathogenen Mechanismus. Der Erfolg dieses Vorgehens wurde in der AZA-001-Studie gezeigt, bei der eine Therapie mit dem Nukleosid-Analogon Azacitidin (Vidaza®) zu einem deutlich verbesserten Gesamtüberleben führte.Show moreMyelodysplastische Syndrome
18.02.2009, 23:00 Uhr
Wann Medikamente gegen Angst helfen können
Angststörungen reichen von Phobien über Panikstörungen bis hin zur generalisierten Angsterkrankung. Eine Pharmakotherapie verspricht in erster Linie bei Panikstörungen, sozialer Phobie und der generalisierten Angsterkrankung Erfolg.Show morePrimäre Angststörungen
18.02.2009, 23:00 Uhr
„Wir brauchen wesentlich mehr Datentransparenz!“
"Mit meiner Therapie spielt man nicht" – so warnt Wyeth, der Venlafaxin-Hersteller von Trevilor® retard vor der generischen Substitution und verweist unter anderem auf die Leitlinie der DPhG zur Guten Substitutionspraxis. Danach ist die Substitution von Antidepressiva ebenso wie die der Retardpräparate kritisch zu sehen. Wir haben mit Prof. Dr. Hans-Peter Volz, dem ärztlichen Direktor des Krankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Schloss Werneck, über die Problematik gesprochen.Show moreSubstitution von Antidepressiva
18.02.2009, 23:00 Uhr
Antidepressiva haben hohes Wechselwirkungspotenzial
Die Therapie einer Depression ist in der Regel eine Langzeitmedikation. Und sehr oft treten Depressionen zusätzlich in Begleitung von schweren Erkrankungen auf: Etwa 20% aller Patienten nach einem Herzinfarkt entwickeln eine Depression, nach einer Niereninsuffizienz 17% eine schwere Depression. Antidepressiva haben ein hohes Wechselwirkungspotenzial mit einer Vielzahl von Arzneistoffen aus anderen Indikationsgebieten, einer Gefahr, der man nur durch genaue Kenntnis der Eigenschaften der eingesetzten Arzneistoffe begegnen kann.Show moreInteraktionen
18.02.2009, 23:00 Uhr
Elektrolytlösung hilft Tumorpatienten bei oraler Mukositis
Zur Mundpflege von Tumorpatienten zur Prophylaxe und Therapie einer oralen Mukositis unter Strahlenoder Hochdosischemotherapie steht mit Caphosol® Mundspüllösung eine übersättigte Elektrolytlösung zur Verfügung, die die Schleimhäute befeuchtet und gleitfähig macht. Das Medizinprodukt kann auch bei Trockenheit in Mund und Rachen (Hyposalivation, Xerostomie) jeglicher Ursache angewendet werden.Show moreMedizinprodukt
18.02.2009, 23:00 Uhr
Kindern zur besseren Verhaltenssteuerung verhelfen
Etwa 400.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland sind von einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) betroffen. Um ihnen zu helfen, müssen sich die Bemühungen darauf konzentrieren, eine Therapie zu gewährleisten, die dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entspricht, um einerseits Fehlverordnungen und Fehldiagnosen zu vermeiden und andererseits ein individuelles Behandlungsprogramm zu ermöglichen, um die Lebenssituation der Kinder und ihrer Familien zu bessern.Show moreADHS
18.02.2009, 23:00 Uhr
Depressive Episoden müssen adäquat behandelt werden
Depressionen werden zu oft zu spät erkannt, zu oft zu spät behandelt und als eigenständiges Krankheitsbild völlig unterschätzt. Nur wenn die Symptome rechtzeitig richtig gedeutet werden, kann dieser Missstand behoben werden. Mit einer frühzeitigen Behandlung ist es möglich, eine Chronifizierung der Erkrankung zu verhindern. Das gelingt jedoch nur, wenn der Patient sich ganz genau an die Einnahmevorschriften hält und auch dann die verordneten Medikamente weiter einnimmt, wenn es ihm wieder besser geht.Show moreDepressionen
18.02.2009, 23:00 Uhr
Sartane bei Unverträglichkeit von ACE-Hemmern?
ACE-Hemmer sind ebenso wie Angiotensin-1-Antagonisten (Sartane) in der Hypertonietherapie wirksam und haben sich bewährt. Aber ACE-Hemmer werden von etwa 20% aller Patienten mit kardiovaskulärem Risiko nicht toleriert. Eine große Studie kam zu dem Schluss, dass diese Patienten von einem Therapiewechsel auf Angiotensin-Rezeptor-Inhibitoren profitieren könnten.Show moreKardiovaskuläre Risikopatienten
11.02.2009, 23:00 Uhr
Brustkrebsrisiko sinkt nach Hormonersatztherapie
Die soeben veröffentlichten Ergebnisse der WHI-Beobachtungsstudie bestätigen erneut einen Zusammenhang zwischen Hormonersatztherapie und Brustkrebs. Sie zeigen, dass durch Absetzen der Hormonersatztherapie das Brustkrebsrisiko schnell gesenkt wird, unabhängig davon, wie häufig eine Mammographie durchgeführt wurde.Show moreWHI-Beobachtungsstudie
11.02.2009, 23:00 Uhr
Klinische Relevanz der Galenik nicht unterschätzen
Depressionen bedürfen als chronisch-rezidivierende Erkrankungen in der Regel einer langfristigen Therapie. Jede Veränderung im Therapieregime kann erhebliche Irritationen beim Patienten hervorrufen: abweichender Produktname, andere Verpackung, ungewohnte Farbe und Form der Tablette können dazu führen, dass die medikamentöse Therapie nur widerwillig oder gar nicht fortgeführt wird. Um die Compliance nicht zu gefährden, sollte ein wirksames und vom Patienten akzeptiertes Arzneimittel nach Möglichkeit nicht ausgetauscht werden – auch nicht gegen ein wirkstoffgleiches Generikum.Show moreDepression
11.02.2009, 23:00 Uhr
Abatacept bei jugendlicher idiopathischer Arthritis
Einige Kinder mit juveniler idiopathischer Arthritis sprechen auf eine Behandlung mit Basistherapeutika (DMARDs, Disease modifying antirheumatic drugs) einschließlich der modernen TNF-Blocker nicht an oder vertragen diese nicht. Eine internationale Forschergruppe untersuchte daher nun erstmals den bei Erwachsenen bereits erfolgreich getesteten T-Zell-Kostimulationmodulator Abatacept (Orencia®) an Kindern, bei denen andere Therapieoptionen nicht erfolgreich waren.Show moreRheumatherapie
11.02.2009, 23:00 Uhr
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