Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Orale Tumortherapie: Es gibt nichts, was nicht schiefgehen kann
Orale Chemotherapie verlagert Hochrisiko-Arzneistoffe aus der Klinik in das häusliche Setting, wobei ihre Wirksamkeit und Sicherheit entscheidend von der korrekten Einnahme abhängen. Strukturierte Beratung – unabhängig von einer pDL – darf bei keiner Abgabe fehlen. Doch worauf kommt es an?Show morearzneimittel-und-therapie
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Von Diarrhö bis Mineralwasser
09.04.2026, 15:00 Uhr
Indacaterol: Betamimetikum mit 24-Stunden-Wirkung
Ein rascher Wirkeintritt und vor allem die 24-stündige Wirkdauer, die eine nur einmal tägliche Inhalation möglich macht, sind Vorteile des neuen, damit praktisch ultra-langwirkenden Beta-2-Sympathomimetikums Indacaterol (vorgesehener Handelsname Onbrez®). Die Zulassung des Bronchodilatators zur Behandlung der COPD in den Stadien II bis IV wird nach Angaben des Herstellers noch in diesem Jahr erwartet.Show moreTherapie der COPD
28.10.2009, 23:00 Uhr
Tapentadol kombiniert zwei Wirkmechanismen
Tapentadol ist ein neues, zentral wirksames Analgetikum, das zur Behandlung von starken Schmerzen eingesetzt wird. Tapentadol wirkt als μ-Opioid- Rezeptor-Agonist und auch als Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer. In den USA ist das neue Analgetikum bereits auf dem Markt, die Zulassung für Deutschland wird für 2010 erwartet.Show moreNeues Analgetikum
28.10.2009, 23:00 Uhr
Neuer TNF-alpha-Blocker für drei rheumatische Indikationen
In der Rheumatologie steht das siebte Biologikum zum Einsatz nach Versagen von DMARD-Therapien zur Verfügung: Golimumab (Simponi®), ein monoklonaler humaner IgG1-Antikörper, der das proinflammatorische Zytokin TNF α neutralisiert. Das biotechnologisch hergestellte Präparat erhielt gleichzeitig eine europaweite Zulassung für rheumatoide Arthritis, ankylosierende Spondylitis und Psoriasis-Arthritis. Eine Besonderheit ist die patientenfreundliche Anwendung. Golimumab muss nur einmal monatlich subkutan injiziert werden, entweder mit einer Fertigspritze oder auch via Autoinjektor durch den Patienten selbst.Show moreRheumatologie
28.10.2009, 23:00 Uhr
Paracetamolgabe kann Impferfolg beeinträchtigen
Die prophylaktische Paracetamolgabe bei einer Impfung kann die Immunantwort beeinträchtigen und zu einem verminderten Impfschutz führen, so das Fazit einer aktuellen tschechischen Untersuchung. Die Studienautoren raten daher von einer routinemäßigen Applikation des Analgetikums bei der Impfung ab.Show moreImpfungen in der Pädiatrie
28.10.2009, 23:00 Uhr
Botulinumtoxin Typ A speziell für die ästhetische Medizin
Die ästhetische Medizin wird immer populärer. Insbesondere Botulinumtoxin gegen kleinere und größere Fältchen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Mit Azzalure® steht seit Kurzem ein Botulinumtoxin vom Typ A zur Verfügung, das speziell für die ästhetische Medizin entwickelt wurde. Zugelassen ist es für die Glättung der mittelstarken bis starken Glabellafalte.Show moreDas Ende der "Zornesfalte"
28.10.2009, 23:00 Uhr
Hohe Harnsäurespiegel bremsen Fortschreiten
Das Ergebnis ist nicht ganz neu: Bereits 2008 veröffentlichten US-amerikanische Wissenschaftler die Ergebnisse einer Studie, nach der Teilnehmer mit besonders hohen Harnsäurespiegeln zu Studienbeginn letztlich nur halb so häufig ernsthaft an Morbus Parkinson erkrankten. Die Auswertung einer seit 1987 laufenden Studie zur Therapie von Parkinson-Patienten kommt jetzt zu einem ähnlichen Ergebnis. Fraglich bleibt, ob diese Befunde zu einer Empfehlung für eine purinreiche Kost bei beginnender Parkinson-Erkrankung führen können.Show moreMorbus Parkinson
28.10.2009, 23:00 Uhr
NSAR schädigen auch die Darmmukosa
Enger als oft angenommen sind die Assoziationen zwischen Gelenkbeschwerden und Darmerkrankungen. Das gilt direkt auf der Krankheitsebene, ist aber auch bei der Therapie zu bedenken. Denn die üblicherweise bei rheumatischen Erkrankungen verordneten nicht-steroidalen Antirheumatika verursachen zum Teil erhebliche Komplikationen im Darmbereich – eine Nebenwirkung, die bislang noch wenig Beachtung findet.Show moreNicht-steroidale Antirheumatika
21.10.2009, 22:00 Uhr
Eng miteinander assoziiert: Herz und Schilddrüse
Subklinische Hypo- und Hyperthyreosen sind bei älteren Menschen besonders schwer zu erkennen und bleiben oft unbehandelt. Eine zielgerichtete Therapie ist jedoch häufig erforderlich, auch um kardiovaskuläre Risiken zu senken.Show moreSchilddrüsenfunktionsstörungen
21.10.2009, 22:00 Uhr
Neue Faktoren zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes
Diabetes-Typ-1 ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Allein in Deutschland sind rund 11.000 Kinder betroffen. Das Durchschnittsalter der Kinder bei der Diagnose beträgt etwa achteinhalb Jahre. Da viele Betroffene bereits zu diesem Zeitpunkt schwere Stoffwechselschäden haben, ist eine Früherkennung der Erkrankung von erheblicher Bedeutung. Wissenschaftlern aus München und Dresden ist es jetzt gelungen, wichtige Marker zur Erweiterung des bisherigen Risiko-Screenings aufzudecken [1].Show moreAus der Forschung
21.10.2009, 22:00 Uhr
Nortriptylin und Gabapentin gemeinsam wirkungsvoller
Sowohl Nortriptylin als auch Gabapentin gelten als erste Wahl zur Behandlung neuropathischer Schmerzen. Der Behandlungserfolg der Monotherapie mit den Einzelsubstanzen wird jedoch durch das Auftreten von unerwünschten Nebenwirkungen limitiert, so dass in knapp zwei Drittel aller Fälle keine völlige Schmerzreduktion zu erreichen ist. Im Rahmen einer doppelblinden Cross-over-Studie wurde die effektivere Symptomreduktion einer zeitgleichen Kombination von Gabapentin und Nortriptylin im Vergleich zur Monotherapie nachgewiesen.Show moreNeuropathische Schmerzen
21.10.2009, 22:00 Uhr
Fortschritt durch weniger Nebenwirkungen und Interaktionen
Antikonvulsiva können gar nicht verträglich genug sein: 60% aller Betroffenen müssen die Anfallsblocker ein Leben lang einnehmen. Klassische Antiepileptika wie Carbamazepin, Phenytoin und Barbitale sind zwar wirksam, aber stark limitiert durch Nebenwirkungen und Interaktionen. Von einem neuen Antiepileptikum erwartet man heute nicht nur wirksame und anhaltende Anfallskontrolle, sondern auch begrenzte Nebenwirkungen und eine gute Kombinierbarkeit. Vielversprechend erscheint hier Eslicarbazepinacetat (Zebinix®), eine Weiterentwicklung von Carbamazepin.Show moreNeues Antiepileptikum
21.10.2009, 22:00 Uhr
Hydromorphon hat geringes Interaktionspotenzial
Die meisten älteren Menschen benötigen regelmäßig Arzneimittel, zum Beispiel wegen degenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparates mit starken chronischen Schmerzen oder auch wegen verschiedener Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Schmerzmittel, die hier bei akuten Schmerzen eingesetzt werden, sollten also ein möglichst geringes Interaktionspotenzial aufweisen.Show moreSchmerztherapie
21.10.2009, 22:00 Uhr
Deutliche Hemmung der Progression unter CD52-Antikörper
Der CD52-Antikörper Alemtuzumab (MabCampath®) bewirkt bei Patienten mit schubförmiger multipler Sklerose eine signifikante Reduktion der mittleren jährlichen Schubrate. Der gentechnologisch hergestellte humanisierte monoklonale IgG1-Kappa-Antikörper, mit dem die Patienten nur einmal jährlich behandelt werden, hemmt außerdem die Progression von Behinderungen infolge der multiplen Sklerose.Show moreMultiple Sklerose
14.10.2009, 22:00 Uhr
Ulipristalacetat wirkt innerhalb von fünf Tagen
Der neue selektive Progesteronrezeptor-Modulator Ulipristalacetat (Ellaone®, engl. ausgesprochen "ella wan") ist zur Notfallkontrazeption innerhalb von 120 Stunden (fünf Tagen) nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr oder Versagen der Kontrazeption zugelassen. Damit ist Ulipristal länger wirksam als das Gestagen Levonorgestrel, das bisher als "Pille danach" (z. B. Unofem® , Levogynon®) verwendet wurde und innerhalb von drei Tagen wirkt.Show moreNotfallkontrazeption
14.10.2009, 22:00 Uhr
„Schwerwiegende Ereignisse mahnen zur Vorsicht!“
Immer wieder sorgen Berichte über schwere Nebenwirkungen nach einer HPV-Impfung für Verunsicherung, so auch der vor Kurzem gemeldete Tod eines zunächst für gesund befundenen britischen Mädchens wenige Stunden nach einer HPV-Impfung. Verantwortlich dafür soll eine schwere Tumorerkrankung gewesen sein. Wir haben mit Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, dem Vorsitzenden der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AKdÄ), über die Hintergründe zu dem Todesfall und die Sicherheit der HPV-Impfstoffe gesprochen.Show moreHPV-Impfung
14.10.2009, 22:00 Uhr
DPP-4-Hemmer Saxagliptin neu im Markt
Ab sofort ist mit Saxagliptin OnglyzaTM ein weiterer Dipeptidyl-Peptidase-4-(DPP-4)Hemmer zur Behandlung des Typ-2-Diabetes erhältlich. Damit stehen mit Vildagliptin (Galvus®) und Sitagliptin (Januvia® , Xelevia®) insgesamt drei orale DPP-4-Hemmer für die Diabetesbehandlung zur Verfügung. Sie sind nur in Kombination mit Metformin, Sulfonylharnstoffen oder Thiazolidindionen zugelassen.Show moreDiabetes mellitus Typ 2
14.10.2009, 22:00 Uhr
Kein neuer Neurokinin-1-Rezeptorantagonist
GlaxoSmithKline hat die Zulassungsanträge für den Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten Casopitant bei chemotherapieinduzierter und postoperativer Übelkeit und Erbrechen zurückgezogen. Die Zulassung war im Juli 2008 bei der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) und der European Medicines Agency (EMEA) eingereicht worden.Show moreZulassungsantrag für Casopitant zurückgezogen
14.10.2009, 22:00 Uhr
Moderne Therapien und Nebenwirkungsmanagement
Die Zukunft in der Onkologie liegt in der personalisierten Tumortherapie, darin sind sich die Experten einig. Doch das angestrebte Ziel einer individualisierten Therapie – für den richtigen Patienten das richtige Medikament in der richtigen Dosis – ist noch nicht erreicht. Aber es gibt große Forschritte in der zielgerichteten Therapie und dem Management unerwünschter Arzneimittelwirkungen.Show moreOnkologie
14.10.2009, 22:00 Uhr
Warten auf adjuvanzienfreien Spaltimpfstoff für Schwangere
Schwangere zählen zu den Personen, die durch die auch als "Schweinegrippe" bezeichnete Neue Influenza besonders gefährdet sind, so die Einschätzung der am Robert Koch-Institut angesiedelten Ständigen Impfkommission (STIKO). Sie sollen daher ab dem zweiten Trimenon gegen die Neue Grippe geimpft werden, und zwar bis zum Vorliegen weiterer Daten mit einem nicht-adjuvantierten Spaltimpfstoff. Für einen solchen Impfstoff gibt es aber bislang weder eine nationale Zulassung in Deutschland noch eine EU-Zulassung.Show moreNeue Grippe
14.10.2009, 22:00 Uhr
Erhöht eine saisonale Grippeimpfung das Risiko für die Neue Grippe?
Diskussion um Impfreihenfolge
07.10.2009, 22:00 Uhr
Schützt eine gute Blutdruckeinstellung das Herz?
Obwohl mittlerweile ein ganzes Arsenal von Substanzen und die Werte von tausenden von Patienten aus klinischen Studien zur Verfügung stehen, sind grundlegende Fragen der Bluthochdrucktherapie noch nahezu unbeantwortet. Welche Zielwerte sollte eine Therapie anstreben? Welchen Zusatznutzen besitzt eine strengere Blutdruckeinstellung? Um diese Fragen zu beantworten, wurde mit Cardio-Sis eine Vergleichstudie durchgeführt, die die Auswirkung zweier unterschiedlicher Hochdruckzielwerte auf verschiedene Parameter der Herzfunktion verglich.Show moreHypertonie
07.10.2009, 22:00 Uhr
Pandemrix® vor der Markteinführung
In Kürze wird in Deutschland mit der Markteinführung des Pandemie-Impfstoffs Pandemrix® der Firma GlaxoSmithKline gerechnet. Von diesem Impfstoff gegen den neuen Influenza-Erreger A/H1N1 hatte die Bundesregierung 50 Millionen Dosen geordert. Jetzt wird auf die Empfehlung der STIKO gewartet, die klären muss, wer wann wie oft geimpft werden soll.Show moreImpfung gegen Neue Grippe
07.10.2009, 22:00 Uhr
Stillen, Stall und STIKO? Empfehlungen zur Allergieprävention
Die Primärprävention von Heuschnupfen, Asthma und atopischem Ekzem gewinnt angesichts der steigenden Zahl an Betroffenen und eingeschränkter kausaltherapeutischer Ansätze an Bedeutung. In der überarbeiteten Leitlinie zur Allergieprävention wurden – neben der unveränderten Empfehlung, Tabakrauch zu meiden – neue Erkenntnisse zum Fischkonsum während Schwangerschaft und Stillzeit und zum Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem Auftreten von Asthma berücksichtigt.Show moreAktuelle S3-Leitlinie
07.10.2009, 22:00 Uhr
Dauertherapie bremst den Verlust an Lungenfunktion
Eine frühzeitige Behandlung von Patienten mit einer chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung (COPD) unter 50 Jahren mit dem Anticholinergikum Tiotropium bewirkt eine statistisch signifikante Reduktion des jährlichen Verlustes der Lungenfunktion. Das hat eine Post-hoc-Analyse der im vergangenen Jahr veröffentlichten Uplift-Studie ergeben.Show moreTiotropium bei der COPD
07.10.2009, 22:00 Uhr
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