Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Orale Tumortherapie: Es gibt nichts, was nicht schiefgehen kann
Orale Chemotherapie verlagert Hochrisiko-Arzneistoffe aus der Klinik in das häusliche Setting, wobei ihre Wirksamkeit und Sicherheit entscheidend von der korrekten Einnahme abhängen. Strukturierte Beratung – unabhängig von einer pDL – darf bei keiner Abgabe fehlen. Doch worauf kommt es an?Show morearzneimittel-und-therapie
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Von Diarrhö bis Mineralwasser
09.04.2026, 15:00 Uhr
Lungenembolie unter der Einnahme von Yaz®
Der Tod einer jungen Frau in der Schweiz, die das orale Kontrazeptivum Yaz® (0,02 mg Ethinylestradiol und 3 mg Drospirenon) eingenommen hatte, sorgt für Beunruhigung. Sie war Mitte September an den Folgen einer Lungenembolie verstorben.Show moreOrale Kontrazeptiva
30.09.2009, 22:00 Uhr
Aktuelle Leitlinien stärken die Echinocandine
Bei der Behandlung invasiver Mykosen und speziell bei schweren Candidosen gewinnen die Echinocandine an Stellenwert. Das belegen die neuen Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft Infektionen in der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (AGIHO) wie auch die jüngst aktualisierten Leitlinien der "Infectious Disease Society of America" (IDSA).Show moreInvasive Pilzinfektionen
30.09.2009, 22:00 Uhr
Konkrete Therapieempfehlungen für alle Schweregrade
Die im August 2009 publizierte Leitlinie für die Diagnose und Therapie der pulmonal-arteriellen Hypertonie [1] enthält erstmals konkrete Empfehlungen zur Mono- und Kombinationstherapie. Für Erkrankte aller Schweregrade stehen heute Substanzen mit dem höchsten Evidenzgrad (I-A) zur Verfügung. Nach einer Zulassungserweiterung kann nun der Phosphodiesterase-5(PDE5)-Inhibitor Sildenafil (Revatio) auch zur Initialtherapie bei Patienten der Funktionsklasse II eingesetzt werden. Neue Langzeitdaten zeigen hohe Überlebensraten unter der Therapie mit Sildenafil und Sitaxentan.Show morePulmonal-arterielle Hypertonie
30.09.2009, 22:00 Uhr
Akute Pankreatitis unter Sitagliptin
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA weist in einer "Information for Healthcare Professionals" auf ein erhöhtes Risiko für Entzündungen der Bauchspeicheldrüse unter dem Dipeptidylpeptidase-IV-Inhibitor Sitagliptin hin. In die Verschreibungsinformationen von Sitagliptin bzw. der Fixkombination mit Metformin muss in den USA ein entsprechender Hinweis auf Berichte über akute Pankreatitiden aufgenommen werden.Show moreFDA-Warnung
30.09.2009, 22:00 Uhr
Fluvastatin senkt perioperatives Ischämierisiko
Eine kurzfristige Fluvastatingabe kann bei Risikopatienten die Rate kardialer Ereignisse nach einem gefäßchirurgischen Eingriff deutlich senken. Der Benefit der Statintherapie schlägt sich des Weiteren in einer halbierten Mortalitätsrate nieder, so das Resümee einer im September dieses Jahres publizierten Studie.Show moreGefäßchirurgie
30.09.2009, 22:00 Uhr
Tolvaptan: erster Vasopressin-Rezeptorantagonist
Tolvaptan (Samsca®) ist ein selektiver Vasopressin-V2 -Rezeptorantagonist, die erste Substanz der Stoffgruppe der Vaptane, die bei uns auf den Markt kommt. Es wird zur Behandlung von Erwachsenen mit Hyponatriämie als sekundärer Folge des Syndroms der inadäquaten (erhöhten) Sekretion des antidiuretischen Hormons (SIADH) eingesetzt.Show moreNeue Stoffklasse
30.09.2009, 22:00 Uhr
Rivaroxaban – als Innovation in der Antikoagulation ausgezeichnet
Mit dem PZ-Innovationspreis wurde in diesem Jahr der erste direkte hoch selektive und oral verfügbare Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban ausgezeichnet. Er stellt, so hieß es in der Würdigung der neuen Substanz, einen erheblichen Fortschritt bei der Thromboseprophylaxe dar. Die Hoffnungen richten sich nun auf weitere potenzielle Indikationen bei der Prävention und Therapie arterieller und venöser thromboembolischer Komplikationen.Show morePreiswürdiger direkter Faktor-Xa-Inhibitor
30.09.2009, 22:00 Uhr
Kardiale Erkrankungen – Die Pathophysiologie
Herzerkrankungen lassen sich in größere Gruppen einteilen:
• Durchblutungsstörungen des Herzmuskels bis zu seiner schlimmsten Ausprägung, dem Herzinfarkt
• Erkrankungen des Herzmuskels wie die Herzinsuffizienz
• Erkrankungen der Herzklappen, die den geordneten Blutfluss im kleinen und großen Kreislauf regulieren
• Herzrhythmusstörungen• Störungen der Herzfunktionen als Folge extrakardialer Ursachen wie endokrinologischer Erkrankungen (z. B. Schilddrüsenüberfunktion) oder Gefäßanomalien.
Davon sollen nur diejenigen Erkrankungen besprochen werden, die eine intensive Therapie mit Kardiaka erfordern.
23.09.2009, 22:00 Uhr
Kardiale Erkrankungen – Kardiaka: Arzneistoffe, die am Herzen angreifen
Die Therapie von kardialen Erkrankungen beruht auf den Grundprinzipien Sicherstellung der koronaren Perfusion, Entlastung der Herzarbeit, Stärkung der Herzkraft, Eindämmung der neuro-humoralen Stimulation und Normalisierung der Herzfrequenz. Dementsprechend bedeutet die Therapie von Herzerkrankungen meistens eine Kombination verschiedener Wirkstoffgruppen.Show more
23.09.2009, 22:00 Uhr

Kardiale Erkrankungen – Wenn der Pumpenkreislauf stockt
Die Erkrankungen des Herzen – koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen – führen immer noch die Todesursachenstatistik an und führen am häufigsten zum Arztbesuch. Viele kardiovaskuläre Erkrankungen mindern die Perfusion des Herzmuskels, wo nach dem Prinzip der "letzten Wiese" im schlimmsten Fall die distalen Anteile des Herzmuskels hinter einem Gefäßverschluss zugrunde gehen. Die Folge: Herzinfarkt! Arbeitet die Pumpe nur noch ungenügend, also bei Herzinsuffizienz, wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow more
Pharmako-Logisch!
23.09.2009, 22:00 Uhr
Auf Gewebeschäden nach Promethazin i.v. achten
Bei intravenöser Gabe von Promethazin muss mit schweren Gewebeschäden einschließlich einer Gangrän gerechnet werden. Amputationen können notwendig werden. Die FDA will dieses Risiko durch einen umrahmten Warnhinweis (Boxed Warning) ins Bewusstsein rücken.Show moreFDA-Warnung
23.09.2009, 22:00 Uhr
Diuretika vermeiden Hypertoniefolgekomplikationen
"Diuretika sind als einzige Wirkstoffgruppe bei der Reduktion der Hypertoniefolgekomplikationen keiner anderen Wirkstoffgruppe unterlegen und weisen in einzelnen Aspekten Zusatznutzen gegenüber anderen Antihypertensiva auf." So das Fazit des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit in seinem Abschlussbericht. Für die Behandlung eines erhöhten Blutdrucks gelten Diuretika für viele Patienten für das IQWiG damit als Mittel der ersten Wahl.Show moreIQWiG-Abschlussbericht
23.09.2009, 22:00 Uhr
Zwischenbilanz beim Mammografie-Screening
Der erste Evaluationsbericht des Mammografie-Screening-Programms in Deutschland wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und der Kooperationsgemeinschaft Mammografie (KoopG) vorgestellt. Sein Ergebnis aus den ersten drei Jahren 2005 bis 2007: Das Mammografie-Screening ist für über zehn Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren die wichtigste Maßnahme zur Brustkrebsfrüherkennung. Die große Zahl der Frauen, die der Einladung zum Screening nicht gefolgt sind, zeigt jedoch, dass noch Information- und Aufklärungsbedarf besteht.Show moreMammakarzinom
23.09.2009, 22:00 Uhr
Zur Sicherheit der adjuvantierten H1N1-Impfstoffe
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) äußert sich in einer Stellungnahme zur geplanten Schutzimpfung gegen das neue Influenza-A-Virus (H1N1) in Deutschland und den dafür vorgesehenen Impfstoffen. Die Indikationsstellung für eine Impfung sollte sich nach Ansicht der AkdÄ am Expositionsrisiko z. B. bei Beschäftigten im Gesundheitswesen mit Patientenkontakt sowie am individuellen Risikoprofil des Patienten orientieren und den aktuellen Erkenntnissen angepasst werden.Show moreNeue Grippe
23.09.2009, 22:00 Uhr
Intanza® wird vorerst nicht eingeführt
Intanza® ist ein intradermal zu applizierender Grippeimpfstoff, der eine bessere Immunantwort erzeugt als die üblichen intramuskulär applizierten Grippeimpfstoffe. Die für diesen Herbst angekündigte Markteinführung verzögert sich jedoch. Intanza® wird frühestens für die Impfsaison 2010/2011 zur Verfügung stehen.Show moreSaisonale Grippeimpfung 2009/2010
23.09.2009, 22:00 Uhr
Nicotinsäure ergänzt Statine bei der Lipidkontrolle
Gefäßkrankheiten sind in westlichen Ländern die häufigste Todesursache. Bei der Lipidtherapie steht als effektivste Einzelmaßnahme die Normalisierung des LDL-Cholesterins im Vordergrund. Ein alte und effektive Substanz, die das Wirkprofil von Statinen ergänzt, ist die Nicotinsäure. Ihren breiten Einsatz limitieren Nebenwirkungen, allen voran der Flush. Mit Tredaptive® ist Anfang September eine Kombination aus retardierter Nicotinsäure und dem neuen Prostaglandinantagonisten Laropiprant auf den Markt gekommen, der die heftige Hautreaktion unterbinden soll.Show moreLipidtherapie
23.09.2009, 22:00 Uhr
Integrasehemmer auch bei therapienaiven HIV-Patienten
Der Integrasehemmer Raltegravir (Isentress®) ist in seiner Anwendung künftig nicht mehr auf therapieerfahrene HIV-Patienten beschränkt. Vielmehr haben die europäischen Behörden die Zulassung auch auf therapienaive Patienten erweitert, sodass künftig praktisch alle erwachsenen HIV-Patienten Raltegravir in Kombination mit einem anderen antiviral wirksamen Medikament erhalten können.Show moreZulassungserweiterung
23.09.2009, 22:00 Uhr
Kardiale Erkrankungen – Wichtige Neben- und Wechselwirkungen
Viele Medikamente beeinflussen Herzfunktionen wie die Frequenz, Rhythmogenese und Kontraktionskraft direkt oder indirekt über Veränderungen des Blutdrucks oder des Elektrolythaushalts. Besonders für das vorgeschädigte Herz, aber auch für das Herz des alten Menschen, sind solche Nebenwirkungen gefährlich.Show more23.09.2009, 22:00 Uhr
Neues orales Antikoagulans auf dem Prüfstand
Apixaban, ein oral einsetzbarer Hemmstoff des Gerinnungsfaktors Xa, wurde in einer Phase-III-Studie gegen den bestehenden Standard Enoxaparin getestet. Die neue Substanz konnte keine Gleichwertigkeit in der Wirkung unter Beweis stellen, doch lassen die Ergebnisse hoffen, die Thromboseprophylaxe mithilfe der neuen Substanzen zukünftig einfacher und sicherer durchführen zu können.Show moreThromboseprophylaxe
23.09.2009, 22:00 Uhr
Kardiale Erkrankungen – Pharmakotherapie
Bei kardialen Erkrankungen werden immer wieder die gleichen Therapieziele mit den gleichen Wirkstoffen angestrebt: geringerer Sauerstoffverbrauch, ausreichende Herzleistung, stabile Frequenz, Verhinderung von Thromboembolien in den Koronarien.Show more23.09.2009, 22:00 Uhr
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