Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Orale Tumortherapie: Es gibt nichts, was nicht schiefgehen kann
Orale Chemotherapie verlagert Hochrisiko-Arzneistoffe aus der Klinik in das häusliche Setting, wobei ihre Wirksamkeit und Sicherheit entscheidend von der korrekten Einnahme abhängen. Strukturierte Beratung – unabhängig von einer pDL – darf bei keiner Abgabe fehlen. Doch worauf kommt es an?Show morearzneimittel-und-therapie
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Von Diarrhö bis Mineralwasser
09.04.2026, 15:00 Uhr
Immunsystem gibt Hinweise auf Erfolg der Chemotherapie
Eine Chemotherapie bei Brustkrebspatientinnen verläuft offensichtlich besonders erfolgreich, wenn bereits vor Beginn der Behandlung tumorassoziierte Lymphozyten im Tumorgewebe vorhanden sind. Diese Abwehrzellen aktivieren das Immunsystem im Bereich des Tumors und verstärken die Wirkung der Chemotherapie. In einer Studie war die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor nach der Therapie vollkommen verschwunden ist, bei Vorhandensein der Lymphozyten deutlich höher. Hier zeigen sich neue Diagnosemöglichkeiten und verbesserte Optionen bei der Therapie des Mammakarzinoms auf.Show moreMammakarzinom
25.11.2009, 23:00 Uhr
Neue Targets für Impfung und Therapie
Jährlich infizieren sich weltweit etwa 2,7 Millionen Menschen neu mit dem HI-Virus. In den Industrienationen können die Infizierten dank neuer Therapien ein fast normales Leben führen. Diese Fortschritte haben bei uns dazu geführt, dass viele junge Menschen diese Krankheit für heilbar halten. Das ist jedoch noch lange nicht der Fall, und auch ein Impfstoff liegt in weiter Ferne. In vielen Ländern der Welt haben die Menschen keinen Zugang zu den modernen Arzneimitteln, vor allem in Afrika südlich der Sahara, aber auch in Asien und Osteuropa.Show moreWelt-Aids-Tag 2009
25.11.2009, 23:00 Uhr
Clozapin besser als sein Ruf
Aufgrund des Risikos tödlicher Agranulozytosen wird das atypische Neuroleptikum Clozapin trotz seines sehr guten antipsychotischen Wirkprofils nur ungern zur Schizophreniebehandlung eingesetzt. Umso überraschender, dass ausgerechnet Clozapin in einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie das niedrigste Mortalitätsrisiko aller untersuchten Neuroleptika aufwies. Den Autoren zufolge könnten die behördlich eingeführten Anwendungsbeschränkungen von Clozapin sogar weltweit zu mehreren Tausend zusätzlichen Todesfällen bei schizophrenen Patienten geführt haben.Show moreNeuroleptika
25.11.2009, 23:00 Uhr
Mikrometastasen beeinflussen die Prognose
Profitieren Frauen mit einer Brustkrebserkrankung im frühen Stadium, bei denen Mikrometastasen oder isolierte Tumorzellen in den Lymphknoten festgestellt wurden, von einer systemischen Therapie? Mit dieser Frage befasste sich eine niederländische Studie und kommt zu dem Schluss, dass eine adjuvante systemische Therapie das krankheitsfreie Überleben nodal-positiver Patientinnen verbessern kann.Show moreMammakarzinom
18.11.2009, 23:00 Uhr
Studien zu Roflumilast: Kein großer Fortschritt
Für COPD-Patienten bringt die Behandlung mit Roflumilast eine leichte Verbesserung der Lungenfunktion und verringert die Zahl an Exazerbationen. Offen bleiben Fragen zum langfristigen Nutzen: Die vorgelegten Studien belegen keine Reduktion der Morbidität und Mortalität bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung.Show moreCOPD
18.11.2009, 23:00 Uhr
Trabectedin bei Eierstockkrebs
Trabectedin (Yondelis®) hat in Kombination mit pegyliertem liposomalem Doxorubicin die Zulassung zur Second-line-Therapie von Patientinnen mit einem platinsensiblem Ovarialkarzinom erhalten, bei denen bereits ein Rezidiv bzw. Metastasen aufgetreten sind.Show moreZulassungserweiterung
18.11.2009, 23:00 Uhr
Blutdrucksenkung erhält die Nierenfunktion bei Kindern
Bei chronisch nierenkranken Kindern lässt im Krankheitsverlauf die Nierenfunktion oft stetig nach, bis sie schließlich auf eine regelmäßige Dialyse oder Nierentransplantation angewiesen sind. Je länger dieser Zeitpunkt hinausgezögert werden kann, desto besser. Die Ergebnisse einer europäischen Studie zeigen jetzt erstmals, dass die Nierenfunktion länger erhalten bleibt, wenn der Blutdruck der Kinder konsequent abgesenkt wird.Show moreNephropathie
18.11.2009, 23:00 Uhr
Vinca-Alkaloid Vinflunin gegen Harnblasenkrebs
Vinflunin (Javlor®) ist ein neues Vinca-Alkaloid, das zur Behandlung von Harnblasenkrebs eingesetzt wird. Die Substanz ist zur Monotherapie zur Behandlung erwachsener Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Übergangszellkarzinom des Urothels nach Versagen einer platinhaltigen Therapie zugelassen.Show moreNeues Zytostatikum
18.11.2009, 23:00 Uhr
Squalen und das Golfkriegssyndrom
In den USA werden zur Impfung gegen die Neue Grippe bislang keine adjuvantierten Impfstoffe eingesetzt. Immer wieder wird spekuliert, dass dies vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit Impfungen von US-Soldaten im zweiten Golfkrieg zusammenhängen könnte. Im Verdacht steht das auch in den Adjuvanzien der Neue-Grippe-Impfstoffe Pandemrix® (AS03), Focetria® (MF59) und Celtura® (MF59) enthaltene Squalen. Das Paul-Ehrlich-Institut räumt diesen Verdacht aus.Show moreDiskussion um Adjuvanzien
18.11.2009, 23:00 Uhr
Cytarabin regt Tumorzellen zur Differenzierung an
Das Zytostatikum Cytarabin wird hochdosiert zur Remissionseinleitung und -erhaltung vor allem bei akuter myeloischer Leukämie eingesetzt. Marburger Onkologen haben jetzt bei der Erforschung der Wirkungsweise des Krebsheilmittels einen zellulären Signalweg aufgeklärt, der möglicherweise neuartige Therapieoptionen eröffnet: Das Zytostatikum unterdrückt nicht die Vermehrung von Tumorzellen, sondern regt diese zur Differenzierung an. Grundsätzlich könnten diese Erkenntnisse auch zu einer neuen Interpretation der Wirkungsweise herkömmlicher Chemotherapien führen.Show moreAus der Forschung
18.11.2009, 23:00 Uhr
Dopaminagonist Pramipexol auch als Retardtablette
Für die Therapie des Morbus Parkinson steht seit Kurzem der Dopaminagonist Pramipexol auch als Retardtablette (Sifrol® Retard) in fünf Dosisstufen zwischen 0,26 mg und 3,15 mg zur Verfügung. Die Retardformulierung ist klinisch ebenso gut wirksam wie schnell freisetzendes Pramipexol, damit ist eine 1:1-Umstellung möglich. Die Einmalgabe soll die Therapie für den Patienten deutlich vereinfachen. Sie reduziert die Tablettenlast und erleichtert den Alltag.Show moreParkinson-Therapie
11.11.2009, 23:00 Uhr
Osteoklastenregulator Denosumab gegen Osteoporose
Denosumab ist der erste vollhumane monoklonale Antikörper, der spezifisch auf den RANK-Ligand abzielt, einem wichtigen Regulator der Osteoklasten. Er befindet sich zurzeit in der klinischen Phase III und gilt als vielversprechende Substanz für die Osteoporosehandlung. Dies wird durch zwei kürzlich veröffentlichte großangelegte Studien erneut bestätigt. Die halbjährliche Verabreichung von Denosumab bei Frauen mit postmenopausaler Osteoporose verringert das Risiko für Wirbelkörperbrüche um 68% und für Hüftfrakturen um 40%.Show moreMonoklonaler Antikörper
11.11.2009, 23:00 Uhr
Certolizumab bei rheumatoider Arthritis
Certolizumab Pegol (Cimzia®) ist ein neuer monoklonaler Antikörper. Er ist in Kombination mit Methotrexat für die Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen zugelassen, die auf lang wirksame Antirheumatika nicht angesprochen haben. Wenn Methotrexat nicht vertragen wird oder für die Behandlung nicht geeignet ist, kann Certolizumab auch zur Monotherapie eingesetzt werden.Show moreTNF-alpha-Antikörper
11.11.2009, 23:00 Uhr
Prucaloprid hilft bei chronischer Obstipation
Der selektive 5-HT4-Rezeptoragonist Prucaloprid (vorgesehener Handelsname Resolor™) hat von den europäischen Behörden die Zulassung für die Behandlung der chronischen Obstipation bei Frauen, die mit Laxanzien keinen ausreichenden Therapieerfolg erzielen, erhalten. Der belgische Hersteller Movetis rechnet mit einer Markteinführung im ersten Quartal 2010.Show moreEMEA-Zulassung
11.11.2009, 23:00 Uhr
Mikrokugeln blockieren die Blutzufuhr bei Tumoren
Die europäische Aufsichtsbehörde hat eine deutliche Erweiterung der medizinischen Indikationen für die Anwendung von EmbozeneTM Microspheres genehmigt. Damit sind die Microspheres als minimalinvasives Verfahren zur Embolisierung jetzt zur Behandlung der folgenden Erkrankungen zugelassen: Leberkrebs, Uterusmyome, Tumoren im Kopf-, Hals- und Stammbereich sowie des Skelettsystems, Blutungen und Traumata, einschließlich Nasenbluten, und um den Blutverlust vor Operationen außerhalb des Zentralnervensystems zu reduzieren.Show moreMedizinprodukte
11.11.2009, 23:00 Uhr
„Die klinische Datenlage ist miserabel!“
Die Vitamin-B12 -Salbe Regividerm® ist trotz aller Diskussionen als Medizinprodukt in Deutschland in den Handel gekommen. Doch was können die Neurodermitis- und Psoriasis-Patienten von dieser Salbe erwarten? Wie wirkt sie? Wie gut ist sie untersucht? Was sollen Apotheker den nachfragenden Patienten raten? Darüber haben wir mit Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, dem Präsidenten der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) gesprochen.Show moreInterview zu Regividerm
11.11.2009, 23:00 Uhr
Kausaler Zusammenhang oder zeitnahe Vorgänge?
Weltweit werden schätzungsweise bei hunderten von Millionen Menschen Impfungen gegen die H1N1-Infektion durchgeführt. Je mehr Individuen geimpft werden, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass gravierende unerwünschte Ereignisse auftreten. Sind diese eine Folge des Impfens oder handelt es sich um ein zeitnahes unabhängiges Auftreten zweier Ereignisse?Show moreUnerwünschte Impfwirkungen
11.11.2009, 23:00 Uhr
Wie topisches Vitamin B12 wirken soll
Die erste Charge der Vitamin-B12 -haltigen Salbe Regividerm® zur Neurodermitis- und Psoriasis-Behandlung ist inzwischen ausgeliefert. Regividerm® ist als Medizinprodukt registriert und soll als NO-Fänger keine pharmakologischen, immunologischen oder metabolischen Wirkungen haben. Erklärungen zum Wirkungsmechanismus lassen jedoch vermuten, dass ein möglicher Erfolg der topischen Applikation von Vitamin B12 gerade auf solchen Wirkungen beruht. Ob Regividerm® als Arzneimittel einzustufen ist, wird zurzeit vom BfArM auf Ersuchen der Bezirksregierung Düsseldorf überprüft.Show moreAtopische Dermatitis
11.11.2009, 23:00 Uhr
Olmesartan stoppt diabetische Nephropathie im Ansatz
Die Entwicklung einer Mikroalbuminurie lässt sich bei Menschen mit Typ-2-Diabetes durch den frühzeitigen Einsatz von Olmesartan (Olmetec® , Votum®) verhindern. Dieses Ergebnis der Roadmap-Studie wurde jetzt auf dem amerikanischen Nephrologenkongress präsentiert. Damit ließ sich zum ersten Mal zeigen, dass antihypertensiv wirksame Substanzen nicht nur in der Lage sind, Endorganschäden zu verringern, sondern auch in den Entstehungsprozess einer Nephropathie einzugreifen, noch bevor erste Zeichen einer vaskulären Schädigung festzustellen sind.Show moreAngiotensin-II-Rezeptor-Antagonist
04.11.2009, 23:00 Uhr
Interview zur Hypertonietherapie mit Prof. Dr. Joachim Hoyer
Die Blutdrucktherapie wurde um eine neue Möglichkeit erweitert: bewährte Arzneistoffe stehen in einer fixen Dreierkombination zur Verfügung. Wir baten Prof. Dr. Joachim Hoyer, Direktor der Klinik für Innere Medizin und Nephrologie am Universitätsklinikum Marburg, um eine Bewertung dieser neuen DarreichungsformShow more04.11.2009, 23:00 Uhr
Placeboeffekt im Rückenmark messbar
Die Schmerzwahrnehmung kann über psychologische Faktoren gesteuert werden. Für einen Placeboeffekt hatten Neurowissenschaftler bislang folgende Erklärung: Der Glaube an die Wirksamkeit eines Schmerzmittels veranlasst die Ausschüttung endogener Opiate im Gehirn. Jetzt wurde mithilfe der Kernspintomographie nachgewiesen, dass das Schmerzempfinden mit einer verringerten Nervenzellaktivität im Rückenmark einhergeht. Wenn ein Mensch keinen oder weniger Schmerz erwartet wird also bereits der Übergang von der Haut ins Rückenmark geblockt.Show moreSchmerzforschung
04.11.2009, 23:00 Uhr
Rosuvastatin zur Primärprophylaxe kardiovaskulärer Ereignisse
Eine weitere Analyse des Datenmaterials der 2008 veröffentlichten Jupiter-Studie ergab: Bei asymptomatischen Personen, die sich zu einer medikamentösen Prophylaxe kardiovaskulärer Ereignisse mithilfe von Statinen entschließen, sind die Senkung der LDL-Cholesterol-Werte und die Senkung des C-reaktiven Proteins wichtige Indikatoren für die erfolgreiche Behandlung mit dem Statin.Show moreStatintherapie
04.11.2009, 23:00 Uhr
Neuer DPP-4-Hemmer Saxagliptin eingeführt
Trotz einer Vielzahl an verfügbaren Therapieoptionen erreichen mehr als 50% der Typ-2-Diabetiker nicht die optimalen Blutzucker-Zielwerte. Dies hat zur Folge, dass viele Patienten unter schwerwiegenden Komplikationen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung oder Amputationen leiden. Neue antidiabetische Wirkansätze wie die DPP-4-Hemmung könnten künftig zu einer besseren Blutzuckerkontrolle beitragen. Mit Saxagliptin (OnglyzaTM) wurde der dritte DPP-4-Inhibitor zugelassen.Show moreDiabetes mellitus Typ 2
04.11.2009, 23:00 Uhr
CAT: Neuer Kurztest für COPD-Patienten
Einfach und im Praxisalltag durchführbar, gleichzeitig zielgenau und wissenschaftlich abgesichert – ein solcher Test fehlte bislang für Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Bronchialerkrankung (COPD). Für sie wurde ein Fragebogen entwickelt, der diese Hürden nehmen soll. Der COPD Assessment TestTM (CAT) erlaubt eine wiederholbare, validierte Beurteilung des Krankheitsverlaufs von COPD-Patienten in der Praxis.Show moreCOPD
04.11.2009, 23:00 Uhr
Nach Brustkrebsoperation Heben von Gewichten erlaubt
Entgegen den herkömmlichen Ratschlägen, nach einer Brustkrebsoperation den Arm zu schonen und keine schweren Lasten zu tragen, wirkt sich ein sukzessiv gesteigertes Gewichtheben nicht negativ auf die Symptomatik eines Lymphödems aus. Die zusätzliche Stärkung der Muskelkraft und gesundheitsökonomische Aspekte sprechen ebenfalls für eine maßvolle Belastung der Arme, so das Fazit einer amerikanischen Studie.Show moreLymphödem
04.11.2009, 23:00 Uhr
Biomarker Procalcitonin in Leitlinien aufgenommen
Der Biomarker Procalcitonin (PCT) ist in die neue S3-Leitlinie zu Epidemiologie, Diagnostik, antimikrobieller Therapie und dem Management erwachsener Patienten mit ambulant erworbenen tiefen Atemwegsinfektionen sowie Pneumonie aufgenommen worden. Das von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) veröffentlichte Konsensdokument verweist insbesondere bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und der ambulant erworbenen Pneumonie auf Procalcitonin als Entzündungsparameter.Show moreAtemwegsinfekte
04.11.2009, 23:00 Uhr
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