Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Neue Wirkstoffkombination gegen Magenkrebs
Teysuno ™ von Taiho Pharma Europe Ltd. ist ein neues Krebsmedikament zur peroralen Anwendung, das drei Wirkstoffe kombiniert: Tegafur, ein Prodrug von 5-Fluorouracil, Gimeracil (5-Chlor-2,4-dihydropyridin), das den Abbau von 5-Fluorouracil hemmt, und Oteracil (Kaliumoxonat; Oxo), das gastrointestinalen Nebenwirkungen vorbeugt. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA hat jetzt die Zulassung in Kombination mit Cisplatin für die Behandlung des fortgeschrittenen Magenkrebses bei Erwachsenen empfohlen.Show moreZulassungsempfehlung
05.01.2011, 23:00 Uhr
Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter Codein?
Die verbreitete Ansicht, dass Opioide sich nicht in ihrem Risikoprofil unterscheiden, muss möglicherweise revidiert werden. Ergebnissen einer Kohortenanalyse zufolge könnte eine länger andauernde Therapie mit Codein das kardiovaskuläre Risiko erhöhen, das Sterberisiko unter Codein und Oxycodon könnte steigen.Show moreOpioide
05.01.2011, 23:00 Uhr
Neue Dreierkombi aus Olmesartan, Amlodipin und Hydrochlorothiazid zugelassen
Daiichi Sankyo Europe hat bekanntgegeben, dass die fixe Dreierkombination aus Olmesartanmedoxomil, Amlodipinbesilat und Hydrochlorothiazid (Sevikar HCT®) in Deutschland zugelassen wurde.Show moreHypertoniebehandlung
05.01.2011, 23:00 Uhr
Erstmals tumorspezifischer Antikörper entwickelt
Wissenschaftler vom Helmholtz Zentrum München und dem Klinikum rechts der Isar, TU München, haben einen Antikörper entwickelt, der ausschließlich Tumore angreift und die natürliche Immunreaktion aktiviert. Durch seine hohe Selektivität eröffnet dieser Antikörper neue Therapieoptionen.Show moreAus der Forschung
05.01.2011, 23:00 Uhr
Conestat alfa zur Behandlung des hereditären Angioödems
Conestat alfa (Ruconest®) ist ein rekombinanter C1-Esterase-Inhibitor zur Behandlung von akuten Angioödemen bei Erwachsenen mit hereditärem Angioödem (HAE) aufgrund eines C1-Esterase-Inhibitormangels.Show moreNeuer C1-Esterase-Inhibitor
05.01.2011, 23:00 Uhr
Sublinguale Immuntherapie ist sicher und effektiv
In einem Update eines schon 2003 erschienenen Cochrane Reviews zur sublingualen Immuntherapie bei allergischer Rhinitis bestätigt die Cochrane Collaboration jetzt die Sicherheit und Effektivität dieser Therapieform. Subgruppenanalysen zufolge profitieren Kinder gleichermaßen von einer SLIT wie Erwachsene. Möglicherweise ist eine über 12 Monate andauernde Therapie einer Kurzzeittherapie überlegen.Show moreAllergische Rhinitis
05.01.2011, 23:00 Uhr
Probiotika kürzen Diarrhö ab
Die Gabe probiotischer Kulturen bei Kleinkindern mit akutem Durchfall verkürzt die Erkrankungsdauer und die Stuhlfrequenz. Als Ergänzung zur Standardtherapie, der Rehydratation, stellen Probiotika eine sichere und effektive Maßnahme dar, resümiert eine aktuelle Cochrane-Übersichtsarbeit.Show moreCochrane-Review
15.12.2010, 23:00 Uhr
Anti-CD20-Antikörper bei Non-Hodgkin-Lymphom
GA101 (RG 1759) ist ein neuer monoklonaler Anti-CD20-Antikörper, der bei schwer zu behandelnden Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom erprobt wird. Jetzt liegen neue Phase-II-Wirksamkeitsdaten vor, die auf der 52. Jahrestagung der American Society of Hematology in Orlando, Florida, vorgestellt wurden.Show moreAus der Forschung
15.12.2010, 23:00 Uhr
Kombinationstherapie senkt Viruslast
In die Entwicklung neuer Medikamente gegen eine Hepatitis-C-Infektion ist Bewegung gekommen und zahlreiche Wirkstoffe werden derzeit untersucht. In einer viel versprechenden Phase-I-Studie konnte durch eine Kombination aus zwei oral verfügbaren Wirkstoffen die Viruslast innerhalb von 14 Tagen deutlich reduziert oder bis unter die Nachweisgrenze gesenkt werden.Show moreHepatitis C
15.12.2010, 23:00 Uhr
Vernakalant zur Behandlung des Vorhofflimmerns
Vernakalant (Brinavess®) ist ein neues Antiarrhythmikum, das zur Behandlung von Vorhofflimmern eingesetzt wird. Es wirkt in erster Linie am Vorhof, verlängert die atriale Refraktärzeit und verzögert die Überleitungsgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Frequenz.Show moreNeues Antiarrhythmikum
15.12.2010, 23:00 Uhr
EU-Zulassung für Ticagrelor bei akutem Koronarsyndrom
Die Europäische Kommission hat am 6. Dezember 2010 die Zulassung für den oralen Thrombozytenaggregationshemmer Ticagrelor (Brilique™) bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom erteilt. Ticagrelor schützt besser vor kardiovaskulären Ereignissen als Clopidogrel, die Zahl der kardiovaskulären Todesfälle und die Gesamtmortalität sind niedriger als bei Clopidogrel.Show moreNeuer Thrombozytenaggregationshemmer
15.12.2010, 23:00 Uhr
Pfizer plant Marktrücknahme von Sitaxentan
Seit 2007 ist der Endothelinrezeptor-Antagonist Sitaxentan (Thelin®) in Deutschland zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) auf dem Markt. Zwei Fälle von schwerwiegenden, unerwarteten Leberschäden mit tödlichem Verlauf sollen Pfizer jetzt bewogen haben, das Medikament vom Markt zu nehmen, alle Studien mit Sitaxentan wurden gestoppt.Show moreTödliche Leberschäden
15.12.2010, 23:00 Uhr
Kommt die Diätpille aus Bupropion und Naltrexon?
Aus Sicherheitsgründen wurden in diesem Jahr zwei Appetitzügler (Sibutramin und Rimonabant) vom Markt genommen, Qnexa® (Wirkstoffe: Phentermin und Topiramat) und Lorcaserin wurden von den FDA-Gutachtern abgelehnt. Jetzt haben sich die externen Gutachter der FDA für eine Zulassung der Kombination aus dem Antidepressivum Bupropion und dem Opioid-Antagonisten Naltrexon (Contrave®) ausgesprochen. Doch auch zu diesem Medikament gibt es erhebliche Sicherheitsbedenken. So wurden weitere Studien zur kardiovaskulären Unbedenklichkeit gefordert.Show moreAppetitzügler
15.12.2010, 23:00 Uhr
Sauerstoffgehalt bestimmt Verlauf von Chlamydieninfektion
Chlamydieninfektionen sind mit Antibiotika im Allgemeinen gut therapierbar, Resistenzen sind nicht bekannt. Dennoch ist eine Behandlung in zahlreichen Fällen schwierig. Auch ist es verwunderlich, dass sich die Erreger über einen langen Zeitraum in Schleimhäuten einnisten können, ohne vom Immunsystem erfasst und eliminiert zu werden. Wissenschaftler aus Lübeck und Ulm konnten jetzt zeigen, welche Einflüsse der Sauerstoffgehalt in den betroffenen Geweben auf den Verlauf einer Chlamydieninfektion hat [1].Show moreInfektionskrankheiten
08.12.2010, 23:00 Uhr
Alkohol ist die Nummer 1
Üblicherweise wird die Schädlichkeit von Drogen entweder aus medizinischer Sicht und bezogen auf die Folgen des Konsums für ein Individuum beurteilt oder aber es wird versucht, die Folgen aus sozialwirtschaftlicher Sicht abzuschätzen. Für Großbritannien wurde nun eine Zusammenführung dieser beiden Sichtweisen untersucht: Danach ist Alkohol noch vor Heroin und Crack die gefährlichste Droge.Show moreSchädlichkeit von Drogen
08.12.2010, 23:00 Uhr
Weniger Krebstodesfälle unter niedrig-dosierter ASS
Die tägliche Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) scheint nicht nur vor kolorektalen Karzinomen zu schützen. Eine Analyse von randomisierten Studien deutet darauf hin, dass auch das Risiko für weitere Krebserkrankungen wie gastrointestinale Tumore gesenkt werden kann: das Risiko, an den Folgen solcher Krebserkrankungen zu sterben, wurde durch die Langzeitanwendung von Acetylsalicylsäure in einer Größenordnung von 20 bis 30% reduziert.Show moreASS-Langzeitprophylaxe
08.12.2010, 23:00 Uhr
Paracetamol: Ein Wolf im Schafspelz läuft frei herum!
Neue Studien zur Paracetamol-Einnahme in der Schwangerschaft haben Prof. Dr. Dr. Kay Brune vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, der Universität Erlangen-Nürnberg veranlasst, sich die Studienlage zu Paracetamol noch einmal genauer anzuschauen. Im folgenden Gastkommentar untermauert er seine Forderung, Paracetamol zumindest vollständig der Rezeptpflicht zu unterstellen.Show moreGastkommentar
08.12.2010, 23:00 Uhr
Langfristige Reduktion fokaler epileptischer Anfälle
Auf der diesjährigen Neurowoche wurden erstmals Erfahrungen aus der offenen Langzeitbehandlung mit dem Antiepileptikum Eslicarbazepinacetat (Zebinix®) präsentiert. Sie belegen eine anhaltende Wirksamkeit in der längerfristigen Zusatztherapie fokaler epileptischer Anfälle bei Erwachsenen. Auch die Depression als häufige Komorbidität der Epilepsie wird günstig beeinflusst.Show moreAntiepileptika
08.12.2010, 23:00 Uhr
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