Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Sollte man ASS 100, DOAK und Co. bei Blutungen absetzen?
Treten gastrointestinale Blutungen bei Patientinnen und Patienten mit antithrombotischer Therapie auf, ist eine Frage zentral: Sollen die Wirkstoffe zunächst abgesetzt, oder weiter eingenommen werden?Show morearzneimittel-und-therapie
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Gastrointestinale Blutungen
01.04.2026, 15:30 Uhr
Heilung auch ohne Chemo möglich – mit Arsentrioxid
(aj). Die akute promyeloische Leukämie ist eine seltene, sehr aggressive Untergruppe der akuten myeloischen Leukämie. Standardtherapien sind Chemotherapie-Kombinationen. Jetzt hat eine deutsch-italienische Forschergruppe gezeigt, dass eine kurative Behandlung ohne Chemotherapie möglich ist.Show moreAkute promyeloische Leukämie
30.01.2013, 23:00 Uhr

Des Helfers Helfer
Was das Cave-Modul für die Therapiesicherheit leisten kann
Andreas Niclas Förster | Zum Alltag in der Apotheke gehört seit vielen Jahren die Nutzung elektronischer Unterstützung. Vom Wareneingang, bis zur Abgabe von Arzneimitteln beschäftigen sich sämtliche Mitarbeiter mit dem Warenwirtschaftssystem, sie pflegen Daten ein und erhalten Informationen aufgrund des Abgleichs mit der Datenbank des Servers. Auch bei der apothekerlichen Aufgabe, die Sicherheit der Arzneimitteltherapie zu gewährleisten, können solche elektronischen Unterstützungsmaßnahmen genutzt werden.Show more30.01.2013, 23:00 Uhr
Großer Therapievergleich gestartet
(hel). Im Januar wurde mit einer der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie begonnen, der PREFERE-Studie. In ihr werden bis zum Jahr 2030 erstmals die gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs an rund 7600 Patienten vergleichend untersucht.Show moreProstatakarzinom
30.01.2013, 23:00 Uhr
Meningokokken-B-Vakzine wirksam und verträglich
Für einen Impfstoff zum Schutz vor Infektionen mit Meningokokken der Serogruppe B wurde jetzt von der EMA eine Zulassung erteilt. Der Hersteller Novartis hofft, den Impfstoff Bexsero® im Sommer 2013 einzuführen. Kürzlich wurde eine Phase-III-Studie zur Wirksamkeit und Verträglichkeit publiziert. Darin erzielte man nach Gabe von drei Dosen im Alter von zwei, vier und sechs Monaten sowie einer Boosterdosis im Alter von zwölf Monaten bei 95 bis 100% der Kinder einen ausreichenden Impfschutz. Die Immunogenität anderer, gleichzeitig verabreichter Impfstoffe wurde nicht beeinträchtigt.Show moreImpfstoff schließt Lücke
30.01.2013, 23:00 Uhr
Wirksam bei HER2-positivem Brustkrebs
In der Studie EMILIA wurde bei Frauen mit Trastuzumab-vorbehandeltem HER2-positivem metastasiertem Brustkrebs das Antikörperkonjugat Trastuzumab Emtansine (T-DM1) verglichen mit der Kombination aus Capecitabin und Lapatinib. In dieser randomisierten Phase-III-Studie verlängerte Trastuzumab Emtansine bei weniger Toxizität signifikant sowohl das progressionsfreie als auch das Gesamtüberleben.Show moreTrastuzumabkonjugat als neue Hoffnung
30.01.2013, 23:00 Uhr
Weniger Rezidive mit neuem Antibiotikum
Clostridium-difficile -Infektionen werden immer häufiger und verlaufen immer schwerer. Bislang beschränkten sich die medikamentösen Therapieoptionen im Wesentlichen auf Metronidazol und Vancomycin mit dem Problem einer sehr hohen Rezidivrate. Mit dem neuen makrozyklischen Antibiotikum Fidaxomicin (Dificlir®) lassen sich vergleichbar hohe klinische Heilungsraten erreichen. Die Rezidivrate ist jedoch deutlich niedriger.Show moreClostridium difficile im Visier
30.01.2013, 23:00 Uhr
Gegen Alzheimer mit verschiedenen Mechanismen
Die Gabe eines Acetylcholinesterase-Inhibitors plus Memantin hat sich als eine optimierte Möglichkeit in der Behandlung der Alzheimer-Demenz erwiesen. Diese Kombination zeigte sich den Einzel-Applikationen überlegen. Zielparameter war der Behandlungsabbruch aufgrund von Wirkungslosigkeit.Show moreKombination effektiver
30.01.2013, 23:00 Uhr

Der richtige Umgang
Folgerungen aus der bayerischen Interaktionsstudie
Franziska Scharpf, Kathrin Schmid, Markus Zieglmeier | Im Juli 2011 hat die Bayerische Landesapothekerkammer zusammen mit den bayernweiten Qualitätszirkeln Pharmazeutische Betreuung die Studie "Der Interaktionscheck in der Apotheke" durchgeführt. Diese Studie zeichnet ein repräsentatives Bild dieses wichtigen Aspektes der Arzneimitteltherapiesicherheit und zeigt auf, welche Maßnahmen zu treffen sind, um einen hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten.Show more30.01.2013, 23:00 Uhr

Für den Patienten
Medikamentenrisiken verständlich kommunizieren
Dorothee Gänshirt | Es sind die Apotheker und ihr pharmazeutisches Personal, die als letzte Instanz bei der Aushändigung der Medikamente in besonderer Weise für die Arzneimitteltherapiesicherheit verantwortlich sind. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, müssen sie ihr Wissen dahingehend laufend aktualisieren. Entsprechende Datenbanken, Qualitätsmanagementsysteme und Standard Operating Procedures (SOPs) bieten Apothekern Unterstützung bei der rechtzeitigen Erkennung von Gefahren. Mit anderen Worten: wir betreiben einen hohen Aufwand zum Aufspüren von Risiken. Was passiert aber, wenn ein solches Risiko – wie etwa eine mögliche gefährliche Arzneimittelinteraktion – in der Apotheke erkannt wurde? Gibt es auch entsprechende Empfehlungen oder SOPs für Apotheker, wie Patienten in diesem Fall effektiv informiert werden? Dieser Aspekt der Arzneimittelsicherheit findet erstaunlich wenig Beachtung.Show more30.01.2013, 23:00 Uhr

Interaktionsmanagement
Entwicklung einer standardisierten Qualitätssicherung
Von Markus Zieglmeier und Claudia Goller | Wenn die Beratungsqualität von Apotheken getestet wird, geschieht dies aus gutem Grund sehr häufig anhand von Arzneimittelinteraktionen. Kein anderes Thema eignet sich besser zur externen Überprüfung der Beratungsqualität. Andererseits liegen aber auch bei keinem anderen Thema so viele Tücken im Detail. Es ist daher naheliegend, zur Bearbeitung von Interaktionsmeldungen eine standardisierte Vorgehensweise zu entwickeln, die eine gute Beratungsqualität gewährleistet und darüber hinaus als Prototyp für das Qualitätsmanagement anderer Bereiche der pharmazeutischen Beratung dienen kann.Show more30.01.2013, 23:00 Uhr
Off-label-Therapie mit Ciclosporin ist Infliximab nicht überlegen
Ciclosporin ist zur Behandlung der Colitis ulcerosa nicht zugelassen, wird jedoch beim schweren steroidrefraktären Schub als Therapieversuch eingesetzt. Nach der Hypothese einer französischen Forschergruppe könnte das Immunsuppressivum sogar wirksamer sein als die etablierte Behandlung mit Infliximab. In einer Vergleichsstudie zeigte sich jedoch eine etwas geringere Effektivität, wobei der Unterschied nicht statistisch signifikant war.Show moreCiclosporin bei Colitis
23.01.2013, 23:00 Uhr
Erfolgreiche HCV-Therapie ohne Interferon
(han). Die Ergebnisse einer Phase-IIb-Studie zur interferonfreien HCV-Therapie mit dem Protease-Inhibitor Faldaprevir zeigen hohe Heilungsraten. Von den über 360 Probanden mit Hepatitis-C-Virus-Infektionen litten nahezu 10% an einer kompensierten Leberzirrhose. Show moreHepatitis-C-Infektion
23.01.2013, 23:00 Uhr
SSRI in der Schwangerschaft nicht absetzen
Ist die Wahrscheinlichkeit einer Säuglingssterblichkeit oder einer Totgeburt für Frauen, die unter Depressionen leiden und deshalb bereits vor Beginn der Schwangerschaft ein SSRI erhalten, tatsächlich erhöht? Depressionen vor und während der Schwangerschaft treten in Industrieländern mit einer Prävalenz von 7% bis 19% auf und können zu Frühgeburten und somit auch zur Säuglingssterblichkeit führen. Es ist allerdings schwer zu sagen, ob dies durch die eigentliche Depression, die medikamentöse Therapie oder aufgrund von Faktoren wie Stress, Alkoholmissbrauch oder Rauchen ausgelöst wird.Show moreKeine Gefahr fürs Baby
23.01.2013, 23:00 Uhr
Mit HIV-Hemmstoff gegen Staphylokokken
(han). Der HIV-Hemmstoff Maraviroc (Celsentri®) verhindert als selektiver Inhibitor das Andocken von HI-Viren an den Chemokinrezeptor CCR5 menschlicher Zellen, die dann nicht infiziert werden. Über diesen Rezeptor wird auch ein Staphylococcus-aureus -Toxin eingeschleust, das Immunzellen abtötet. In Zellkulturen konnte der HIV-Hemmstoff Immunzellen schützten. Show moreInfektiologie
23.01.2013, 23:00 Uhr
Neue Waffe gegen Problemkeime
Ceftarolin ist ein neues, parenteral zu applizierendes Antibiotikum. Es wird den Cephalosporinen der fünften Generation zugeordnet und bei komplizierten Haut- und Weichgewebeinfektionen sowie ambulant erworbenen Pneumonien eingesetzt. Ceftarolin unterscheidet sich von anderen Beta-Lactam-Antibiotika durch seine hohe Affinität zu modifizierten Penicillin-bindenden Proteinen. Dadurch ist Ceftarolin auch bei Infektionen wirksam, die durch Problemkeime wie resistente Staphylokokken oder Streptokokken verursacht werden.Show more
Beta-Laktam-Antibiotikum Ceftarolin
23.01.2013, 23:00 Uhr
Vitamin D enttäuscht
Schmerzen und Knorpelverlust nicht gebessert
Weltweit zählt die Kniegelenksarthrose zu einer der häufigsten chronischen Erkrankungen. Der Gelenkverschleiß hat einen erheblichen Einfluss auf die Funktion des Knies und die Lebensqualität der Betroffenen. Die Ergebnisse verschiedener Studien wiesen bisher auf einen günstigen präventiven Effekt des Sonnenvitamins auf chronisch-degenerative Gelenkerkrankungen hin. Allerdings konnte die Supplementierung von Vitamin D in einer aktuellen, randomisierten klinischen Studie bei Patienten mit einer Kniegelenksarthrose weder die Schmerzen noch den weiteren Knorpelverlust vermindern.Show moreKniegelenksarthrose
23.01.2013, 23:00 Uhr
Zwischen evidenzbasiert und unkonventionell
In der palliativmedizinischen Betreuung wird oft auf persönliche Erfahrungen und unkonventionelle Methoden zurückgegriffen. Gleichzeitig wächst die Menge an wissenschaftlich fundierter Literatur. Bei der Beratung müssen beide Ansätze berücksichtigt werden, um den individuellen Bedürfnissen eines Patienten am Lebensende gerecht zu werden und die Zusammenarbeit mit den Pflegenden zu intensivieren. Welche Informationsquellen herangezogen werden können, erläuterten Apothekerin Constanze Rémi, München, und Dr. Steffen Simon, Köln, im Rahmen des 3. Kongresses für Arzneimittelinformation in Köln.Show moreInformationsquellen für die Palliativmedizin
23.01.2013, 23:00 Uhr
Diuretikum + Antihypertensivum + NSAR = gefährlich?
Arzneimittelneben- und -wechselwirkungen zählen zu den wichtigen Ursachen eines akuten Nierenversagens. Im British Medical Journal wurde nun eine Studie veröffentlicht, die bei Patienten mit einer Dreifachkombination aus einem Diuretikum mit einem ACE-Hemmer oder einem AT1 -Rezeptorantagonisten und einem nicht-steroidalen Antirheumatikum (NSAR) ein um 31% erhöhtes Risiko für ein akutes Nierenversagen zeigen konnte.Show moreRisiko für Nierenversagen erhöht
23.01.2013, 23:00 Uhr
Weitere personalisierte Tumortherapie beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom
Beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) können verschiedene onkogene Treibermutationen auftreten, die das Tumorwachstum fördern. Mithilfe einer molekular-stratifizierten Tumortherapie sollen die unkontrollierten Signalwege blockiert werden. Liegt eine Mutation im anaplastischen Lymphomkinase(ALK)-Gen vor, kann der ALK-Inhibitor Crizotinib (Xalkori®) mit Erfolg eingesetzt werden. Die Therapie mit Crizotinib führt zu hohen Ansprechraten und einem verlängerten progressionsfreien Überleben.Show moreErster ALK-Inhibitor Crizotinib
16.01.2013, 23:00 Uhr
Lomitapid in den USA zugelassen
Derzeit als der stärkste Cholesterinsenker gilt Lomitapid. Zwar senkt der Inhibitor des mikrosomalen Triglyzerid-Transferproteins (MTP) den Cholesterinspiegel sehr effektiv, aber die auftretende Nebenwirkung einer Leberverfettung war der Grund, dass der ursprüngliche Hersteller Bristol-Myers Squibb eine Zulassung des Wirkstoffs nicht weiter verfolgte. Für Patienten mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie ist der Wirkstoff jedoch eine Hoffnung, für diese Indikation wurde in den USA die Zulassung unter der Bezeichnung Juxtapid® erteilt.Show moreSenkt Cholesterin, aber schadet der Leber
16.01.2013, 23:00 Uhr

Ein Patient mit COPD
Der 61-jährige COPD-Patient Herr Lebemann kommt mit hörbar schlechter Atmung und sichtbar schlechtem Allgemeinzustand in seine Stamm-Apotheke. Er hat seit ein paar Tagen einen sehr schleimigen Husten und bekommt kaum Luft. | Von Monika Dircks, Florian Fuchs, Kristina Leuner, Frank Dörje und Hartmut Derendorf
Show more16.01.2013, 23:00 Uhr
Statine rauben Muskelzellen die Energie
Bis zu 75% der Patienten, die als Cholesterinsenker Statine einnehmen, verspüren Muskelschmerz und -schwäche als unerwünschte Arzneimittelwirkung. Wissenschaftler der Universität Kopenhagen haben jetzt einen möglichen Mechanismus für diese Nebenwirkung entdeckt.Show moreSchmerzhafte Nebenwirkung
16.01.2013, 23:00 Uhr
Fördert kardiovaskuläre ASS-Prophylaxe die Makuladegeneration?
Zwei Studien berichten über eine mäßige Erhöhung des Risikos, an einer späten feuchten altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zu erkranken, wenn über Jahre niedrig dosierte ASS eingenommen wurde. Jedoch gibt es keine Korrelation mit der Einnahmedauer, der Dosis und anderen Formen der frühen und späten AMD. Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben per se ein erhöhtes Risiko, eine neovaskularisierende AMD zu entwickeln, die eine multifaktorielle Erkrankung ist. Der kardiale Nutzen einer ASS-Einnahme übersteigt den möglichen Schaden bei weitem.Show moreASS und das AMD-Risiko
16.01.2013, 23:00 Uhr
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