Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
Neue Warnhinweise der FDA für Mefloquin
Ende Juli 2013 informierte die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA über neue Warnhinweise bei der Anwendung des Malariamittels Mefloquin (Lariam®). Die Einnahme von Mefloquin kann psychiatrische und neurologische Nebenwirkungen hervorrufen, die mitunter auch Monate nach Absetzen des Medikaments auftreten. Show more08.08.2013, 00:00 Uhr
Betablocker: Die meisten Nebenwirkungen sind keine
Betablocker verlängern deutlich das Überleben bei Herzinsuffizienz, aber nur bei Patienten, die sie einnehmen. Doch sind die Complianceraten enttäuschend. Eine Überbetonung möglicher Nebenwirkungen könnte die Ursache sein, vermuten englische Forscher, und versuchten in ihrer Metaanalyse, echte von scheinbaren Nebenwirkungen dieser Substanzen zu trennen. Mit verblüffend klarem Ergebnis. Am Ende wird dringend geraten, die Kommunikation mit dem Patienten auf eine Handvoll „echte“ Nebenwirkungen zu beschränken.Show more08.08.2013, 00:00 Uhr
Ingenolmebutat bei aktinischer Keratose
Rote, schuppige Hautläsionen werden manchmal irrtümlich für Ausschläge oder harmlose Hautreizungen gehalten. Doch gerade bei hellhäutigen Menschen in höherem Lebensalter, die häufig der Sonne ausgesetzt waren oder sind, kann es sich dabei um eine aktinische Keratose handeln. Für diese Hautkrebs-Frühform stehen zahlreiche Therapieoptionen zur Verfügung, darunter auch ein Gel mit dem Wirkstoff Ingenolmebutat. Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Langzeitstudie zeigen eine effektive und anhaltende Abheilung der Läsionen.Show more08.08.2013, 00:00 Uhr
Sinnvoll auswählen!
80% der Erwachsenen, die 65 Jahre und älter sind, haben mindestens eine chronische Erkrankung, ungefähr 50% haben drei und mehr. Da immer mehr Menschen ein höheres Lebensalter erreichen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich vermehrt gerade ältere Patienten medizinischen Behandlungen unterziehen müssen. Da diese Gruppe in klinischen Studien deutlich unterrepräsentiert ist, ist die Evidenzlage für viele dieser Maßnahmen schlecht. Show more08.08.2013, 00:00 Uhr
Schwerwiegende Hautreaktionen unter Paracetamol | Nanoteilchen in Kosmetika
Kurz gemeldet
08.08.2013, 00:00 Uhr
Nicht-steroidale Antirheumatika im Vergleich
Die nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) sind ins Gerede gekommen. Diskutiert werden ihre kardiovaskulären und gastrointestinalen Risiken. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft berichtet über die Ergebnisse einer Metaanalyse von Beobachtungsstudien sowie über eine Metaanalyse von randomisierten Studien zu kardiovaskulären und gastrointestinalen Risiken von NSAR.Show more08.08.2013, 00:00 Uhr
Interdisziplinär gegen Langzeitschäden
Bei Patienten mit Hautkrankheiten können auch die Augen betroffen sein. Andererseits sind relativ unspezifische Augensymptome manchmal ein erster Hinweis auf eine noch undiagnostizierte dermatologische Erkrankung. Diese Zusammenhänge zu kennen, ist wichtig: Die rechtzeitige Therapie beim Haut- bzw. Augenarzt kann den Patienten vor weitreichenden Komplikationen schützen.Show moreWenn der Hautpatient zum Augenarzt muss
31.07.2013, 22:00 Uhr
Lithium zur Behandlung affektiver Störungen und ALS
Schon aus der Antike gibt es Hinweise, dass Lithium-haltiges Quellwasser genutzt wurde, um Menschen mit manisch-depressiven Störungen zu heilen. Doch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Lithiumsalze therapeutisch verwendet. Nun helfen zwei neue Studien, die pharmakologische Anwendung von Lithiumsalzen kritisch zu bewerten.Show moreLithium – alte und neue Therapieansätze
31.07.2013, 22:00 Uhr
Checkliste für Diabetiker auf Reisen
Sommerzeit ist Reisezeit. Ob weit weg oder "nur" irgendwo nach Deutschland. Hauptsache raus aus dem Alltag. Das sehen Diabetiker genauso wie alle anderen. Menschen mit Diabetes mellitus müssen allerdings bei der Reiseplanung an ein paar Dinge mehr denken. Dies gilt insbesondere bei Reisen ins Ausland. Ausreichend Medikamente, Teststreifen, Zeitverschiebung und vieles mehr ist zu berücksichtigen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat hierzu einige Empfehlungen zusammengestellt.Show moreSchönen Urlaub!
31.07.2013, 22:00 Uhr
Mehr Calcium für Kinder, weniger Folat für (fast) alle
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat mit den Fachgesellschaften aus Österreich und der Schweiz neue Zufuhrempfehlungen für Calcium und Folat veröffentlicht. Für Calcium betrifft die Änderung nur einzelne Gruppen im Kindesalter. Dagegen wurden die Empfehlungen für Folat in nahezu allen Altersgruppen gesenkt.Show moreNeue Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
31.07.2013, 22:00 Uhr
Öko-Test bewertet OTC-Antimykotika
Nagelpilzinfektionen sind unangenehm, aber weit verbreitet: Studien zufolge leiden daran etwa 18 Prozent der Deutschen. Vermehrt suchen Betroffene direkt Rat in der Apotheke. Das war für das Verbrauchermagazin Öko-Test der Anlass, 13 Arzneimittel gegen Nagelpilz – zwölf Lacke und eine Salbe – auf Wirksamkeit und Schadstoffe zu untersuchen. Das durchaus seltene Ergebnis: Alle getesteten Produkte helfen und sind frei von bedenklichen Weichmachern und Acrylaten.Show moreBestnoten gegen Nagelpilz
31.07.2013, 22:00 Uhr
Bei Darmtumoren beeinflusst der BRAF-Mutationsstatus die Wirksamkeit
Die Wirksamkeit von Acetylsalicylsäure zur Primärprävention kolorektaler Tumore wird wahrscheinlich von einer Genmutation beeinflusst. So das Ergebnis einer retrospektiven Auswertung zweier großer Studien.Show morePrimärprävention mit ASS
31.07.2013, 22:00 Uhr
Beinwell hilft bei Makro- wie bei Mikrotraumen
Beinwellzubereitungen kommen bei stumpfen Makrotraumata wie Prellung, Zerrung und Verstauchung zum Einsatz. Sie zeigen jedoch gute Wirksamkeit auch bei Mikrotraumen der Muskulatur, die Myalgien verursachen. Dies belegen zwei aktuelle Studien an Patienten mit Muskelkater und mit chronischen Rückenschmerzen.Show moreÜberlastete Muskeln schneller heilen
24.07.2013, 22:00 Uhr
Topische Behandlungen des Basalzellkarzinoms im Vergleich
Eine niederländische Arbeitsgruppe verglich Wirksamkeit und Sicherheit drei gängiger Therapieregime zur Entfernung eines Basalioms. Die besten Ergebnisse wurden mit dem Immunmodulator Imiquimod erzielt.Show moreVorteil für Imiquimod
24.07.2013, 22:00 Uhr
Weniger Hepatitis-B-Erkrankungen | Neue Webseite zur Phytotherapie
Kurz gemeldet
24.07.2013, 22:00 Uhr
Kardioprotektive Effekte von Dexrazoxan, Beta-Blockern, ACE-Hemmern und Statinen
Kardiotoxizitäten einer Chemotherapie können durch die prophylaktische Gabe von Statinen, Beta-Blockern, Angiotensin-Antagonisten oder Dexrazoxan deutlich gesenkt werden, so das Fazit einer australischen Metaanalyse.Show moreHerz bei einer Chemo schützen
24.07.2013, 22:00 Uhr
Volumenersatz mit HES vor dem Aus?
PRAC-Empfehlung löst unterschiedliche Reaktionen aus
Von Doris Uhl |Die Diskussion um die Sicherheit einer Volumenersatztherapie mit Hydroxyethylstärke-haltigen Lösungen schwelt schon länger. Zwei große Studien, die 6S und CHEST (s. Kasten), hatten gezeigt, dass HES bei kritisch-kranken Patienten im Vergleich zu kristalloiden Lösungen das Risiko für ein Nierenversagen mit anschließender Dialysepflicht erhöht. Geht es nach der im Juni veröffentlichten Empfehlung des Pharmacovigilance Risk Assessment Committee (PRAC) der EMA, dann sollte für alle HES-Präparate bei allen Indikationen die Zulassung aufgehoben werden. Dafür gibt es Zustimmung, aber es regt sich auch Widerstand.Show more24.07.2013, 22:00 Uhr
Auch Demenzkranke konkret befragen
Schmerztherapie ist eine Herausforderung, vor allem bei geriatrischen Patienten. Nicht-steroidale Antirheumatika sind aufgrund von Nebenwirkungen oder Kontraindikationen meist nur wenig geeignet. Häufig fällt die Wahl deshalb auf langwirksame Opioide. Dabei sollte gerade in höherem Alter auf eine möglichst niedrige Dosierung geachtet werden. Wichtig ist auch eine adäquate Kommunikation mit den betagten Menschen. Zur Schmerzevaluierung bei Demenzkranken lohnt sich jenseits aller Scores die konkrete Nachfrage. Bis zu einem MMST-Wert ≥ 10 können sie valide Aussagen machen.Show moreChronischer Schmerz im Alter
24.07.2013, 22:00 Uhr
Panenzephalitis häufiger als angenommen
Masern treten in Deutschland wieder vermehrt auf. So wurde die Zahl der 2012 gemeldeten Masernfälle von 166 in diesem Jahr bisher bereits um ein Mehrfaches übertroffen. Noch Jahre nach einer Maserninfektion kann mit der subakuten sklerosierenden Panenzephalitis (SSPE) eine Spätkomplikation auftreten, die durch Veränderungen der Persönlichkeit bis hin zu massiven und häufigen Myoklonien und Krampfanfällen charakterisiert ist.Show moreVorsicht Masern!
24.07.2013, 22:00 Uhr
Nepafenac soll Schmerzen, Entzündungen und Makulaödemen vorbeugen
Um das Risiko okulärer Entzündungskomplikationen nach Operationen am Auge zu reduzieren, wurde ein neues nicht-steroidales Antiphlogistikum eingeführt: Nepafenac ist ein Prodrug, das im Augengewebe rasch in die Wirkform Amfenac umgewandelt wird. Zugelassen wurde der Wirkstoff zwar schon 2007, aber erst jetzt wurde zum 1. Juli 2013 in Deutschland mit Nevanac® ein entsprechendes Präparat eingeführt. Show moreNeues NSAR für das Auge
24.07.2013, 22:00 Uhr
Aktualisierte S3-Leitlinie rät zur Vorsorge
In der aktualisierten S3-Leitlinie "Kolorektales Karzinom" wurden vor allem die Themen Diagnostik, Prävention, Risikogruppen, Screening sowie Therapie und Nachsorge überarbeitet. Die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) rät, die angebotenen Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs dringend wahrzunehmen.Show moreDarmkrebs früh erkennen!
17.07.2013, 22:00 Uhr
Dirofilaria repens in Brandenburger Mücken gefunden
Bisher waren Infektionen mit dem "Hundehautwurm" Dirofilaria repens typischerweise ein Problem für Hunde auf Reisen in süd- und osteuropäische Länder. Doch die Erkrankung scheint sich nun auch in Deutschland zu etablieren. Wissenschaftler des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) haben erstmals Larven des Wurms in Stechmücken aus Brandenburg nachgewiesen. Der Stich infizierter Mücken kann in erster Linie bei Hunden zu einer Erkrankung führen, doch auch Menschen können als Fehlwirte betroffen sein.Show moreHundehautwurm: vom Exoten zur heimischen Infektion
17.07.2013, 22:00 Uhr
Neuroleptikum Loxapin zur Inhalation für agitierte Patienten
Von Julia Borsch | 25. Februar 1975 – so lautet das Datum der Erstzulassung des Neuroleptikums Loxapin. Noch nie davon gehört? Nicht verwunderlich, denn in Deutschland spielt die Substanz bislang keine Rolle. In den USA und einigen anderen Ländern wird Loxapin zur Behandlung der Schizophrenie zwar eingesetzt, aber das Nebenwirkungsprofil ist im Verhältnis zur Wirksamkeit relativ ungünstig. Nun könnte die Substanz eine Renaissance bei der Kontrolle leichter bis mittelschwerer Agitiertheit erleben. Ein innovativer Inhalator macht es möglich. Das neue System könnte auch für andere Wirkstoffe interessant sein, da es, anders als andere Inhalatoren, unabhängig von der Inhalationstechnik eine hohe Wirkstoffdeposition in der Lunge ermöglicht.Show moreDurchatmen
17.07.2013, 22:00 Uhr
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