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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?

Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show more
arzneimittel-und-therapie
pharmazie
Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr

Risiko Spironolacton

Von Verena Stahl | Elektrolytdysbalancen sind bei Patienten mit der Diagnose Herzinsuffizienz besonders häufig zu beobachten. Darunter ist die potenziell lebensbedrohliche Hyperkaliämie besonders problematisch. Ihr Auftreten wird durch viele Risikofaktoren in dieser Patientengruppe begünstigt. Einer davon kann die Therapie mit dem Aldosteronantagonisten Spironolacton sein.Show more
AMTS-Spezial
17.07.2013, 22:00 Uhr
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Arsentrioxid bei akuter Promyelozytenleukämie ist Chemotherapie nicht unterlegen

"Allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei." Das hatte Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus, schon im 16. Jahrhundert erkannt. So ist beispielsweise Arsen einerseits ein tödliches Mittel, andererseits ein wirksames Medikament – vorausgesetzt, man dosiert es richtig. Das Element mit dem Symbol As wird heute bei akuter Promyelozytenleukämie (APL) als Second-line-Therapie eingesetzt. Nun gibt es Hinweise, dass Arsen bei APL die konventionelle Chemotherapie ganz ersetzen könnte.Show more
Tödliches Gift rettet Leben
17.07.2013, 22:00 Uhr

Kurz gemeldet: Aus für Aleglitazar | Prevenar® für alle

17.07.2013, 22:00 Uhr
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Diabetiker profitieren auch noch nach 30 Jahren

Die Ergebnisse der 1983 begonnenen zehnjährigen DCCT-Studie (Diabetes Interventions and Complications) gelten als Durchbruch für die intensivierte Insulintherapie. Unter strenger Stoffwechselführung erlitten die Typ-1-Diabetiker im Studienzeitraum signifikant weniger mikroangiopathische und neuropathische Komplikationen als die konventionell behandelten Patienten. Noch heute sind die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen im Komplikationsrisiko sowie beim kardiovaskulären Endpunkt statistisch signifikant.Show more
Intensivierte Insulintherapie nutzt Jahrzehnte
17.07.2013, 22:00 Uhr

Apotheke und Markt

17.07.2013, 22:00 Uhr
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Endokrine Therapie des Mammakarzinoms

In zwei aktuellen Studien und einer Metaanalyse wurde untersucht, ob eine mehr als fünfjährige Tamoxifen-Einnahme mit einem weiteren rezidivfreien Überlebensvorteil für die Brustkrebspatientin einhergeht. Da die Ergebnisse nicht einheitlich sind, sollte derzeit über eine längere Einnahmedauer individuell entschieden werden.Show more
Längere Tamoxifen-Einnahme = längeres Überleben?
17.07.2013, 22:00 Uhr

Neue Hochdruck-Leitlinie wertet Blutdruck-Selbstmessung und Lebensstilmaßnahmen auf

Apotheken tun ihren Hochdruckpatienten Gutes mit dem Angebot von Blutdruckmessungen und -messgeräten. Denn die Selbstmessung stellt eine wertvolle Ergänzung für Diagnose und Therapie dar. Allerdings sollten Prozedur und Gerät definierten Ansprüchen genügen, wie sie die aktuell vorgestellte Hochdruck-Leitlinie der Europäischen Gesellschaften für Hypertension bzw. für Kardiologie (ESH/ESC) beschreibt. Wesentliche Neuerungen der zuletzt 2007 aktualisierten Leitlinie betreffen die Blutdruckzielwerte. Außerdem werden Lebensstilmaßnahmen aufgewertet.Show more
140/90 mmHg für Alle
17.07.2013, 22:00 Uhr

Schwere Sprue-ähnliche Durchfälle als UAW

Der zur Behandlung des Bluthochdrucks eingesetzte Angiotensin-II-Rezeptorblocker Olmesartan (u. a. enthalten in Belzar®, Olmetec®, Sevikar®, Votum®, Vocado®) kann schwere Durchfälle verursachen, die mit einem substanziellen Gewichtsverlust einhergehen. Darauf weist die FDA im Rahmen ihrer Drug Safety Communications hin.Show more
FDA warnt vor Olmesartan
10.07.2013, 22:00 Uhr

Antioxidans reduziert oxidativen Stress

Laut einer kürzlich im British Medical Journal veröffentlichten Metaanalyse könnte Vitamin C in der Lage sein, die belastungsinduzierte Bronchokonstriktion bei Asthma zu lindern.Show more
Vitamin C bei Belastungsasthma
10.07.2013, 22:00 Uhr

Inzidenz arzneimittelinduzierter Leberschäden höher als angenommen

Arzneimittel verursachen weit häufiger einen Leberschaden als bislang angenommen. Eine aktuelle Studie kommt auf eine jährliche Inzidenz von 19,1 pro 100.000 Einwohner. Die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) warnt deshalb vor Leberschäden durch Medikamente und mahnt an, sie nicht zu übersehen. Da sie häufig aufgrund von Überdosierungen auftreten, wird dringend geraten, die Einnahme-Empfehlungen zu beachten. Als häufigste Auslöser wurden in der Studie Amoxicillin/Clavulansäure, Diclofenac, Infliximab, Azathioprin und Nitrofurantoin identifiziert.Show more
Achtung Leberschaden!
10.07.2013, 22:00 Uhr

Weniger Diarrhöen dank Probiotika?

Ein Cochrane Review geht der Frage nach, ob Probiotika Clostridium-difficile-assoziierte Durchfälle unter einer Antibiotikatherapie verhindern oder abschwächen können. Das Fazit der Autoren: Probiotika haben einen protektiven Effekt – die Evidenz hierfür ist allerdings nur moderat.Show more
Nur moderate Evidenz ist belegt
10.07.2013, 22:00 Uhr

Phosphatgepufferte Augentropfen können die Hornhaut schädigen

Eine seltene, jedoch gravierende unerwünschte Nebenwirkung nach Applikation phosphatgepufferter ophthalmologischer Lokaltherapeutika ist die irreversible Ausfällung von schwerlöslichem Calciumphosphat in der Hornhaut. Eine europäische Nutzen-Risiko-Bewertung phosphathaltiger Augenarzneien ergab nun, dass Patienten mit prädisponierten Hornhautschädigungen phosphatfreie Alternativen empfohlen werden sollten.Show more
Getrübte Sicht
10.07.2013, 22:00 Uhr

Bei HIV-Infektion Therapie früh beginnen

Bei einer Infektion mit HIV soll nach neuen Empfehlungen der WHO deutlich früher mit der Therapie begonnen werden als bisher. Damit könnten nach Angaben der WHO bis 2025 drei Millionen Todesfälle und 3,5 Millionen Ansteckungen verhindert werden.

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Neue Empfehlungen der WHO
10.07.2013, 22:00 Uhr

Antikörper kündigen Typ-1-Diabetes an

In welchem Alter bei einem Kind ein Diabetes mellitus Typ 1 ausbricht, lässt sich jetzt erstmals abschätzen. Das fanden Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München in der größten internationalen Studie dieser Art heraus.

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Prävention
10.07.2013, 22:00 Uhr

Apotheke und Markt


Die Seiten der Rubrik "Apotheke und Markt" finden Sie hier als PDF-Dokument.
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10.07.2013, 22:00 Uhr

Dennoch sollen übergewichtige Diabetiker abnehmen

In keiner modernen Diabetes-Leitlinie fehlt der Hinweis auf Lebensstilmaßnahmen als Basis jedweder Therapie. Für diese Forderung fehlte bisher Evidenz aus langfristigen Studien. Eine prospektive Langzeitstudie ergab nun, dass Abnehmen und mehr Aktivität das Herz-Kreislauf-Risiko nach knapp zehn Jahren nicht signifikant senken. Bei näherer Betrachtung bleibt ein Nutzen von Lebensstilmaßnahmen aber bestehen, kommentiert das New England Journal of Medicine die Studie.Show more
Lebensstiländerung wird überschätzt
10.07.2013, 22:00 Uhr

Jüngere mit milden Schlaganfall-Symptomen profitieren

Eine Thrombolyse mit dem rekombinanten Plasminogen-Aktivator Alteplase (rt-PA, Actilyse®) ist bei ausgewählten Patienten mit ischämischem Schlaganfall offenbar auch noch bis zu sechs Stunden nach Symptombeginn effektiv.Show more
Lyse auch nach bis zu sechs Stunden erfolgreich
03.07.2013, 22:00 Uhr

Kurz gemeldet: Alemtuzumab bei MS | Neuer Androgenrezeptor-Antagonist | Vorsicht bei i.v. Eisenzubereitungen

03.07.2013, 22:00 Uhr

Controller und Reliever – Wirkstoffe gegen Asthma und COPD


Die Arzneistoffe gegen Asthma unterdrücken entweder die Entzündung (sog. Controller) wie die Glucocorticoide oder sie beseitigen als Dilatatoren die Bronchokonstriktion (Reliever) wie die β-Sympathomimetika. Die wichtigste Rolle spielen dabei die inhalativen oder – falls erforderlich – die systemischen Glucocorticoide. Die meisten Wirkstoffe werden unter der Indikation Asthma beschrieben. Am Ende dieses Abschnittes werden auch die Arzneistoffe gegen COPD vorgestellt.

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03.07.2013, 22:00 Uhr

Additive Effekte von Osteoanabolika und Antiresorptiva

Bei postmenopausalen Frauen, die an einer Osteoporose erkrankt sind, führte die Kombinationstherapie mit Denosumab plus Teriparatid zu besseren klinischen Ergebnissen als die jeweiligen Monotherapien. Diese vielversprechenden Ergebnisse einer kleineren Untersuchung müssen nun in größeren Studien verifiziert werden.Show more
Kombination erhöht die Knochendichte
03.07.2013, 22:00 Uhr

Lisdexamfetamin bessert ADHS-Symptome

Seit 1. Juni 2013 steht eine weitere Option in der Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zur Verfügung. Lisdexamfetamindimesilat (Elvanse®) ist zugelassen für die Behandlung der ADHS von Kindern und Jugendlichen ab sechs Jahren, wenn das Ansprechen auf eine Behandlung mit Methylphenidat als klinisch unzureichend angesehen wird. Lisdexamfetamindimesilat ist ein inaktives Prodrug. Nach oraler Gabe wird es im Magen-Darm-Trakt rasch zu wirksamem Dexamfetamin hydrolysiert.Show more
Weitere Option für Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit
03.07.2013, 22:00 Uhr

Apotheke und Markt


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03.07.2013, 22:00 Uhr

Frühwarnsystem für Krebs im Mund-Rachen-Raum

Der Nachweis von Antikörpern gegen humane Papillomviren des Hochrisiko-Typs HPV 16 könnte in Zukunft dazu beitragen, die Gefahr einer Tumorerkrankung im Mund-Rachen-Raum lange vor Ausbruch des Krebses aufzudecken. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie von Forschern des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, der International Agency for Research on Cancer (IARC) und des amerikanischen National Cancer Institute.Show more
HPV-Antikörpertest
03.07.2013, 22:00 Uhr

Therapie der COPD

Die Instrumente sind fast die gleichen wie die, die zur Therapie des Asthmas eingesetzt werden. Aber ihre Wertigkeit und ihr Stellenwert innerhalb des jeweiligen Behandlungsschemas unterscheiden sich deutlich.Show more
03.07.2013, 22:00 Uhr

Studie zeigt mögliche Risiken

Eine amerikanische Fall-Kontroll-Studie hat Frauen mit starker Übelkeit und Erbrechen während ihrer ersten Schwangerschaft untersucht, um herauszufinden, welche Faktoren sich besonders ungünstig auf den Schwangerschaftsverlauf und die Entwicklung des Kindes auswirkten. Zur großen Überraschung war die Einnahme von Antihistaminika – darunter auch rezeptfreie Wirkstoffe – mit einem ungünstigen Schwangerschaftsverlauf verbunden. Es wurden signifikant häufiger Frühgeburten sowie geringere Geburtsgewichte beobachtet.Show more
Antihistaminika bei Schwangerschaftserbrechen
03.07.2013, 22:00 Uhr

Asthma bronchiale – Grundlagen der chronisch entzündlichen Atemwegerkrankung

Das Asthma bronchiale ist eine sehr häufige chronisch-entzündliche obstruktive Erkrankung der Atemwege mit anfallsweise auftretender Atemnot infolge einer eingeschränkten Ausatmung. Im Zentrum der Pharmakotherapie steht die Kontrolle der inflammatorischen beziehungsweise allergischen Pathogenese.Show more
03.07.2013, 22:00 Uhr

Neue S2-Leitlinie „Psychosoziales und Diabetes“

Die Behandlung des Diabetes kann nur erfolgreich verlaufen, wenn der Erkrankte die Therapiemaßnahmen dauerhaft und eigenständig durchführt. Die adäquate Umsetzung der Diabetestherapie wird durch psychosoziale Probleme und psychische Erkrankungen erschwert. Es resultiert eine schlechtere Blutzuckereinstellung, wodurch das Risiko für Folgeerkrankungen gesteigert wird und es zu einer Verringerung der Lebensqualität und Lebenserwartung kommt.Show more
Psychische Belastungen bei Diabetes richtig behandeln
03.07.2013, 22:00 Uhr

Asthma und COPD

Asthma bronchiale und die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) sind schwere Atemwegserkrankungen, die mit einer eingeschränkten Lebenserwartung einhergehen und deren Häufigkeit weltweit zunimmt. Therapeutisch genutzt werden inhalative oder systemisch wirksame Arzneistoffe, die die Bronchialmuskulatur relaxieren, die Bronchien dilatieren und die zugrunde liegenden inflammatorisch-destruktiven Prozesse abschwächen.

Von Thomas Herdegen

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Pharmako-logisch!
03.07.2013, 22:00 Uhr

Pharmako-logisch! – auf einen Blick

03.07.2013, 22:00 Uhr
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